RED ALERT: Schofar erstmals seit Sechstagekrieg auf Zugang zum Tempelberg zu Jom Teruah geblasen

der Schofar erklang zum ersten Mal seit 1967 wieder am Tempelberg, auf der Mughrabi-Brücke

Der Tempelberg, im Judentum der heiligste Ort auf Erden, ist trotz der israelischen Befreiung im Sechstagekrieg 1967 nicht unter israelischer Kontrolle. Damals gab Israel aus Angst die Kontrolle an Jordanien zurück. Seit dem wird der Berg von der Waqf, der jordanischen Tempelbergorganisation verwaltet. Doch seit spätestens 2020 verändert sich der Status quo zugunsten des jüdischen Volkes. Ende 2020 wurde bekannt, dass Jordanien sogar den Kontrollverlust über den Tempelberg fürchtet. In diesem Jahr kam es Ende Januar durch Renovierungen an der al-Aqsa-Moschee zu Spannungen zwischen Israel und Jordanien. Etwa einen Monat später beschuldigten Jordanien und die Palästinensische Autonomiebehörde Juden, den Tempelberg gestürmt zu haben. Als Israel Mitte März dem jordanischen Prinzen den Zugang auf den Tempelberg untersagte, wurde deutlich, dass Saudi-Arabien und Jordanien um die Kontrolle auf dem Tempelberg kämpfen. Tatsächlich kam es bereits im Juni 2020 zu Verhandlungen zwischen Israel und Saudi-Arabien über die Kontrolle auf dem Tempelberg. Im August 2020 schaffte es die israelische Flagge zum ersten Mal seit dem Sechstagekrieg auf den Tempelberg. In diesem Jahr verbot es die israelische Regierung Juden den Berg am Jahrestag der Befreiung zu besteigen. Dass sich der Status quo trotzdem zugunsten des jüdischen Volkes entwickelt, zeigte jetzt der Beginn der Herbstfeste. Premierminister Naftali Bennett hatte zuvor gedroht, dass Israelis, die sich nicht gegen den Coronavirus impfen lassen, den Schofar zu Jom Teruah nicht hören würden. Dies traf allerdings in besonderer Weise nicht zu. 

Letzte Woche Montag vor dem Beginn von Jom Teruah/Rosch HaSchana erlaubte es die “Change”-Regierung Jordanien, einen ihrer im Sechstagekrieg gefallenen Soldaten in der Nähe des Tores der Barmherzigkeit auf dem Tempelberg zu beerdigen. Dort war er im Krieg 1967 gefallen.

Am Dienstagmorgen als der Feiertag fortgesetzt wurde, durften Juden den zu Jom Teruah, üblichen Gottesdienst feiern und beten. Bei dem Fest des Hörnerschalls durften die teilnehmenden Juden dazu mit einer Sefer Thora (Thorarolle) und einem Schofar, so wie es vorgeschrieben ist, den Dienst durchführen. Da dieser auf der inzwischen renovierungsbedürftigen Mughrabi-Brücke stattfinden durfte, durften die Gegenstände mit auf den Zugang zum Tempelberg genommen werden.

Der teilnehmende Josh Wander sagte: “Ich dawente in einem Minjan (bete in einer Gruppe von mindestens 10 Männern, die für einen jüdischen Gottesdienst notwendig sind) den sie erlaubten, (ich glaube) dass sie (zum ersten Mal) einen Sefer Thora und Schofar auf der Mughrabi-Rampe erlaubt haben.”

Auch die Jordanier hielten einen Gottesdienst ab, den Israels Regierung dem jordanischen König King Abdullah II. gewährte, damit dieser dem Soldaten Tribut zollen konnte. Dieser Gottesdienst fand in der al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg kurz vor dem jüdischen Feiertag statt. Dazu wurde der Sarg des gefallenen Soldaten in eine jordanische Flagge gehüllt und über den Tempelberg in die Moschee getragen, bevor er dann in der Nähe des Goldenen Tores, auch Tor der Barmherzigkeit genannt, beerdigt wurde. 

Zuvor war er in der Nähe des Ammunition Hill beigesetzt gewesen. Auf diesem Hügel in Jeruschalajim fand eine legendäre Schlacht im Sechstagekrieg statt, bei der auch 37 Fallschirmjäger der israelischen Armee ihr Leben verloren. Der israelische Sieg auf dem Ammunition Hill war ein bedeutender Schritt, der zur Befreiung der Stadt führte.

Mit der Erlaubnis der “Change”-Regierung, Jordanien zu gewähren, die sterblichen Überreste des Soldaten auf den Tempelberg zu bringen und anschließend in der Nähe des Goldenen Tores zu beerdigen, waren nicht alle einverstanden. Der Leiter der Organisation Go Jerusalem Maor Tzermach kritisierte dies heftig und sagte: “Der Tribut, den Israel dem König von Jordanien gewährt hat, ist ein weiteres Versagen der israelischen Regierung.”

Er begründete: “Den jordanischen Soldaten, der im Kampf um die Befreiung Jerusalems getötet wurde, als einen in die jordanische Flagge gehüllten Helden darzustellen, ist ein Zeichen des nationalen Versagens und unserer Niederlage auf dem Tempelberg.”

 

Rabbi Yehudah Glick blies zur gleichen Zeit Schofar vom Ölberg in Richtung Tempelberg (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)

 

Auch das ehemalige Mitglied der Knesset Rabbi Yehudah Glick und Robert, der Mann, der ihn begleitete, ließen kurz vor dem Beginn des neuen jüdischen Jahres 5782 den Schofar über Jeruschalajim ertönen und befanden sich dabei auf der anderen Seite des Tempelbergs auf dem Ölberg. Sie bließen mehrere Schofarot (Mehrzahl von Schofar) in Richtung Tempelberg. 

Mit Blick auf den heiligen Berg erklärte Rabbi Glick: “Wir werden den Schofar des Sieges, den Sieg Gottes, über alle seine Feinde blasen. Der Sieg des allmächtigen Gottes HaSchem (wörtlich ‘der Name’) über den Teufel, über den Satan, über diejenigen, die gegen sein Volk kämpfen, über diejenigen, die nicht zulassen, dass der Tempelberg ein Haus des Gebets für alle Nationen ist.”

Rabbi Glick sagte mehrfach: “Gott ist König.” Und zitierte das Buch Jeschajahu und sagte: “Wie es in Jesaja 27 heißt, werden wir an diesem Tag den großen Schofar blasen und alle Menschen aus der Ferne werden kommen und sich anschließen.”

Unter den Schofarot, die der Rabbi in Richtung Tempelberg blies, war auch ein Kuduhorn, ein Widderhorn und das eines Steinbocks. Beim Blasen des Widderhorns, aus dem Horn von Jakobsschafen, rief Glick seine Zuschauer auf, sich an die Bindung von Itzhak (Isaak) zu erinnern, oder wie er es nannte “das Fundament des Glaubens”.

Er wünschte seinen Zuschauern: “Ein frohes neues Jahr”, und “Schalom aus Jerusalem.”

 

Kommentar: So wie der Schofar nun an den Tempelberg zurückkehrt, so kommt auch alles andere wieder an seinen Platz und als letztes wird auch Israels König für sein Volk wiederhergestellt. Lasst uns nicht vergessen, dass der Schofar zu Teschuva, der Rückkehr zu Gott, aufruft. Auch das Goldene Tor spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, denn der Messias soll bei seinem Kommen durch dieses Tor in die Stadt einziehen, nachdem er zuvor auf den Ölberg gekommen ist, wo Glick den Schofar blies. Um dies zu verhindern haben die Muslime das Scha’ar HaRachamim, das Goldene Tor, zugemauert und einen Friedhof davorgesetzt, da sie davon ausgehen, dass sich ein Jude rituell unrein macht, wenn er mit Toten in Berührung kommt bzw. über einen Friedhof läuft. Jetzt wurde dort wieder jemand beerdigt und das ziemlich zeitgleich mit dem Schall des Schofars.

Wir können sehen, dass auch die Muslime damals an das Kommen des Messias geglaubt haben oder es zumindest für so möglich hielten, dass sie lieber Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Was ihnen aber wohl nicht klar gewesen ist, ist dass der Messias auch der allmächtige Gott und damit der Herr des Lebens ist, was ihre Bemühungen ziemlich unnütz erscheinen lässt.

Inzwischen merkt auch das jüdische Volk mehr und mehr, dass ihr messianischer König unmittelbar davor ist zu kommen. Auch sie haben die vielen Prophetien aus dem Tenach, dem ersten Teil der Bibel. Nach wie vor ist aber über den Augen der Meisten von ihnen noch ein Schleier, sodass sie ihren Messias trotz über 300 erfüllten Prophetien nicht erkennen.

Den auf den sie noch immer warten, haben sie bereits vor 2.000 Jahren bei seinem Ersten Kommen verpasst. Nun steht sein Zweites Kommen unmittelbar bevor und dieses Mal werden sie ihn nicht verpassen. Allerdings werden sie erst nach einer Zeit der schlimmsten Bedrängnis erkennen, dass Jeschua wirklich ihr Messias ist. Dann aber werden sie ihn rufen und er wird kommen, um sie zu retten.

Aus dem Buch der Offenbarung und anderen Prophetien wissen wir, dass die Zeit vor Jeschuas Kommen unvorstellbar hart sein wird. Selbst die unglaublichen Dinge, wie wir seit 2020 erleben, sind dagegen nur ein Picknick. Deshalb kann ich dich nur dazu aufrufen, jetzt Teschuva zu machen, also zu Jeschua zurückzukehren. Er will auch dich vor den nächsten 7 Jahren bewahren, aber dazu musst du ihn als Messias angenommen haben.

 

Quellen: israel365news.com und israel365news.com

Ein Gedanke zu „RED ALERT: Schofar erstmals seit Sechstagekrieg auf Zugang zum Tempelberg zu Jom Teruah geblasen

  • 14/09/2021 um 16:39
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    Das ist wunderbar. Glaube versetzt Berge…. unser Herr Jeshua ist mächtig und Sieger!

    Danke für alles Aba Gott JHWH im Himmel! Ich Preise deine Herrlichkeit. Amen
    Hab dich von Herzen lieb!

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