RED ALERT: Meretz-Politiker sagt, dass Flaggenmarsch Krieg von Gog und Magog beginnen soll

WION berichtet über die politischen Hintergründe des Flaggenmarsches (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)
TFIglobal beleuchtet, wie der Marsch die Schwachstellen der Regierung offengelegt hat
fröhliche Israelis feiern ihre Hauptstadt

Der am Jom Jeruschalajim (Jerusalemtag) geplante Flaggenmarsch musste abgebrochen werden, nachdem die Hamas das Raketenfeuer auf Israels Hauptstadt eröffnete. Auf diesen Angriff reagierte Israel mit der Operation Guardians of the Wall und zerstörte große Teile der Hamas-Infrastruktur. Nach Abschluss der Operation wurde geplant, den Flaggenmarsch letzte Woche Donnerstag nachzuholen. Jedoch wurde der jährliche Marsch, in dem die Israelis ihre Hauptstadt und deren Befreiung feiern, auf den gestrigen Tag verlegt. Er stellte damit die erste Herausforderung der “Change”-Regierung dar, die am Sonntag ganz knapp eingesetzt wurde. Gegen diese Regierung wurde protestiert, weil sie sehr kritisch gesehen und als sehr gefährlich angesehen wird. Sie bildet das ganze politische Spektrum ab und erstmals gehört die islamistische Ra’am-Partei dazu. Die Hamas drohte im Vorwege des Marsches mit einem neuen Krieg. Unter dieser Anspannung fand der Marsch gestern in Israels Hauptstadt statt.

Am Montag genehmigte die “Change”-Regierung den Flaggenmarsch, ihre erste große Bewährungsprobe. Linke Teile der neuen Regierung bezeichneten ihn als “Provokation” für die Hamas, die damit gedroht hatte, Raketen und Feuerballons nach Israel zu schicken. Besonders tat sich dabei Yair Golan (Meretz) hervor, der twitterte: “Dies ist nicht nur eine Flaggenparade, es wird auch andere nationalistische Initiativen geben, deren Zweck es ist, den Krieg von Gog und Magog herbeizuführen.” Er schrieb weiter: “Eine Handvoll gestörter Führer versucht, die Region in Brand zu setzen”. Und stellte die Frage: “Wird Israels Schicksal von einer vernünftigen Mehrheit oder von einer verrückten Minderheit bestimmt werden?”

Auch wenn es gestern nicht zum Krieg von Gog und Magog kam, so verlief der Tag trotzdem nicht ganz friedlich. Omer Barlev, der neue Minister für öffentliche Sicherheit sagte am Montag: “Ich habe den Eindruck, dass die Polizei gut vorbereitet ist und große Anstrengungen unternommen wurden, um das empfindliche Gefüge des Lebens und die öffentliche Sicherheit zu erhalten”. Zuvor hatte er mitgeteilt, dass es “in einer Demokratie erlaubt und wichtig ist, innerhalb der Grenzen des Gesetzes zu demonstrieren”, und fügte hinzu, dass “wir gemäß den Empfehlungen der Polizei vorgehen werden”.

Die Polizei nahm gestern Abend 17 ‘Palästinenser’ im Osten von Jeruschalajim fest, nachdem es zu Zusammenstößen rund im den Flaggenmarsch gekommen war. Bei diesen wurden nach ‘palästinensischen’ Medien 33 ‘Palästinenser’ verletzt. Dutzende randalierten in Straßen in der Nähe der Marschroute und bewarfen die Polizei mit Steinen, die 2 Polizisten verletzten. Bereits vor dem Marsch ging die Polizei in und um die Altstadt herum gegen die Randalierte vor und schaffte so die Sicherheit für den Marsch. 2 Stunden bevor der Marsch das Damaskustor erreichte, trafen die ‘Palästinenser’ dort mit der Polizei zusammen.

Um die Sicherheit des Marsches zu gewährleisten waren 2.000 Polizisten und Grenzpolizisten im Einsatz, die mit Metallbarrieren bestimmte Bereiche abriegelten, um zu verhindern, dass ‘Palästinenser’ zu Damaskustor kommen konnten. Auch auf dem Tempelberg gab es eine erhöhte Polizeipräsenz. Dort wurden 2 ‘Palästinenser’ festgenommen und 4 weitere vom Tempelberg entfernt. Dies berichteten ‘palästinensische’ Medien.

Nach Polizeiangaben nahmen etwa 5.000 Menschen an dem Marsch teil, die bei bester Stimmung feierten. Von mindestens 29 Orten, wie Orte in Jehuda und Schomron (Judäa und Samaria), Beerscheba, Beit She’an, Petah Tikva, Bat Jam, wurden Israelis mit Bussen in die Hauptstadt gebracht, um am Marsch teilzunehmen. Trotzdem war die Teilnehmerzahl deutlich geringer als in den Jahren zuvor.

Dies hielt die Feiernden allerdings nicht davon ab, sich zu freuen und Lieder Am Yisrael Chai (Das Volk Israel lebt) und Die Nation Israel hat keine Angst zu singen. Der Marsch verlief größtenteils friedlich, auch wenn sich einige Demonstranten mit rassistischen Gesänge wie Tod den Arabern hervortaten. Am Damaskustor gab es einen kurzen Streit zwischen einem Juden und einem Araber.

Die Marschteilnehmer teilten auch ihren Unmut über die neue Regierung mit. Einige hielten Plakate mit Premierminister Naftali Bennett hoch und nannten ihn “einen Lügner”, während andere sangen: “Bennett ist ein Verräter”.

An der Hanevi’im-Straße versammelten sich die Menschen während eine jüdische Band Musik spielte und Menschen tanzten. Als sich der Marsch in Gang setzte, ging es die Sultan Suleiman Straße hinunter zum Damaskustor. Dort fanden die traditionellen Fahnentänze statt. Anschließend marschierten die Menschen zum Jaffator und dann durch das jüdische Viertel der Altstadt. Die ursprüngliche Route ging vom Damaskustor über den arabischen Markt. Der Marsch endete an der Kotel (Westmauer des Tempelbergs), wo gesungen und gebetet wurde.

An dem Marsch nahmen auch Politiker aus dem rechten Spektrum teil, darunter waren Itamar Ben-Gvir und Orit Struck von der Religiösen Zionistischen Partei zusammen mit ihrem Anführer Bezalel Smotrich. “Dieser Marsch ist sehr wichtig”, sagte Struck. “Er zeigt, dass das jüdische Volk Jerusalem kontrolliert, nicht die Hamas.”

Ein Sprecher der Organisation Im Tirtzu, die den Marsch organisiert hatte, wies Anschuldigungen zurück, dass der alljährliche Marsch eine Provokation gewesen sei. “In einem demokratischen Land ist es keine Provokation, wenn Bürger in ihrer Hauptstadt ihre Nationalflagge schwenken”, sagte der Sprecher. “Wir können uns nicht von der Hamas diktieren lassen, was Provokation ist und was nicht, und was moralisch ist und was nicht”, erklärte er und stellte klar: “Wir feiern die Wiedervereinigung und Befreiung Jerusalems, einschließlich der ganzen Stadt. Zu behaupten, wir könnten nur durch Teile der Stadt laufen, bedeutet zuzugeben, dass wir keine Souveränität über die Stadt haben.”

Daniel Seidemann, ein pro-‘palästinensischer’ Aktivist sagte, dass Versuche den Marsch durch das armenische und jüdische Viertel umzuleiten gescheitert sein. “Es gab Routen, die gleichermaßen Jerusalem, gleichermaßen Altstadt, ebenso bequem waren, die ohne den Einsatz des Iron Dome hätten genommen werden können”, sagte er. “Am Damaskustor ist nichts Heiliges, aber es ist wichtig für die Palästinenser“, fügte er hinzu. “Provokation ist ein Merkmal [des Marsches], kein Fehler.”

Auch der Führer von Ra’am Mansour Abbas verurteilte den Marsch als “eine ungezügelte Provokation, deren Zweck es ist, zu schreien, zu hassen, zu Gewalt aufzuhetzen und die Region für politische Zwecke aufzuhetzen”. Er führte weiter aus: “Es besteht kein Zweifel, dass das Ziel der Organisatoren des Marsches darin bestand, die neue Regierung herauszufordern und sie in der kommenden Zeit mit einer Reihe von explosiven Vorfällen zu erschöpfen und uns mit unnötigen Eskalationen zurückzuwerfen, die Leben gefährden”.

Ben-Gvir warf Bennett vor, dieser sei “mit der linken Regierung marschiert” anstatt in der Flaggenparade. “Das ist das Gesicht der Bennett-Regierung“, sagte Ben-Gvir. “Die Basis ihrer Koalition lehnt die Fahnenparade in Jerusalem ab und bezeichnet sie als Provokation. Anstatt dass Naftali Bennett mit uns marschiert, marschiert er mit einer extrem linken Regierung. Wir werden in Jerusalem, der Hauptstadt des jüdischen Volkes, nicht einknicken.”

 

Die israelischen Streitkräfte (IDF) waren darauf eingestellt, dass der Flaggenmarsch von der Hamas als Anlass genommen werden würde, eine neue Runde der Gewalt zu starten. IDF-Stabschef Aviv Kohavi berichtete am Montag: “Die Situation im palästinensischen Bereich ist unbeständig und wir sind auf einen erneuten Ausbruch von Kämpfen vorbereitet”.

“In Bezug auf die IDF ist das, was war, nicht das, was sein wird“, fügte er hinzu und wies damit auf das Versprechen Israels, eine viel härtere Haltung gegenüber der Hamas einzunehmen. Als Vorbereitung platzierte die IDF zusätzliche Batterien der Raketenabwehr Iron Dome in ganz Israel. Sowohl Hamas als auch Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hatten vor Eskalationen gewarnt, falls der Marsch fortgesetzt werden würde.

Hamas-Sprecher Abd al-Latif Qanou erklärte am Montag: “Der Fahnenmarsch ist wie ein Sprengstoff, der eine neue Kampagne zum Schutz Jerusalems und der Al-Aqsa-Moschee entzünden wird”. Die Hamas rief die ‘Palästinenser’ dazu auf, während des Marsches “israelische Siedler zu konfrontieren”. “Die Nation und der Widerstand stehen hinter euch bei den Bemühungen, die Besatzungspläne zu vereiteln”, verkündete der Sprecher.

Der oberste Hamas-Funktionär Mahmoud al-Zahar warnte, dass seine Gruppe auf jedes wahrgenommene israelische Verbrechen reagieren würde. “Wir haben das Stadium verlassen, Verständnis für ihre Verbrechen gegen unser Volk zu haben oder darüber zu schweigen”, sagte er, fügte jedoch hinzu, dass “unsere Schritte auch diszipliniert und vom öffentlichen Interesse geleitet werden müssen, und wir müssen unsere Waffen bewahren, damit wir sie in zukünftigen Kämpfen voll ausnutzen können”.

Auch die sogenannte Balloneinheit Ibna al-Zuwari kündigte am Montag an, ab Dienstagmorgen wieder Ballons mit Sprengfallen und Brandbomben in den Süden Israels zu schicken. Aus der Gruppe hieß es: “Unsere Geduld ist aufgebraucht”.

Bereits am Sonntag erklärte die Hamas: “Der nächste Dienstag soll ein Tag der Mobilisierung und der Bindung an die al-Aqsa-Moschee sein und ein Tag der Wut und des Widerstands gegen die Besatzer”. Sie forderte die ‘Palästinenser’ auf, daran teilzunehmen und sagte: “Zeige Gott und deinem Volk, was du darin getan hast, und sei das beste Schwert für Jerusalem und Al-Aqsa.”

Offenbar machte die Hamas ihre Drohungen davon abhängig, ob der Marsch durch das Damaskustor und das muslimische Viertel der Altstadt ziehen würde. Allerdings war es nach israelische Analysten unwahrscheinlich, dass die Hamas wieder mit dem Raketenbeschuss beginnen würde. Es wurde jedoch erwartet, dass Ballons mit Brandbomben und Sprengkörpern nach Israel geschickt würden.

Auch PA-Premierminister Mahmoud Shtayyeh warnte Israel vor dem Marsch und twitterte: “Wir warnen vor den gefährlichen Auswirkungen, die sich aus der Absicht der Besatzungsmacht ergeben könnten, extremistischen israelischen Siedlern zu erlauben, morgen den Flaggenmarsch im besetzten Jerusalem durchzuführen, eine Provokation und Aggression gegen unser Volk/Jerusalem und seine Heiligtümer, die enden müssen”.

Ebenso ließ Palästinensische Islamische Dschihad am Dienstag von sich hören und teilte mit, er werde “mit voller Kraft auf die Provokationen der Siedler in der Heiligen Stadt” reagieren, bevor der Flaggenmarsch später am Abend stattfindet. Er forderte die ‘Palästinenser’ auf, sich in ganz Jeruschalajim zu versammeln und dies besonders bei der al-Aqsa-Moschee und in Gebieten, die auf der Marschroute liegen.

Weitere ‘palästinensische’ Gruppen folgten den Aufrufen und forderten eine Konfrontation mit Israel, falls Jeruschalajim “verletzt” würde.

Die US-Botschaft in Jeruschalajim verhängte angesichts der Drohungen ein Verbot für ihre Diplomaten und deren Familien gestern die Altstadt zu betreten.

 

Der Großangriff der Hamas blieb wie zuvor von israelischer Seite erwartet wurde aus, allerdings schickte die Terrorgruppe Ballons mit Brandbomben und Sprengfallen über die Grenze von Gaza nach Israel, die dort 20 Brände verursachten. Die IDF antwortet daraufhin sehr hart, wie Stabschef Kohavi es angekündigt hatte und griff mit Luftschlägen eine Reihe von Militärstandorten der Hamas im Gazastreifen an.

Die Hamas nannte die Angriffe der IDF “einen gescheiterten Versuch, die Solidarität und den Widerstand unseres Volkes mit der Heiligen Stadt zu stoppen und die beispiellose Verwirrung des zionistischen Establishments bei der Organisation des sogenannten ‘Flaggenmarsches’ zu vertuschen.”

Auch jenseits der Grenze zu Gaza kam es am Dienstag zu Ausschreitungen, die Zusammenstöße mit der IDF nach sich zogen. Die IDF feuerte Tränengas und Gummigeschosse auf Randalierer ab, um sie zu zerstreuen. Dabei wurde einem Anstifter ins Bein geschossen, wie ‘palästinensische’ Medien berichteten. In einem Video aus Südisrael sind gestern Nachmittag große Rauchmengen im Grenzgebiet zu sehen. Die Unruhen dauerten bis in die Nacht. Die Nachtverwirrungseinheiten in Gaza schickten Sprengstoffballons los und zündeten Reifen an. 3 Menschen aus Gaza sollen von der IDF festgenommen worden sein, nachdem sie die Grenze zu Israel überwanden. Einer wurde von der Armee erschossen.

Flüge vom und zum Ben-Gurion-Airport waren im Vorwegen in Richtung Norden umgeleitet worden. Die Hamas verbuchte dies als Sieg für sich, ebenso wie die Ausstockung der Iron Dome-Batterien als “Bestätigung” der Abschreckungslage.

Die Hamas verkündete diesbezüglich: “Die mutige Haltung des palästinensischen Widerstands und seine entscheidenden Entscheidungen, die die israelische Besatzung zwangen, den Weg des sogenannten Fahnenmarsches weg von der gesegneten al-Aqsa-Moschee, den Weg der Zivilluftfahrt zu ändern und den Einsatz des Iron Dome zu intensivieren, bestätigen die Erfüllung der Abschreckungsgleichung, die sie in der Schlacht von Saif al-Quds auferlegt hat, und ihren Erfolg, dem Feind neue Kampfregeln aufzuerlegen”. Und fügte hinzu: “Der tapfere Widerstand wird der Schutzschild für unser Volk bleiben, und das Verhalten der israelischen Besatzung vor Ort wird den Weg und die Art des Umgangs damit bestimmen”.

Amos Yadlinder, der ehemalige Chef des militärischen Geheimdienstes, sagte heute morgen, dass die Operation Guardian of the Wall zwar eine “große” Abschreckung erreicht habe, aber keine vollständige Abschreckung, wie die Brandballons belegen.

“Die Hamas hat gedroht, aber sich daran erinnert, was mit ihr passiert ist, als sie auf Jerusalem geschossen hat – also hat sie gestern nicht geschossen”, fügte Yadlin hinzu. “Es gibt eine verpasste Gelegenheit, neue Regeln zu schaffen. Wenn die Hamas weiß, dass wir nach dem Abbrennen von Feldern leere Gelände angreifen – es wird weitergehen.”

 

Unterdessen kriegt die “Change”-Regierung, die nicht nur von den Terroristen im Gazastreifen herausgefordert wird, auch ordentlich Gegenwind von der Opposition. Rabbi Shalom Cohen, der Vorsitzende des Schas-Rates der Torahweisen verbot den Mitgliedern der Knesset (MK) und den Funktionären der Bewegung, in irgendeiner Weise mit der neuen Regierung, ihren Ministern oder Ministern zu irgendeinem Zweck zusammenzuarbeiten. Der 89-jährige sprach gestern mit Mitgliedern der ultra-orthodoxen Schas-Partei, wie die offizielle Schas-Zeitung HaDerech (Der Weg) berichtete. Er prangerte die “ungerechte Regierung” an und behauptet, dass sie den religiösen Glauben entwurzeln soll.

“Es ist den Leitern von [Schas]-Institutionen, den Leitern von Organisationen und gemeinnützigen Organisationen in jeder Weise verboten, mit diesen Zerstörern der Religion und ihren Partnern in dieser bösen Regierung zusammenzuarbeiten”, sagte Cohen. “Jemand, der sich [an die Regierung] wendet, um Hilfe zu erhalten oder um seine Interessen [zu fördern], entweiht Gottes Namen und es wird kein Segen zu ihm kommen”, fuhr der Rabbi fort und bezog sich damit auch auf die finanzielle Unterstützung der Jeschivas (Thoraschulen). “Es ist absolut nicht nötig, sich an sie zu wenden, Gott wird dafür sorgen, dass es uns an nichts mangelt.”

Cohen sagte auch, die neue Koalition sei “eine Regierung zur Entwurzelung von Religion und Judentum, und dass Schas vereint sein müsse, um ‘diese böse Regierung’ zu stürzen und für die Erhaltung des Judentums und der Tradition im Land Israel und um der reinen Bildung der Kinder Israels willen zu kämpfen und um die Jeschivas zu stärken.”

Es fand auch ein gemeinsames Treffen von Schas und Vereinten Thorajudentum statt, um Reformen des religiösen Lebens in Israel zu vereiteln. “Wir werden nicht zulassen, dass diejenigen, die uns anprangern, uns mit Tricks, Ausreden und unterschiedlichen Erklärungen verwirren und spalten, als ob es ihr Ziel wäre, sich wirklich um diejenigen zu kümmern, die Gott fürchten”, gelobten die MK.

 

Um eine Rückkehr in die Regierung beim Zusammenbruch des “Change” vorzubereiten versuchte Likud– und Oppositionsführer Benjamin Netanjahu in den letzten Tagen erfolglos die nächste Vorwahl der Likud-Führung viel früher als geplant abzuhalten. Nach der Satzung der Partei muss diese vor der nächsten Knesset-Wahl eine Abstimmung um die Führung abhalten. Würde es Netanjahu zeitnahe gelingen, die Wahl abzuhalten, hätte er keinen ernsthaften Konkurrenten. Aber der Leiter des Likud-Sekretariats MK Israel Katz und der Leiter des Likud-Zentralkomitees MK Haim Katz sind entschieden dagegen. Die Partei brauche jetzt eine Phase der Stabilität.

Katz sagte: “Bibi [Netanjahu] wurde mit großem Abstand zu unserem Anführer für die nächsten viereinhalb Jahre gewählt, und niemand stellt das in Frage. Warum sollten wir jetzt Vorwahlen haben? Wir brauchen Bibi, um jetzt die Opposition zu führen und diese Regierung zu stürzen.” Er bemerkte auch, dass Netanjahu später anfälliger sein könnte, wenn sein Strafprozess voranschreitet. Neben Katz gehören auch Nir Barkat, Yuli Edelstein und Avi Dichter zu denjenigen, die gerne Netanjahus Führung übernehmen würden. Ein Machtkampf zeichnet sich ab.

“Ich denke, der Premierminister hat einen Fehler bei seiner Beurteilung gemacht”, sagte Barkat. “Wäre der Premierminister bereit gewesen, beiseite zu treten und Vorwahlen für einen Kandidaten abzuhalten, der das nationalistische Lager anführen würde, hätte sich das Lager meiner Meinung nach hinter dem Gewinner vereint. Aber er hat bei seiner Entscheidung einen Fehler gemacht.”

 

Kommentar: Als bis gestern Abend kein Raketenalarm auf meinem Handy gelandet war, dachte ich noch, dass alles ruhig geblieben wäre, dann kamen die Luftschläge als Antwort auf die Ballons. Es ist nicht leicht bei der rasanten Entwicklung mitzukommen. Wie ich gestern geschrieben habe, fliegen wir jetzt auf Sicht. Ich kann nicht abschätzen, was heute noch oder morgen passieren wird. Jedenfalls stelle ich fest, dass die Lage in Israel alles andere als entspannt ist. Meiner Einschätzung nach reicht ein kleiner Funke, damit die Situation explodiert. Insgesamt geht jetzt alles wahnsinnig schnell.

Nebenbei sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass seit der Vereidigung der Regierung Putin die größte Marineübung seit dem Ende des Kalten Kriegs kurz vor seinem Treffen mit Biden abgehalten hat und dass China in der größten Übung des Jahres 28 Kriegsflugzeuge nahe Taiwan geschickt hat. Wer von euch sich an meinen Beitrag ‘Droht ein nuklearer 3. Weltkrieg?‘ erinnert, weiß, warum ich das jetzt erwähne. Was soll ich noch sagen, es läuft jetzt alles gleichzeitig.

Übrigens hat auch der Iran letzte Nacht ganz stolz verkündet, dass er 65kg Uran mit 60% Anreicherung hat, am gleichen Tag wurde bekannt, dass das Regime über 108kg mit 20% Anreicherung verfügt. Es wird erwartet, dass die Anreichung auf Kernwaffenniveau (90%) bald beginnt. Letzte Nacht gab es ein Erdbeben der Stärke 4,1 10km unter dem Toten Meer. Die Informationen teilte Amir Tsarfati über seinen Telegramkanal.

So wie es beim Scheiden von Donald Trump als dem Amt Stimmen gab, die seine Rückkehr prophezeit haben, gibt es auch jetzt Stimmen, die sagen, dass Bibi zurückkehrt. Ob das passiert weiß ich nicht, aber ich verlasse mich darauf nicht. Es gibt doch eine ganze Menge Menschen, die dies erwarten und denken, dass dann alles wieder gut wird.

Wie gesagt, ob Trump oder Netanjahu zurückkehren kann ich euch nicht sagen, aber ich ich kann euch mit Sicherheit sagen, dass Jeschua so kurz davor ist zu kommen!

Ob Bibi ihm die Schlüssel übergeben wird, weiß ich nicht, die ganzen Prophetien über die Wahlen und Regierung habe ich weiter im Hinterkopf und denke, dass sie noch intakt sind. Wenn ich nicht mit einem Mikroskop nach prophetischen Staubpartikeln suche, sondern mal einen Schritt zurückgehe und auf das ganze große Bild schaue, dann stelle ich fest, dass das Kommen Jeschuas unmittelbar bevorstehen muss. Es gibt einfach keinen Spielraum mehr, ich kann ihn nicht mehr sehen. Wann er ganz genau kommt? Das weiß ich nicht, aber auf jeden Fall rechtzeitig! Auch Amir spricht inzwischen ganz klar davon, dass das Kommen Jeschuas unmittelbar bevorsteht.

Mir fehlen die Worte um zu beschreiben wie wichtig es jetzt ist, dass wir Jeschua als Erlöser angenommen haben. Mach es jetzt, falls du von ihn noch nicht erlöst bist. Er wartet auf dich mit offenen Armen, egal wie viel Dreck in deinem Leben auch sein mag, du kannst sofort zu ihm kommen, ohne dein Leben vorher in Ordnung zu bringen.

 

Quellen: israelheute.com, jpost.com, timesofisrael.com, jpost.com, jpost.com und jpost.com

22 Gedanken zu „RED ALERT: Meretz-Politiker sagt, dass Flaggenmarsch Krieg von Gog und Magog beginnen soll

  • 16/06/2021 um 14:50
    Permalink

    Shalom Henry

    Richtig, nur in Jeshua Adonai kann alles gut werden, nur Jeshua der wahre Messias wird wahren Frieden. Sicherheit und und ewige Ruhe verschaffen können.
    LG Is

    Antwort
  • 16/06/2021 um 15:27
    Permalink

    Ich kann beim besten Willen in keiner Endzeitprophetie einen Hinweis finden, dass es kurz vor der Entrückung nochmals besser wird auf der Erde. Im Gegenteil:

    „Schreckliches Verderben richtet er an, und was er unternimmt, das hat Erfolg. Er schaltet mächtige Herrscher aus, sogar Gottes heiliges Volk stürzt er ins Verderben. Weil er so schlau und gerissen ist, gelingt es ihm, die Menschen zu täuschen. In seinem Größenwahn bringt er viele ohne jede Warnung um. Selbst dem höchsten Herrn stellt er sich entgegen, doch schließlich wird er ohne menschliches Zutun vernichtet.“
    ‭‭Daniel‬ ‭8:24-25‬ ‭HFA‬‬
    https://www.bible.com/73/dan.8.24-25.hfa
    Unsere glückseelige Hoffnung bleibt unser Bräutigam, der sehr bald kommt, HALLELUJA!!!

    Antwort
  • 16/06/2021 um 15:46
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    Danke Henry für deine Ermutigung, dass man in jedem Zustand zu Jesus kommen kann!!

    Antwort
  • 16/06/2021 um 15:54
    Permalink

    Hallo
    Jeshua lebt keine Frage
    Was mich nur seit Tagen beschäftigt ist das ich mal gelesen hatte das die Entrückung stattfindet bevor der AC den 7 jährigen Friedenvertrag unterschreibt….nun hört man vor Gog und Magog..evtl schon….Sorry ich bin echt seit Tagen hin und her gerissen…Kann mich da Vieleicht jemand aufklären….
    LG Gudi

    Antwort
    • 16/06/2021 um 21:19
      Permalink

      Ich glaube, die Hauptsache ist, dass wir jederzeit bereit sind. Egal, welche Reihenfolge, Adonai gibt uns jeden Tag das frische Manna, soviel wie wir brauchen und dies besteht für mich zur Zeit zu fast 100% aus der Kraft für den aktuellen Tag.
      Kürzlich erzählte ich in einem Gebetstreffen einer Frau, die ich noch nicht lange kenne, dass ich glaube, dass Jesus uns bald zu sich holt , noch vor der Trübsal. Sie hat mich ganz erstaunt angeschaut und meinte, dass sie mich trotz dieser Ansicht lieb habe. Schlussendlich weiss auch ich nicht zu 100%, ob meine „Variante„ stimmt, obwohl die baldige Entrückung für mich das einzige logische scheint, wenn ich die Bibel lese.
      Das ist das, was mir in letzter Zeit zu denken gibt, wer schlussendlich der grossen Täuschung erliegt. Deshalb halte ich mich fest an Jeshuah und vertraue auf seine Gnade und Güte.

      Antwort
      • 17/06/2021 um 6:38
        Permalink

        Hallo Ursula,
        letztendlich weiß nur Gott allein, wer zu ihm gehört.

        Der Herr Jesus gibt uns in mehreren Gleichnissen zu verstehen, dass nur die ins Reich der Himmel kommen, welche ihn von ganzen Herzen lieben und ihm kompromisslos nachfolgen. Paulus deutet es als Geheimnis der Liebe zwischen Mann und Frau gleich. Die Endzeit trennt das Unkraut vom Weizen, das Echte vom Unechten, den Treuen vom Untreuen, den Barmherzigen vom Unbarmherzigen usw.

        Im Gleichnis von den 10 Jungfrauen wird das sehr deutlich (Mt. 25,11) zu 50% der “Christen” wird er sagen müssen: “Ich kenne euch nicht.”

        Ich kenne in meinem Umfeld viele “christlich” oder katholisch geprägte Mitmenschen, das wird aber nicht ausreichen. Schlimm wieviele den wahren Glauben mit esoterischen Gedankengut durchsäuert haben (lassen). Hier haben die weltlichen Medien ganze Arbeit geleistet.

        Da hilft nur für den Einzelnen beten, denn der Herr allein kennt das Herz und kann es auch beim schlimmsten Übeltäter öffnen.

        shalom
        Francis

        Antwort
        • 17/06/2021 um 17:35
          Permalink

          Hallo Bruder,

          Das ist eine Irrlehre die du leider angenommen hast. Du legst hier gerade Gleichnisse
          aus die nur für Juden gelten.

          Wir leisten KEINE Werke um erlöst zu werden und wir leisten auch KEINE Werke
          um unsere Erlösung zu behalten und das Heil ist auch NICHT verlierbar.

          Bitte schaue doch noch einmal nach im Internet über deine Auslegung und vergleiche
          mit Römer Epheser Galater usw von Paulus. Es ist wirklich nur aus Gnade sonst wäre
          das ja nur eine weitere falsche Religion die wir hätten. Der Herr Jesus hat ALLES am Kreuz
          getan für uns da gibt es GARNICHTS hinzuzufügen.

          An Bruder Henry: Bitte veröffentliche diesen Post es ist doch sehr sehr wichtig Danke 🙂

          Antwort
          • 18/06/2021 um 14:36
            Permalink

            Hallo Fabian,
            danke für dein Feedback. Ich weiß dass wir aus Gnade gerettet sind und nichts hinzutun können.
            Alle “Werke” wurden vom Herrn vorbereitet, so dass wir darin “wandeln” können. (Eph 2,10)

            Ich spreche auch oben nicht von Werksgerechtigkeit, sondern vom Gleichnis der 10 Jungfrauen. Sicher hat unser Herr seine Endzeitrede vorwiegend an eine jüdische Zuhörerschaft gerichtet, schwenkt aber ab Mt. 25 prophetisch in die christliche Zuhörerschaft, denn er redet von “Braut und Bräutigam”, welches Paulus als Geheimnis deutet für Jesus und seine Gemeinde (Eph. 5,32)

            Da die Braut die erlöste Gemeinde aus den Nationen ist, geht es im Gleichnis von den 10 Jungfrauen um das “Reich der Himmel”, welches Israel nicht verheißen ist, sondern Israel wird das irdische Reich erben. Mt. 13,47 “Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und ⟨Fische⟩ von jeder Art zusammenbrachte. (Das Meer=Völkermeer, Fische aller Art=Nationen)

            In Mt. 25,3 geht es um das “ÖL” welches die törichten Jungfrauen nicht dabei hatten. Das Öl ist ein Gleichnis für den Heiligen Geist, den Israel zur Zeit nicht hat, denn sie sind noch verstockt. Die Decke liegt noch auf ihnen und wird erst in der Drangsal weggezogen, wenn sich die Gemeinde bereits im Himmel befindet. Dann werden SIE IHN erkennen, und auf den blicken den SIE durchbohrt haben. (Sach 12,10)

            Wenn also 5 Jungfrauen Öl hatten (erfüllt mit dem hl. Geist und damit wiedergeboren) die in das Reich der Himmel kommen, werden im Umkehrschluss die 5 törichten Jungfrauen ohne ÖL (christlich geprägte Menschen ohne wiedergeboren zu sein) NICHT in das Reich der Himmel kommen. Zu denen wird der Herr sagen: “Ich kenne euch nicht!” – und nicht zu Juden, die eine ganz andere Verheißung haben.

            shalom
            Francis

            Antwort
  • 16/06/2021 um 16:08
    Permalink

    Hallo Gudi,
    ich empfehle dir den Vortrag “Der Antichrist kommt” (2:31h) von Roger Liebi, der ist ziemlich neu. Hier wird sehr gut erklärt, was alles wann kommen soll und wann die Entrückung stattfindet.
    https://youtu.be/TtVy690CoNg

    shalom
    Francis

    Antwort
      • 16/06/2021 um 22:58
        Permalink

        Hallo Henry

        Ich habe schon 2 Kommentare geschrieben aber sie wurden bis heute nicht freigeschaltet. Möchtest du mir nicht antworten oder wie soll ich das verstehen?

        Ich möchte dich noch fragen ob du vielleicht etwas über dieses Video erzählen möchtest
        Ich finde es sehr spannend. Könnte tatsächlich stimmen, dass die Bibel nicht vollständig ist und vieles in der Bibel umgeschrieben wurde und auch überhaupt nicht erwähnt wurde was uns Jesus lehren wollte. Kann es sein dass der Vatikan uns etwas verschweigt? Wann erfahren wir endlich die ganze Wahrheit über die Bibel und Jesus? Warum ist die ganze Welt so verlogen die letzten 2000 Jahre?

        https://youtu.be/ngpa2X3Og8Q

        Antwort
        • 18/06/2021 um 14:08
          Permalink

          Liebe Monika,

          leider ist es für mich gerade ganz schwierig mit den vielen Kommentaren und Ereignissen hinterherzukommen. Ich habe hier aktuell noch 600 Kommentare in der Warteschleife und gebe mein Bestes. Das Video muss ich mir erst anschauen und dann kann ich etwas dazu sagen.

          LG, Henry

          Antwort
        • 18/06/2021 um 14:57
          Permalink

          Hallo Monika,
          vielleicht darf ich antworten, um den armen Henry etwas Arbeit abzunehmen. 🙂

          Bitte glaube nicht alles, was sich im Internet tummelt, es wird viel Mist erzählt und falsche Lehren verbreitet. Das ist die Verschleierungstaktik des Feindes, er vermischt Wahres mit Falschem, um in die Irre zu führen. Denke an Jesu erste Worte an seine Jünger, welche uns ganz besonders für die Endzeit gegeben wurden: “Lasst euch nicht verführen!”
          Denke auch an das Gleichnis vom Sauerteig! Ein wenig reicht aus um den ganzen Teig zu durchsäuern. (Sauerteig=Sünde)

          Die Bibel als Wort Gottes ist ein in sich abgeschlossenes Werk, es darf nichts weggetan oder hinzugefügt werden.
          Davor warnt uns der Herr in Offb 22,1 8-19ausdrücklich:
          “Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht; 19 und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen. ”

          Du kannst glauben, dass der Herr über sein Wort gewacht hat, als die 66 Bücher der hlg. Schrift entstanden sind.
          2. Tim. 3,16 “Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.”

          Deshalb tue alles weg von dir, was dich zum Zweifeln an der Wahrheit des Wortes Gottes bringt.

          Friede sei mit dir
          Francis

          Antwort
        • 18/06/2021 um 15:03
          Permalink

          Liebe Monika

          Ich kann dir einfach sagen: Nein.

          Dem Menschen ist bestimmt einmal zu Sterben und danach das Gericht. Der Herr Jesus ist gekommen um in seinem Blut das gerechte und heilige Gericht von uns zu nehmen, von allen die nach seinem Vorsatz dazu berufen sind.

          Wenn man sich nicht unter das schützende Blut des Herrn Jesus stellt ist man für immer verloren. Es ist eine der bösesten Anschläge des Menschenmörders und Lügners von Anfang an, dem Satan, das Wort Gottes in Zweifel zu ziehen und zu verdrehen. Heilige uns in deiner Wahrheit, dein Wort ist die Wahrheit.

          Bitte Ihn selber, den Herrn Jesus dir die Wahrheit aus der Schrift selber zu beweisen. Jeder der wahrhaftig sucht wird sie finden.

          Shalom
          Christoph

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        • 20/06/2021 um 9:35
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          Liebe Monika,
          Reinkarnation ist KEINE biblische, sondern eine esoterische Lehre! Mehrere Gründe sprechen dafür: Hebr. 9,27 sagt ausdrücklich: es ist dem Menschen bestimmt, einmal (hier steht ein Zahlwort) zu sterben, danach kommt aber das Gericht (über diesen Menschen).
          Auch die Logik widerspricht diesem Reinkarnations-Denken: wenn die Seele wandern würde, in welchem Körper soll dann die Auferstehung stattfinden, wenn es mehrere Leben gäbe?
          Möglich, dass die frühere Bestrebung der katholischen Kirche, die biblische Lehre den Menschen vorzuenthalten auch Texte geändert oder weggelassen hat – siehe die Konzilien, die stets gegen reformatorische Prozesse gerichtet waren. Die Bibel wurde auch nur lateinisch gelehrt, das änderte sich erst durch die Reformatoren.
          Die Schriftrollen von Qumran belegen jedoch, dass die Bibel extrem wortgetreu und ohne größere Schreibfehler o.ä. überliefert wurde.
          Würden wichtige Teile fehlen, wäre der Himmel wohl fast leer, denn Bekehrung und Widergeburt finden, seit es die Gemeinde gibt, nun seit über 2000 Jahren statt. Es reicht also völlig aus, was wir haben und es lohnt nicht, Zeit dafür aufzuwenden, was alles hätte sein können, wenn das Wesentlichste vorhanden ist.
          Ich denke, das der Kanon der Bibel alles Wichtige enthält, dafür haben die früheren Kirchenväter durch ausgiebige Prüfung und Gebet gesorgt.
          Bedenklich ist eher die heute weit verbreitete Bibelkritik, neue zumeist kritische Bibelübersetzungen oder -übertragungen sowie gotteslästerliche Texte.
          Es macht auch einen gewaltigen Unterschied, welchen Grundtext man für Übersetzungen verwendet (Nestle-Ahland für das NT z. B., statt des Textus Receptus, der wortgetreuer ist). Mehr dazu findest Du hier:
          https://www.theologische-buchhandlung.de/pdf/TR_B4-Liste-300-A4-2.pdf
          Hier ist eine Tabelle mit 300 wichtigen Textveränderungen im NT zu finden. Das krasseste Beispiel ist 1.Kor. 12,3: hier wird bei der Änderung jedesmal ein Fluch! ausgesprochen über Jesus.
          Schalom
          Andrea

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        • 20/06/2021 um 10:34
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          Shalom Monika
          Meines Erachtens ist das Wort Gottes die Bibel die Wahrheit!
          Alles was der Feind tut, ist Verwirrung stiften das die Bibel falsch sei oder Gott JHWH uns etwas vorenthält. Pure Taktik Satans. Wer das glaubt ist nicht fest im Herrn Jeshua. Schau weg von religiösen Gebäuden und richte dein Augenmerk auf Jeshua und ließ weiter die Bibel das Wort Gottes. Jeshua ist das lebendige Wort. Höre auf die Stimme Jeshua, Jeshua sagt in seinem Wort, meine Schafe hören meine Stimme.
          Der gute Bruder Henry kann euch nicht alle Fragen, beantworten, aber wenn du Jeshua Adonai bittest er wird dir deine Zweifel wegnehmen und dir Ruhe verschaffen wo du verunsichert wurdest.
          Wirf alle deine Sorgen auf Ihn alle Unruhe und Ängste die der Widersacher schürt.
          Lass dich vom Herrn erquicken.
          Aba, ich danke dir für Monika und ich danke dir der du ihr Herz Stille machst wo der Teufel Unruhe rein gebracht hat.
          Danke dass wir an deinen Sohn Jeshua glauben dürfen dass er das lebendige Wort ist die Quelle des lebendigen Wassers.
          Hilf der Monika auf dich zu sehen auf dich zu vertrauen und von dem religiösen System sich zu entfernen. Gehet aus von ihr steht geschrieben…ja danke aba dass vielen die Herzenstür geöffnet wird um die Wahrheit zu erfahren. Jeshua ist der Weg die Wahrheit und das Leben und keiner kommt zum Vater als nur durch ihn! Wer das glaubt hat das Leben. Amen

          Antwort
  • 17/06/2021 um 10:44
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    Lieber Henry, liebe Geschwister

    Vielen herzlichen Dank für deine Beiträge, die ich jetzt seit Anfang 2020 mitverfolge. Es ist ein unschätzbarer Dienst den du hier an den Geschwistern tust! Das wir die erfüllte und sich erfüllende Prophetie “live” beobachten können ist ein unschätzbares Privileg. Für uns ein Licht an einem dunklen Ort.

    Ich habe mich hier schon lange nicht mehr gemeldet, einfach weil – wie Francis das mal geschrieben hat “alles schon gesagt ist”. Aber ich will auch euch Geschwister im Geist Gottes sagen:
    Herzlichen Dank, ihr seid mir ein grosser Trost!

    Bleibt beharrlich im Gebet und kämpft den guten Kampf für und in unserem lieben Herrn Jesus bis zu seiner herrlichen Rückkehr für seine Braut.

    Maranatha
    Christoph

    Antwort
  • 17/06/2021 um 11:32
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    Schon seit einiger Zeit lese ich regelmässig mit grossem Interesse Henrys Berichte. Deshalb möchte ich mal ganz herzlich danken für die vielen wertvollen und lehrreichen Infos, die ich hier von Henry, aber auch aus Kommentaren erhalten durfte!
    Da seit einigen Wochen, nachdem ich unseren Herrn um Korrekturbereitschaft gebeten habe, mich 2.Thessalonicher 2,7 nicht mehr in Ruhe lässt, melde ich mich hier.
    Ich habe inzwischen realisiert, dass dieser Vers eine Schlüsselrolle einnimmt. Handelt es sich hier wirklich um den Hl. Geist, der entfernt oder weggeschafft werden muss? Klingt irgendwie befremdend.
    Ein Giechischkenner konnte mir inzwischen bestätigen, dass im Griechischen Grundtext Artikel verwendet werden, die nicht zu Hl. Geist passen. Auch im Internet habe ich recherchiert und feststellen müssen, dass 2. Thessalonicher 2,7 ein ausserordentlich schwieriger Vers zum Übersetzen ist. Die Verse drumherum sind auch wichtig zum besseren Verständnis. Wenn da wirklich nicht der Hl. Geist gemeint ist, würde vieles in eine andere Richtung zeigen, als wir bisher angenommen haben.
    Bitte betet auch darüber. Vielleicht findet ihr noch weiterführende klärende Infos. Würde mich sehr interessieren, was ihr herausfindet!
    Seid gesegnet!
    Maria P.

    Antwort
    • 18/06/2021 um 14:06
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      Vielen Dank, liebe Maria!

      Vielleicht gibt es in dem Video von Amir Tsarfati noch eine Impulse für dich.

      LG und Gott segne dich reichlich!
      Henry

      Antwort
  • 20/06/2021 um 0:25
    Permalink

    Herzlichen Dank Henry und Francis, dass ihr versucht habt, mir zu helfen!
    Eure empfohlenen Vorträge kannte ich schon. Sie haben mich leider, was 2. Thessalonicher 2,7 betrifft, nicht zu einer überzeugenden Antwort geführt.
    Es kommt mir vor, als ob in diesem Vers gezeigt würde, dass über lange Zeit böse Pläne im Versteckten vorbereitet wurden und jetzt die Tarnkappe oder der Schafspelz des Wolfes entfernt und die ganze Bosheit offengelegt würde.
    Aber vielleicht sollte ich aufhören über diesem Vers zu brüten. Für Bekehrungen beten ist wichtiger.
    Auch möchte ich dich, lieber Henry, nicht noch zusätzlich belasten, wenn du hunderte von Mails zu beantworten hast.
    Wünsche dir und allen Gottes Schutz, Führung und Segen!
    Maria

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