RED ALERT: Nach Angriff der Huthis greift saudische Koalition die Rebellen an

i24News berichtet über die Angriffe

Wegen der drohenden iranischen Atombombe steht ein Krieg zwischen Israel und dem Iran kurz bevor. Dieser wird durch die Stellvertreter des Irans in Israels Nachbarschaft noch erschwert. Seit Ende letzten Jahres nehmen die Spannungen deutlich zu, denn der Iran drohte Israels Atomreaktor zu zerstören und veröffentlichte auch eine Karte mit potentiellen Zielen. Um iranische Lieferungen unschädlich zu machen griff Israel die syrische Hafenstadt Latakia und auch deren Hafen an. Am 2. Jahrestag der Tötung von General Qasem Soleimani legte der Iran wieder eine scharfe Rhetorik an den Tag und drohte erneut mit der Zerstörung des israelischen Atomreaktors in Dimona und forderte den ehemaligen US-Präsidenten Donald J. Trump vor Gericht zu stellen. Dieser hatte im September 2020 es im Rahmen des Abraham Accords geschafft, dass Israel mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Bahrain Frieden schloss. Auch wegen der Gefahr, die vom Iran ausgeht, suchen die arabischen Staaten die Nähe zu Israel. Dazu gehört auch Saudi-Arabien, obwohl der Frieden dort nicht offiziell ist. Das Königreich hat regelmäßig mit den iranischen Stellvertreter im Jemen zu tun. Die Huthi-Rebellen beschießen Saudi-Arabien regelmäßig mit Raketen oder greifen mit Drohnen an. Nun ist dieser Konflikt erstmals auf die VAE übergeschwappt.

Gestern Abend zielte die von Saudi-Arabien angeführte Koalition auf eine Reihe von Standorten der Huthis in Sanaa, der Hauptstadt des Jemen, nachdem zuvor die Huthis bei einem Drohnen- und Raketenangriff auf Abu Dhabi 3 Menschen getötet und 6 verletzt hatten. Neben den Terrorgruppen, die Israel umgeben, zählen auch die Huthi-Rebellen zu den Stellvertretern des Iran und werden vor diesen unterstützt. Primäres Ziel der Huthis ist Saudi-Arabien.

Die offizielle Saudische Presseagentur (SPA) teilte mit, dass die Koalition angab, dass sie am Montagabend “Terroristenführer” nördlich von Sanaa ins Visier genommen habe, und fügte hinzu, dass “die operative Situation fortgesetzte Angriffe als Reaktion auf die Bedrohung erfordert”.

Der Angriff folgte als Reaktion auf den Angriff der Huthis und die Koalition kündigte an eine “umfassende Abschreckungsoperation” durchzuführen, um die Bedrohung durch die Huthis zu neutralisieren. Außerdem wurde bekannt gegeben, dass sich F-15- und F-16-Kampfflugzeuge auf gemeinsame Operationen vorbereiten und Terroristenführer zur den Hauptzielen der Operation gehören.

Bei dem Angriff wurden 2 Abschussvorrichtungen für ballistische Raketen von F-15 getroffen, die die Huthis zuvor bei ihrem Angriff am Montag verwendet haben sollen. Die Koalition sagte: “Feindselige Angriffe auf Zivilisten im Königreich [Saudi-Arabien] und in den Vereinigten Arabischen Emiraten werden zur Rechenschaft gezogen”.

Bei dem Luftangriff auf Sanaa sollen laut dem den Huthis nahestehenden Fernsehsender Al Masirah insgesamt 12 Menschen getötet worden. Unter den Toten sollen sich auch Frauen und Kinder befinden.

Der Sprecher der saudischen Koalition Turki al-Maliki erklärte, das die Angriffe auf die VAE und Saudi-Arabien “Kriegsverbrechen” seien und die Huthis zur Rechenschaft gezogen werden müssten. Er ergänzte, dass “diese Eskalation und das feindselige Verhalten der vom Iran unterstützten terroristischen Huthi-Miliz die Bedrohung durch diese terroristische Miliz und ihre Untergrabung der regionalen und internationalen Sicherheit bestätigt”. Er bestärkte, dass die Koalition die “notwendigen operativen Maßnahmen ergreifen werde, um diese feindseligen Verhaltensweisen abzuschrecken”.

Bei dem Angriff der Huthis explodierten 3 Treibstofftanker im Industriegebiet Musaffah von Abu Dhabi. Sie befanden sich in der Nähe von Lagerstätten des Ölkonzerns ADNOC, und ein Feuer brach in einem Lager am Abu Dhabi International Airport aus. Eine Woche vorher wurden 8 Drohnen vom Jemen aus in Richtung Saudi-Arabien geschickt.

 

Video zeigt den Abschuss einer Drohne

 

Bevor die VAE 2019 ihre Militärpräsenz in der Region reduzierten, hatten sie einen großen Einfluss auf die von ihnen bewaffneten und ausgebildeten jemenitischen Streitkräfte. In der Vergangenheit haben die Huthis wiederholt Raketen- und Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien gestartet und auch damit gedroht, die VAE anzugreifen.

Gestern erklärte die Terrormiliz, dass sie die “Operation Hurrikan Jemen” als Reaktion auf das durchgeführt hätten, was sie “die Eskalation der US-Saudi-Emirati-Aggression” nannten und behauptete, dass sie die Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi und eine Ölraffinerie in Musaffah sowie “eine Reihe wichtiger und sensibler Standorte und Einrichtungen in den Emiraten” mit einer Reihe von Drohnen und 5 Raketen angegriffen habe.

Außerdem warnten sie ausländische Unternehmen, Bürger und Einwohner der VAE, dass sich diese von lebenswichtigen Standorten und Einrichtungen fernhalten sollten und sagte, dass sie “nicht zögern werden” die Angriffsziele auf weitere Standorte auszudehnen. Die VAE sollte als “unsicherer Staat” betrachtet werden, solange die Eskalation am Laufen sei.

Mohammed Abdulsalam, der Chefunterhändler der Huthi-Rebellen warnte die VAE, die “Manipulationen” im Jemen einzustellen oder “ihre Hände und andere Hände, die manipulieren, werden abgeschnitten”. Er bezeichnete die VAE außerdem als “kleines Staatchen, das dem US-amerikanischen und israelischen Feind dient”.

Die VAE warnten davor, dass der Huthi-Angriff “nicht ungestraft bleiben” würde und die VAE sich das Recht vorbehalten, darauf zu reagieren, teilte das Außenministerium mit.

Die USA verurteilten den gestrigen Terroranschlag in Abu Dhabi und Jake Sullivan, der nationale Sicherheitsberater der USA, sagte, dass die USA mit den VAE und internationalen Partnern zusammenarbeiten würden, um die Huthis zur Rechenschaft zu ziehen. “Unser Engagement für die Sicherheit der VAE ist unerschütterlich und wir stehen unseren emiratischen Partnern gegen alle Bedrohungen ihres Territoriums zur Seite”, äußerte Sullivan.

Vor etwas mehr als einer Woche beschlagnahmten Kämpfer der Huthis ein Frachtschiff, welche unter der Flagge der VAE fuhr, vor der Küste des westjemenitischen Hafens von Hodeidah. Das Schiff habe militärische Ausrüstung an Bord gehabt, behauptete die Terrormiliz. Hingegen teilte die von Saudi-Arabien geführte Koalition mit, dass es Krankenhausausrüstung an Bord gehabt habe.

Der mit den Huthis verbündete Iran behauptete über seine Medien, dass ein Huthi-Beamter gesagt habe, dass das Schiff als “Warnung an Israel” beschlagnahmt worden sei.

Im Jahr 2020 sagte der Leiter der Geheimdienst- und Aufklärungsbehörde der Huthis Abdullah Yahya al-Hakim, dass die Bewegung eine “Bank lebenswichtiger und wichtiger Ziele” in Israel, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten habe.

 

Kommentar: Wir können jetzt erstmals sehen, dass der Krieg zwischen Saudis und Huthis jetzt auf die VAE übergreift. Dies sollten wir gut beobachten, denn sollten auch andere Nationen mit hineingezogen werden, könnte sich der Konflikt zu einem Flächenbrand entwickeln, der möglicherweise auch Israel mit hineinzieht. Wir sehen jetzt nicht nur in Osteuropa, dass die Kriegsgefahr zunimmt, auch im Nahen Osten steigt sie. Während die USA sagen, das ihr Engagement für die VAE unerschütterlich sei, muss ich nur an Afghanistan denken. Auf die USA sollte man sich im Nahen Osten nicht verlassen und das ist auch immer mehr der Fall.

Israel hat inzwischen die neue Raketenabwehr Arrow 3 getestet und sagt, dass ein Atomabkommen mit dem Iran nur brauchbar ist, wenn es auch die Atombombe verhindert.

Auch zwischen der NATO und den Russland kocht es gewaltig und ich werde wahrscheinlich im nächsten Beitrag darüber berichten, wenn ich alle Informationen gesichtet habe.

In all diesen unsicheren Zeiten ist Jeschua unser Felsen und je stärker die Kriegsgefahr kommt, desto eher ist er da für uns. Vertraut ihm weiterhin, er hat alles in der Hand! Auch unser Leben, wenn wir ihm es anvertraut haben.

 

Quelle: jpost.com

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