RED ALERT: NATO und Russland zeigen sich pessimistisch angesichts der Gespräche, stellen sich auf Krieg ein und Kasachstan könnte wegen Putschversuch zu dessen Auslöser werden

NATO-Chef Stoltenberg warnt vor einem Konflikt in Europa (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)
Kasachstans Präsident spricht von einem Putschversuch (deutsche automatische Untertitel verfügbar)

Seit einem Jahr nehmen die Spannungen zwischen den USA und Russland kontinuierlich zu. Nachdem sich US-Präsident Joe Biden mit seinem russischen Amtskollegen im letzten Sommer getroffen hatte, erklärte Putin, dass die USA einen Dritten Weltkrieg verlieren würden. In der zweiten Jahreshälfte stiegen die Spannungen durch eine US-Militärübung im Schwarzen Meer und die folgende Militärübung von Russland und Weißrussland, die von der Ukraine als Bedrohung wahrgenommen wurde. Außerdem drohte Russland mit der Zerstörung aller NATO-Satelliten und begann die Massenherstellung der nuklearwaffenfähigen Zirkon-Hyperschallraketen. Als das erste Gespräch zwischen Biden und Putin im Dezember zu keinem Erfolg führte, drohten die USA unterschwellig mit einen nuklearen Erstschlag gegen Russland. Als Reaktion darauf kündigte Russland an, zur Stationierung von Atomraketen in Europa gezwungen zu sein und Putin warnte davor, die Pläne der NATO nuklear beantworten zu können. Auf einen Atomkrieg bereitet sich die Ukraine vor und warnte, dass Russland diesen planen könnte. Die Ankündigung der “Satan-2” und der Zirkon-Test Russlands gaben diesen Befürchtungen Aufwind, zumal dort auch Vorbereitungen für einen Atomkrieg laufen. Ein darauf folgender Test von mehreren Zirkon-Raketen gleichzeitig schien dies zu bestätigen. Auch die NATO soll sich laut Russlands Aussagen für den Krieg vorbereiten und wurde vor einem Beitritt von Finnland und Schweden gewarntAuch das 2. Gespräch zwischen Biden und Putin vor Jahresende brachte keinem echten Fortschritt, denn Putin drohte mit dem Abbruch der Beziehungen zur USA, falls Sanktionen gegen Russland verhängt würden. Kürzlich gab Russland den gleichzeitigen Test von 12 Zirkon-Raketen bekannt und die US-Behörde FEMA führte ein Seminar zur Reaktion auf eine nukleare Explosion durch. Neben der Ablehnung der russischen Vorschläge durch die USA und NATO hat sich seit Jahresbeginn auch Kasachstan als massiver Konfliktpunkt entwickelt. All dies belastet die Gespräche, die heute begonnen haben und beide Seiten rechnen nicht mit einem Durchbruch. Stattdessen wirkt der Putschversuch in Kasachstan wie Zunder für einen Krieg, denn die Familie von Joe Biden wird damit in Verbindung gebracht.

Unter der Leitung des stellvertretenden Außenministers Sergei Ryabkov haben sich heute hochrangige russische Diplomaten mit ihren US-Kollegen in Genf getroffen, um die beiden russischen Sicherheitsvorschläge zu erörtern, die Russland Mitte Dezember vorgelegt hatte, die Spannungen zwischen Russland und dem Westen zu entschärfen. Ryabkov erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die NATO die militärische Entwicklung ihrer Ostflanke ablehnen müsse und sagte: “Wir haben den Amerikanern die Logik und den Inhalt unserer Vorschläge so detailliert wie möglich präsentiert, erklärt, warum es unbedingt erforderlich ist, von der NATO rechtliche Garantien für eine Nichterweiterung zu erhalten, erklärten, warum wir unbedingt rechtliche Garantien für den Nichteinsatz der Angriffssysteme an Russlands Grenzen brauchen und warum wir die Frage aufwerfen, dass die NATO die [militärische] materielle Entwicklung des Territoriums von Staaten, die dem Bündnis nach 1997 beigetreten sind, im Großen und Ganzen aufgibt”.

Er warnte, dass alle Versuche der USA und der NATO, Russland in der Ukraine zu erpressen und einzuschüchtern, “inakzeptabel” seien und zu keinen Ergebnissen führen würden. Es könne nicht das Interesse der USA sein, “mit dem Feuer zu spielen” betonte Ryabkov und sagte, dass “radikale Veränderungen” in den Beziehungen zwischen Russland und der NATO notwendig seien.

Der russische Minister stellte klar, dass die Nicht-Erweiterung der NATO, die Zusage, keine Raketen in der Nähe der russischen Grenzen zu stationieren, und der Ausschluss der Ukraine vom Beitritt zur NATO “zwingend” seien.

Die Gespräche hätten fast 8 Stunden gedauert und er sagte, dass sie “schwierig, lang, sehr professionell, tiefgründig, spezifisch waren, ohne jegliche Versuche, irgendetwas zu verschönern oder heikle Themen zu umgehen”. “Wir hatten den Eindruck, dass die amerikanische Seite die russischen Vorschläge sehr ernst genommen und eingehend studiert hat”, fügte er hinzu.

Wiederholt habe Russland bekräftigt, dass man absolut keine Pläne hätte, eine Invasion in die Ukraine zu starten, als sich die amerikanischen Gesandten über den russischen Truppenaufbau an der Grenze zur Ukraine beschwerten. “Wir haben unseren Kollegen erklärt, dass wir keine Pläne oder Absichten haben, die Ukraine anzugreifen … Es gibt keinen Grund, diesbezüglich eine Eskalation zu befürchten”, versicherte Ryabkov.

Neben der Ukraine sei es nachrangig auch um die Zukunft des New START-Vertrags und die strategische Stabilität im Allgemeinen gegangen und Ryabkov deutete an, dass die Möglichkeit Gespräche darüber fortzusetzen, von den Ergebnissen der Russland-NATO-Gespräche am Mittwoch in Brüssel und den Gesprächen in der Organisation für Zusammenarbeit in Europa in Wien am Donnerstag abhängen werde.

Von US-Seite teilte die stellvertretende Außenministerin Wendy Sherman mit, dass die heutigen Gespräche “offen und direkt” waren. “Wir haben eine Reihe von Ideen entwickelt, wie unsere beiden Länder Maßnahmen ergreifen könnten, die in unserem Sicherheitsinteresse liegen und die strategische Stabilität verbessern”, sagte sie und fügte hinzu: “Die Vereinigten Staaten haben angeboten, sich bald wieder zu treffen, um diese bilateralen Fragen genauer zu erörtern”.

Die Ukraine sei der Knackpunkt in den Diskussionen gewesen und die USA lehnen Russlands Forderung, dass die Ukraine nicht der NATO beitreten dürfe, “entschieden” ab. “Wir sind entschlossen … Sicherheitsvorschläge zurückzudrängen, die in den Vereinigten Staaten einfach nicht ins Rollen kommen. Wir werden niemandem erlauben, die Politik der offenen Tür der NATO zu schließen”, sagte Sherman. Sie warnte Russland auch vor den Folgen eines “Angriffs” auf die Ukraine und sagte, es würde “erhebliche Kosten und Konsequenzen geben, die weit über die von 2014 hinausgehen”.

 

Bereits gestern war es zu Vorgesprächen gekommen, die Ryabkov als “verblüffend” bezeichnete und feststellte, dass das “Gespräch schwierig war”. Er hatte mit Sherman 2 Stunden gesprochen. Das Gespräch sei “geschäftsmäßig” gewesen, wobei die beiden “in die Materie der anstehenden Angelegenheiten eingetaucht” seien. “Ich denke, wir werden morgen keine Zeit verschwenden”, bemerkte Ryabkov und fügte hinzu, dass er nie an Optimismus verliert. Der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, sagte, Sherman habe “das Bekenntnis der Vereinigten Staaten zu den internationalen Prinzipien der Souveränität, territorialen Integrität und der Freiheit souveräner Nationen, ihre eigenen Allianzen zu wählen” betont und “bestätigt, dass die Vereinigten Staaten echte Fortschritte durch Diplomatie begrüßen würden”. Er fügte hinzu, Sherman habe “unterstrichen, dass Diskussionen über bestimmte Themen” in Bezug auf die europäische Sicherheit den multilateralen Gesprächen unter Beteiligung der NATO in dieser Woche vorbehalten seien.

“Hier gibt es Gesprächsstoff unter dem Gesichtspunkt, die Logik von Ansätzen zu erklären und wahrscheinlich zu spezifizieren, was die Kollegen in Washington und in der NATO insgesamt vorantreibt. Aber es wäre naiv, angesichts der revidierten öffentlichen Präsentation der Position, die wir heute kurz vor Kontaktaufnahme gesehen haben, Fortschritte zu erwarten”, sagte Ryabkov gestern in einem Interview. 

Vor den Gesprächen lasse die Position der amerikanischen Seite wenig Anlass zu Optimismus, stellte er fest. “Ich würde bei den bevorstehenden Kontakten zunächst einmal etwas Deutlicheres hören über die Nicht-Erweiterung der NATO, über die Erinnerung an die Entscheidung des Bukarest-Gipfels von 2008, über die Inakzeptanz der USA und der NATO-Staaten, die geopolitische Erkundung, tatsächlich der gesamte Raum, der von dieser Gruppe von Staaten westlich, nordwestlich, südwestlich unserer Grenzen kontrolliert wird, ist für uns entscheidend, nicht die Aspekte, auf die sich die amerikanische Seite jetzt konzentriert”, fügte er hinzu.

Russland mache sich keine Illusionen und erwarte keine “schnellen Fortschritte” von den Sicherheitsgesprächen dieser Woche. Der Westen verstehe Moskau nicht. “Wir haben realistische Erwartungen”, sagte er und fügte hinzu, es sei “naiv”, zu glauben, dass die Verhandlungen zu sichtbaren oder “schnellen” Fortschritten führen würden. “Es besteht eine gute Chance, dass … wir uns dem Unwillen der USA und der NATO stellen werden, zu verstehen, was wir wirklich brauchen”, antwortete Ryabkov auf eine Frage. Er bezeichnete auch “Signale” aus westlichen Hauptstädten, die dem Treffen vorausgingen, als “enttäuschend”.

Der Westen behaupte, dass Russland “dieses oder jenes tun sollte”, und eine solche Position “könnte keine Grundlage für eine produktive Diskussion sein, geschweige denn für ein Abkommen”, erklärte Ryabkob. Russland strebe “rechtsverbindliche Garantien für eine Nicht-Erweiterung der NATO nach Osten” an. Das Bündnis sollte auch “alles, was es seit 1997 geschaffen hat, während es von antirussischen Phobien und wahnhaften Vorstellungen über Russlands Politik getrieben wurde, demontieren”, fügte er hinzu.

“Ich kann sagen, dass … die Forderungen der Vereinigten Staaten und anderer NATO-Staaten, dass wir auf unserem Territorium einige ‘Deeskalationsmaßnahmen’ durchführen, außer Frage stehen. Wenn die Amerikaner über eine Änderung unseres Ansatzes zum Beispiel zum Minsker Maßnahmenpaket [zum Frieden in der Ukraine] reden oder gar über so etwas wie die Krim stottern wollen, hat das auch keine Chance für Diskussionen”, sagte Ryabkov.

“Die Position der USA ist ziemlich hart; allen Anzeichen nach hat sie sich vollständig mit der Position verzahnt, die unsere Nachbarn im Westen und die unsere direkten Nachbarn aus der sogenannten Bukarest-Neun-Ländergruppe in den letzten Wochen erarbeitet haben”, sagte der Minister.

“Und natürlich fügt das NATO-Sekretariat Feuer hinzu – manchmal brennt es zu diesem Thema. Aber wir haben schon Schlimmeres gesehen und das bringt uns nicht aus dem Gleichgewicht. Wir werden beharrlich unsere Logik erläutern und Argumente zur Stützung unserer Position vorbringen”, fügte er hinzu.

Obwohl viele Artikel der vorgeschlagenen Sicherheitsverträge gegenseitig beobachtbar wären, liege es am Westen, eine weitere Osterweiterung der NATO einseitig abzulehnen und die bestehende militärische Infrastruktur, die er im postsowjetischen Raum aufgebaut hat, zu beseitigen, sagte Ryabkov.

“Selbst ein Laie versteht, dass Russland Zugeständnisse in einer Situation fordert, in der die NATO in den letzten Jahrzehnten versucht hat, unser Land ‘zurückzutreiben’ und es – wenn nicht in eine untergeordnete, so doch in eine zweitrangige Rolle auf europäischer und internationaler Politik – zu verwandeln und das mit direktem Schaden für unsere Sicherheit, das wird nicht mehr funktionieren. Das ist alles Vergangenheit”, sagte er. “Die NATO muss ihr Hab und Gut einsammeln und zu den Grenzen von 1997 zurückkehren”, fügte Ryabkov hinzu und bezog sich dabei auf die NATO-Grenzen vor der Osterweiterung.

Gestern teilte Russland auch mit, dass es unter dem Druck der USA keine Zugeständnisse machen werde und warnte davor, dass die Gespräche über die Ukraine-Krise diese Woche vorzeitig enden könnten. Die USA sagten, dass man keine Durchbrüche erwarten werden und Fortschritte von einer Deeskalation Russlands abhängen würden.

Russlands harte Linie unterstrich die fragilen Aussichten für die Verhandlungen, die den angespanntesten Punkt in den amerikanisch-russischen Beziehungen seit dem Ende des Kalten Krieges vor 3 Jahrzehnten darstellen. Ryabkov hatte gesagt, dass es durchaus möglich sei, dass die Diplomatie nach einem einzigen Treffen enden könnte. Er wurde zitiert: “Ich kann nichts ausschließen, das ist ein durchaus mögliches Szenario und die Amerikaner … sollten sich darüber keine Illusionen machen”.

“Natürlich werden wir keine Zugeständnisse machen unter Druck oder unter ständigen Drohungen von Gesprächsteilnehmern”, sagte er. Russland sei nicht optimistisch in die Gespräche eingetreten. Die Nachrichtenagentur Interfax zitierte ihn: “Sollte es zu keinen Einigungen über Sicherheitsgarantien kommen, werde Russland gezwungen sein, auf andere Mittel zurückzugreifen, um das notwendige Kräftegleichgewicht zu gewährleisten und “Gegner abzuschrecken”.

Auch die USA haben eine ähnlich düstere Prognose. US-Außenminister Antony Blinken sagte in einem Interview: “Ich glaube nicht, dass wir in der kommenden Woche Durchbrüche sehen werden”. Er erklärte, dass beide Seiten Vorschläge auf den Tisch legen und dann prüfen werden, ob es Gründe gibt, voranzukommen.

“Um wirkliche Fortschritte zu erzielen, ist es sehr schwer vorstellbar, dass dies geschieht, wenn es eine anhaltende Eskalation gibt, wenn Russland mit 100.000 Soldaten in der Nähe seiner Grenzen eine Waffe an die Spitze der Ukraine hält”, sagte Blinken in einem anderen Interview.

In Bezug auf die russischen Truppen, die nach Kasachstan entsandt wurden, sagte Blinken am Freitag: “Eine Lektion der jüngeren Geschichte ist, dass es manchmal sehr schwierig ist, Russen, wenn sie einmal in Ihrem Haus sind, zum Verlassen zu bewegen.” Das russische Außenministerium zeigte sich wütend über diese Aussage und teilte mit: “Wenn Antony Blinken den Geschichtsunterricht so liebt, dann sollte er Folgendes berücksichtigen: Wenn Amerikaner in Ihrem Haus sind, kann es schwierig sein, am Leben zu bleiben und nicht ausgeraubt oder vergewaltigt zu werden.”

Blinken warf Russland auch vor “Gaslighting”, eine Manipulationsstrategie, zu betreiben und ein “falsches Narrativ” zu verbreiten, dass es von der Ukraine und der NATO bedroht werde und so den Truppenaufbau rechtfertige. “Das ist so, als ob der Fuchs sagt, er müsse den Hühnerstall angreifen, weil seine Bewohner irgendwie eine Bedrohung darstellen. Wir haben dieses Gaslighting schon einmal gesehen”, sagte Blinken und verwies auf die die Übernahme der Krim und die Unterstützung der Separatisten in der Donbass-Region im Jahr 2014.

Am Wochenende hat die NATO Russland gewarnt, die kriegerische Außenpolitik aufzugeben und mit dem Westen zusammenzuarbeiten. Andererseits würde es such auf Konflikte einstellen müssen. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte, die Allianz sei auf einen “neuen bewaffneten Konflikt in Europa” vorbereitet, falls die Verhandlungen scheitern sollten. “Ich kenne die Geschichte Russlands. Jahrhundertelang haben sie Konflikte mit Nachbarn erlebt”, sagte Stoltenberg. “[Aber] Russland hat eine Alternative: zu kooperieren, mit der NATO zusammenzuarbeiten.”

“Es ist möglich, gemeinsam einen Weg, einen politischen Weg nach vorne zu finden und auch Russlands Anliegen anzugehen… Aber es besteht weiterhin die Gefahr von Konflikten”, sagte Stoltenberg in einem Interview. “Die Abschreckung der NATO ist glaubwürdig und stark… Wir müssen auf das Beste hoffen und hart arbeiten, aber auf das Schlimmste vorbereitet sein.”

Während Russland Hoffnung auf schnelle Lösungen aus den Gesprächen geäußert habe, sagte Stoltenberg, erwarte er , dass “eine Reihe von Treffen” erforderlich sein werde, um für beide Seiten akzeptable Ergebnisse zu erzielen. “Wir sind bereit, nach einer besseren Beziehung zu streben”, sagte er und ergänzte: “Wir haben bereits bewiesen, dass wir mit Russland Kompromisse eingehen und Lösungen finden können.”

 

Der Ukraine-Konflikt wird derzeit nicht nur auf diplomatischer Ebene ausgetragen, denn US-Stabschef General Mark Milley warnte seinen russischen Amtskollegen General Valery Gerasimov, dass bei einer Invasion der Ukraine ein langer Aufstand drohen würde, der von fortschrittlichen US-Waffen unterstützt würde. Dabei könnte es sich um Stinger-Flugabwehrraketen handeln, die die USA laut Berichten in die Ukraine geschickt haben sollen.

“Die Diplomatie dieser Woche ist entscheidend. Von einem bestimmten Moment an war klar, dass der Westen Moskaus Vorschlag nicht direkt ablehnen würde, weil zu viel auf dem Spiel stand. Die Frage war, wie weit Washington und die Europäer mit den Gesprächen bereit sind”, sagte Andrey Baklitskiy, Senior Research Fellow am Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen.

Es ist allerdings fraglich, ob Putin einem Abkommen zustimmen würde, in dem Vereinbarungen über die Stationierung konventioneller Streitkräfte in Europa vereinbart werden, ohne den Status der Ukraine radikal zu ändern.

“Putin könnte zurückgehen und sagen, dass uns versichert wurde, dass es keine unmittelbare Aufnahme der Ukraine in die NATO gibt und wir haben Zusicherungen, dass es keine Angriffswaffen – Kampfflugzeuge, Raketen – oder US-Stützpunkte in der Ukraine geben wird”, sagte Rajan Menon, ein politischer Wissenschaftler an der City University of New York. “Aber werden die Russen darauf bestehen, dass dies schriftlich festgehalten wird? Das ist der klebrige Teil.”

“Putin hat sich in eine Position gebracht, in der er mit etwas zurückkommen muss, ohne wirklich schwach auszusehen”, erklärte Menon weiter. “Bin ich angesichts der politischen Realitäten jetzt zuversichtlich, dass ein Deal zustande kommt? Nein überhaupt nicht. Ich denke, es wird sehr, sehr heikel.”

 

Zu all diesen aufgestauten Spannungen gesellt sich jetzt noch Kasachstan, denn Blinken hat angekündigt, dass er “Klarstellung” suchen werde, warum Kasachstan angesichts der Gewaltausbrüche im ganzen Land die von Russland geführte Collective Security Treaty Organization (CSTO) um Hilfe gebeten hat. Er habe “echte Fragen”, “warum sie sich gezwungen fühlten, diese von Russland dominierte Organisation hinzuzuziehen”.

“Es ist jetzt unerlässlich, dass all dies auf friedliche Weise behandelt wird, die die Rechte derer respektiert, die versuchen, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen”, sagte Blinken, nachdem er klargestellt hatte, dass er sich auf “friedliche Demonstranten” beziehe, obwohl ein Video über das Chaos in Kasachstan Plünderungen, Brandstiftungen und anderen Formen der Gewalt gezeigt habe. Er äußerte sich nicht zu Berichten über Versuche organisierter bewaffneter Gruppen, Polizeigebäude und Flughäfen inmitten des Straßenchaos zu stürmen, als er danach gefragt wurde.

Stattdessen sagte er : “Die Behörden in Kasachstan sollten in der Lage sein, die Herausforderungen, denen sie sich gegenübersehen, friedlich zu bewältigen, um sicherzustellen, dass die Rechte dieser die friedlich protestieren, werden geschützt, um die Institutionen des Staates und der Rechtsordnung zu schützen, aber in einer Weise, die die Rechte respektiert.”

Kassym-Jomart Tokayev, der Präsident von Kasachstan, sagte heute auf einer außerordentlichen CSTO-Sitzung, dass die jüngsten Unruhen in dem in seinem Land seit langem vorbereitet seien. “Eine heiße Phase entwickelte sich und Gruppen bewaffneter Militanter traten in Aktion, die in den Startlöchern warteten. Das Hauptziel wurde offensichtlich – die Untergrabung der verfassungsmäßigen Ordnung, die Zerstörung von Regierungsinstitutionen, die Machtergreifung. Wir sprechen von einem versuchten Putsch”, sagte er und fügte hinzu, dass ausländische Militante an der Aggression gegen Kasachstan teilgenommen hätten. Laut dem Präsidenten sei die Lage kritisch, denn Almaty und 9 Regionalzentren seien von Terroristen besetzt worden.

Er versprach, der internationalen Gemeinschaft bald Beweise für eine Aggression gegen Kasachstan vorzulegen. “In naher Zukunft, nach Abschluss der Voruntersuchungen, werden wir der Weltgemeinschaft zusätzliche Beweise für die Vorbereitung und Durchführung einer terroristischen Aggression gegen unser Land liefern”, sagte Tokayev. 

Er dankte der CSTO-Friedenstruppe dafür, dass sie kamen, um kritische Infrastrukturen zu schützen und sagte: “Kasachstan wandte sich mit der Bitte um Hilfe an die CSTO, die sich als äußerst rechtzeitig herausstellte. Nachdem die Militanten von der Ankunft von drei Militärtransportern in der Hauptstadt erfahren hatten, gaben sie ihre Pläne auf, die Residenz des Präsidenten zu beschlagnahmen”. Die groß angelegte Operation zur Terrorismusbekämpfung werde bald enden und die die jüngsten Ereignisse hätten “zu einem Wendepunkt in der Entwicklung der Organisation [CSTO]” geführt.

Auch der Staatssekretär Kasachstans Erlan Karin sprach bei den Unruhen in Kasachstan von einem “hybrid-terroristischen” Angriff unter Beteiligung interner und externer Kräfte mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen. “Wir stehen vor einem hybriden Terroranschlag auf Kasachstan mit dem Ziel der Destabilisierung und des Putsches“, sagte er heute dem Fernsehsender Khabar 24.

“Es gibt eine gewisse Verschwörung interner und gewisser externer Kräfte, da die Teilnehmer der, sagen wir, terroristischen Angriffsgruppen, sowohl kasachische Staatsbürger als auch ausländische Staatsbürger waren”, erklärte Karin. Es seien auch Informationsangriffe eingesetzt worden.

“Unser Land hat durchgehalten. Das entschlossene Vorgehen des Präsidenten hat Destabilisierungspläne durchkreuzt, einschließlich seiner Entscheidung, das CSTO-Friedenskontingent einzuladen hat alle Destabilisierungspläne vereitelt. Dank der Bemühungen des friedenserhaltenden Kontingents war es möglich, unsere Kräfte auf die Durchführung einer direkten Anti-Terror-Operation zu konzentrieren … so konnte die staatliche Integrität geschützt werden”, erklärte er.

Gestern wurden laut einer Pressemitteilung 4 Mitglieder einer extremistischen Zelle festgenommen und bei ihnen Schusswaffen, Trauma- und Blendgranaten sowie andere materielle Beweise beschlagnahmt. Über eine andere Gruppe hieß es vom Nationalen Sicherheitskomitee: “Der Anführer einer anderen Gruppe, ein ausländischer Staatsbürger, beteiligte sich aktiv an den Ausschreitungen und hatte Verbindungen zu terroristischen Gruppen im Ausland. Den Ermittlungen zufolge kam er gezielt nach Kasachstan, um massive illegale Aktionen und Angriffe auf Regierungsstellen und Sicherheitskräfte vorzubereiten. Eine Suche nach seinen Komplizen wurde organisiert”, hieß es vom Komitee.

Auch Putin sagte heute, dass es nicht der erste und nicht der letzte Versuch sei, sich aus dem Ausland in die Region einzumischen und fügte hinzu, dass die Bedrohung nicht durch spontane Proteste gegen die Kraftstoffpreise verursacht wurde, sondern dadurch, dass “zerstörerische innere und äußere Kräfte die Situation ausgenutzt hatten”.

Putin betonte, dass Russland es nicht zulassen werde, dass die Lage zu Hause erschüttert und das “Szenario der sogenannten Farbrevolutionen umgesetzt wird”. Damit bezog er sich auf die Revolution, die die Ukraine im Februar 2014 erschütterte, als ihr Präsident in einem vom Westen unterstützten Staatsstreich gestürzt wurde.

Laut dem russischen Präsidenten solle CSTO gemeinsam Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung und zum Schutz der Sicherheit entwickeln, um solchen Versuchen in Zukunft entgegenzuwirken. Den CSTO-Kräften sei es “innerhalb von Stunden” gelungen, jede Untergrabung der Grundlagen der Staatsmacht in Kasachstan, die vollständige Verschlechterung der inneren Lage durch “Terroristen, Kriminelle und Plünderer” zu verhindern. Der Ministerpräsident von Kirgisistan Akylbek Japarov warnte davor, dass die Gefahr der Bewegung von Terroristen, die an den Unruhen in Kasachstan beteiligt waren, weiterhin bestehe.

Noch viel brisanter wird die Angelegenheit des Putschversuchs, weil einer der mutmaßlichen Hauptverschwörer sich als “guter Freund” der Bidens entpuppt haben soll. Er soll an mehreren zwielichtigen Geschäftstreffen mit Hunter und Joe Biden teilgenommen haben. Da diese Vorwürfe offensichtlich zutreffend zu sein scheinen, haben sich die korrupten Geschäfte der Biden-Familie offensichtlich wieder einmal direkt auf ein wichtiges geopolitisches Problem ausgewirkt.

Karim Massimov, der Geheimdienstchef Kasachstans ist offenbar nach dem scheinbaren Putschversuch wegen des Verdachts des Hochverrats festgenommen worden. Er wurde während Bidens Vizepräsidentschaft nach einem Treffen mit Joe und Hunter fotografiert. Seine Festnahme gab das Nationalen Sicherheitskomitee bekannt, für das Massimov bis zu seiner Absetzung in der letzten Woche verantwortlich war. 

Angesichts der engen Verbindung zu den Bidens geht Russland nun davon aus, dass der Westen direkt an der Situation in Kasachstan beteiligt war. Dies führt zu weiteren Verschlechterung der eh schon fragilen Beziehungen zwischen Russland und der NATO.

Hunter Biden hat sich “regelmäßig” mit kasachischen Geschäftsleuten getroffen, die mit Massimov in Verbindung standen und bezeichnete diesen 2016 in einer E-Mail als “engen Freund”. Bei den Geschäftstreffen versuchte Hunter Investitionen für sein Geld in New York, Washington, DC und einem Bergbauunternehmen in Nevada zu erreichen. 

 

Kommentar: Es ist noch so viel schlimmer als gedacht! Und falls ihr die Story von Hunter Biden für russische Propaganda halten solltet, muss ich euch enttäuschen, weil sie aus einer US-amerikanischen Quelle stammt. Für einen tatsächlichen Putschversuch spricht für mich auch, dass dieser gerade zu völlig ungelegener Zeit kommt und auch einer meiner Leser hat mir dazu folgendes geschrieben:

“Wir haben gestern eine Nachricht von Freunden aus Kasachstan bekommen, was da eigentlich abläuft. Zuerst haben ganz normale Menschen gegen Energiepreiserhöhungen demonstriert. Dann kamen plötzlich mehrere Lastwagen mit vollbewaffneten Afghanen!!! Die sich unter die Menge gemischt haben. Sie haben dann andere provoziert und dann das Feuer auf die Polizei eröffnet. Mehrere Polizisten wurden aus ihren Autos gezerrt und auf der Straße enthauptet. Die Freundin sagte uns, glaubt nicht was sie euch in den Nachrichten erzählen. Das war alles geplant und wurde alles gezielt durchgeführt. Außerdem wurde ein groß-angelegter Angriff auf die Gefängnisse durchgeführt. Woher plötzlich die Afghanen kamen kann sich keiner von denen erklären. Sie lebt in Taldyqorghan. Von da gingen die Bewaffneten dann nach Alma-Aty.”

Also mal ehrlich, die ganze Sache ist doch nicht “koscher” und wenn ich die Nachricht hier sehe, fühle mich mich bestärkt in der Annahme, dass das ganze Ding geplant war. Und zu allem Überfluss haben wir jetzt noch die enge Verbindung zu Familie Biden. Auch ohne diesen Super-GAU erscheinen die Gespräche schon aussichtslos genug.

Dazu kommt auch noch, dass Finnland und Schweden die Nähe zur NATO suchen und sich die NATO sich Sorgen macht, weil ein russisches U-Boot in Nähe einer US-Flugzeugträgergruppe verschwunden ist und nicht wieder entdeckt werden konnte. Man befürchtet, dass der Flugzeugträger versenkt werden könnte, sobald die Gespräche scheitern. Außerdem verlegen die USA das Special Operations Headquarters nach Albanien, weil sie von dort aus umfassender in der Region agieren können. Und Ende letzten Jahres haben die USA offenbar 1.000 Panzer nach Griechenland gebracht, um sich auf den Krieg vorzubereiten. Deutschland möchte angesichts der Entwicklungen in Europa, die F-35 als Atombomber nutzen.

Ich weiß nicht was ich noch sagen soll, außer “jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden” (Römer 10,13). Es wird wirklich Zeit!

Ruf Jeschua heute an, falls du es noch nicht getan hast!

 

Quellen: sputniknews.com, rt.com, reuters.com, ft.com, dw.com, tass.com, rt.com, sputniknews.com, theguardian.com, tass.com, rt.com, sputniknews.com, sputniknews.com, sputniknews.com und thegatewaypundit.com

11 Gedanken zu „RED ALERT: NATO und Russland zeigen sich pessimistisch angesichts der Gespräche, stellen sich auf Krieg ein und Kasachstan könnte wegen Putschversuch zu dessen Auslöser werden

  • 11/01/2022 um 10:50
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    Hallo zusammen,

    danke für deine Beiträge Henry. Ist immer wieder etwas dabei was einen informiert und klar macht wie nah wir der Entrückung doch schon sind.

    Ich kann das übrigens nur Bestätigen, meine Eltern kommen aus Kasachstan und sie schauen sich russische Nachrichtensender an. Es werden auf beiden Seiten was komplett anderes berichtet. Und es scheint so, als wollte man Russland provozieren, damit sie eben einen Fehler machen (als erstes abdrücken) um einen Krieg zu rechtfertigen. Ist doch schon komisch, das zuerst die Menschen in der Ukraine, danach in Weißrussland und jetzt in Kasachstan plötzlich auf die Straßen gehen, gewaltsam gegen die Regierung demonstrieren und Unruhe stiften. Wieso nicht Usbekistan, Kirgisistan oder Turkmenistan? Weil es geopolitisch uninteressant ist, ist nicht an der Grenze zu Russland und hat daher keinen strategischen Wert. Mich würde es nicht wundern, wenn plötzlich als nächstes in der Mongolei Aufstände kommen würde, dann hätten wir eine ganze Kette von Unruhen und destabilen Ländern rund um Russland. Wobei Russland natürlich auch mit den Muskeln spielt und klar zu verstehen gibt, das sie bereit sind, wenn es darauf ankommt, auch ihre Nation zu verteidigen und das sie auch mit ihren Waffen und U-Booten ganz vorne sind. Wie lange das alles noch so geht bis es kracht, weiß Gott alleine. Aber ich stimme Henry zu, wenn tatsächlich ein Krieg ausbrechen sollte zwischen USA und Russland, dann hätte der 2.apokalyptische Reiter, “der Krieg”, nicht mehr viel zu tun (Off.6,3) . Was bedeutet das wir definitiv bald zu Hause sind.

    Ich möchte an der Stelle noch einmal ermutigen mit dem Psalm 46:

    1 Dem Vorsänger. Von den Söhnen Korahs. Auf Alamoth. Ein Lied.
    2 Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, ein Helfer, bewährt in Nöten.
    3 Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde umgekehrt wird und die Berge mitten ins Meer sinken,
    4 wenn auch seine Wasser wüten und schäumen und die Berge zittern vor seinem Ungestüm. (Sela.)
    5 Ein Strom mit seinen Bächen erfreut die Stadt Gottes, das Heiligtum der Wohnungen des Höchsten.
    6 Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken; Gott wird ihr helfen, wenn der Morgen anbricht.
    7 Die Völker toben, die Königreiche wanken; wenn Er seine Stimme erschallen lässt, dann zerschmilzt die Erde.
    8 Der HERR der Heerscharen ist mit uns; der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Sela.)
    9 Kommt her, schaut die Werke des HERRN, der Verwüstungen angerichtet hat auf Erden,
    10 der den Kriegen ein Ende macht bis ans Ende der Erde, der den Bogen zerbricht, den Speer zerschlägt und die Wagen mit Feuer verbrennt!
    11 »Seid still und erkennt, dass ich Gott bin; ich werde erhaben sein unter den Völkern, ich werde erhaben sein auf der Erde!«
    12 Der HERR der Heerscharen ist mit uns, der Gott Jakobs ist unsere sichere Burg! (Sela.)

    Immer wieder kommt hier das Wort Burg vor, in anderen Übersetzungen Festung.
    Gott ist unsere sichere Festung, eine Burg die uneinnehmbar ist, die keine Macht der Welt erobern kann. Denn wer ist stärker als Gott? Und dort dürfen wir Zuflucht nehmen. Was hier mit Zuflucht übersetzt wurde bezeichnet im hebräischen einen Ort der für gewöhnliche Klettere zu hoch ist, so das dort niemand hinkommen kann. Das bedeutet, das Gott unsere Zuflucht komplett isoliert ist von der Welt und diesen Umständen, es ist ein Ort der “erhaben ist über der Erde”, wir stehen sozusagen mit Gott über allen Umständen und uns kann niemand was anhaben. Und das ist nicht nur eine geistige Realität, sondern es gilt sowohl für Körper als auch für Seele und Geist. David wusste, das er diese Zuflucht bei Gott hat. Wir lesen in Psalm 91:

    1 Wer im Schutz des Höchsten wohnt, bleibt im Schatten des Allmächtigen.
    2 Ich sage zum HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, ich vertraue auf ihn!
    3 Denn er rettet dich von der Schlinge des Vogelstellers, von der verderblichen Pest.
    4 Mit seinen Schwingen deckt er dich, und du birgst dich unter seinen Flügeln. Schild und Schutzwehr ist seine Treue.
    5 Du fürchtest dich nicht vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der am Tag fliegt,
    6 vor der Pest, die im Finstern umgeht, vor der Seuche, die am Mittag verwüstet.
    7 Tausend fallen an deiner Seite, zehntausend an deiner Rechten – dich erreicht es nicht.
    8 Nur schaust du es mit deinen Augen, und du siehst die Vergeltung an den Gottlosen.
    9 Denn du ⟨hast gesagt⟩: »Der HERR ist meine Zuflucht!«; du hast den Höchsten zu deiner Wohnung gesetzt;

    Es ist Tatsache und Realität, wer bei dem Herrn Schutz sucht, der wird von Gott beschützt und getragen. Wir haben diese Zuflucht und wir können jederzeit dorthin. Haben wir wirklich unsere Wohnung beim Allerhöchsten, beim Allmächtigen? Können wir da auch hin? Ja! Durch Jesus Christus dürfen wir in der Gegenwart des Herrn leben, aber nutzen wir das auch? Gehen wir wenn wir Angst haben dort hin? Schwingen wir uns mit “Flügeln des Adlers” an diesen Ort der Zuflucht, der Sicherheit, des Friedens? Das wünsche ich uns allen von Herzen, egal wie turbulent es vielleicht noch wird, denkt daran, wir haben eine Zuflucht die Über der Erde steht, sie befindet sich bei Gott selbst, in seiner Gegenwart.

    Zum Schluss nochmal Psalm 46,11:
    “Seid still und erkennt, dass ich Gott bin”

    Seit still, bedeutet im hebr. auch, entspannt euch, lehnt euch zurück, beruhigt euch!
    Und erkennt (erkennen, Gemeinschaft, Intimität, Adam erkannte Eva usw.), dass ich Gott bin.
    Erkennen ist mehr als einfach nur zu wissen das der Allmächtige existiert, erkennen ist eine Liebesbeziehung mit dem Herrn aller Herren zu führen, mit seinem Eingreifen zu rechnen, ihm voll und ganz zu Vertrauen, wie eine Braut ihrem Bräutigam vertraut. In diesem Zusammenhang, entspannt euch im Blick auf zukünftige Ereignisse, der Herr hat sie alle in seiner Hand und vertraut darauf, das er bald kommt um uns zu sich zu holen. Maranatha liebe Geschwister, der Herr segne euch!

    Antwort
    • 11/01/2022 um 11:51
      Permalink

      Danke für deine großartige Ermutigung!
      Psalm 46; und besonders Vers 11. bewege ich seit gefühlt mehreren Jahren!

      Was für einen großen Gott haben wir?!

      SHALOM ihr aus Gottes Haus.
      Ralf

      Antwort
    • 11/01/2022 um 12:50
      Permalink

      Lieber Danny ,

      Dankeschön!!!!

      Sehr ermutigend,
      sehr gehaltvoll und
      den Finger auf die richtigen Stellen gelegt.
      Hat mir viel gegeben.
      Gott segne dich dafür
      Anne

      Antwort
    • 11/01/2022 um 18:05
      Permalink

      Hallo lieber Danny

      Gerade gestern Abend lass ich den Psalm 46 und hatte ein dauer grinsen drauf 🙂 was für ein Vorrecht haben wir ❤️ Sei gesegnet maranatha

      Antwort
  • 11/01/2022 um 11:04
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    Danny…Danke toll zusammengefasst.
    Henry …Danke für Deine tollen Berichte.

    Maranatha, Jesus gibt uns Kraft.

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  • 11/01/2022 um 12:51
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    Hallo Danny,
    Danke für deinen Beitrag, wir kommen auch ursprünglich aus Kasachstan und bekommen diese Ereignisse mit. Wir nähern uns mit großen Schritten dem Bräutigam entgegen.
    Der Herr segne seine Braut.

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  • 11/01/2022 um 14:45
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    Hallo Henry,
    Hallo Danny,
    vielen Dank für eure Beiträge! Das was ihr zur Ereignissen in Kasachstan geschrieben habt, vor allem, die Nachricht, die Henry von einem Leser bekommen hat, kann ich auch bestätigen. Wir kommen ursprünglich auch aus Kasachstan und haben dort noch Verwandte und Freunde. Von ihnen haben wir auch Info bekommen, dass die friedliche Demonstranten nichts damit zu tun haben und dass die ganze Sache mit Hilfe von außen geplant und durchgeführt wurde.
    An vielen Orten sind mehrere Geländewagen ohne Kennzeichen mit maskierten und schwerbewaffneten Männern durch die Straßen gefahren und sie haben einfach auf alle, ohne Ausnahme, geschossen. Daraufhin kam dann Befehl vom Präsidenten diese bewaffneten Terroristen zu liquidieren und nicht die Demonstranten wie hier in Medien berichtet wurde. Das zeigt ja wieder dass in staatlichen Medien nur die halbe Wahrheit gesagt wird, wenn überhaupt.
    Habe gerade von den Verwandten aus Kasachstan Nachricht bekommen, dass die Lage in meisten Städten sich einigermaßen normalisiert hat. Es konnten viele aus den terroristischen Banden festgenommen werden. In ehemaliger Hauptstadt Almaty ist die Lage noch etwas unruhig, da dort das Zentrum des Geschehens war und die meisten Kämpfe stattgefunden haben.
    So viel zu der aktuellen Lage in Kasachstan.
    Liebe Geschwister im HERRN, betet bitte für die Menschen in Kasachstan, wenn ihr das auf dem Herzen habt. Ich danke euch von ganzem Herzen dafür.
    Seid alle reichlich gesegnet!

    Antwort
  • 11/01/2022 um 16:55
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    Danke Henry für die vielen Berichten.
    Gott segne euch allen Geschwister.
    Gruss Matthäus

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  • 11/01/2022 um 19:17
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    Danke, Euch Geschwistern, für das Richtigstellen der Nachrichten und die ermutigenden Bibelstellen. Es wird an allen Ecken betrogen und gelogen.
    Manchmal frage ich mich, was stimmt überhaupt noch? Leben wir wie in einer Scheinrealität, die uns die Augen verkleistert und eine andere Welt vorgaukelt? Den Eindruck habe ich oft. Bald werden wir alles gezeigt bekommen, wie es wirklich war und ist.
    Seid alle reich gesegnet.
    Shalom
    Andrea

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  • 11/01/2022 um 19:49
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    Lieben Dank Danny
    Für diesen kostbaren Schatz
    Ich bete jeden Abend den Psalm 91
    Morgens Psalm 103 und Psalm 23
    Ich liebe überhaupt die Psalmen da in diesen sehr viel Kraft und Schutz steckt.
    Heute waren die Sprüche dran und auch da steckt soviel drin, wenn doch nur der Mensch zu Gottes Geboten zurück gehen würde und Ihm allein alle Ehre geben

    Sprüche 3, 5: Vertraue auf JHWH mit deinem ganzen Herzen, und stütze dich nicht auf deinen Verstand.
    Sprüche 3, 6: Erkenne ihn auf allen deinen Wegen, und er wird gerade machen deine Pfade. –
    Sprüche 3, 7: Sei nicht weise in deinen Augen, fürchte JHWH und weiche vom Bösen:
    Sprüche 3, 8: es wird Heilung sein für deinen Nabel ( Leib ) und Saft für deine Gebeine. –

    Shalom ihr Lieben Geschwister

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