RED ALERT: Tauziehen um Tempelberg zwischen Saudi-Arabien und Jordanien

hinter den Kulissen findet der Machtkampf um den Tempelberg statt

Seit längerer Zeit ist zu beobachten, dass sich der Status quo des Tempelbergs verändert und kippt. Diese Veränderung wurde durch den US-Friedensplan angestoßen, denn er bestärkte das jüdische Volk darin, den Dritten Tempel zu bauen. So stiegen 2 Mitglieder der Knesset auf den Tempelberg und riefen zum Tempelbau auf. Angesichts dieser Entwicklung verwundert es nicht, dass Jordanien, welches offiziell den Tempelberg durch die Tempelbergorganisation Waqf verwaltet, den Kontrollverlust befürchtet. Auch die Palästinensische Autonomiebehörde ist alarmiert und warnt davor, dass Israel den Felsendom abreißen wolle, um den Dritten Tempel zu bauen. Beim Kampf um den Status quo kommt Saudi-Arabien eine besondere Rolle zu, denn Israel versucht das saudische Königreich für den Tempelberg zu gewinnen, um den türkischen Einfluss zurückzudrängen. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte bereits die Befreiung der al-Aqsa-Moschee versprochen, als er die Hagia Sophia in eine Moschee umweihte und auch erklärt, dass Jeruschalajim zur Türkei gehören würde. Anfang März bestätigte er dies erneut. Als jetzt kürzlich dem jordanischen Kronprinz Hussein bin Abdullah der Zutritt zum Tempelberg verweigert wurde und Jordanien daraufhin Ministerpräsident Benjamin Netanjahu den Überflug über Jordanien verweigerte, wurde der Machtkampf, der um den Tempelberg tobt sichtbar. Es wurde vermutet, dass Netanjahu in die Vereinigten Arabischen Emirate fliegen wollte, um dort den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman zu treffen. Gerade aus Saudi-Arabien werden jetzt die Stimmen laut, die dem jüdischen Volk den Tempelberg zugestehen und sogar zum Tempelbau aufrufen.

Solche Zwischenfälle wie die verhinderte Reise und der verweigerte Zutritt zum Tempelberg geben manchmal einen Hinweis auf einen politischen Konflikt, der nicht in der Öffentlichkeit präsent ist. In diesem Fall geht es um einen versteckten Streit zwischen der saudischen Königsfamilie und dem Haschemetischem Königreich Jordanien um die Vorherrschaft auf dem Tempelberg, in den auch gegen seinen Willen Israel geraten ist. 

Angesichts des Aufwärmens der Beziehungen zwischen Israel und Saudi-Arabien wäre das Hissen der jordanischen Flagge auf dem Tempelberg durch den Kronprinzen bin Abdullah eine dringend notwendige Demonstration der jordanischen Macht gewesen, denn es gibt umstrittene Berichte, die davon sprechen, dass der Tempelberg in den Gesprächen zwischen Israel und Saudi-Arabien Priorität hat und der saudische Kronprinz bin Salman mit Netanjahu über den Tempelberg verhandelt.

Saudi-Arabien kontrolliert bereits Mekka und Medina, die beiden heiligsten Stätten des Islams und hat zunehmend Interesse daran gezeigt, an der Al-Aqsa-Moschee, der drittheiligsten Stätte des Islams, Fuß zu fassen. Das saudische Königreich möchte einen neuen Status Quo auf dem Tempelberg schaffen und ist bereit, viele Milliarden Dollar in Jeruschalajim und den Tempelberg zu investieren. Auch eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel sind die Saudis bereit einzugehen, um dieses Ziel zu erreichen.

Im Gegenzug für die Normalisierung erwartet Saudi-Arabien neben Israel eine Führungsrolle bei der Hoheit über den Tempelberg. Dies könne neben Jordanien oder auch ohne Jordanien realisiert werden. Sollte Saudi-Arabien dieser Schritt gelingen würde sich das Königreich damit brüsten können, die 3 wichtigsten Stätten des Islams zu kontrollieren. Auf diese Weise würde auch der türkische Einfluss unter Erdogan zurückgedrängt, der immer noch hart daran arbeitet, die Kontrolle über Jeruschalajim zu bekommen.

Neben der Türkei dürfte auch Jordanien das jetzige Vorpreschen der Saudis sehr missmutig sehen. Die Haschemitische Dynastie verlor am Ende des Ersten Weltkriegs ihre Rolle als Bewahrer der heiligen Stätten des Islams in Mekka und Medina und bekam die sekundäre Vormundschaft über die heiligen Stätten des Islams in Jeruschalajim. Nach dem Sechstagekrieg 1967 behielt Jordanien den Einfluss auf dem Tempelberg, doch nun könnte sich ein Wandel abzeichnen.

Israel übernimmt in diesem innerislamischen Kampf um den Tempelberg die Rolle eines Verkehrspolizisten und versucht die verschiedenen Interessen der islamischen Welt zu regulieren und gleichzeitig den eigenen Status auf dem Tempelberg auszubauen. Während Premierminister Menachem Begin in den 1980er Jahren eine horrende Summe an finanziellen Mitteln der Saudis ausschlug, damit die saudische Flagge auf dem Berg wehen könnte, geht Netanjahu einen anderen Weg und führt Gespräche über die Möglichkeit Saudi-Arabien zu beteiligen.

Noch ist Jordanien Israels bevorzugter Partner auf dem Tempelberg. Noch.

 

Kommentar: Ihr habt in meinem Beitrag vom 9. März gesehen, welche Einstellung die Saudis zum Tempelberg haben. Dort habe ich nur ein paar englischsprachige Tweets übersetzt. Auf Arabisch gibt es inzwischen Hunderte solcher Aufrufe, den Juden das Recht dem Tempelberg zuzugestehen und auch den Dritten Tempel zu bauen. Ein wachsender saudischer Einfluss bringt uns der Möglichkeit, den Tempelbau zu beginnen einen großen Schritt näher.

Neben all den anderen dramatischen Entwicklungen die wir sehen können, ist der Blick auf den Tempelberg immer wieder wichtig, denn er ist der Ground Zero in der Prophetie und der Sekundenzeiger an Gottes Uhr.

Bevor jedoch der falsche Messias den Juden erlauben wird, den Tempel zu bauen, wird der richtige Messias kommen, um die zu evakuieren, die ihn bereits angenommen haben. Gehörst du schon dazu?

 

Quelle: israelhayom.com

 

4 Gedanken zu „RED ALERT: Tauziehen um Tempelberg zwischen Saudi-Arabien und Jordanien

  • 18/03/2021 um 16:13
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    Lieber Henry,

    wenn auf politischer Ebene zwischen Israel und Saudi Arabien so intensiv über den Bau des Tempels gesprochen und verhandelt wird, andere islamische Länder dies ebenso befürworten und die Israelis alles zusammen haben um umgehend mit dem Bau zu beginnen und nur noch der falsche Messias seine Erlaubnis erteilen muss, wie nah muss denn unser Herr bereits sein?

    Es ist so unglaublich und ich kann es auch gar nicht mehr erwarten. Vater, bitte schicke uns unseren Herrn so schnell wie möglich, damit er uns abholt!

    Liebe Grüße
    Stephan

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  • 18/03/2021 um 16:39
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    Ich möchte auch gern nach Hause und kann es ebenso kaum erwarten. Aber hat sich schon mal einer überlegt was mit denen ist die wir zurücklassen?

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  • 19/03/2021 um 8:16
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    Jesus wird bald kommen uns abholen maranata

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