RED ALERT: Trotz Ausschreitungen unterstützte Bennett jüdisches Recht auf Tempelberg und Rekordzahl Juden bestieg diesen zu Tischa B’Av

i24 berichtet über die Ausschreitungen auf dem Tempelberg (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)
auch WION berichtet die Ereignisse zu Tischa B’AV (deutsche automatische Untertitel verfügbar)
Szenen vom Tempelberg
Juden singen die HaTikva, die israelische Nationalhymne auf dem Tempelberg

Es scheinen sich gerade ähnliche Szenen wie am Ende des Ramadans auf dem Tempelberg zu wiederholen. Diese lösten am Jom Jeruschalajim (Jerusalemtag) nicht nur bürgerkriegsähnliche Szenen auf dem Tempelberg aus, sondern auch den Raketenkrieg der Hamas auf den Israel mit Operation Guardians of the Wall antwortete. Während der Kämpfe bestand die große Gefahr, dass andere muslimische Länder und Organisationen in den Krieg mit einsteigen. Dies wurde jedoch abgewendet, nachdem Israel den einseitigen Waffenstillstand erklärte. Ein Wiederaufflammen des Krieges wurde beim Nachholen des Flaggenmarsches, der am Jom Jeruschalajim abgesagt werden musste, befürchtet, kurz nachdem die “Change”-Regierung vereidigt wurde. Seit dem stellt sich Israel auf eine neue große Konfrontation mit der Hamas ein. Der Tempelberg, auf dem der Krieg begann wurde Mitte Juni wieder von Gewaltausbrüchen erschüttert. Dort erschien Gottes Name an der Mauer kurz vor dem 9. Av, an dem Juden an die Zerstörungen der beiden Tempel und anderer Katastrophen gedenken. Während die Lage sehr gereizt ist und sogar in einen Bürgerkrieg eskalieren könnte, stiegen gestern am 9. Av Hunderte Juden auf den Tempelberg, nachdem dieser von der israelischen Polizei geräumt worden war. Auch wenn es auf dem Tempelberg danach fast ausschließlich friedlich zuging, sind die Muslime wutentbrannt darüber, dass den Juden in einer Rekordzahl erlaubt wurde, den Heiligen Berg zu betreten, dort zu beten und sogar die Nationalhymne zu singen. Mit dem Beginn des islamischen Opferfestes heute Abend kocht die Stimmung und Juden wird für den Rest der Woche verboten, den Tempelberg zu betreten.

Die Tempelbergorganisation Yeraeh meldete, dass gestern zu Tischa B-Av 1.679 Juden auf den Tempelberg gestiegen sind, nachdem dieser von der israelischen Polizei geräumt wurde. Im Vergleich zu 2020 ist dies ein Anstieg von 71%. Bei den Besuchern waren einige Mitglieder der Knesset, Dutzende von prominenten Rabbinern und sogar ein Brautpaar, das sich auf ihre Hochzeit vorbereitete. Damit wurde ein neuer Rekord erreicht. Im letzten Jahr durften aufgrund der Coronabeschränkungen nur 1000 Juden auf dem Tempelberg, 2019 durften nur ein paar Dutzend auf den Berg aufgrund von arabischer Gewalt. 2018 waren es etwa 1400 Juden, die zu Tischa B’Av den Tempelberg bestiegen.

Am 9. Av fasten gläubige Juden und verzichten darauf Lederschuhe zu tragen, zu baden und sogar die Thora zu studieren. Der gestrige Tag war von außergewöhnlicher Hitze geprägt, die für die fastenden Juden eine Belastung darstellte. Es kam aufgrund des Gedenktags zu einem großen Verkehrsaufkommen in der Altstadt Jeruschalajims. Vor der Morgendämmerung erhöhte die arabische Gewalt auf dem Tempelberg die Belastung für die israelische Polizei, die damit beauftragt war, das Recht der Juden zu schützen, ihre heiligste Stätte am Trauertag zu besuchen. Um die Polizei am Betreten des Tempelbergs zu hindern verbarrikadierten sich die Araber auf dem Gelände und bewarfen die Polizei laut Medienberichten mit Steinen. 

Die arabischen Unruhen vor der Morgendämmerung waren auch den vorigen Aufrufen von Imamen und anderen arabischen Führern geschuldet, die sich genau deshalb an die Araber gewandt hatte. Die israelische Polizei wurde nach den Unruhen verstärkt. Trotzdem wurden 2 Männer, eine Frau und ein Kind bei bei zwei getrennten Steinigungsangriffen in der Nähe des Damaskustors verletzt. Als Araber Steine ​​auf ein jüdisches Fahrzeug warfen, wurden ein Mann, eine Frau und ein einjähriger Säugling leicht verletzt. Beim 2. Vorfall wurden Steine ​​auf ein anderes Auto geschleudert, wodurch der Fahrer, ein jüdischer Mann, verletzt wurde. Auf dem Tempelberg kam es nach Räumung der Polizei zu keinen weiteren Krawallen.

Die Juden, die den Tempelberg bestiegen, beteten, rezitierten Klagelieder, sangen Tempellieder, lasen die Thora und vieles mehr. Dieses neue Phänomen weist darauf hin, dass die Polizei endlich das Gesetz durchsetzt, welches die religiöse Gleichheit auf dem Tempelberg vorschreibt. Bei der Staatsgründung Israels wurde Religionsfreiheit für alle garantiert. Das Recht der Juden, auf dem Tempelberg zu beten wurde 2015 vom Urteil des Amtsgerichts von Jeruschalajim bestätigt. Allerdings ist es der Polizei erlaubt aus Sicherheitsgründen vorübergehende Beschränkungen vorzunehmen. Dies führte zum totalen Verbot des nicht-muslimischen Gebets, bis Pessach 2019.

Zu denjenigen, die gestern den Tempelberg bestiegen zählten auch Rabbi Israel Ariel, Rabbi Shmuel Moreno, Rabbi Eliyahu Weber, Rabbi Dvir Tal, Rabbi Chiya Ben Hamo, Rabbi Michael Pua, Rabbi Yochai Makbili, Rabbi Elisha Wolfson und weitere Rabbiner. Neben ihnen waren auch die 3 Mitglieder der Knesset Amichai Chikli, Sharren Haskel und Yom Tov Kalfon anwesend.

Es wurde berichtet, dass auch Chikli die israelische Nationalhymne HaTikva (die Hoffnung) auf dem Tempelberg mitsang. Normalerweise wäre diese von der Polizei unterbunden worden, wie sie es bei jedem Anzeichen von israelischem Nationalismus tut. Im letzten Jahr wurde zu Tischa B’Av erstmals seit 1967 die israelische Flagge auf dem Tempelberg gezeigt.

Auch der Tempelbergaktivist Rabbi Yehuda Glick und Shuli Moualem, beide ehemalige Mitglieder der Knesset (MK), waren vor Ort, ebenso wie Shlomo Ne’eman, der Vorsitzende des Gush Etzion Council.

Zu den besonderen Gästen zählte auch ein Brautpaar, welches Ende der Woche heiraten wird und das Besteigen des Bergs als Teil der Vorbereitung sah. Der kommende Feiertag Tu B’Av (23./24 Juli), an dem auch die Weinlese stattfindet, gilt im Judentum als besonders guter Tag für Hochzeiten. So sollen während der 40-jährigen Wüstenwanderung die Menschen immer in der Nacht vor diesem Tag gestorben sein und als das Sterben aufhörte wusste man, dass die 40 Jahre um waren und viele heirateten daraufhin.

Eine Gruppe wurde von der Stätte entfernt, nachdem es zu einer Konfrontation mit Waqf-Mitarbeitern gekommen war, die gegen das Gruppensingen vorgingen.

Das Büro des Premierministers Naftali Bennett stellte heute klar, dass sich der Status quo auf dem Tempelberg nicht geändert habe und ruderte damit einen Tag nach der Botschaft, welche die jüdische Religionsfreiheit an der heiligen Stätte bekräftigte, zurück.

“Am Status quo ändert sich nichts”, sagte Matan Sidi, der Sprecher von  Bennett und ergänzte: “Es gibt Kontinuität von der letzten Regierung in der Politik der [aktuellen] Regierung auf dem Tempelberg.”

Der ‘Status quo’ auf dem Tempelberg bezieht sich darauf, dass Nicht-Muslime den Berg zwar besuchen, aber darauf beten dürfen. Muslime hingegen genießen alle Freiheiten, die ihnen das israelische Recht zuspricht.

Gestern hatte das Büro des Premierministers nach dem Ende der jüdischen Besuche eine Erklärung abgegeben, die Juden, die auf dem Tempelberg beten, anerkannte oder sogar zu unterstützen schien. Darin hieß es: “Der Premierminister dankte dem Minister [für öffentliche Sicherheit Omer Bar Lev] und dem Polizeikommissar [Yaakov Shabtai] dafür, dass sie die Ereignisse auf dem Tempelberg verantwortungsbewusst und mit gutem Urteilsvermögen gehandhabt haben und gleichzeitig die Religionsfreiheit für Juden auf dem Berg geschützt haben” Außerdem wurde erklärt: “Der Premierminister betonte, dass die Religionsfreiheit auf dem Tempelberg auch für Muslime, die in den kommenden Tagen den Tag von Arafa und Eid al-Adha feiern, vollständig geschützt sein wird.”

Bennett hatte gestern angewiesen, dass “der geordnete und sichere Aufstieg der Juden” auf den Tempelberg “weitergeführt werden sollte, während die Ordnung am Ort aufrechterhalten wird”.

Wie der Sprecher des jordanischen Außenministeriums Daifallah al-Fayz mitteilte, hatte Jordanien einen offiziellen Protestbrief gegen den Besuch von Juden auf dem Tempelberg geschickt, der den “Sturm des heiligen Geländes durch extremistische Siedler unter israelischem Polizeischutz” beklagte und sagte, dass das Gelände “ein Ort der Anbetung ausschließlich für Muslime” sei. Auch Ägypten und die Türkei verurteilten den jüdischen Aufstieg auf den Tempelberg zu Tischa B’Av.

Vom israelischen Unabhängigkeitskrieg 1948 bis zum Sechstagekrieg 1967 besetzte Jordanien die Hälfte der israelischen Hauptstadt und erlaubte Juden nicht, in seiner Altstadt an heiligen Stätten, inklusive Westmauer und Tempelberg, zu beten. In arabischen Medienberichten wird nahezu jeder jüdische Besuch auf dem Tempelberg mit “Siedler stürmen die al-Aqsa-Moschee” bezeichnet, sie sehen quasi den ganzen Tempelberg als zu al-Aqsa-Moschee gehörend an. Eine Stürmung der Moschee bedeutet deshalb nicht eine wirkliche Stürmung des Gebäudes, wie man erwarten würde. Diese Sprache wird auch von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und Ra’am-Partei, die jetzt Teil der Regierung ist, verwendet.

Beim heutigen Besuch des jordanischen Königs Abdullah II. als erster arabischer Staatschef im Weißen Haus seit der Machtübernahme durch die Biden-Administration, wird erwartet, dass der König unter anderem seine Vormundschaft für heilige Stätten in Jeruschalajim ansprechen wird.

Auch islamistische Ra’am-Partei gab eine Erklärung ab, in der es heißt: “Muslime haben ein exklusives Recht auf die al-Aqsa-Moschee und niemand sonst hat ein Recht darauf.” Die Partei warnte die Gläubigen in einer Erklärung am Sonntag vor einer “großen Anzahl von Siedlern, die seit den Morgenstunden die Heiligkeit der gesegneten Al-Aqsa-Moschee stürmen und verletzen”.

“Dies könnte zu gewalttätigen Ereignissen führen und die Situation in Jerusalem und der gesamten Region auf eine Weise entzünden, die zu einem verheerenden Religionskrieg führen könnte, insbesondere wenn es Beamten und MKs erlaubt ist, al-Aqsa zu stürmen, Gebete abzuhalten, religiöse Zeremonien abzuhalten und die Nationalhymne ‘Hatikva’ zu lesen”, erklärte die Partei.

Ebenso veröffentlichte Mahmoud Habbash, der der Berater für religiöse Angelegenheiten von PA-Präsidenten Mahmoud Abbas ist, eine Erklärung, in der es heißt: “Israel hat kein religiöses, historisches oder gesetzliches Recht auf irgendeinen Zentimeter Jerusalems und auf dem Gelände der al-Aqsa-Moschee.” Er drohte den Juden auf dem Tempelberg mit einer gewaltsamen Reaktion: “Die palästinensische Bindung in Jerusalem und al-Aqsa wird weitergehen und eskalieren, weil wir unser legitimes Recht ausüben, unser Land und unsere heiligen Stätten zu schützen und uns selbst zu verteidigen.” Anschließend fügte er noch hinzu, dass die Juden, die zum Tempelberg hinaufsteigen, einen religiösen Krieg entzünden könnten. 

Die PA fügte hinzu, dass die israelischen “Provokationen eine Herausforderung für die amerikanischen Forderungen nach der Bewahrung des historischen Status quo in Jerusalem darstellen”.

Der Iman der al-Aqsa-Moschee Scheich Ekrima Sabri sagte: “Was in der Al-Aqsa-Moschee vor sich geht, ist eine gewalttätige Aggression gegen die muslimischen Gläubigen, die Eigentümer der heiligen Stätte sind.”

Am Freitag warnte die Terrororganisation Hamas die israelische Regierung davor, “ihre verirrten Herden zu entfesseln” und die ‘Palästinenser’ weiter zu provozieren, indem diese die al-Aqsa-Moschee entweihen würden. Sie forderte die ‘Palästinenser’ auch auf, Jeruschalajim zu besuchen und in der Al-Aqsa-Moschee zu bleiben, um ‘die israelischen Pläne zu untergraben, die darauf abzielen, das Gelände zu teilen’.

Gestern forderte die Terrorgruppe Islamischer Dschihad das ‘palästinensische’ Volk auf, “öffentliche Mobilisierung” durchzuführen, um die al-Aqsa-Moschee vor den Juden zu schützen, die auf den Tempelberg stiegen. Ihr Sprecher Tariq Selmi sagte: “Was am Sonntag in der gesegneten al-Aqsa-Moschee passiert ist, war Terrorismus und Aggression gegen alle Araber und Muslime.” Er fügte hinzu: “In einer Zeit, in der der zionistische Feind seine aggressiven Absichten gegen die heiligste aller heiligen Stätten – die Al-Aqsa-Moschee – erklärt, gibt es einige Staaten und Herrscher, die darauf bestehen, die Beziehungen zu diesem Feind zu normalisieren.” Selmi wiederholte, dass das Vorgehen der israelischen Regierung, also das Erlauben der Juden gestern auf dem Tempelberg, “die Wut aller Muslime auf der ganzen Welt entzündet”.

Heute Abend beginnt das islamische Opferfest Eid al-Adha, das bis Freitag andauert. In dieser Zeit werden Juden vom Tempelberg verbannt. Er wird von morgen an bis Samstag für alle Nicht-Muslime geschlossen.

Dem Opferfest folgt die Hajj, die Pilgerfahrt nach Mekka. Dabei wird, wie im Koran behauptet, Ibrahims (Abraham) Bereitschaft gefeiert, seinen Sohn Ismael zu opfern, um seine Hingabe an Allah auszudrücken. In der Bibel hingegen ist klar gesagt, dass Avraham bereit war seinen Sohn Itzhak (Isaak), den Erben der Verheißung, auf dem Berg Moriah, dem Tempelberg zu opfern. 

 

Kommentar: Die jetzige Situation erinnert mich doch sehr an dem Jom Jeruschalajim, an dem der letzte Krieg ausbrach. Dieser war ziemlich offensichtlich nur ein Testlauf für einen großen geplanten Krieg, bei dem die Hamas die undankbare Aufgabe hatte, auf die Herdplatte zu fassen, um zu testen, ob sie heiß ist und sich ordentlich verbrannte.

Heute frage ich mich, ob es jetzt wieder richtig eskaliert und dies möglicherweise der Beginn des nächsten richtig großen Krieges ist. Die Voraussetzungen dafür scheinen jedenfalls vorhanden. Egal was auch immer jetzt geschieht, wir wissen, dass Israels König Jeschua seine Hand über all dem und auch über uns hat. Deshalb sollten wir uns nicht fürchten, wenn wir diese und andere weltweite Ereignisse sehen, er hat sie uns schließlich angekündigt, damit wir wissen wann wir mit seinem Kommen rechnen sollen.

Auch wenn ich nicht den Tag dafür sagen kann, so kann ich doch ganz klar sagen, dass wir jetzt in der Zeit sind, wo es geschehen wird. Dies sollte alle von uns, die Jeschua ihren König und Erlöser nennen sehr ermutigen, auch wenn es keine angenehmen Zeichen sind.

Allen von euch, die Jeschua noch nicht angenommen haben, möchte ich sagen, dass ihr wahrscheinlich keine Vorstellung davon habt, was über die Erde sehr zeitnahe reinbrechen wird. Auch ich kann es mir nicht wirklich vorstellen, wenn ich das Buch der Offenbarung lese, aber es reicht mir, um zu wissen, dass ich diese Zeit auf keinen Fall miterleben möchte. Und ebenso wünsche ich dir, dass du sie auch nicht miterleben musst.

Nur Jeschua kann dich davor retten, schieb es deshalb bitte nicht länger auf, ihn anzunehmen.

 

Quellen: israel365news.com, jpost.com, middleeastmonitor.com und middleeastmonitor.com

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