RED ALERT: NATO lehnt Russlands Vorschläge ab und bereitet sich auf Scheitern der Gespräche vor während Russland den USA vorwirft für Chaos in Kasachstan verantwortlich zu sein

die Entwicklungen in Kasachstan, die zur Krise führten
Russland entsendet Friedenstruppe nach Kasachstan (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)
der russische Verteidigungsminister spricht über die Situation mit der NATO

Im Laufe des letzten Jahres stiegen die Befürchtungen vor einem nuklearen Dritten Weltkrieg nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump das Weiße Haus verließ. Eine Warnung vor einem nuklearen oder EMP-Angriff auf das US-Festland folgte auf dem Fuß und veranlasste die USA Vorbereitungen zu treffen. Im letzten Sommer sagte der russische Präsident Vladimir Putin, dass die USA einen Dritten Weltkrieg verlieren würden. Zuvor hatte er sich mit US-Präsident Joe Biden getroffen und live erlebt, wie schwach die US-Regierung ist. Der derzeitige Brennpunkt zwischen den USA und Russland ist die Ukraine, zu den wichtigen Entwicklungen, die dazu geführt haben, zählen sicherlich US-Militärübung im Schwarzen Meer und die riesige Militärübung Russland und Weißrusslands, diese löste bei der Ukraine die akute Kriegsangst aus. Die Rhetorik zwischen den USA und Russland verschärfte sich, als Russland damit drohte, alle NATO-Satelliten zu zerstören und auch noch verkündete, seine nuklearwaffenfähigen Zirkon-Hyperschallraketen in großer Stückzahl zu produzieren. Das Gespräch zwischen Biden und Putin Anfang Dezember sollte deeskalieren, erreichte jedoch offensichtlich das Gegenteil, denn die USA schlossen einen nuklearen Erstschlag gegen Russland nicht aus. Daraufhin drohte Russland mit der Stationierung von Atomraketen in Europa und stellte in Aussicht, die Pläne der NATO nuklear zu beantworten. Und während die Spannungen weiter stiegen, bereitete sich die Ukraine auf eine Invasion vor und warnte, dass Russland einen Atomkrieg planen könnte. Diese Warnungen bekamen zusätzliche Substanz, als Russland eine Zirkon testete und die “Satan-2” ankündigte. In Russland laufen die Vorbereitungen für einen Atomkrieg und das Land fühlt sich immer mehr in die Ecke gedrängt. Infolge der stetig steigenden Spannungen schickten die USA Tausende Militärangehörige in die Ukraine und Russland schoss in einem Test erstmals mehrere Zirkon-Raketen gleichzeitig ab. Nach Russlands Aussagen bereite sich die NATO für den Krieg vor und so warnte der Kreml vor einem NATO-Beitritt von Finnland und Schweden. Auch das 2. Gespräch zwischen Biden und Putin im Dezember führte zu keinem echten Fortschritt, denn Putin drohte mit dem Abbruch der US-Beziehungen, falls die USA Sanktionen verhängen würden. Kurz vor dem Beginn der wichtigen Gespräche heute gab Russland den Test von 12 Zirkons gleichzeitig bekannt und die US-Behörde FEMA führte ein Onlineseminar zur Reaktion auf eine nukleare Explosion durch. Außerdem lehnen die USA und die NATO die russische Forderung nach Sicherheitsgarantien ab. Als ob all dies noch nicht genug wäre, hat sich jetzt mit Beginn des neuen Jahres neben der Ukraine auch noch Kasachstan als massiver Konfliktpunkt aufgetan.

Vorgestern haben NATO und die USA die Forderung Russlands nach Sicherheitsgarantien abgelehnt. Russland hatte unter anderem gefordert, dass keine neuen NATO-Mitglieder in Osteuropa aufgenommen werden. Sowohl US-Außenminister Antony Blinken als auch NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagten, dass Russland kein Mitspracherecht darüber habe, wer dem Verteidigungsbündnis beitreten darf. Sie warnten Russland vor einer “gewaltsamen” (eng. forceful) Reaktion auf jede weitere Militärintervention in der Ukraine.

Damit wiesen sie einen wesentlichen Teil der russischen Forderungen vollständig zurück, die zur Entspannung in der Ukraine-Krise hätten beitragen können. Russland fordert, dass die NATO alle Beitrittspläne stoppt, auch die der Ukraine. Auch wenn es unwahrscheinlich erscheint, dass die Ukraine zeitnahe der NATO beitreten wird, so schließt die NATO es doch nicht aus. 

Nach einem außerordentlichen virtuellen Treffen der NATO-Außenminister sprachen Blinken und Stoltenberg getrennt. Die Sitzung war die erste einer Reihe von Sitzungen. Heute beginnen die Gespräche mit Russland, die bis zum 13. Januar geplant sind, um die Situation zu deeskalieren. 

“Wir sind bereit, auf weitere russische Aggressionen “gewaltsam” (eng. forceful) zu reagieren, aber eine diplomatische Lösung ist immer noch möglich und vorzuziehen, wenn Russland dies wählt”, sagte Blinken gegenüber Reportern. Er wies auch die Behauptung Russlands kategorisch zurück, wonach sich die NATO verpflichtet hätte, keine Länder der ehemaligen Sowjetunion aufzunehmen.

“Die NATO hat nie versprochen, keine neuen Mitglieder aufzunehmen; sie konnte und wollte nicht“, sagte Blinken und beschuldigte Putin, ein Strohmann-Argument vorgebracht zu haben, um von russischen Militärbewegungen entlang der ukrainischen Grenze abzulenken. “Sie wollen uns in eine Debatte über die NATO hineinziehen, anstatt sich auf das Thema zu konzentrieren, nämlich ihre Aggression gegenüber der Ukraine. Wir lassen uns von diesem Thema nicht abbringen”, erklärte Blinken.

Auch von Stoltenberg waren ähnliche Bemerkungen vor Beginn der wichtigen Gespräche gekommen. Er sagte: “Wir werden keine Kompromisse bei Kernprinzipien eingehen, darunter das Recht jeder Nation, ihren eigenen Weg zu bestimmen, einschließlich der Art von Sicherheitsvereinbarungen, an denen sie teilnehmen möchte”.

Das nun geplante Treffen des NATO-Russland-Rates wird den NATO-Botschaftern die Möglichkeit geben, Putins Sicherheitsvorschläge mit Russlands Gesandten persönlich zu erörtern. Es ist das erste Treffen des Rates nach über 2 Jahren. Doch wurden die russischen Vorschläge, die aus russischer Sicht als Grundlage für die Gespräche dienen sollen, von der NATO trotz der Befürchtung, dass Putin in die Ukraine einmarschieren könnte, zurückgewiesen.

In den Vorschlägen müsste die NATO einem Aufnahmestopp von Mitgliedern und der Beendigung von Militärübungen nahe der russischen Grenze zustimmen, während Russland sich an die internationalen Verpflichtungen halten würde, die es eingegangen ist, um Militärübungen einzuschränken und Zwischenfälle mit Flugzeugen und andere Feindseligkeiten auf niedriger Ebene zu beenden.

Die Vorschläge würden für die NATO eine Ablehnung eines wesentlichen Teil ihres Gründungsvertrags bedeuten, denn gemäß Artikel 10 des Washingtoner Vertrags von 1949 kann die Organisation jedes bereite europäische Land einladen, um die Sicherheit im NATO-Gebiet zu erhöhen. Deshalb würde die NATO nach Blinken Russlands Forderungen nie akzeptieren.

Blinken sagte: “Ein Teil von (Putins) Playbook besteht sicherlich darin, eine Liste von absolut unvorstellbaren Forderungen aufzustellen und dann zu behaupten, dass die andere Seite nicht engagiert ist, und dies dann als irgendeine Rechtfertigung für aggressives Handeln zu verwenden”.

Russlands Militäraufrüstung sei laut Stoltenberg fortgesetzt worden und habe Invasionssorgen ausgelöst. “Wir sehen gepanzerte Einheiten, wir sehen Artillerie, wir sehen kampfbereite Truppen, wir sehen Ausrüstung für die elektronische Kriegsführung und wir sehen viele verschiedene militärische Fähigkeiten”, sagte er. Diese militärische Aufrüstung in Kombination mit Russlands Sicherheitsforderungen und seiner Erfolgsbilanz in der Ukraine und in Georgien, “sendet eine Botschaft, dass ein reales Risiko für einen neuen bewaffneten Konflikt in Europa besteht”. Stoltenberg betonte: “Das Konfliktrisiko ist real. Russlands aggressives Vorgehen untergräbt ernsthaft die Sicherheitsordnung in Europa”.

Russland bestreitet, neue Angriffspläne zu haben, will aber Garantieren von der NATO. Derzeit würde ein Beitritt der Ukraine den Bündnisfall auslösen, weil Russland die Krim unter Kontrolle hat und im Donbass gekämpft wird. Ein Angriff auf ein NATO-Mitglied wird als Angriff auf alle Mitglieder verstanden.

“Die Ukraine ist ein sehr enger Partner”, sagte Stoltenberg. “Wir unterstützen die Ukraine. Aber die Ukraine fällt nicht unter die kollektive Verteidigungsklausel der NATO, weil die Ukraine kein NATO-Mitglied ist.”

Blinken und Stoltenberg sagten zwar, dass man bereit ist, mit Russland über Rüstungskontrolle zu diskutieren, es aber nicht erlauben könne, den Schutz der grenznahen Mitgliedsländer wie Estland, Lettland, Litauen und Polen einzuschränken. “Wir können nicht in eine Situation geraten, in der wir eine Art NATO-Mitglieder zweiter Klasse haben; wo es der NATO als Allianz nicht erlaubt ist, sie auf die gleiche Weise zu schützen, wie wir andere Verbündete schützen”, sagte Stoltenberg.

Bei seiner Ansprache am Freitag fügte der NATO-Chef hinzu, dass alle Schritte zum Abbau der Spannungen in der Ukraine auf Gegenseitigkeit beruhen müssen und die europäische “Sicherheitsordnung” nicht untergraben dürfen. Man sei sich auch Russland Besorgnis bewusst. “Wir sind bereit, mit Russland Rüstungskontrolle zu betreiben, konventionelle und nukleare, aber das muss auf Gegenseitigkeit beruhen”, sagte Stoltenberg. 

 

Während die Spannungen zwischen dem Westen und Russland wegen dem Konflikt um die Ukraine hoch sind, hat sich mit Beginn des neuen Jahres ein weiterer Konfliktherd zwischen Ost und West aufgetan. In Kasachstan wurde nach gewaltsamen Unruhen der Ausnahmezustand ausgerufen.

Anfang des Jahres erlebte Kasachstan seinen dramatischsten politischen Umbruch seit dem Untergang der Sowjetunion vor 30 Jahren. Am Sonntag, dem 2. Januar, begannen Proteste wegen des Treibstoffpreises. Sie bildeten den Katalysator dafür, dass sich die Unzufriedenheit der Bevölkerung über die wirtschaftlichen Bedingungen entlud.

Obwohl die Regierung zurückgetreten ist und der Ausnahmezustand in 3 Regionen verhängt wurde, gingen die Proteste auch in der größten Stadt Almaty weiter. Auch die Aussicht als Unruhestifter vor Gericht gestellt zu werden und das Verhängen von Ausgangsperren, konnten die Proteste nicht stoppen. Die Demonstranten riefen bezogen auf den ehemaligen Präsidenten Nursultan Nasarbajew: “Old Man Go”! Die Polizei ging mit Wasserwerfern und Blendgranaten gegen sie vor.

Letzte Woche übergab Nursultan Nasarbajew die Präsidentschaft an seinen nominierten Nachfolger Kassym-Jomart Tokayev. Dieser hatte auch eine Obergrenze für Kraftstoffpreise sowie für Lebensmittel und Strom versprochen, um möglicherweise seiner neuen Regierung nur Zeit zu erkaufen.

Tatsache ist jedoch, dass es eine Verdopplung der Preise für Flüssigerdgas in der ölproduzierenden westlichen Provinz Mangistau gab und diese die Proteste entzündete, die schon seit Jahren als Unzufriedenheit schwelten. Viele Menschen im ölreichen Kasachstan hatten ihre Autos auf Gas umgerüstet, um Geld zu sparen. Auch nachdem er die Erhöhung zurückgenommen hatte, kamen die Proteste nicht mehr zur Ruhe. Als es den Demonstranten gelang den Flughafen in Almaty einzunehmen, stieg das Vertrauen in den Protest.

Internetausfälle und das absichtliche Abschalten des Internets im ganzen Land erschwerten es, das Ausmaß der Unruhen im weitläufigen Kasachstan mit 19 Millionen Einwohnern abzuschätzen.

Bei den Protesten wurden nach Angaben der kasachischen Behörden Hunderte Polizisten verletzt und 18 Sicherheitskräfte getötet, bevor das von Russland geführte Militärbündnis seine Operationen im Land aufnahm. Dutzende Demonstranten wurden in Kasachstan getötet, als in der größten Stadt des Landes erneut Gewalt ausbrach und russische Friedenstruppen in die ehemalige Sowjetrepublik einmarschierten.

Dem staatlichen Nachrichtensender Khabar-24 sagte eine Polizeisprecherin, dass in Almaty über Nacht auf Donnerstag “Dutzende von Angreifern liquidiert” wurden. Die Behörden teilten mit, dass 2 Sicherheitskräfte enthauptet wurden und es mindestens 18 Tote gegeben habe. Wie Khabar-24 berichtete, wurden mehr als 350 Polizisten verletzt. Mehr als 2.000 Festnahmen hat es laut Innenministerium gegeben.

Am Mittwoch wurden das Büro des Bürgermeisters und der Präsidentenpalast in Almaty angezündet und der Flughafen vorübergehend besetzt, während den andauernden Kämpfen zwischen Massen von Demonstranten und der Polizei. Auch in Kasachstans Hauptstadt Nur-Sultan war die Polizei im Einsatz, jedoch bleibt es dort ruhiger.

Präsident Kassym-Jomart Tokajew gab im Ausland ausgebildeten “terroristischen” Banden die Schuld für die Unruhen und bat Russland um Hilfe, welches ein Militärbündnis mit Truppen zu einer “Friedensmission” entsandt hat. “Es ist eine Untergrabung der Integrität des Staates und vor allem ein Angriff auf unsere Bürger, die mich bitten, ihnen dringend zu helfen”, sagte er.

Bei den am Donnerstagabend gemeldeten neuen Kämpfen auf dem Hauptplatz von Almaty soll es laut Reportern zu Explosionen und Schüsse gekommen sein, als Militärfahrzeuge und Soldaten vorrückten. Nach Einbruch der Dunkelheit hörten die Schüsse auf.

Am frühen Donnerstag sagte Präsident Tokajew: “Almaty wurde angegriffen, zerstört, vandalisiert, die Einwohner von Almaty wurden Opfer von Angriffen von Terroristen und Banditen, daher ist es unsere Pflicht … alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um unseren Staat zu schützen.”

Etwa 2.500 Truppen der Collective Security Treaty Organisation (CSTO), einer Allianz bestehend aus Russland, Weißrussland, Armenien, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan, wurden entsandt, um zu helfen, die Ordnung in Kasachstan wiederherstellen. Es wird erwartet, dass die Truppen “einige Tagen oder Wochen” im Land bleiben werden, bei Bedarf aber noch aufgestockt werden können.

Auch ohne die “Friedenstruppe” ging Kasachstan hart gegen die Demonstranten vor. Präsident Tokayev sagte, bis zu 20.000 “Banditen” hätten die Finanzhauptstadt Almaty angegriffen und Staatseigentum zerstört. Er fügte hinzu, er habe die Anwendung tödlicher Gewalt gegen sie genehmigt und den Befehl gegeben “ohne Vorwarnung zu töten”, da das Vorgehen gegen Demonstranten dramatisch eskaliert. Über das Fernsehen sagte er: “Diejenigen, die sich nicht ergeben, werden eliminiert.” In seiner Ansprache dankte Tokajew auch Putin sowie den Führern Chinas, Usbekistans und der Türkei für ihre Hilfe bei der Niederschlagung des Aufstands.

Gesprächsaufrufe einiger anderer Länder mit den Demonstranten kritisierte er als “Unsinn” und fügte hinzu: “Welche Verhandlungen kann man mit Kriminellen, Mördern führen?”

Bis Freitag soll es schon zu Dutzenden von getöteten Demonstranten, 18 Verletzten und knapp 4.000 Festnahmen gekommen sein, teilte das Innenministerium mit. Die Zahl der verletzten Sicherheitskräfte stieg auf mehr als 700 und deren Toten auf mindestens 18.

Tokajew erklärte am Freitag, die verfassungsmäßige Ordnung sei “größtenteils in allen Regionen des Landes wiederhergestellt” und “die lokalen Behörden haben die Kontrolle über die Situation”. Jedoch erklärte er, dass “Terroristen immer noch Waffen einsetzen und das Eigentum der Menschen beschädigen” und dass “Aktionen zur Terrorismusbekämpfung” fortgesetzt werden sollten.

Am Freitagmorgen wurden in Almaty immer noch Zusammenstößen gemeldet. Der Flughafen der Stadt steht wieder unter der Kontrolle der kasachischen Strafverfolgungsbehörden und der CSTO-Truppen, blieb aber bis zum Abend geschlossen.

 

Am gleichen Tag kamen die NATO-Außenminister wegen der Krise in Kasachstan zusammen und die EU erklärte, dass “die Rechte und die Sicherheit der Zivilbevölkerung garantiert werden müssen”. EU-Außenbeauftragter Josep Borrell twitterte: “Die Militärhilfe von außen weckt Erinnerungen an Situationen, die es zu vermeiden gilt”. Auch US-Außenminister Blinken habe sich in einem Gespräch mit seinem Amtskollegen “für eine friedliche, die Rechte achtende Lösung der Krise” eingesetzt.

Russland hat sich auf die jüngsten Ereignisse in Kasachstan konzentriert und die Ausschreitungen als Versuch kritisiert, die Sicherheitslage in dem zentralasiatischen Land zu untergraben. Die Sprecherin des Außenministeriums Maria Sacharowa sagte: “Wir betrachten die jüngsten Ereignisse in einem befreundeten Land als einen vom Ausland inspirierten Versuch, bewaffnete und ausgebildete Personengruppen gewaltsam einzusetzen, um die Sicherheit und Integrität des Staates zu untergraben”. Russland sei daran interessiert, die Ordnung in Kasachstan wiederherzustellen und werde die kasachischen Behörden dabei unterstützen, die Gewalt zu stoppen, betonte sie.

Der von Russland geführte Einsatz der “Friedenstruppe” und deren schnelle Mobilisation könnten auch mit dem russischen Interesse sich die Öl- und Uran produzierende zentralasiatischen Nation zu sichern in Verbindung stehen.

Während Russland indirekt die USA für die Unruhen in Kasachstan verantwortlich macht, hat die Sprecherin von Präsident Biden bestritten, dass die USA etwas damit zu tun hätten, und stattdessen behauptet, namenlose “Russen” hätten die USA fälschlicherweise beschuldigt, den Tumult ausgelöst zu haben. Gegenüber Reportern sagte Sprecherin Jen Psaki, dass das Weiße Haus die Proteste in Kasachstan überwacht und “Rufe zur Ruhe, zur friedlichen  Äußerung der Demonstranten und zur Zurückhaltung der Behörden” unterstützt. Auch die UN riefen zur Zurückhaltung auf.

“Es gibt einige verrückte russische Behauptungen, dass die USA dahinter stecken, also lassen Sie mich diese Gelegenheit nutzen, um zu vermitteln, dass dies absolut falsch ist und eindeutig Teil des russischen Standard-Desinformations-Playbooks ist”, betonte Psaki ohne Namen zu nennen.

Für die nun anstehenden USA-Russland-Gespräche ist dies neben der Ukraine eine zusätzliche Belastung der ohnehin schon stark belasteten Beziehungen. Psaki beschuldigte Russland, die europäischen Sicherheitsbedrohungen geschaffen zu haben und sagte, dass der Status der Ukraine im Mittelpunkt der Gespräche stehen solle. Die USA würden weiterhin “Verteidigungshilfe” leisten.

Am Mittwoch verurteilten die USA die Gewalt und die Zerstörung von Eigentum in Kasachstan riefen Demonstranten und Behörden zu Zurückhaltung auf. In einer Erklärung wurde Kasachstan “ein geschätzter Partner” genannt und alle Kasachstaner aufgefordert, “verfassungsrechtliche Institutionen, Menschenrechte und Medienfreiheit zu respektieren und zu verteidigen, auch durch die Wiederherstellung des Internets”.

Für den Direktor des Kiewer Zentrums für politische Forschung und Konfliktforschung Mikhail Pogrebinsky sind die Massenproteste in Kasachstan, die inmitten der Eskalation zwischen Russland und dem Westen ausbrachen, kein Zufall. Am Mittwoch schrieb er auf Facebook: “Dass dies inmitten der Eskalation zwischen Russland und dem Westen so rechtzeitig ausgebrochen ist, wird kaum jemand bestreiten” und betonte, dass die anhaltenden Entwicklungen in Kasachstan “zumindest aus drei Gründen für die Amerikaner von Vorteil” seien.

Zunächst ermöglichen diese, “die Aufmerksamkeit Moskaus vom Donbass auf einen Partner der CSTO abzulenken”, schrieb er. Auch die Proteste in Kasachstan könnten “vermutlich die Beziehungen zwischen Moskau und Peking verschärfen: Sie haben kaum gleiche Interessen in Nur-Sultan”, fügte er hinzu. Pogrebinsky schloss auch nicht aus, dass die Ausschreitungen in Kasachstan darauf abzielten, Russland zu provozieren. Er schrieb: “Drittens ist das Ziel, wenn es gelingt, Moskau dazu zu bringen, sich an der Unterdrückung von Protesten mit ziemlich vorhersehbaren Folgen für Moskau für die kommenden Jahre zu beteiligen”.

“Es ist nicht zu glauben, dass die kasachischen Proteste spontan ausgebrochen sind”, betonte der Experte und ergänzte: “Ansonsten, warum haben sie  Tausende von Nichtregierungsorganisationen unterstützt”.

Auch der armenische Ministerpräsident Nikol Pashinyan, der das CSTO-Bündnis in diesem Jahr leitet, geht von einer ausländischen Ursache für die Proteste aus. Am Donnerstag schrieb er über Facebook: “Angesichts der Ansprache des Präsidenten Kasachstans Kassym-Jomart Tokayev und angesichts der Bedrohung der nationalen Sicherheit und Souveränität der Republik Kasachstan, insbesondere durch Einmischung von außen, hat der Kollektive Sicherheitsrat der CSTO gemäß Artikel 4 des Vertrags über kollektive Sicherheit beschlossen, kollektive Friedenstruppen der CSTO für einen begrenzten Zeitraum in die Republik Kasachstan zu entsenden, um die Situation in diesem Land zu stabilisieren und zu normalisieren”.

 

Kommentar: Seit Beginn des neuen Jahres geht echt die Post ab. Als ich gestern mit diesem Beitrag angefangen habe, hatte ich über 30 Links zu den Geschehnissen in Kasachstan. Ich weiß, dass dieser Beitrag sehr lang geworden ist und ich hoffe, dass ich das Wichtigste für euch erwischt und sinnvoll verbunden habe. Es war mir einfach unmöglich, den Beitrag gestern schon fertig zu schreiben.

Ich finde auch, dass die Unruhen in Kasachstan wirklich ungelegen kommen für die heute beginnenden Gespräche zwischen dem Westen und Russland. Und so wie es jetzt aussieht, kann ich mir kaum vorstellen, dass die Gespräche erfolgreich verlaufen werden, da der Westen Russlands Forderungen bereits abgelehnt hat.

Für mich sieht es so aus, als ob ein Krieg unmittelbar davor ist auszubrechen. Alle US-Feinde sehen jetzt, wie schwach die USA sind und müssen diese Gunst der Stunde nutzen, wenn sie die USA besiegen wollen. Und die Uhr tickt, denn am 8. November 2022 sind in den USA die Mid Terms, die Zwischenwahlen, bei denen eine rote, also republikanische, Welle erwartet wird. Danach würde es für die Feinde der USA schwieriger werden, die USA zu besiegen.

Und auch anderswo riecht es nach Krieg, zum Beispiel im Nahen Osten oder in Taiwan. Gerade im Fernost bahnt sich etwas an, denn Nordkorea hat jetzt offenbart Hyperschallraketen erfolgreich getestet zu haben, die die 5-fache Schallgeschwindigkeit erreichen. Ja, ihr habt richtig gelesen, während bei den USA die Hyperschalltests scheitern, hat jetzt offenbar sogar Nordkoreas Diktator Kim Jong Bum diese Technologie. Oh Amerika, was ist nur mit dir passiert?

Infolge der Spannungen in der Region hat jetzt Japan mit der intensiven Entwicklung von Railguns begonnen und bereits einen Prototypen, der Geschosse auf 7-fache Schallgeschwindigkeit beschleunigt. Eine Railgun ist eine elektromagnetische Kanone, die Geschosse mit Magnetkraft auf knapp 2,5km/s bringt, das sieht dann so aus.

Diese Woche hatten die USA für die Streitkräfte des European Command kurzzeitig die Alarmbereitschaft auf DEFCON 2 erhört. Diese Stufe wird auch Fast Pace oder Red Alert genannt und wurde bisher nur während der Kuba-Krise in den 60er-Jahren erreicht. Während dieser Stufe sind die USA Streitkräfte innerhalb von 6 Stunden einsatzbereit und der Krieg oder ein Atomangriff gilt als nächster Schritt. Nur DEFCON 1, also Kriegszustand oder ein unmittelbar bevorstehender oder bereits geschehender Abschuss von Nuklearraketen, ist noch höher als DEFCON 2.

Ihr seht, die Welt ist sehr nervös was den Ausbruch eines großen Krieges angeht. Wir werden am 13. Januar wohl mehr wissen, wenn die Gespräche mit Russland abgeschlossen sein werden. Allerdings kann es schon jetzt jederzeit abgehen wie Schmitz Katze.

Ich musste in den letzten Tagen an den Roten Reiter der 4 apokalyptischen Reiter denken, diesem geht der Weiße Reiter voraus. Allgemein wird angenommen, dass der Weiße Reiter der Antimessias ist. Denkbar wäre doch auch, dass in all dem jetzigen Chaos, der Antimessias nach der Entrückung auftaucht und Frieden verspricht. Und sobald alle dann ‘Frieden und Sicherheit’ sagen, kommt der Roter Reiter, oder? Das sind nur meine Gedanken, die mir durch den Kopf gingen.

So oder so sehen wir jetzt überall, dass wir auf der Schwelle zur Trübsal stehen und es gefühlt schon 5 nach 12 ist. Es kann nun nicht mehr lange dauern, bis Jeschua kommt, wirklich nicht! Deshalb können wir uns alle auf unseren König freuen und darüber, dass er uns retten wird, bevor hier die “Hölle” auf Erden losbricht.

Und bis zu diesem Zeitpunkt werde ich nicht müde, euch zu sagen, dass Jeschua der Messias und der einzige von Gott gesandte Retter der Menschheit ist, der sein Leben gab, damit wir das ewige Leben erhalten können. Nur wenn wir ihn persönlich annehmen, wird er uns retten, vor der Trübsal und vor dem ewigen Tod.

 

Quellen: apnews.com, rt.com, news.sky.com, news.sky.com, news.sky.com, sputniknews.com, rt.com, jpost.com, tass.com, jpost.com, tass.com und rt.com

 
 

13 Gedanken zu „RED ALERT: NATO lehnt Russlands Vorschläge ab und bereitet sich auf Scheitern der Gespräche vor während Russland den USA vorwirft für Chaos in Kasachstan verantwortlich zu sein

  • 09/01/2022 um 20:39
    Permalink

    Heute war aus Amerika das Gerücht zu hören, dass möglicherweise Samstag Biden und Harris zur Area 51 befördert wurden. Air Force One und AF2 sollen dorthin geflogen sein – die Flüge per Flugradar nachgewiesen sein. Klingt nicht gut, falls es stimmt.
    Shalom
    Andrea

    Antwort
    • 09/01/2022 um 20:44
      Permalink

      Hallo liebe Andrea,

      davon habe ich auch gehört. Der Grund für die Reise soll allerdings für eine Gedenkfeier für den ehemaligen Mehrheitsführer im Senat, Harry Reid, in Las Vegas gewesen sein, das sagt zumindest CBS.

      Viele Grüße und Gottes Segen dir!
      Henry

      Antwort
    • 09/01/2022 um 22:04
      Permalink

      Hallo Berger!

      Die Erhöhung war nur kurzfristig. Jetzt ist das European Command wieder bei DEFCON 3. Du irrst dich nicht.

      Liebe Grüße, Henry

      Antwort
  • 09/01/2022 um 22:11
    Permalink

    DANKE Henry! — Und hier noch zur Beruhigung an mich und alle anderen , was man sich immer vergegenwärtigen sollte : aus Jesaja 40 : 15
    Siehe, die Heiden sind geachtet wie ein Tropfen, so im Eimer bleibt, und wie ein Scherflein, so in der Wage bleibet. Siehe, die Inseln sind wie ein Stäublein.

    Ich persönlich tue noch Kleinigkeiten, Petitionen für christl. Gefangene schreiben, ein paar Euro für die BIBELGESELLSCHAFT zur BIBELVERBREITUNG spenden, Beten ……

    Antwort
    • 10/01/2022 um 18:12
      Permalink

      Ja, wir leben in den letzten Tagen!!!

      Bibelgesellschaft und Bibeln verteilen ist genau das Stichwort;
      Seit drei Jahren verteile ich jedes Jahr mit der Bibelgesellschaft in Moldawien Bibeln in den ärmsten und unerreichten Dörfern, dort wo die Menschen niemals die Möglichkeit haben, eine eigene Bibel zu bekommen. Die meisten nehmen sie sehr gerne und dankbar an, sehr oft sah ich, wie gerade ältere Menschen die Bibel nahmen, sie küsten, hoch zum Himmel hielten und sie dann fest an ihr Herz drückten.
      In einem kleinen Dorf sagte der Pfarrer in seiner Predigt auch …“nichts Großes mehr anfangen….ist eure Beziehung zu GOTT/JESUS im reinen?!…..seid bereit, ER kommt bald…“.
      Lasst uns diese letzte Zeit, die wir haben, für JESUS nutzen und Sein Wort zu den letzten Unerreichten bringen!!!

      Antwort
    • 10/01/2022 um 19:38
      Permalink

      Lieber Berger,
      für Gott sind das keine Kleinigkeiten. Gott belohnt Treue.
      Manchmal denke ich auch, ich hätte mehr Möglichkeiten nutzen müssen um für den Herrn unterwegs zu sein. Als kleines Mädchen habe ich schon am Totensonntag auf dem Friedhof gestanden und Traktate verteilt. Alle die wir im Verteiler waren hatten sich Eisfüße geholt und es war lausig kalt. Aber ich musste dann noch mit der Straßenbahn nach Hause gefahren und dazu noch einmal 30 Minuten nach Hause laufen. Warum erzähle ich das? Ich habe es später vergessen und nur meine Versäumnisse gesehen, mehr Großes hätte ich tun müssen.
      Mein Pastor hat mir das später erklärt, als ich dachte, vieles nicht genutzt zu haben.
      Gottes Waage wiegt anders als unsere. Da werden wir uns noch wundern.
      Gott segne dich und einen jeden hier der nach seinen Möglichkeiten hilft.

      Anne

      Antwort
  • 10/01/2022 um 11:03
    Permalink

    Hallo zusammen,

    danke für die Zusammenfassung! Mir war gar nicht bewusst, dass es diese Alarmstufe Defcom gibt und diese auch mal auf 2 war!

    Nochmal was zu den Reitern. Ja, sie laufen und sie können sich ja auch abwechseln. Der weisse Reiter, der mit der Krone-Corona, soll ja offiziell bis Ende 2023 laufen, denn bis dahin wird erst die 3te Stufe des Experimentes abgeschlossen sein. Schauen wir zum WK1 zurück, da war jeweils Aufruf zur Schlacht, spanische Grippe mit Impfungen und massenweise Toten, Inflation Börsencrash Währungsreform Hunger Tod, danach Krieg und dann Neuordnung des Systems. So lief es auch bei WK2, nur das dort nicht die Impfungen die Priorität hatten, sondern die Ariernachweise und Impfnachweise gab es da auch usw. und der Transport von Gruppen in Lagern (da ja auch der Aufbau Israels geplant war) mit Inflation Börsencrash Währungsreform Hunger Tod, danach wieder Krieg und Neuordnung des Systems. Diesen Ablauf werden wir auch jetzt wieder erwarten, denn nach den Impfungen bis ca. 2023 wird jetzt das Kontrollsystem aufgebaut (siehe JDFarag) zum genauen Nachverfolgen der Toten. Sie wollen über jeden Einzelnen genau Nachweis führen. Ein Massensterben wird sowieso Inflation Börsencrash und Währungsreform Hunger Tod zur Folge haben, am Ende steht ein neues System mit einer digitalen Währung. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dies schon zum Antichristen führen wird oder ob es nochmal eine Welle geben wird oder ob der weisse Reiter nochmal mit einer Krankheitswelle losläuft, siehe das Patent zum Marburg Virus.

    Auch die Teilwährungsreform wird gerade vorbereitet und der neue Kontroll-Daten-Staat wird gerade aufgebaut. Nach der Definition von Völkermord sind wir gerade im Übergang von 4 zu 5. Der grosse Krieg steht aber am Ende, aber sicher können dazwischen noch kleinere sein, gerade was auch Israel und die Neuordnung des Nahen Ostens anbelangt. Auch Israel muss noch zur Erkenntnis kommen, sie müssen nach dem “messias” schreien. Davon sind wir noch sehr weit entfernt und auch im Rest der Welt. Der AC kommt doch nicht einfach so anspaziert und sagt, hier bin ich. Dieser wird aus den Gegensätzen (Typus-Antitypus) hervorgebracht. Erst die blanke Anarchie wird ihn als “Retter” hervorbringen! Wir werden noch viel Schlimmes und Leid sehen und erfahren, denn auch wir werden noch geprüft werden.

    Es geht nicht mehr lange, aber wir sind – jedenfalls aus meiner Sicht – noch nicht dort, ich sehe eher 2025/2026.

    Wenn alles technisch vorbereitet ist, dann wird alles in Schutt und Asche gelegt, denn ihre Devise lautet: we build back beter

    Auch das neue FB/Meta ist erst noch in der Testphase, es ist der Eintritt in die digitale Welt des Kains, die Illusion und die Luftschlösser in seiner Welt. “Er” war ein Menschenmörder von Anfang an und er hat ein Mal von Gott bekommen. Der Anschluss an die KI ist der Anschluss an seinen UNgeist. “ER” wird am Ende gerichtet werden mit allen, die sein Malzeichen angenommen haben, also in seine Welt eingetreten sind.

    Ich lasse mich natürlich gern berichtigen!

    Antwort
    • 15/01/2022 um 12:18
      Permalink

      Liebe (r ?) Sanny,
      du hast recht, unsere nähere Weltgeschichte beschreibt sehr gut, dass es ein Muster gibt nach dem alles abläuft. Es zeigt aber auch, das es etwas geben muss, das dieses alles steuert.
      Das mit den Pferden kann man unterschiedlich sehen. Corona ist meiner Meinung nach nur ein weiteres Sprungbrett.
      Offensichtlich ist aber, dass die Katastrophen immer an Grausamkeit zunehmen damit sie ihr Endziel erreichen: Die Trübsalzeit. Und hier sehe ich wieder weg von dem was uns als Gemeinde noch alles begegnen könnte und muß (?) und sehe mit vielen anderen, dass nichts mehr geschehen muss was eine Entrückung noch im Wege steht. Immer haben die Christen gelitten, zu allen Zeiten. Und eine neue Bewährungszeit ist eigentlich für uns schon da, wie zu allen Zeiten. Ich denke an die Toten, die auferstehen werden, sie haben von dieser ganzen letzten “Bewährungsprobe” nichts mitbekommen. Haben sie einen Vorteil ? / einen Nachteil ? Nein, keins von beiden. Möglicherweise haben sie nur Friedenszeiten miterlebt und sie werden auch auf Thronen sitzen, mit uns. Am Leiden kann es also nicht nur liegen. Das darf es auch nicht, denn wenn schon Bewährung dann die, wie wir mit unserem “ICH” umgegangen sind (sprich mit unserem Fleisch), unserer Ausdauer und unserer Treue zu unserem Retter.
      Ich erwarte das Kommen unseres Herrn also zeitnah, gemessen an dem Abfall der Gemeinde und im Allgemeinen was Moral und Zerfall betrifft.

      Anne

      Antwort
  • 10/01/2022 um 19:52
    Permalink

    Liebe Anne,
    wie wahr!; da sprichst Du mir aus der Seele.
    Die heutige Losung der Herrnhuter Brüdergemeinde lautet:
    Wer kann merken, wie oft er fehlet? Verzeihe mir die verborgenen Sünden! Psalm 19,13
    Und der Lehrtext:
    Der Herr wird auch, was im Dunkeln verborgen ist, ans Licht bringen und wird Sinnen und Trachten der Herzen offenbar machen. Und dann wird einem jeden sein Lob zuteil werden von Gott. 1. Kor. 4,5
    Ja Du hast recht: Gottes Waage wiegt anders als unsere!
    Da sind so viele Stellen wie auch das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg…
    Shalom Thomas

    Antwort
  • 10/01/2022 um 22:54
    Permalink

    wollte keine theologische Diskussion entfachen , aber zur momentanen Situation weltweit ( AC ; Seuchen ….Mal etc…) fallen mir 2 Stellen ein:

    a) für die Völker : Jesaja : Die Völker sind Tropfen am Eimer

    b) für den einzelnen Menschen : Römer 5,6–8:
    Denn Christus ist schon zu der Zeit, als wir noch schwach waren, für uns Gottlose gestorben.
    Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen wagt er vielleicht sein Leben.
    Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

    Ich glaube, daß bewahrt einen einerseits vor + ) Selbstübeschätzung & Hyperaktivismus und b) Verzweiflung und Ohnmachtsgefühle und Fehleinschätzung. Denn wann man bedenkt, was man vor Entdeckung der Bibel alles gemacht hat, oh weh. Eine gesunde Einschätzung der realen Lage mit der Bibel im Hintergrund wünsch ich uns allen .

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    • 10/01/2022 um 23:05
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      und ein / wenn möglich / – relatives angstfreies Warten bis die letzten Prophezeiungen in Erfüllung gehen

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