RED ALERT: Mauer aus der Zeit des Ersten Tempels entdeckt, die die Babylonier nicht zerstörten


die Israel Antiquities Authority präsentiert den Fund (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)

Je mehr die Wiederherstellung des modernen Israels voranschreitet, desto mehr wird auch vom antiken Israel wieder sichtbar. 1867 entdeckte Charles Warren bei der Vermessung Jeruschalajims die antike Davidstadt wieder, die südlich des Tempelbergs liegt. Zuvor war man davon ausgegangen, dass die heutige Altstadt westlich des Tempelbergs das biblische Jeruschalajim sei. Die Ausgrabung der Davidstadt hat viele Details der biblischen Berichte bestätigt und sie begreifbar gemacht. Das ursprüngliche Jeruschalajim und auch die Tempel wurden erstmals von den Babyloniern zerstört, was zum Babylonischen Exil führte, und das 2. Mal von den Römern im Jahr 70, was zum weltweiten Exil führte. Im gleichen Jahr der Wiederentdeckung durch Charles Warren startete auch die Aliyah, die Heimkehr des jüdischen Volkes ins Land Israel und läutete das Ende des weltweiten Exils ein. Seitdem wird die Nation, das Volk, aber auch seine Geschichte wiederhergestellt. Auch wenn dies viele wie die Vereinten Nationen nicht wahrhaben wollen und bis heute die Verbindung des jüdischen Volkes zum Tempelberg und am liebsten auch zur Hauptstadt absprechen. Während Menschen wie Mohammad Shtayyeh, der Premierminister der Palästinensischen Autonomiebehörde bis heute keine archäologischen Beweise für einen Tempel auf dem Tempelberg sehen wollen, wurde jetzt in der Trauerzeit vor dem 9. Av, dem traurigsten Tag im jüdischen Jahr an dem an die Zerstörungen der beiden Tempel und anderer Katastrophen für das jüdische Volk gedacht wird, die bisher größte Mikweh (Ritualbad) der Stadt nahe am Tempelberg enthüllt, die eindeutig auf den Zweiten Tempel hinweist. Dazu gesellt sich jetzt ein Teil der antiken Stadtmauer der Davidstadt, der die Zerstörung durch die Babylonier überstanden hat.

Archäologische Ausgrabungen im City of David National Park haben die Überreste der Stadtmauer freigelegt, die während der Eisenzeit in den Tagen des Ersten Tempels im Königreich Jehuda (Juda) gebaut wurde, um Jeruschalajim gegen aus dem Osten kommende Angriffe zu schützen. 

Im Auftrag der Israel Antiquities Authority und in Kooperation mit der City of David Foundation wurden die Grabungsarbeiten ausgeführt, die jetzt einen neuen Blick auf bisherige Funde bieten. 

Die Direktoren der Grabung Dr. Filip Vukosavović vom Ancient Jerusalem Research Center, Dr. Joe Uziel und Ortal Chalaf für die Israel Antiquities Authority erklären: “Die Stadtmauer schützte Jerusalem vor einer Reihe von Angriffen während der Regierungszeit der Könige von Juda bis zur Ankunft der Babylonier, denen es gelang, sie zu durchbrechen und die Stadt zu erobern. Die Überreste der Ruinen können bei den archäologischen Ausgrabungen besichtigt werden. Doch nicht alles wurde zerstört und Teile der Mauern, die standen und die die Stadt jahrzehntelang und länger schützten, sind bis heute erhalten geblieben.”

Durch den neu freigelegten Abschnitt werden 2 zuvor ausgehobene Abschnitte am Osthang miteinander verbunden. Die britische Archäologin Kathleen Kenyon entdeckte etwa 100 Jahre nach Charles Warren einen Abschnitt der Mauer im nördlichen Teil des Hangs und datierte ihn in die Zeit des Königreichs Jehuda. Ihr folgte ungefähr 10 Jahre später der Archäologe Yigal Shiloh, der bei Ausgrabungen im südlichen Teil des Hangs einen langen Abschnitt der Mauer fand. Die von Kenyon und Shiloh freigelegten beeindruckenden Überreste der Stadtmauer wurden jedoch jahrzehntelang nicht als Mauerreste anerkannt.

Dies änderte sich jetzt mit dem neuen Fund durch Vukosavović, Uziel und Chalaf freigelegten Abschnitt, da dieser an die früheren Entdeckungen anknüpft und damit klarstellt, dass diese 3 Abschnitte eindeutig die östliche Mauer des alten Jeruschalajims sind.

Die Rekonstruktion von Abschnitten, die bei Ausgrabungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufgedeckt wurden, ermöglicht es eine zusätzliche erhaltene Mauer über fast 30m auf einer Höhe von 2,5m und einer Breite von bis zu 5m zurückzuverfolgen. Im 2. Buch der Könige  wird die Eroberung der Stadt durch die Babylonier beschrieben:

“Und das ganze Heer der Chaldäer, das bei dem Obersten der Leibwache war, riss die Mauern von Jeruschalajim ringsum nieder” (Melachim II 25,10).

 

Es sieht so aus, als ob die Babylonier die Ostwand der Stadtmauer nicht zerstört hätten. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass sie an einem steilen Hang liegt, der mit 30 Grad zum Kidrontal abfällt. An der Mauer stand ein Gebäude, in dem Zeichen der Zerstörung zu sehen sind. Diese wurden bei früheren Ausgrabungen freigelegt. Im Gebäude wurden dabei Reihen von Vorratsgefäßen entdeckt, die beim Brand und Einsturz des Gebäudes zerstört wurden. Die Griffe an den gefundenen Krügen sind mit “Rosetten” verziert und haben die Form einer Rose, die mit den letzten Jahren des Königreichs Jehuda in Verbindung stehen und den Text ‘gehört dem König’ tragen. Ein babylonisches Stempelsiegel aus Stein wurde in der Nähe der Mauer enthüllt, dass eine Figur hat, die vor den Symbolen der beiden babylonischen ‘Göttern’ Marduk und Nabu steht. Nicht weit davon entfernt fand man einen Stempelabdruck aus Ton, der Bulla genannt wird und den judäischen Namen einer Person trägt, die “Tsafan” hieß.

Im Oktober diesen Jahres werden die Ausgrabungsergebnisse auf der Konferenz New Studies in the Archaeology of Jerusalem and its Region der Israel Antiquities Authority vorgestellt.

 

UPDATE 16/07/2021: In den letzten wenigen Tagen wurden neben der Mauer, der Mikwe und der Inschrift des Richters Gideon (Jerubbaal) noch 2 wichtige Münzen in Israel gefunden. Sie stammen aus der Zeit der jüdischen Revolten gegen die Römer und wurden kürzlich von israelischen Archäologen in der Region Binyamin gefunden. Eine Münze, die aus dem Jahr 67 oder 68 stammt, hat auf der einen Seite ein Weinblatt und die hebräische Inschrift “Herut Tzjion” (die Freiheit Zions) und auf der anderen eine Abbildung einer Amphore und die Aufschrift “Jahr Zwei”. Die 2. Münze stammt aus dem Jahr 134 bis 135, also der Zeit des Bar-Kochbar-Aufstandes und trägt auf der einen Seite die Aufschrift “Schimon”, gemeint ist der Anführer des Aufstandes Schimon Ben Kosevah, und ein Musikinstrument, dass eine Leier seien könnte. Auf der anderen Seite der Münze ist ein Palmenzweig, wie er bei Sukkot verwendet wird, zu sehen und ein Kranz, der von der Inschrift “LeHerut Jeruschalajim” (für die Freiheit Jerusalems) umgeben ist. Kommentar: Wie ich zuvor geschrieben habe, fördert Gott jetzt alles Mögliche zu tage, um die Glaubwürdigkeit seines Wortes zu bestätigen. Ich denke, dass er es macht, damit die Menschheit endlich aufwacht. Gerade diese beiden Münzen weisen glasklar auf die Zerstörung der Nation.

 

Kommentar: Gott lässt sich nicht lumpen. Während es immer noch Menschen gibt, die nicht erkannt haben, dass sein Wort die Wahrheit ist, ist er so gnädig und bringt nun unzählige Beweise dafür hervor, um sich der Welt zu offenbaren.

“Was da ist, war längst, und was sein wird, ist längst gewesen; und Gott holt wieder hervor, was vergangen ist.” (Kohelet 3,15).

 

Wer offene Augen und ein offenes Herz hat, kann es sehen. Gerade in der Zeit vor dem 9. Av hat der Gott Israels so einiges zutage gefördert, dass seine Schrift bestätigt. Alles wird offenbar werden, sagt die Schrift selbst. Gerade die jetzt gefundene Mauer steht für mich in einem engen Zusammenhang mit der Zerstörung der Stadt und des Ersten Tempels am 9. Av. Auch das Tempelinstitut nutzt diese wichtige Zeit vor dem 9. Av, um unter anderem mit dem neuen YouTube-Video Tisha b’Av: Time to Get to Work! auf den bald kommenden Dritten Tempel hinzuweisen.

Am Montag wurde übrigens der Fund einer Inschrift, die den Namen des biblischen Richters Jerubbaal trägt und etwa 3.100 Jahre alt ist, bekanntgegeben. Sie ist ein weiteres wichtiges Bindeglied zwischen dem biblischen Text und der historischen Realität. Inschriften aus dieser Zeit sind extrem selten.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich nicht nur die prophetische Entwicklung beschleunigt, sondern auch die Wiederherstellung des antiken Israels. Dieses zunehmende Tempo ist für mich ein deutlicher Hinweis darauf, dass es nun wirklich nicht mehr lange dauert, bis Jeschua kommt. So wie ich es wahrnehme nutzt Gott jetzt die Zeichen und Funde, aber auch die vielen Naturkatastrophen, um die Menschheit energisch wachzurütteln.

Und so möchte auch ich wieder einmal darauf hinweisen, dass Jeschua wirklich kommt und dass es jetzt wichtiger als alles andere ist, dafür bereit zu sein. Der wichtigste Schritt dafür ist, dass wir seine Erlösung angenommen haben, alles Weitere ist dann “nur” noch Kosmetik.

 

Quelle: israel365news.com

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