BREAKING NEWS: September stellt neuen Rekord von Juden auf Tempelberg auf

neben den Touristen, steigen auch immer mehr Juden auf den Tempelberg

Als es Israel im Sechstagekrieg 1967 gelang, den Tempelberg und den Osten Jeruschalajims von der jordanischen Besatzung zu befreien. Jordanien hatte diesen Bereich im Unabhängigkeitskrieg, der von 1947 bis 1949 ging, erobert. Nach dem Sechstagekrieg stellte Israel jedoch aus Furcht den Tempelberg unter die Verwaltung der jordanischen Tempelbergorganisation Waqf. Seit der Anerkennung von Israels Hauptstadt durch Donald Trump 2017 wanderte der Fokus der Wiederherstellung von Jeruschalajim auf den Tempelberg. Seitdem wird der Status quo herausgefordert und kippt zu Gunsten des jüdischen Volkes. So findet dort seit Pessach 2019 täglich lautes jüdisches Gebet statt und im August letzten Jahres schaffte es die israelische Flagge zum ersten Mal seit dem Sechstagekrieg auf den Tempelberg. Auch Jordanien hat 2020 gemerkt, dass es die Hoheit über den Tempelberg verlieren könnte. Dies liegt auch daran, dass Israel und Saudi-Arabien über die Kontrolle auf dem Tempelberg verhandeln. Im März diesen Jahres kam es dann sogar dazu, dass Israel dem jordanischen Prinzen den Zugang auf den Tempelberg untersagte. Der Kampf um den Tempelberg findet auch zwischen Saudi-Arabien und Jordanien statt. Der Tempelberg wurde dann im Mai als Anlass genommen, dass die Hamas ihren Raketenkrieg begann, denn dort war es vorher zu blutigen Szenen gekommen als ‘Palästinenser’ sich dort verbarrikadierten, um betende Juden an der Kotel (Westmauer) mit Steinen zu bewerfen. Selbst aus der arabischen Welt kam schon der Aufruf, die ‘Palästinenser’ vom Tempelberg zu entfernen, weil sie arabische Besucher angegriffen hatten und weil der Berg und die al-Aqsa-Moschee für den Islam nicht wichtig seien. Im Sommer kurz vor dem 9. Av, dem Gedenktag der Zerstörung der beiden Tempel, wuchs Gottes Name plötzlich an Tempelbergmauer unweit des Goldenen Tores, durch das der Messias einziehen soll. Im Herbst ertönte der Schofar auf der Mughrabi-Brücke dem Zugang zum Tempelberg. Auch das Buch Echa (Klagelieder) wurde in diesem Jahr zu Tischa B’av erstmalig seit der Neugründung des Staates Israel auf dem Tempelberg gelesen. Dabei wurde ein neuer Rekord an Juden auf dem Tempelberg aufgestellt. Obwohl das kürzliche Gerichtsurteil, das leises jüdisches Gebet auf dem Tempelberg erstmals erlaubte, schnell unter der “Change”-Regierung gekippt wurde, kehrt das jüdische Volk doch zunehmend auf den Tempelberg zurück. Im September wurde der bisherige Rekord gebrochen.

Die Organisation Beyadenu, die von Studenten und Jugendlichen geleitet wird, setzt sich für die Rechte der Juden auf dem Tempelberg ein und hat direkt vor dem Eingangstor zum Tempelberg einen Stand aufgebaut. Sie gab nun bekannt, dass im letzten Monat eine Rekordzahl von Juden auf den Tempelberg aufgestiegen sei. Beyadenu bietet Guides für den Tempelberg und bildet diese auch aus. Ihre Arbeit trug dazu bei, dass im September 6.102 Juden den Tempelberg Aliyah machten. Das hebräische Wort Aliyah bedeutet ‘hinaufziehen’ und beschreibt ursprünglich das Steigen auf den Tempelberg, wird heute aber hauptsächlich genutzt, um die Rückkehr des jüdischen Volkes nach Israel zu beschreiben. Im September 2019 wurde der vorige Rekord mit 5.940 aufgestellt. Dieser wurde nun um 1.718 übertroffen.

Der Vorsitzende der Yeraeh-Organisation Elishama Sandman betonte die optimistische Bedeutung der Rekordzahl und sagte: “Das war der Anfang des Jahres und wir können erwarten, dass der Rest des Jahres nur noch besser wird”. Er ergänzte: “Dies spiegelt wider, wie die Nation Israel trotz aller Hindernisse unsere Verbindung zu unserem heiligsten Ort stärkt. Dies ist das wichtigste Element, das die Erlösung bringen wird.”

Beyadenu berichtete auch, dass die israelische Polizei nicht angemessen auf die Tausenden von Juden vorbereitet war, die während der Feiertage den Tempelberg bestiegen. Die Gruppen wurden von Polizisten geführt, diese gaben den Aufsteigern wenig Zeit oder Raum, um ihre Umgebung zu beobachten, zu meditieren, zu beten oder die Üppigkeit ihrer mächtigen Umgebung zu genießen. Während der Touren von Beyadenu wurden die Aufsteiger gewaltsam von Polizisten geschubst, wenn sie beteten. Auch wurden 4 Personen verhaftet und eine ganze Gruppe vom Tempelberg entfernt, berichtete Beyadenu.

“Die Zeiten, in denen Juden erlaubt sind, die Zugänglichkeit und die Sicherheitskontrollen machen es schwierig, aber auch die Bedingungen haben sich verbessert“, sagte Sandman. “Die Moribiton und Moribitot, die vom Waqf bezahlt wurden, um Juden zu belästigen, wurden vollständig entfernt und selbst die Waqf-Wachen begleiten die Gruppen der Juden nicht mehr vor Ort.” 

Die Ankündigung von Beyadenu erfolgte am Dienstag, den 6. Cheschwan nach dem jüdischen Kalender. Dieser Tag markierte den 855. Jahrestag der Besteigung des Tempelbergs durch Rabbi Moshe ben Maimon. Der mittelalterliche Rabbiner hat Werke hinterlassen, die heute noch maßgeblich sind, wie den jüdischen Kalender. Im Jahr 1166 pilgerte der Rambam, wie er auch genannt wird, von seiner Heimat in Ägypten nach Israel.

“Wir haben Akko unter gefährlichen Bedingungen nach Jerusalem verlassen. Ich betrat das ‘große und heilige Haus’ [der Begriff bezeichnet den Heiligen Tempel] und betete dort am sechsten Tag des Monats Cheschwan. Und am ersten Tag der Woche, dem neunten Tag des Monats Cheschwan, verließ ich Jerusalem nach Hebron, um die Gräber meiner Vorfahren in der Höhle von Machpela zu küssen. Und an diesem Tag stand ich in der Höhle und betete, gelobt sei G-tt für alles. Und diese zwei Tage, den sechsten [als er auf dem Tempelberg in Jerusalem betete] und den neunten von Mar-Heshvan, habe ich mir geschworen, einen besonderen Feiertag zu machen, an dem ich mich mit Gebet, Essen und Trinken erfreuen werde. Möge der Herr mir helfen, meine Gelübde zu halten…”

In der Zeit als Rambam die heiligsten Stätten des Judentums besuchte, um dort zu beten, stand das Land Israel, damals Königreich Jerusalem genannt, unter der Kontrolle der Kreuzritter, die es ihm gestatteten dies zu tun. Im Gegensatz dazu hat ein israelisches Gericht es Juden diese Woche verboten.

“Es gab eine Zeit, in der Juden beten durften”, sagte Sandman. “Das war schon ein Fortschritt, der von den dort beteten Juden nicht ausgelöscht oder vergessen werden kann. Die Polizei erlaubte Juden, still zu beten, was dazu geführt hätte, dass ein Jude vor nicht allzu langer Zeit verhaftet und vom Tempelberg ausgeschlossen worden wäre. Ich habe große Hoffnungen, dass jüdisches Gebet wieder auf dem Tempelberg erhört wird. Wenn mehr Juden aufsteigen, wird dies unvermeidlich sein.”

 

Kommentar: Das was seit einiger Zeit begann setzt sich unaufhaltsam immer weiter fort, das jüdische Volk holt sich zu Recht den Tempelberg zurück. Das sollte uns nicht wundern, denn wir wissen, dass die Wiederherstellung Israels im Dritten Tempel münden wird. Obwohl das eigentlich doch noch nicht ganz der Abschluss der Wiederherstellung ist. Denn nach dem Umweg über den Antimessias wird auch der wahre König Israels, Jeschua der Messias, für sein Volk wiederhergestellt. Dann wird er von dort aus regieren und der Welt den wahren Frieden bringen.

Zuvor erwartet die Welt leider noch die schlimmste Zeit, die es je gegeben hat. Sie wird die 70. Jahrwoche Danijels genannt und im Buch der Offenbarung ausführlich beschreiben. Jeschua bietet jedoch jedem, der ihn heute schon als König und Messias annimmt, die Rettung vor dieser Zeit an. Nur müssen wir uns bewusst für ihn entscheiden.

 

Quelle: israel365news.com

Ein Gedanke zu „BREAKING NEWS: September stellt neuen Rekord von Juden auf Tempelberg auf

  • 17/10/2021 um 8:11
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    Psalm 24, 3: Wer wird auf des HERRN Berg gehen, und wer wird stehen an seiner heiligen Stätte?
    Psalm 24, 4: Der unschuldige Hände hat und reines Herzens ist; der nicht Lust hat zu loser Lehre und schwört nicht fälschlich:
    Psalm 24, 5: der wird den Segen vom HERRN empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.
    Psalm 24, 6: Das ist das Geschlecht, das nach ihm fragt, das da sucht dein Antlitz, Gott Jakobs. (Sela.)
    Psalm 24, 7: Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, daß der König der Ehren einziehe!
    Psalm 24, 8: Wer ist derselbe König der Ehren? Es ist der HERR stark und mächtig, der HERR mächtig im Streit.
    Psalm 24, 9: Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, daß der König der Ehren einziehe!
    Psalm 24, 10: Wer ist derselbe König der Ehren? Es ist der HERR Zebaoth; er ist der König der Ehren. (Sela.)

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