RED ALERT: Schin Bet warnt vor groß organisiertem jüdischen Gebet auf Tempelberg, das arabische Gewalt entfachen solle

der Tempelberg könnte bald den nächsten Konflikt entzünden

Mit der Anerkennung von Israels Hauptstadt durch Donald Trump 2017 machte die Wiederherstellung der jüdischen Nationen einen großen Sprung und landete nun beim Tempelberg. Immer mehr ist zu beobachten, dass der Status quo herausgefordert wird und zu Gunsten des jüdischen Volkes kippt. Gebet spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn dieses findet seit Pessach 2019 täglich hörbar statt und wird von der israelischen Polizei zunehmend akzeptiert. Im letzten Jahr merkte Jordanien, dass es die Hoheit über den Tempelberg verlieren könnte, denn diese wird von Israel und Saudi-Arabien verhandelt. Die Arabische Halbinsel stellt sich zunehmend auf die Seite Israels, weil ihre Vertreter auf dem Tempelberg von ‘Palästinensern’ angegriffen wurden und aus ihrer Sicht der Berg und die al-Aqsa-Moschee für den Islam nicht wichtig seien. Neben dem jüdischen Gebet kehren auch andere Elemente des Judentums auf den Tempelberg zurück, so wurde in diesem Jahr erstmalig zu Tisch B’Av das Buch Echa (Klagelieder) dort gelesen und der Schofar erklang zu Jom Teruah auf der Mughrabi-Brücke, dem Zugang zum Tempelberg. Auch Gottes Name erschien plötzlich an der Tempelbergmauer. Kürzlich erlaubte ein Gerichtsurteil erstmalig das leise jüdische Gebet auf dem Tempelberg, es wurde allerdings schnell von der “Change”-Regierung gekippt. Der Vorstoß des jüdischen Volkes auf den Tempelberg ist auch an der Rekordzahl aus dem letzten Monat zu sehen. Auch wenn Israels neue Regierung diesen zurückdrängen möchte, so scheint dieser doch unaufhaltbar zu sein. Gestern warnte Israels Inlandsgeheimdienst Schin Bet vor einem organisierten Versuch das jüdische Gebet auf dem Berg im großen Stil durchzusetzen.

Omer Barlev, der Minister für öffentliche Sicherheit ist und den Einspruch gegen das Gerichtsurteil von Richterin Bilha Yahalom angekündigt hatte, verkündete gestern, dass der “Status Quo” auf dem Tempelberg “vorhanden sei und bestehen bleiben wird”. Bei der Ankündigung des Einspruchs hatte der Minister den Tempelberg nur bei seinem arabischen Namen genannt.

“Die israelische Polizei hält gewissenhaft den Status quo auf dem Tempelberg aufrecht, der sowohl Juden als auch Muslimen heilig ist”, sagte Barlev. “Die Polizei hat daran gearbeitet, den Status quo zu schützen – abgesehen von außergewöhnlichen Umständen –, die sie schnell identifiziert und gegen sie vorgegangen ist.”

Der Status quo auf dem Har HaBeit, wie der Berg auf Hebräisch heißt, basiert auf einem Firman (Dekret) des osmanischen Sultans Osman III. 1948 wurde dieser Status von der Vermittlungskommission der UN auf 9 Stätten in Jeruschalajim und Beit Lechem angewendet. Der Tempelberg gehörte nicht dazu. Nachdem Jordanien 1948 die Kontrolle über die Altstadt von Jeruschalajim übernommen hatte wurde der Status quo nicht respektiert und Juden verboten, ihre heiligen Stätten in der Stadt zu besuchen.

Obwohl das israelische Gesetz das universelle Recht auf Religionsfreiheit schützt, welches das Recht auf Gottesdienst an heiligen Stätten einschließt, entschied der Oberste Gerichtshof 1976 jedoch, dass dieses Recht aus Sicherheitsgründen von der Polizei eingeschränkt werden könnte. Für Juden ist der Tempelberg der heiligste Ort auf Erden, denn dort haben die beiden Tempel gestanden, die im Tanach beschrieben sind. Außerdem ist prophezeit dass er der Ort des Dritten Tempels sein wird.

Während diese Dinge im Judentum gesichert sind, gibt es im Islam Differenzen, denn einige Muslime glauben, dass die graue Kuppelmoschee (links im Bild) auf dem Tempelberg die al-Aqsa-Moschee (entfernte Moschee) ist, zu der Mohammad seine Nachtreise gemacht haben soll. Die meisten muslimischen Gelehrten behaupten jedoch, dass sich al-Aqsa in al-Ju’ranah in der Nähe von Mekka in Saudi-Arabien befindet.

Wie sensibel die ‘Palästinenser’ trotzdem auf Veränderungen auf dem Tempelberg reagieren zeigte das Urteil von Richterin Yahalom, welches dem Tempelbergaktivisten Rabbi Aryeh Lipo Recht gab, der gegen das polizeiliche Gebetsverbot vorging, nachdem man ihn zu Jom Kippur vom Tempelberg verbannt hatte. Von muslimischer Seite kam es daraufhin zu Gewaltaufrufen und -androhungen, die an den Raketenkrieg im Mai erinnerten, der am Tempelberg entzündet wurde. Es verwundert deshalb nicht, dass das Urteil kurze Zeit Später auf Einwirken der “Change”-Regierung gekippt wurde.

Gestern wurde jedoch berichtet, dass man in Israels Inlandsgeheimdienst Schabak, der auch Schin Bet genannt wird, besorgt ist, dass bestimmte Elemente der jüdischen Rechten planen würden einen Gebetsdienst auf dem Tempelberg abzuhalten, der die arabische Gewalt entfachen würde. Neben der Bekämpfung von Bedrohungen aus dem arabischen Sektor hat der Schin Bet auch eine Abteilung, die sich auf den jüdischen Sektor konzentriert, um gegen rechte Elemente vorzugehen, die als bedrohlich eingestuft werden. Diese Jüdische Abteilung ist für Spionageabwehr und Subversionsprävention, die Verhinderung des Umsturzes einer bestehenden Ordnung, zuständig.

Agenten des Schin Bet gehen davon aus, dass “Elemente der arabischen Welt und der Türkei“ versuchen würden, solche Aktionen “jüdischer Extremisten” zu nutzen, um den Konflikt zu verstärken. 

 

In einem von Omer Barlev einberufenen Treffen mit dem General Security Service (GSS, Allgemeinen Sicherheitsdienst), sagten dessen Vertreter, dass arabische und türkische Elemente versuchen würden, die Situation auf dem Tempelberg aufzumischen, indem sie vereinzelte Provokationen von Juden ausnutzen würden. Barlev sagte, er habe “Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Jordanischen Waqf“, die den Tempelberg verwaltet.

Die Vertreter des GSS sagten gestern während des Treffens mit Barlev, dass sie ein “extremes Szenario” befürchten, in dem eine große Gruppe von Juden einen organisierten Versuch unternehmen und den Tempelberg betreten wird, um ein offenes und vollständiges Gebet auf eine Weise zu halten, die zu heftiger Gewalt führen wird.

Bei der Anhörung am Bezirksgericht unter Richter Aryeh Romanov, der das vorige Urteil aufhob, gab eine Quelle aus den Inhalten der Jeschiwa (Thoraschule) an, dass täglich etwa 70 bis 100 Juden auf den Tempelberg steigen und die meisten von ihnen dies regelmäßig tun würden. Die Polizei gab an, dass in den letzten Jahren die Verletzungen des Status quo durch Juden auf dem Tempelberg im Vergleich zu vor einigen Jahren zurückgegangen sei. Die meisten Provokateure seien arabische israelische Staatsbürger, die der Nordfraktion der Islamischen Bewegung angehören. Ein Großteil von ihnen stamme aus Umm al-Fahm.

Laut GSS-Mitglieder, die bei der Anhörung anwesend waren, gebe es Versuche von Elementen aus der arabischen Welt und der Türkei, die Situation auf dem Tempelberg zu schüren, indem sie individuelle Provokationen von Juden ausnutzen und sie als Versuch darstellen, der al-Aqsa-Moschee zu schaden. “Drehen Sie das Rad auf dem Tempelberg zurück”, sagten GSS-Beamte bei der Anhörung und bestärken so den Richter, das vorige Urteil aufzuheben.

Bei dem gestrigen Treffen war auch der Direktor der jordanischen Abteilung im Außenministerium anwesend und sagte, dass die jordanische Regierung den Tempelberg als “Stein seiner Existenz” betrachte. Die jordanische Botschaft beschäftige sich sehr intensiv mit dem Thema. Der Vertreter des Außenministeriums bemerkte, dass sich die Beziehung zu Jordanien seit der neuen Regierung in Israel deutlich verbessert hätte, zuvor wäre diese über einen langen Zeitraum eingebrochen, was in dem Krieg im Mai gegipfelt wäre. Eine Sprecherin des Außenministeriums sagte: “Die Situation mit Jordanien ist im Moment sehr gut – aber es wird bald Ärger geben”.

Zum Abschluss der Diskussion sagte Barlev, dass die Regierung den Status quo auf dem Tempelberg beibehalten werde. Dieser wurde von früheren Regierungen festgelegt und betreffe die besuchende Juden und betenden Muslime. “Die israelische Polizei hält die aktuelle Situation auf dem Tempelberg strikt aufrecht”, sagte der Minister und betonte: “Der Tempelberg ist für Juden und Muslime heilig, daher stammt die Sensibilität und Brisanz jeder Abweichung von dem Status quo. Im Hinblick auf den Anstieg und das Gebet der Besucher ist es wichtig, die Fortsetzung dem von der israelischen Regierung festgelegten Status quo von 1967 mit der jordanischen Waqf zu gewährleisten”.

 

Kommentar: Ihr seht wieder einmal, wie hart der Tempelberg umkämpft ist. Das sollte uns überhaupt nicht wundern, denn abgesehen vom Status quo und dem Dritten Tempel ist die jüdische Nation schon vollständig wiederhergestellt. Der Tempelberg ist und bleibt das Bull’s Eye in der Prophetie. Deshalb wird jetzt so hart darum gerungen und dies könnte zum nächsten Krieg führen. Wir wissen, dass in sehr naher Zukunft der Dritte Tempel gebaut werden wird, dies wird erst durch die Verstärkung des Bundes für die Vielen möglich, die die 70. Jahrwoche Danijels auslösen wird. Sobald dies geschieht, wissen wir, dass die letzten 7 Jahre, genauer 2.520 Tage vor der sichtbaren Wiederkunft Jeschuas laufen. Damit die Generation des Feigenbaums nicht vergeht muss Jeschua zu den Herbstfesten 2028 sichtbar wiederkommen. Diese beginnen laut dem jüdischen Kalender mit Jom Teruah am Abend des 20. Septembers 2028. Wenn wir von diesem Datum 2.520 Tage abziehen, dann landen wir beim Abend des 27. Oktobers diesen Jahres. Wie ich schon häufiger geschrieben habe, bin ich mir nicht sicher, welcher der verschiedenen Kalender denn nun der richtige ist. Was ich euch aber sagen kann ist, dass wir extrem nahe an der Entrückung dran sind, denn das sagt uns nicht nur meine beispielhafte Rechnung, sondern auch der katastrophale Zustand in dem sich die Welt jetzt befindet.

Ihr seht, dass alles synchron auf die Ziellinie zuläuft. Auch wenn unsere Erkenntnis nur Stückwerk ist, so sehen wir doch, dass wir am Ende angekommen sind. Der genaue Zeitpunkt ist mir aber nicht bekannt. Sicher ist aber, dass Jeschua auf jeden Fall rechtzeitig kommt, deshalb sollten wir sein Geschenk der Erlösung jetzt annehmen, falls wir es noch nicht getan haben. Unabhängig davon, wie viel Zeit wir genau noch haben, sehen wir, dass sie rapide abläuft.

Ich möchte euch noch kurz mitteilen, dass es heute wieder Raketenangriffe auf Israel gab. Außerdem will der Iran am Donnerstag zu Gesprächen erscheinen, um darüber zu sprechen welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit die Verhandlungsgespräche über den US-Wiedereinstieg fortgesetzt werden können. Ich stelle mir inzwischen nicht mehr die Frage, ob der Iran seine Atombombe fertigstellen wird, bevor es zum US-Wiedereinstieg kommen wird, sondern eher wie viele Atombomben er vorher fertigstellt. Die erste Atombombe könnte jederzeit fertig sein, falls sie es nicht schon ist, aber das weiß ich nicht. Weiter ist mir aufgefallen, dass Barack Obama zusammen mit Joe Biden an der COP26 (31.10. bis 12.11.) teilnehmen wird, für die Franziskus mit den religiösen Anführern die Erklärung verabschiedet hat. Da frage ich mich doch, was er dort will, schließlich hat er keine politische Funktion mehr. Öfters wird behauptet, dass er bei Biden im Hintergrund die Fäden ziehen würde und dies seine 3. Amtszeit sei. Sollte dies stimmen? Er sagt es sogar selbst!

 

Quellen: israel365news.com und walla.co.il

40 Gedanken zu „RED ALERT: Schin Bet warnt vor groß organisiertem jüdischen Gebet auf Tempelberg, das arabische Gewalt entfachen solle

  • 18/10/2021 um 21:30
    Permalink

    Barack Obama ist ein Kapitel für sich. Ganz sicher zieht er noch kräftig an den Fäden.
    Nach dem Trump die Wahl gewonnen hatte, hat er sich sogar noch ganz öffentlich in Dinge eingemischt die ihn nichts mehr anzugehen hatten. Vill sollten wir den auch weiterhin im Auge behalten 😉
    Um den Tempel mache ich mir keine Sorgen. Der wird gebaut, das ist Fakt. Fragt sich nur von wem?

    Anne

    Antwort
  • 26/10/2021 um 12:56
    Permalink

    https://www.bibleserver.com/EU/Amos5
    ISRAEL WIRD GEWARNT.
    SIE SOLLEN KEINE Rote KUH OPFERN
    KEIN BLUTOPFER MEHR!
    AMOS KAPITEL 5 VERS 21BIS27
    WIE OFT UND GENAU HABEN SIE DIE WARNUNG.
    ALLE PROPHETEN WARNEN SIE
    NUR MIT VOLLSTER LIEBE ZUM HERRN SOLLEN SIE BETEN
    WENN SIE ALLE ES VON GANZEM HERZEN TUN WERDEN SIE SOFORT BESCHÜTZT.

    Antwort
  • 26/10/2021 um 13:08
    Permalink

    JEREMIA K 4
    Ihr könnt alles verändern auf dieser Welt.
    Weil ihr besonders seit durch den MÄCHTIGEN STÄRKEN ABBA!!!!!!
    Joshua hat es euch klipp und klar erzählt!
    Sooo klar das es auch blinde oder lahme Menschen erfassen!?

    SOGAR SÜNDER ERKENNEN DIES!
    ISRAEL ÖFFNET EUCH!

    Antwort
  • 31/10/2021 um 1:32
    Permalink

    Ich verfolge die Entwicklungen schon lange mit großem Interesse u. noch größerer Besorgnis, informiere mich auch hier regelmässig. Vielen Dank für die stets aktuelle Berichterstattung, teile im Großen u. Ganzen Ihre/deine Sichtweise bzw. Einschätzung der Lage.
    Allerdings bin ich in einem ganz wesentlichen Punkt entschieden anderer Meinung; nachdem ich die “Entrückungs”-These” über Wochen u. Monate gründlichst auf biblischer Grundlage erforscht habe ist davon nirgendwo explizit die Rede. Ganz im Gegenteil werden wir gewarnt u. darauf vorbereitet, die “Zeit der Trübsal/Drangsal” bis zur Rückkehr Jesus durchzustehen. Keine der christlichen Kirchen, ob katholisch. orthodox o. evangelisch hat in den letzten 2000 J. jemals diese Entrückungs-Theorie geglaubt o. verbreitet, sondern immer vor dem Kommen des Antichrist u. der Zeit der Drangsal in der Endzeit gewarnt. Das war die Lehre sämtlicher Kirchenväter, die sich damit immer wieder eingehend befasst haben. Diese Entrückungs-These stammt von evangelikalen Sekten aus den USA, wurde in den letzten Jahrzehnten entwickelt u. dank Internet weltweit verbreitet. Aber sie ist nicht nur unbiblisch, sondern höchst unlogisch, widersprüchlich u. willkürlich aus dem prophetischen Gesamt-Kontext zusammengeschustert. Bei 2,5 Milliarden Christen weltweit (auch wenn viele davon nur “Taufchristen” sind) kann eine “Entrückung” keinen Sinn machen, wozu u. für wen sollte dann Jesus am Ende der Drangsal überhaupt wiederkehren u. sein 1000jähriges Friedensreich errichten – nur für den Rest der bekehrten Juden?? Und warum wird dann vom Anti-Christ gesprochen wenn es keine o. kaum Christen mehr gibt, da alle entrückt wurden? Wozu dann die ganze Johannes-Apokalypse, wozu Daniels 70. Jahrwoche, wozu Jesus Endzeitrede (Matthäus 24)?
    Jesus kommt nur EINMAL zurück, und zwar für UNS u. für die zu Ihm bekehrten Juden – und Er wird uns über zwei Milliarden Christen nicht aus dem Himmel “mitschleppen”, wohin wir angeblich längst entrückt wurden. Es gäbe da noch viele andere Punkte, die einer Entrückungsthese vor der Drangsal völlig widersprechen bzw. absurd erscheinen lassen. Es ist eine Zeit der Prüfung u. Glaubensstandfestigkeit der wahren, treuen Christen, die wir (leider) werden durchstehen müssen.
    Das haben unzählige Christen im Laufe der vielen Jahrhunderte immer wieder durchleben müssen, und auch u. gerade in heutiger Zeit gibt es weltweit viele Christen in schlimmster Bedrängnis, Abertausende wurden sogar wegen ihres Glaubens getötet.
    Wir dürfen uns hier keine falschen Illusionen u. Hoffnungen machen, sondern müssen uns auf schlimme Zeiten gefasst machen. Deswegen halte ich es für verantwortungslos u. gefährlich, solche Irrlehren wie die (vorzeitige) Entrückung zu verbreiten. Viele glauben daran aus purer Angst, diese Zeit nicht zu bestehen, womöglich verfolgt o. sogar getötet zu werden. Das ist nur zu verständlich, diese Sorgen u. Ängste habe ich auch, aber wir können die Bibel u. Gottes Willen nicht aus Feigheit verdrehen, manipulieren o. abändern weil wir die prophezeite Endzeit-Realität fürchten.
    M.f.G.

    Antwort
    • 31/10/2021 um 11:51
      Permalink

      Hallo Andreas,
      zu diesem Thema wurde hier bereits viel geschrieben, von Kommentatoren und auch vom Seitenbetreiber – s.Henrys Artikel hierzu:
      https://ariejehuda.de/wann-ist-die-entrueckung-ist-die-falsche-frage/

      Die Entrückungslehre als unbiblisch, unlogisch oder im Fall der Vor-Entrückung sogar als Irrlehre zu bezeihnen, halte ich für sehr vermessen und lässt mich an der Gründlichkeit Deiner Prüfungen zweifeln. Die Bibel sagt etwas komplett anderes dazu!
      Dabei lass ich jetzt mal die Vorentrückung außen vor.

      Die Entrückung ist eine zutiefst biblische Lehre, s. vor allem 2. Thessalonicher-Brief und etliche andere Stellen.
      Es ist ausschließlich das Wort Gottes, die Bibel, dazu aussagekräftig und nicht, was irgendwelche Kirchenväter, Kirchenschriften oder christliche Gemeinschaften dazu mal gesagt oder geschrieben haben. Es dient bestenfalls zur Ergänzung oder des Verständnisses wegen, hat aber keine alleinige Gültigkeit. Gültig ist einzig Gottes Wort.

      Ich will nicht detaillierter darauf eingehen, nur so viel dazu:
      Es kist eine ausschließlich tröstende Lehre. Erst als sie zur Zeit der Apostel und ersten Gemeinden (die sie noch zeitnah erwarteten) nicht eintraf, konzentrierte man sich mehr auf die Mission. Die Entstehung der römischen Staats-Kirche im 3. Jahrhundert und die Einverleibung aller Naturreligionen darin etc. dürfte ein übriges zum Vergessen dieser wichtigen Lehre beigetragen haben.

      Jesus kommt nur EINMAL wieder, dass ist richtig. Bei der Entrückung kommt er aber nicht wieder auf die Erde, sondern in die Luft, uns entgegen.

      Die Trübsal dient u.a. der Läuterung Israels und lenkt Gottes Fokus wieder auf das Volk und seinen Heilsplan. Für die “Welt-Menschen” ist sie zudem Zeit der Gerichte Gottes.

      Die Gemeinde wurde bereits erlöst und erkauft mit Jeshuas Blut, sie leidet heute schon beträchtlich weltweit und muss nicht noch durch die Gerichte Gottes. Das widerspricht völlig dem bewahrenden Charakter des Blutes Christi, denn er litt an Stelle Derer, die er erlöste.
      Jesus ist gegangen, für seine Braut-Gemeinde die Stätte zu bereiten. Und er kommt bald, wenn der Vater das Signal dazu gibt.

      Darauf setze ich meine Hoffnung und die lasse ich mir von nichts und niemanden zerstören.
      Ich sehe immer wieder in den Angriffen auf die Entrückungshoffnung auch den Angriff des Widersachers, um die Gemeinde zu verunsichern und die Hoffnung zu trüben.
      Der Bräutigam verspätet sich zwar (s. Gleichnis von den 10 Jungfrauen), aber er kommt nicht zu spät.

      Shalom
      Andrea

      Antwort
      • 31/10/2021 um 12:20
        Permalink

        Paulus spricht davon, dass die Entrückung ein “Geheimnis” ist, welches wahrscheinlich Paulus in einer seiner hohen Offenbarungen von Jesus selbst erhielt. Wer die ganze HL. Schrift unter zur Hilfenahme des Hl. Geistes liest (wer Jesus ist, was seine Erlösung für uns bedeutet, wen seine Gerichte treffen und auch unter Berücksichtigung der eigenen Stellung Israels) kann zu keinem anderen Ergebnis mommen.

        Jesus sagte, bevor er entrückt wurde, dass er jetzt zum Vater geht und für uns eine Stätte bereitet und wenn er sie bereitet hat, kommt er wieder um uns zu holen, damit wir auch dort sind wo er ist. Er ist das Haupt und wir seine Glieder, die bei ihm sind wenn er in Macht und Herrlichkeit zurück kommt. Das macht natürlich Sinn. In dieser Naherwartung dieses Geschehens hat die ganze Urchristenheit gestanden. Sogar Paulus dachte, dass es noch zu seinen Lebzeiten geschehen könnte. Die Gerichte die in der Endzeit über eine von Sünde verdorbenen Welt geschehen werden gerade auch von Petrus noch einmal erklärt, da erkennt man dann genau, dass es sich um die allerletzte Zeit handelt.

        LG
        Anne

        Antwort
        • 01/11/2021 um 3:35
          Permalink

          “Jesus sagte, bevor er entrückt wurde, dass er jetzt zum Vater geht und für uns eine Stätte bereitet und wenn er sie bereitet hat, kommt er wieder um uns zu holen, damit wir auch dort sind wo er ist.” (…)
          Das ist doch auch seit 2000 J. der Fall, ALLE Christen die bisher gestorben sind wurden (u. werden noch) von Ihm an die “bereitete Stelle” geholt – nicht erst oder nur in der finalen Endzeit, oder?
          L.G.

          Antwort
          • 01/11/2021 um 8:16
            Permalink

            Jesus sagt ja hier, er kommt wieder um uns zu holen und dann sind wir bei ihm, also geht es bei dieser Stelle eben nicht um normal Gestorbene in allen Zeiten (da muss er ja nicht kommen und uns holen), sondern eben um Entrückung!Das passt auch ganz genau zur jüdischen Hochzeit.

            Antwort
  • 31/10/2021 um 9:23
    Permalink

    Lieber Andreas
    Herzlichen Dank für Ihren mit grossem Anstand geschriebenen Beitrag.
    Für mich wäre es sehr hilfreich Ihr Verständnis von Johannes 3,3 zu erfahren, damit ich Ihre Sicht über Zukünftiges einordnen kann.
    L.G.

    Antwort
    • 01/11/2021 um 3:29
      Permalink

      Werter Geri,
      Was gibt es in dieser Passage zu “deuten”? Ich verstehe Ihre Frage im Hinblick auf “Zukünftiges” nicht recht, vielleicht erklären Sie das nochmal genauer?
      LG

      Antwort
  • 01/11/2021 um 2:50
    Permalink

    Erstmal Danke für die Reaktionen auf meinen Kommentar, meine Skepsis bezieht sich in erster Linie auf die These einer “Vor-Entrückung”, aslo noch vor Beginn der Trübsals-Zeit. Manche argumentieren diese könne erst in der Mitte der 70. Jahrwoche (Daniel) geschehen, andere meinen ganz am Ende dieser Schreckenszeit bzw. mit dem Erscheinen Jesus “in den Wolken”.
    Die versch. Bibelstellen dazu sind teils vage, teils widersprüchlich, teils vom zeitlichen Kontext her (jeweilige Umstände) schwierig eindeutig zu interpretieren. Deswegen gibts ja auch soviele unterschiedliche Thesen dazu, gehen die Meinungen so auseinander.
    Wie gesagt geht es hier immerhin um die “spontane Entrückung” eines Viertels der ganzen Menschheit, also rd. zwei o. mehr Milliarden Menschen, allein diese Vorstellung erscheint mir schon recht abwegig – der “Antichrist” erscheint also für den Rest der nicht-christlichen Menschheit?
    Warum wurde uns so eindringlich dessen Attribute, seine Zeichen der Macht, das Zwangs-“Malzeichen” an Stirn/Hände, sein sich Ausgeben als “Gott” in einem dritten Tempel, die Verfolgung aller Rechtgläubigen, die sich ihm nicht beugen wollen, “sprechende Bilder” seines Antlitzes, seine Tötung u. wundersame “Auferstehung” usw. so detailiert beschrieben, wenn es uns Christen dank der vorzeitigen Entrückung doch gar nichts anzugehen bräuchte?
    Welchen Sinn mach da die ganze Johannes-Apokalypse, wenn wir sie eh nicht erleben werden?
    Ich lasse jetzt absichtlich die Interpretation bestimmter Bibelstellen zu einer möglich Entrückung aussen vor sondern beziehe mich nur auf das was uns die Bibel konkret von der Zeit der Trübsal, dem Antichrist-Regime schreibt bzw. andeutet.
    Für WEN ist das alles geschrieben wenn nicht für uns – weder andere Religionen/Kulturräume, nicht mal die Juden kennen die christliche Endzeit-“Story”?! Ausgerechnet im Islam wird aber recht genau eine ganz ähnlicher Ablauf der christlichen Apokalyptik geglaubt, bei ihnen heisst der “Antichrist” Dadschal, der rettende Erlöser Mahdi u. mit diesem erscheint im Gefolge auch Jesus, der dann die “Lüge” der Christenheit bekennen u. sie verfolgen wird! Also das seitenverkehrte Gegenbild zu unserer biblischen Endzeit-Prophetie! Das allein sollte einen schon alarmieren, wie ich finde, denn selbstredend werden auch die weit über eine Milliarde Moslems eine gewichtige Rolle für die Endzeit spielen, zumal sie alle direkte Nachbarn Israels sind und christliche Minderheiten unter ihnen leben.
    Wie das genau auszudeuten ist lasse ich erstmal offen, aber man sollte sich unbedingt auch mal mit der islamischen Endzeit-Vision befassen, gibt auch Wiki-Infos dazu, v.a. aber islamische Websites wo man sich einen Eindruck machen kann, wie ernst sie das nehmen u. auch bald erwarten!
    Eine Entrückung, die mit dem Erscheinen Jesus zusammengeht halte ich hingegen für durchaus möglich, jedenfalls hoffe ich darauf das dies passiert 🙂 Hundertprozentig “beweisen” kann ich das allerdings nicht, die Frage ist eben ob das überhaupt “Sinn” macht? Jesus kommt auch um zu richten, das Antichrist-Regime hinwegzufegen, sein 1000jähriges Friedensreich zu errichten – wozu werden wir alle dann kurz vorher in den Himmel entrückt, nur um dann mit ihm wieder auf die Erde zurückzukommen? Mir erscheint das ziemlich unlogisch/unplausibel, will mir da aber keine abschliessende Meinung bilden o. anmaßen. Falls das hier jemand mit biblischer Grundlage eindeutig klarstellen kann lasse ich mich gerne eines Besseren belehren – für meinen Glauben spielt das aber so o. so keine maßgebliche Rolle, “entrückt” werden wir ohnehin einmal, oder nicht?
    Liebe Grüße an die Kommentatoren u. den Blogbetreiber

    Antwort
  • 01/11/2021 um 9:42
    Permalink

    Noch eine Ergänzung:
    Wenn wir wirklich auf Christus warten, dass er jederzeit unverhofft kommen kann, dann hat das auch Auswirkungen darauf, wie wir unser Leben führen. Das wird dann unseren Lebenswandel beeinflussen (Heiligung) und auch unser Mühen um die Weitergabe des Evangeliums verändern. Wer nicht auf Christus wartet, wartet auf den Anti-Christen.

    Was für ein “Trost” ist es für zum Glauben Gekommene, wenn sie den größten Schrecken ihres Lebens erleben müssen? Welchen Sinn macht es, sich darauf zu freuen, dass erst am Ende der Schreckenszeit, Jesus uns noch mal kurz zu sich holt in den Himmel, um Hochzeit zu feiern?
    Die Entrückung ist eine Evakuierung und folgt dem Ritual einer jüdischen Hochzeit.
    Unsere endgültige Bestimmung ist ein Leben auf der Erde hier, gemeinsam mit Christus im 1000j. Reich (anschließend erneuert der Vater nochmals Erde und Lufthimmel für die Ewigkeit).
    Das ist das Ziel, wir sind dann gemeinsam mit allen anderen Erlösten (jüdisches Volk und die Trübsalsheiligen) für immer beim HERRN.

    Es gehört zu Gottes Offenbarungen dazu, dass er uns ALLES in der Schrift enthüllt, was wichtig ist für uns zu wissen. Da gehört zur Vollständigkeit auch das Buch der “Offenbarung” dazu, übrigens ein Buch mit Segensverheißungen für den, der es liest. Es dient zur Mahnung und Warnung.
    Ein Adäquat dazu ist das Buch Daniel für das jüdische Volk – nur mit dem Unterschied, dass zu Johannes’ Zeiten ihm auch die Enthüllungen (bis auf die 7 Donner) für das Ende gegeben wurden. Und die Vorausschau auf die Gemeinde-Zeitalter und was zukünftig sein wird. Das ist das Wesen Gottes schon immer gewesen, Transparenz (“ich lege Euch vor “Segen” oder “Fluch”).
    Das lässt erst eine Wahl zu, für welche Seite ich mich entscheide, wenn ich alle Konsequenzen meines Handelns erklärt bekomme.

    Alle Warnungen vor der “Plötzlichkeit” des Kommens Jesu sind hinfällig, wenn ich ab Auftreten des Antichristen berechnen kann, dass meine Leidenszeit noch 7 Jahre beträgt. Dann kommt Jesus für mich auch nicht wie der “Dieb in der Nacht”.

    Wenn der Heilige Geist der das Böse “Zurückhaltende” ist, dann wird er nicht losgelöst von der Gemeinde von der Erde genommen werden. Er wohnt auch in jedem echten Gläubigen – Jesus lässt uns nicht ohne Beistand und verwaist auf der Erde zurück. Das hat er bei seiner Himmelfahrt so angekündigt und so ist der Geist auch gekommen und bereitet seitdem für Jesus die Brautgemeinde zu.
    Es ist mir auch völlig absurd die Vorstellung, dass Satan gleichzeitig mit der Gemeinde hier auf der Erde vorhanden ist. Jedes Land zieht zuerst die Botschafter ab, bevor ein Krieg ausbricht.
    Jesus wird seine Botschafter zuerst evakuieren bevor sich das Böse hier vollends austoben darf.
    Viele von uns leiden schon jetzt immens unter vielfältigen Bedrängnissen. Wir werden immer wieder gemahnt, uns nicht zu fürchten.
    Es hat deshalb nichts mit Angst zu tun, wenn man sich die Entrückung herbeiwünscht, es ist ein tiefer Trost, dass es noch einen Lichtblick in all dem Dunklen gibt.
    Das ist meine feste Überzeugung.
    Shalom
    Andrea

    Antwort
    • 02/11/2021 um 1:13
      Permalink

      Liebe Andrea,
      Werde mir all die Links noch ansehen u. auch selbst nochmal forschen, obwohl ich schon Wochen damit zugebracht habe. diese Dikussion ist übrigens speziell in den USA wieder sehr aktuell, wobei die meisten seriösen Bibelforscher u. Theologen einer Vor-Entrückung (“Pre-Tribulation”) widersprechen, von den “Amtskirchen” ganz zu schweigen. Nehmen Sie das nicht auf die leichte Schulter, ich kann ihnen nur sagen das besonders die Orthodoxen (griechisch, russisch, bulgarisch, serbisch usw.) sehr, sehr gebildet sind und alles genaustens unter die Lupe nehmen, so auch die katholischen Bibelkundigen in zig verschiedenen Ländern inkl. der syrischen, irakischen u. ägyptischen Kirchen. Die können ja nicht ALLE irren, und das schon seit bald 2000 Jahren, oder? Die wären sogar die ersten, die sich geradezu auf eine Vor-Entrückung stürzen würden, um uns zu mehr christlicher Moral u. Lebensführung ermahnen zu können!
      Abgesehen davon: diese berühmte Stelle mit dem Jesus komme wie ein “Dieb bei Nacht”, worauf wir jederzeit vorbereitet sein sollten war insbesondere an die allerersten (jüdischen) Jesus-Jünger gerichtet, ich glaube nicht das dies als Endzeit-Prophetie gemeint war. Wie auch, wo es noch nichteinmal eine stabile Christengemeinde gab, kein neues Testament, keine apokalyptischen “Fern-Seher” 😉 ? Solch einen fernen Endzeit-Horizont hätten die doch noch gar nicht verstehen können.
      Wie auch immer, zuallererst interessiert mich immer, was JESUS SELBST gesagt hat, nicht die Apostel nach ihm und auch nicht Daniel vor Ihm. Und da stütze ich mich insbesondere auf Matthäus 24, wo Jesus die wahrscheinlich ausführlichste Endzeitrede hält, eine Vor-Entrückung kommt dort m.M. nach nicht vor! Sehen Sie sich bitte den Text genau an, dann können wir ja nochmal darüber “diskutieren”.
      Und was satan angeht – der regiert bekanntlich die Welt, in der wir leben schon seit seinem Fall, sonst gäbe es ja das Böse nicht! Was in diesen sieben Jahren “Trübsal” passiert gab es immer wieder in der langen Geschichte der Christenheit, das ist an sich nichts Neues. Nur ist es diesmal nicht auf bestimmte Regionen/Länder konzentriert, sondern global – und ein allerletztes mal!
      Ich denke aber schon, das die wirklich gläubigen Christen auch in der Verfolgung/Unterdrückung einen gewissen Schutz haben werden, untereinander zusammenhalten und Wege finden, wie man irgendwie durch diese Zeit kommt. Sonst würden ja sämtliche Christen unkommen, und das ist sicherlich nicht Gottes Plan u. Absicht. Denken sie nur an die verfolgten Christen in Syrien, Iran, China, Nordkorea oder sogar Türkei – die machen das teils schon seit etlichen Jahrzehnten durch, etliche wurden vertrieben o. getötet, aber die allermeisten haben sich eine Art “Parallelgesellschaft” geschaffen, wo sie trotz aller Repressalien überleben konnten. So war das auch bei den schlimmen Christenverfolgungen im weströmischen Reich u. Byzantinien (Ost-Rom), die allermeisten haben das irgendwie überlebt. Aber soweit ist es noch längst nicht, die Zeit der Drangsal kommt nicht plötzlich über Nacht, da müssen schon noch bestimmte Dinge passieren die auch alle eine gewisse Zeit andauern. Z.B. der sogenannte “Hesekiel”-Krieg gegen Israel, erst danach könnten überhaupt gewisse Vorbedingungen erfüllt sein – und selbst wenn der Antchrist dann irgendwann erschiene wären die ersten 3,5 Jahre ersteinmal relativ ungefährlich für uns Christen. Und bedenken sie auch; was soll denn in dieser Trübsalszeit mit all den Moslems, Hindus, Buddhisten, Natur-Religiösen oder Agnostikern in aller Welt geschehen – werden die auch alle verfolgt, wie soll das passieren?
      Hat der Antchrist Macht über 8 Milliarden Menschen in allen Kontinenten, selbst am Nord-u. Südpol, im Amazonas-Urwald oder im Hochgebirge von Tibet?
      Vielleicht bezieht sich ja diese Antichrist-Apokalyptik hauptsächlich auf Israel selbst, nicht unbedingt dem Rest des Globus? Also ich sehe das im Moment nicht übertrieben panisch, zumal ich ja täglich damit rechnen muß, sterben zu können o. eine brutale Krankheit zu bekommen. Die “Entrückung” kann tatsächlich für jeden von uns “über Nacht” geschehen, der Tod “wie ein Dieb” daherkommen – schon deshalb sollten wir jederzeit “vorbereitet” sein.
      Mit lieben Grüßen
      (hab nicht auf Fehler gescannt 😉

      Antwort
      • 02/11/2021 um 5:00
        Permalink

        Jesus Endzeitrede in Matthäus 24 – ganz klipp u, klar, KEINE “Vor-Entrückung”, wir sollen/müssen bis zum Ende durchhalten!
        https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/mt24.html
        Wer wiklich glaubt, den darf das nicht erschüttern o. verzweifeln lassen, wir werden ja auch für unsere Standhaftigkeit o. eventuellen Märtyrer-Tod mit dem ewigen Leben belohnt bzw. erleben sogar die Wiederkunft des Herrn 🙂

        Antwort
        • 02/11/2021 um 9:43
          Permalink

          Lieber Andreas,
          ich habe den Eindruck, Sie möchten die unerforschlichen Wege Gottes mit Ihrem Verstand erklären. Das aber ist unmöglich. Für jeden wirklich wiedergeborenen Christen ist nicht nur das Wort Jesu maßgebend sondern auch das seiner Apostel, denn diese haben im Hl Geist geredet und gehören zum GANZEN Wort Gottes (der Bibel) dazu. Wer diese Grundlage nicht anerkennt, wird immer eine “geistliche Schlagseite” haben (bitte nicht falsch verstehen,es geht um Erkentnis). Nur das Wort Gottes in seiner Ganzheit kann die Basis für eine Diskussion über das Wort selbst sein. Alles andere ist destruktiv.
          Herzliche Grüße
          Anne

          Antwort
          • 02/11/2021 um 14:25
            Permalink

            Hallo ihr alle ,
            ich lese mit Begeisterung eure Kommentare.
            Ich bin nicht der Beste Schreiber,aber ich wollte zuerst einmal Henry, und dann auch euch allen danken.

            Ja,unser Herr hat uns den Heiligen Geist gegeben,in Joh.16;13 steht:

            Wenn aber jener,der Geist der Wahrheit,kommen wird,wird er euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst reden; sondern was er hören wird,das wird er reden, und was zukünftig ist,wird er euch verkündigen.

            Die Gemeinschaft mit dem Heiligen Geist ist so wichtig,das müssen wir unbedingt einüben!!!!!!!
            Der Herr segne dich,lieber Henry, und alle die diese Seite lesen.
            SHALOM euer Ralf

            Antwort
        • 02/11/2021 um 13:54
          Permalink

          Hallo Andreas,
          ich sage es mal mit JD Farag: Kontext, Kontext, Kontext. Und da ist es besonders wichtig, die GANZE Schrift einzubeziehen und dazu zählen nun mal die neutestamentlichen Bücher oder die Propheten im AT. Eine Lehre pickt sich nicht einzelne Bibelstellen heraus, sondern betrachtet auch wichtige geistliche Zusammenhänge.
          Paulus selbst verweist z. B. bei seinen Ausführungen zur Entrückung darauf , dass er ein Wort vom HERRN dazu erhalten hat (1.Thess. 4,15).

          Mein oben angeführter Link (Menora-Bibel) ist schon fast unzumutbar lang, bringt aber eine Fülle an Betrachtungen (von denen ich nicht alle teile).

          In Matthäus 24 spricht Jesus ausschließlich zum jüdischen Volk, es geht um die Drangsal für Jakob (Jeremia 30,7) und die Verheißung der Rettung. Mit der späteren Gemeinde hat das überhaupt nichts zu tun und kann nicht auf die Entrückung umgemünzt werden.
          Das wird deutlich aus den Passagen:
          …“Ihr werdet gehasst werden von allen Heidenvölkern“
          …“es sollen die in JUDÄA auf die Berge fliehen“…
          …“wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinab“ (solche Häuser gibt es nur in Israel)
          …“der Gräuel der Verwüstung an Heiliger Stätte“ (gemeint ist der Tempel)
          …“wenn die Tage nicht verkürzt würden… (bezieht sich auf die 3,5 Jahre der Großen Drangsal)

          Also, immer beim Adressaten bleiben, dass wird leider oft durcheinandergebracht. Die Apostel und auch Johannes mit der Offenbarung richten sich an die Gläubige Gemeinde. Denn nach Jesus Himmelfahrt wurde durch den Heiligen Geist das noch Ausstehende und Fehlende der ganzen Heilslehre, was die Jünger zur Zeit Jesu noch nicht sehen konnten, offenbart.

          Wie ich schon schrieb, hat Jesus für die Braut bezahlt und sie erkauft, sie ist unter seinem Schutz und wird wohlbehalten zu ihm gebracht. Das erklärt mein langer Link (und auch Henry) am Bsp. des jüdischen Hochzeitsrituals sehr gut.

          Satan und seine Dämonen können nicht gemeinsam mit dem Heiligen Geist, der in jedem echten, wiedergeborenen Gläubigen lebt, auf der Erde sein.
          Und das ist auch ein oft nicht beachtetes Problem: nicht alle der ca. 2 Mrd. Menschen, die irgendeiner Christengemeinde oder Kirche angehören sind auch tatsächlich echte Christen. Die kennt alleine der Vater.
          Es ist unklar, wie viele echte Christen sich in anderen religiösen Denominationen befinden, aber pauschal und undifferenziert betrachtet, kann ich eine katholische oder orthodoxe Kirche, die vielleicht Ikonen anbetet oder Maria und vielerlei unbiblische Sonderlehren vertritt, nicht als echte biblische Gemeinschaft ansehen. Da interessiert mich auch nicht, welcher Papst oder hohe Geistliche sich zu irgendwelchem Thema Gedanken gemacht hat.
          Entscheidender Maßstab ist immer das Wort Gottes und ob sich eine Lehre daran orientiert und nicht eigene Lehren aufstellt oder das Wort verdreht.
          Ich hoffe sehr, dass kommt jetzt nicht missverständlich an.
          Shalom
          Andrea

          Antwort
          • 02/11/2021 um 14:55
            Permalink

            Ziemlich arrogant u. besserwisserisch, wie sie sich mal eben so über fast zwei Milliarden Kirchen-Christen äussern, egal welcher Konfession. Der Rest von ca. einer einer halben Milliarde selbst ernannter “Besserchristen” gehört den verschiedensten evangelikalen “Freikirchen”, Sekten u. sonstigen Kleinstgruppen an. Und fast nur diese behaupten eine Vor-Entrückung, sehen sich als die “Auserwählten” und ignorieren sämtliche kritischen Einwände egal von wem!
            Da mögen sich noch soviele Päpste, Patriarchen u. Bischöfe in diesem u. jenem mal geirrt haben, die Kirche(n) sind die gläubigen, einfachen Gemeindemitglieder, also weit über 99 Prozent – und zumindest DIE wird der Herr niemals allesamt in die Irre führen lassen bzw. dem “Antichrist” übergeben, während all die “Freikirchler”, Kirchen-Skeptiker, Papst-Hasser und selbsternannten (ungeweihten!) Sekten-“Priester” in den Himmel gehoben werden?!
            Dahinter steht in Wahrheit nichts anderes als FEIGHEIT, panische Angst diese endzeitliche Prüfung nicht zu bestehen, eventuell umzukommen! Das sind genau diese “lauen” Christen, vor denen die Bibel warnt u. die er zu gebotener Stunde “nicht kennen wird”, die dann umsonst zu ihm flehen aber nicht erhört werden!
            DESHALB warne ich hier, nicht weil ich Werbung für die “Amtskirchen” machen möchte.
            Ich bis selbst quasi direkter Nachfahre der allersten “Freikirchler” überhaupt, die sogenannten Wiedertäufer (Anapabtisten/Mennoniten/Amishe etc.) aus der Schweiz/Zürich. Dort wurde einer der zentralen Begründer, Felix Manz von den schweizer Reformierten ersäuft, die Täufer allesamt eingekerkert o. vertrieben in alle Welt.
            Die wurden von ALLEN Konfessionen über Jahrhunderte noch viel brutaler verfolgt, vertrieben u. gelyncht als selbst die Juden im Mittelalter, eine Geschichte die kaum noch jemand kennt!
            Trotzdem halte ich diese ganze Bewegung im Nachhinein für einen Irrtum bzw. eine übertriebene Revoluzzer-Sekte, was die Verfolgungen allerdings nicht rechtfertigt. Aber erreicht haben sie fast gar nichts, Abertausende kamen wegen Nebensächlichkeiten u. Rechthabereien um, verloren ihre Heimat u. lebten meist abgeschieden in Armut u. Einsamkeit. Soviel zu “Freikirchen” u. christlicher Rechthaberei/Besserwisserei
            M.f.G.

            Antwort
            • 02/11/2021 um 19:54
              Permalink

              Lieber Andreas
              Meistens lese ich die Beiträge schweigend; zur Abwechslung beteilige ich mich an der Diskussion.
              Ein Unterschied zwischen Sterben und Entrückung dünkt mich ist, dass Sterben oft ein “Muss” ist, die Entrückung aber ein Dabeisein-“Dürfen”. Deshalb freuen sich auch viele Christen auf Jesus und überlegen sich mit dem alten Adventslied: “Wie soll ich dich empfangen?”

              Wenn ich diese Zeit mit der Zeit Noahs vergleiche, erinnere ich mich, wie viele Jahre Noah gemäss Bibel an der Arche gebaut hatte, denn Gott hatte ihm ein Ereignis für die Zukunft offenbart. Aber irgendwann wurde die Sintflut Gegenwart.

              Auch Jesu Kommen wird einmal Gegenwart sein.
              Was mich aufstellt beim Warten, sind die Verse aus dem Jakobusbrief 5,7.
              “Habt nun Geduld, Brüder, bis zur Ankunft des Herrn! Siehe, der Bauer wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld ihretwegen, bis sie den Früh- und Spätregen empfange.”

              So nehme ich Tag um Tag und danke unserem Herrn, was er am Kreuz für mich/für uns getan hat.

              Liebe Grüsse
              Martha (auch aus der Schweiz)

              Antwort
            • 02/11/2021 um 20:26
              Permalink

              Diese Diskussion, wie man religiöse Menschen von bekehrten, durch den Heiligen Geist wiedergeborene Christen unterscheidet, hatten wir hier schon mal sehr ausführlich.
              Empfehlenswert dazu das Buch von Ole Hallesby, einem norwegischen Pastor, „Warum ich nicht religiös bin“. Es beleuchtet die verschiedenen Formen der menschlichen Religiosität, die Menschen in ihren Bann ziehen und echtes Christsein hindern und es warnt vor der bloßen Religionsausübung.
              Religiös oder Gläubig, ist die alles entscheidende Frage über Gerettet- oder Verloren-Sein. Sie muss in aller Nüchternheit jeder für sich selbst beantworten, denn sonst verfällt man einer trügerischen Selbsttäuschung.
              Religion rettet nicht. Die persönliche Herzensbeziehung zu Jesus, der Glaube an seinen Sühnetod mit Sündenerkenntnis, echter Reue und Bekehrung führt zur göttlichen Wiedergeburt. Darauf zielte auch die Frage von Geri zu Johannes 3 Vers 3 ab (Gespräch Jesu mit Nikodemus).
              Das hat überhaupt nichts mit Arroganz oder „Besserchristentum“ zu tun.
              Wer gerettet ist weiß das und nimmt mit Freuden das göttliche Gnadengeschenk an, weil Jesus ALLE Schuld bezahlt hat. Er kann es sich nicht verdienen und hat keinerlei Anspruch darauf.

              Ich wollte ausdrücken, dass es echte Christen in allen Denominationen gibt, es gab und gibt sie zu allen Zeitaltern aus allen Völkern und Sprachen.
              Aber sie sind in der Minderheit – schon Jesus weißt auf den engen und schmalen Weg hin, den nur wenige finden. Der breite, religiöse Weg führt ins Verderben.

              Niemand, der echt bekehrt ist, überhebt sich über andere, deshalb habe ich darauf hingewiesen, dass alleine der Vater die Seinen kennt. Es darf aber bezweifelt werden, ob die vielen unbiblischen oder Sonderlehren mancher Kirchen echtes Christentum fördern oder eher hindern.
              Deshalb auch die Warnung vor dem Abfall, den wir ja heute quer durch alle Glaubensrichtungen sehen und die Mahnungen, solche Kirchen und Gemeinden zu verlassen.

              Ich hoffe, das war nun deutlicher.
              Shalom
              Andrea

              Antwort
              • 02/11/2021 um 21:21
                Permalink

                Okay, da bin ich ganz Ihrer Meinung 🙂
                Und glauben Sie mir, ich hab die Amtskirchen, ob katholisch o. evangelisch so scharf und direkt kritisiert wie wohl nur wenige – sogar mitten in den Kirchen, wenn ichs für nötig hielt!
                Sie haben keine Vorstellung wie tief in die “Materie” ich da gegangen bin, da blieb kein Stein auf dem anderen. Aber ich habe das immer relativ höflich formuliert, obwohl ich noch weiter gegangen bin als selbst ein Luther – und das ist es eben: “der Ton macht die Musik”, etliche Pfarrer u. sogar Bischöfe haben darauf reagiert u. mich sogar in fast allem bestätigt – die sind sich durchaus bestimmter Irrmeinungen o. falschen Glaubenspraktiken bewußt u. bemühen sich, das auch konkret zu ändern.
                “Steter Tropfen höhlt den Stein” – ich bin halt der Meinung, daß man Reformen/Korrekturen von innerhalb der Kirchen anstoßen kann u. auch muss.
                Aber eben nicht so radikal, schroff u. teils vulgär wie ein Luther oder so querdenkerisch-revoluzzerhaft wie meine Täufer-Vorfahren, sondern sanft, sachlich, geduldig, nachsichtig, aber auch entschlossen in der Sache. Dann erreicht man fast immer viel mehr als wenn man die Leute von aussen polemisch attackiert o. sie ganz ignoriert.
                Liebe Grüße

                Antwort
  • 02/11/2021 um 17:21
    Permalink

    @ Andreas
    Lieber Andreas, diese Adresse kennst Du sicher, aus selbigem Land.
    https://www.bibelkreis.ch/BEGRIFFSERKLAERUNG/Die%20Entrückung%20%20%20wdbl.html
    Zitat
    Die Entrückung
    Dies ist das Ereignis, auf das die Gemeinde wartet.
    Das Wort bedeutet, plötzlich emporgehoben und von einem Ort an einen anderen befördert zu werden, und ist deshalb ein passender Ausdruck für das in

    1Thes 4,13-18 beschriebene Geschehen, wo wir das griechische Wort für »entrücken« (harpazô) in V. 17 finden. Die Entrückung bedeutet das Kommen des Herrn Jesus in die Luft,
    um die Seinen zu sich zu holen
    und mit in den Himmel zu nehmen,
    um für immer bei Ihm zu sein.

    Die oben zitierten Verse machen deutlich, dass es gleichgültig ist,
    ob diese erretteten Personen zu diesem Zeitpunkt gestorben oder noch am Leben sind;
    alle die, die »in Christus sind«, sind bei diesem herrlichen Ereignis eingeschlossen.

    Das in der Schrift zur Bezeichnung dieses Ereignisses verwendete Wort ist parousia,
    doch ist das nicht die ausschließliche Bedeutung dieses griechischen Ausdrucks (siehe parousia weiter unten).

    Es ist wichtig, die Entrückung, das Kommen des Herrn in die Luft, zu unterscheiden von der Erscheinung Seiner Wiederkunft auf die Erde.

    Diese Ereignisse sind im Blick auf Zeitpunkt
    und Zweck deutlich unterschieden;
    die Entrückung geschieht unbemerkt von der Welt und wird durch verschiedene Laute charakterisiert
    (siehe 1Thes 4,16; 1Kor 15,52),
    während die Erscheinung von Zeichen geprägt ist (siehe unter Erscheinung).

    Der genaue Zeitpunkt der Entrückung ist nicht geoffenbart; aber sie kann jeden Augenblick geschehen – und wird unmittelbar stattfinden, wenn nach göttlichem Ratschluss der letzte lebendige Stein in das herrliche Bauwerk der Gemeinde eingefügt ist. Dann ist das Gemeindezeitalter abgeschlossen, und die beiden voneinander unterschiedenen aber synchron ablaufenden »Tage« beginnen: der »Tag Christi« und der »Tag des Herrn« (siehe dort).

    Die Entrückung wird im AT nicht erwähnt, weil die Gemeinde nicht Gegenstand der Weissagung sondern
    von Offenbarung ist.
    Nichtsdestotrotz sehen wir einen Typus davon in der Entrückung Henochs und Elias.
    Wenn Paulus in 1Kor 15,51 von einem »Geheimnis« spricht, meint er damit nicht die Tatsache des Kommens des Herrn, sondern die sich an unseren Leibern vollziehende Verwandlung (siehe auch Phil 3,21
    Zitatende
    und
    Zitat
    https://www.bibelkreis.ch/BEGRIFFSERKLAERUNG/Entrueckung%20vor%20der%20Drangsal
    4. Entrückung vor der Drangsal?
    01. Die Entrückung geschieht mindestens sieben Jahre vor der Errichtung des Friedensreichs – Aufnahme des Johannes in den Himmel (Offb 4, 1)
    02. Alle Zeitangaben in der Offenbarung (Zeit, Zeiten, eine halbe Zeit – 42 Monate – 1260 Tage) beziehen sich auf die letzten 3,5 Jahre, die Zeit der grossen Drangsal (Mt 24,2 1)
    03. In den ersten 3,5 Jahren gibt es Märtyrer aus Israel, ohne dass sie Christen sind (Offb 6,9-11). Die Versammlung ist dann im Himmel
    04. Die Zeit der Drangsal ist für Jakob → Israel; Jer 30,7)
    05. Die Entrückung ist eine Errettung vom Zorn → Drangsal; Röm 1, 18; 1. Thess ],10; 5,9; Offb 6,17)
    06. Das Kommen Christi für die Seinen und mit den Seinen wird unterschieden (1.Thess 4,16-18; 3,13; Sach 14,5)
    07. Den Gläubigen in Philadelphia wird verheissen, dass sie vor der Stunde der Versuchung bewahrt werden (Offb 3, 10)
    08. Paulus warnt die Gläubigen nie vor der grossen Drangsal
    09. Der “Antichrist” {Volksmund! steht so nicht nicht der Bibel} wird erst offenbar, wenn das, was zurückhält (Versammlung der Herausgerufenen? Heiliger Geist?, weggenommen ist (2. Thess 2)
    10. Henoch wurde vor der Sintflut entrückt (1. Mo 5)
    (Nur ein Bild zum memorisieren, keine Lehre!)
    Zitatende
    und lange Erklärungen:
    Zitat
    https://www.bibelkreis.ch/BEGRIFFSERKLAERUNG/Entrueckung%20biblisches%20Studium.html
    ENTRÜCKUNG

    biblisches Studium

    »Die in Christus sind« oder Anspielungen auf die Gemeinde
    Der Zweck der Entrückung liegt, wie Paulus sagt, darin, dass wir dem künftigen Zorn entgehen und durch unseren Herrn Jesus Christus das Heil erlangen ( 5,9 )
    [ . . .]
    Diese Feststellungen sind wichtig, denn sie offenbaren die einzigartige Stellung, die die Gemeinde jetzt bei ihrem Herrn und Retter einnimmt und die sie vor dem kommenden Zorn bewahrt. »Wenn Gott seinem Zorn über die Erdenbewohner freien Lauf lässt ( Offb 6,16-17 ), wird der Leib Christi im Himmel sein – als Folge einer Reihe von Ereignissen, die in 1Thes 4,14-17 umrissen werden. Das ist Gottes Ziel« (Thomas).
    Zitatende
    und nochmal der Link:
    Zitat
    ENTRÜCKUNG

    die Geschichte ihrer Lehre
    [ . . .]
    Bei den Kirchenvätern finden sich Äußerungen über das nahe Bevorstehen der Wiederkunft Christi im Überfluss. Klemens von Rom, Ignatius von Antiochia, die Didache, der Brief des Barnabas und der Hirte des Hermas – sie alle sprechen davon. Der Hirte des Hermas spricht darüber hinaus von der Vorstellung, der Trübsal zu entfliehen: »Dank eures Glaubens seid ihr der großen Trübsal entkommen, und weil ihr nicht an der Existenz eines solchen Tieres gezweifelt habt. Geht also hin und berichtet den Erwählten des Herrn seine großen Taten und sagt ihnen, dass dieses Tier ein Vorbild auf die kommende große Trübsal ist. Bereitet euch nun vor und bereut von ganzem Herzen und wendet euch zu dem Herrn hin. Dann wird es euch möglich sein zu entkommen, wenn eure Herzen rein und fleckenlos sind, und wenn ihr den Rest eures Lebens damit verbringt, dem Herrn tadellos zu dienen.«
    [ . . . ]
    Der Nachweis für Denken gemäß der Lehre der Vorentrückung im frühen Mittelalter findet sich in einer Predigt, die manche Ephraem dem Syrer zuschreiben und die den Titel trägt: »Predigt über die letzten Tage, über den Antichristen und das Ende der Welt.« Diese Predigt wurde irgend wann zwischen dem 4. und dem 6. Jahrhundert verfasst. Die dortige Aussage über die Entrückung lautet folgendermaßen: »Warum also weisen wir nicht jede Sorge um irdische Dinge von uns und bereiten uns auf das Zusammentreffen mit dem Herrn Christus vor, damit er uns der Verwirrung entreißt, die alle Welt überwältigt? … Denn alle Heiligen und Erwählten Gottes werden vor der Trübsal, die kommen wird, versammelt zum Herrn hin genommen, damit sie nicht in die Verwirrung geraten, die die Welt wegen ihrer Sünden überwältigen wird.«

    Diese Aussage beweist unzweifelhaft den Glauben, dass alle Christen durch das Eingreifen des Herrn der Trübsal entkommen werden. Wie könnte man das anders deuten, denn als gemäß der Lehre der Vorentrückung? Das spätere zweite Kommen Christi auf die Erde mit seinen Heiligen wird am Ende der Predigt erwähnt.
    Zitatende

    Zu mehr Zitaten reicht dieser Kommentar nicht, denn unter dem letzten Link oben geht es noch ewig weiter. Aber doch interessant: die Kirchenväter. Ich werde mir das alles nochmal in Ruhe durchlesen und habe es für Dich gepostet, lieber Andreas.

    Antwort
  • 02/11/2021 um 20:06
    Permalink

    Danke, lieber Henry, dass Du meine Kommentare immer löschst. Dieser letzte hatte nun “Hand und Fuß” und war als Antwort auf Andreas letzten Kommentar über mir gedacht. Aber, wenn Du seine Antwort an Andrea in Ordnung findest, bitte! Die Links und Zitate waren “für die Vor-Entrückung” und hätten Deiner Seite hier wirklich nicht geschadet. Ich weiß aber nun, was ich von Deinem wiederholten Gebaren zu halten habe. Man sollte so einen Kommentar, wie den von Andreas, nicht so unbeantwortet stehen lassen. Danke für Dein Mißtrauen.

    Antwort
    • 02/11/2021 um 20:32
      Permalink

      Liebe Gabriele,
      ich hatte zu diesem Thema einen Kommentar geschrieben der bereits vor Andreas gutgemeintem Kommentar zum Ausdruck gebracht hat, warum es meiner Meinung nach keinerlei Mehrwert hat, die Diskussion weiter zu führen. Ich hätte es an Andrea´s Stelle auch nicht mehr getan. Andreas kann es aus seiner Sicht nicht verstehen und wir müssen akzeptieren, dass er es nicht kann und möglicherweise auch nicht will. Ich habe befürchtet dass es so endet. Ich halte das alles für Ablenkungsmanöver des Feindes. In unserer Zeit sollten wir unsere Kraft in Menschen investieren die wirklich suchend sind.
      Anne

      Antwort
      • 02/11/2021 um 20:58
        Permalink

        Liebe Andrea, Gabriele, Anne u. wer die Diskussion noch mitgelesen hat:
        Zuallererst; mir persönlich wäre eine Vor-Entrückung äusserst recht, bin absolut nicht scharf auf die Trübsalszeit/den Antichrist! Aber das sind meine menschlichen Wünsche, Hoffnungen, Ängste, die Bibel sagt uns jedoch etwas ganz anderes, ganz zentral in Matthäus 24, wo Jesus selbst “spricht” und auch an anderen Stellen.
        Diese Vor-Entrückungsthesen stammen von einem gewissen Darby bzw. einer Frau in seiner Kirche, so um 1870. Ihr könnt das alles bei Wiki u. den PDF-Links darunter (Brüdergemeinschaft) lesen, wie diese Lehre zustande kam u. verbreitet wurde. Dies wurde schon damals kritisiert bzw. widerlegt, die Sache spielte dann lange keine Rolle mehr. Erst um 1980/1990 wurde das in den USA wieder aufgegriffen und weiter ausgearbeitet, nennt sich “Dispensionalismus” u. wird v.a. in Freikirchen verbreitet, via Internet nun auch global.
        Ihr müsst euch damit mal gründlich auseinandersetzen, wie gesagt gehts mir überhaupt nicht darum den Amtskirchen nach dem Mund zu reden.
        Bevor ich jetzt meine persönlichen Bibelforschungen/vergleichenden Text-Analysen zu all der bekannten Bibelstellen reinstelle poste ich erstmal einen Link von eben dieser freikirchlichen “Brüdergemeinde”, die ihrem eigenen Begründer Darby in dieser Sache längst widerspricht u. klar biblisch belegt, warum eine Entrückung erst mit dem Wiederkommen Jesus passieren wird.
        Bitte seht euch auch den Wiki-Beitrag bzw. die Links darunter dazu an wie ich oben schon erwähnt hatte.
        Mit freundlichen Grüßen – wir “diskutieren” hier kontrovers, nehmt es bitte nicht persönlich, es geht ja um Klarheit in so einer wichtigen Sache für uns alle, auch für mich selbst. Wäre ich zu einem anderen Ergebnis gekommen hätte ich “gejubelt”, aber “leider” ist die kommende Realität eine andere, daran bin doch nicht ich schuld.
        https://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/entrueckung_der_gemeinde.html

        Antwort
          • 02/11/2021 um 21:08
            Permalink

            Hallo Andreas,
            nicht böse oder überheblich gemeint, aber ich möchte jetzt die Diskussion darüber beenden.
            Danke für Deine Links, ich kenne das alles und habe ebenso viel darüber gelesen und geforscht.
            Auch bei mir gab es Zeiten des Zweifels und ich bin aber immer wieder auf die Entrückungslehre vor der Trübsal zurückgekommen. Das ergibt für mich den meisten Sinn.
            Wir werden doch merken, wie die Situation sich entwickelt bzw. was kommt.
            Es ist nicht dienlich sich darüber zu streiten, da unser aller Wissen nur Stückwerk ist.
            Die Zeit wird es zeigen.
            VG und Shalom
            Andrea

            Antwort
            • 02/11/2021 um 21:50
              Permalink

              Wie Sie o.andere hier meinen – für MICH hat das ohnehin keine Konsequenzen, eher schon für euch, wenn die Dinge dann doch ganz anders kommen als erwartet/erhofft.
              Hab mir Sorgen um EUER “Seelenheil” gemacht, auf das ihr in jeder Hinsicht auf Kommendes vorbereitet seid und nicht trügerischen Irrlehren irgendwelcher US-Sekten anheim fallt.
              Wenn ihr “heimlich” vor-entrückt wurdet lasst es mich hier wissen, dann überleg ichs mir vielleicht doch anders 😉

              Antwort
    • 02/11/2021 um 20:34
      Permalink

      Liebe Gabriele,
      ich glaube das ist ein Missverständnis. Es gibt einen Algorithmus, der nur je 1 Link pro Kommentar gestattet. Vielleicht kann Henry das mal ändern.
      Ich glaube nicht, dass er Deine Kommentare selbst löscht.
      Mir ist das auch schon passiert, dass ich was geschrieben habe und dann kam nix.
      Oder irgendein kleiner Fehler ist in Deinem Kommentarnamen bzw. E-Mailadresse – ist mir auch schon passiert.
      Vielleicht hilft Dir mein Einwurf weiter?
      LG und Shalom
      Andrea

      Antwort
  • 02/11/2021 um 20:42
    Permalink

    Ja, so eine ähnliche Diskussion hatten wir schon mit Monika.

    Antwort
    • 03/11/2021 um 18:58
      Permalink

      Also jetzt wird‘s ja noch abstruser.

      Der Blick ins Inhaltsverzeichnis und auf das Schlusswort reicht aus, um zu merken, aus welch trüber Quelle diese Schrift stammt.
      U.a von Jakob Lorber inspiriert – ein Mystiker.

      Hände weg von solchen Irrlehren!!!

      Antwort
      • 03/11/2021 um 20:04
        Permalink

        Würde die Entrückungs-Lehre gerade jetzt nicht angegriffen,
        müssten wir uns Sorgen machen.
        Übrigens, die B. Dudde vertritt die Inkarnation, obwohl sie sonst
        ziemlich “christlich” daher kommt. Die Verführung fährt jetzt volle
        Breitseite!

        Antwort
  • 03/11/2021 um 21:01
    Permalink

    Ich muss noch was hinzufügen, zur Warnung!
    Alle diese Neu-Offenbarungen, sei es nun J.Lorbeer oder auch B. Dudde haben den Anspruch gleichwertig neben dem Wort der Bibel zu stehen und stehen deshalb unter dem Fluch (das ist nicht zu verwechseln mit einer Weissagung). Was auffällig ist, jedenfalls bei den Leuten die ich kenne, sie können sich auch nach Jahren guter biblischer Lehre, sehr schlecht von diesen Dingen trennen. Es scheint “abhängig” zu machen!!! Bitte ignoriert diesen geistigen Müll.

    Anne

    Antwort
  • 03/11/2021 um 21:30
    Permalink

    Ich danke euch für die Aufklärung. Habe leider nicht so viel Zeit, mich so intensiv wie ihr damit zu beschäftigen.
    Und ich auch dir lieber Henry, für deine unermüdliche Arbeit, um uns alle zu informieren.
    Und ich danke auch dir lieber Jesus, das ich auf diese Webseite gestoßen bin.

    LG Maria

    Antwort
  • 03/11/2021 um 22:46
    Permalink

    Danke, liebe Maria,
    dass Du es richtig verstanden hast, nicht als Angriff, sondern als Warnung.
    Jahrelange „Übung“ und die Gabe der Geisterunterscheidung, die uns nur Jesus geben kann, lassen einen Christen wachsen und reifen. Dafür bin ich auch immer wieder dankbar.
    Das gefällt mir auch besonders an diesem Austausch hier auf diesen Seiten, dass wir uns immer wieder in Liebe und gegenseitiger Wertschätzung begegnen und uns sowohl ermutigen als auch auf Dinge hinweisen, die uns weiterhelfen auf unserem geistlichen Lebensweg.
    Freue mich auch, Dich einst kennenzulernen bei IHM.
    Bleib behütet.
    Shalom
    Andrea

    Antwort

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