RED ALERT: Israel und USA arbeiten zusammen, um iranische Atombombe durch Bildung einer regionalen Allianz zu stoppen

Israel sucht bei den USA Hilfe gegen den Iran

Es wird immer offensichtlicher, dass die Biden-Administration kein Verbündeter von Israel mehr ist, dies liegt auch daran, dass in der Regierung mehrere Personen arbeiten, die  israelfeindlich sind. Wie die UN nahmen auch die USA die Zweistaatenlösung wieder in den Fokus. Seitdem die “Change”-Regierung in Israel vereidigt wurde, wird das Umsetzen einer Zweistaatenlösung wahrscheinlicher als unter der vorigen Regierung. Als sich der israelische Premierminister Naftali Bennett und US-Joe Biden Ende August trafen, sprachen sie auch über die Zweistaatenlösung, die Bennett entschieden ablehnt. Die USA hingegen bekundeten ihr Engagement “Wege zu finden, den Frieden und die Sicherheit für Israelis und Palästinenser voranzutreiben”. Auch die US-Senatoren, die Israel letzte Woche besuchten, brachten die Zweistaatenlösung zur Sprache. Dabei sitzt der katastrophale US-Abzug aus Afghanistan Ende August noch tief und führt seitdem zu noch schlimmeren globalen Entwicklungen, wie die iranische Urananreicherung auf 90%. Während Biden sagte, dass der Iran unter seiner Aufsicht nie eine Atombombe bekommen würde, führte das Verhalten seiner Regierung dazu, dass der Iran auf Kernwaffenniveau anreichert. Israel bereitet sich auf einen Krieg gegen den Iran vor, sucht aber auch Hilfe bei der Biden-Administration.

Israel und die USA haben nun in einem dramatischen Schritt eine gemeinsame Task Force auf Ebene der nationalen Sicherheitsberater eingerichtet, um die Fertigstellung der iranischen Atombombe einzudämmen. Dies teilte Premierminister Bennett den jüdischen Anführern in den USA mit, als er ihnen die Grüße zu Rosch HaSchana, dem jüdischen Neujahrsfest überbrachte. Zusammen mit Jom Teruah, dem Fest des Hörnerschalls, startete der Zeitraum für das Fest heute Abend bis zum Mittwochabend. Der genaue Tag ist abhängig von der Sichtung des neuen Mondes und kann deshalb auf morgen oder übermorgen fallen.

Wie auch sein Vorgänger Benjamin Netanjahu lehnt es Bennett ab, mit dem Iran ein Atomabkommen auszuhandeln. Zu seiner Zeit widersetzte sich Netanjahu aggressiv der Iran-Politik der Obama-Administration, die 2015 in das Atomabkommen eintrat und war auch maßgeblich daran beteiligt, dass der damalige US-Präsident Donald Trump 2018 aus dem Abkommen ausstieg und harte Sanktionen gegen den Iran verhängte. Als sich jedoch Biden, der unter Obama Vizepräsident war und das Abkommen zurückhaben will, und Bennett letzte Woche trafen, versuchte er seinen israelischen Amtskollegen zu beschwichtigen. Biden sagte indirekt, dass er sich eine militärische Option offenhalten würde.

Als Bennett am Freitagmorgen letzte Woche in einer Konferenz mit den Präsidenten der wichtigsten amerikanisch-jüdischen Organisationen sprach, sagte er, dass ein gemeinsames Team aus den Gesprächen, die er mit Biden und anderen hochrangigen Regierungsvertretern geführt hatte, hervorgegangen sei.

“Die unmittelbare Folge war, ein gemeinsames Team zu bilden, das auf den gemeinsamen Zielen basiert, den Iran wieder in seine Box zu rollen und zu verhindern, dass der Iran jemals eine Atomwaffe hervorholen kann”, sagte Bennett. “Wir haben ein gemeinsames Team mit unserem nationalen Sicherheitsberater und Amerikas gebildet, und wir arbeiten sehr hart, und die Zusammenarbeit ist großartig.”

Bennett betonte auch, dass er gegen den Wiedereinstieg der USA in das Atomabkommen (JCPOA) sei, fügte aber hinzu, dass Bidens Pläne zum Wiedereinstieg nicht die Beziehung zu ihm gefährden würden.

“Anstatt den ganzen Tag über den JCPOA zu kämpfen – und ich möchte klarstellen, ich bin gegen den JCPOA … aber ich verstehe, wo Amerika steht“, sagte Bennett. “Unsere Strategie hängt nicht von ‘Ja oder nein JCPOA‘ ab. Und auf jeden Fall hat der Präsident sehr deutlich gemacht, dass er nicht akzeptieren wird, dass der Iran jetzt oder in Zukunft nuklear wird.”

Der Premierminister sprach auch über die Erneuerung der Beziehungen zur Demokratischen Partei, die unter Netanjahu sehr gelitten hatten. Dies sei eine Schlüsselstrategie der “Change”-Regierung, sagte Bennett und äußerte sich über das Treffen: “Wir wurden so herzlich aufgenommen”. Die Anführer werden in einigen Bereichen anderer Meinung sein, sagte er, aber “der gute Geist bedeutet, dass wir ‘Menschen’ (jiddisch: rechtschaffend, vertrauenswürdig, tapfer und achtsam) miteinander sein werden.” Auch Biden fand warme Worte als er am Donnertag Rabbinern die Neujahrsgrüße überbrachte und Bennett einen “Gentleman” nannte.

Bennett habe nach eigner Aussage dem US-Präsidenten eine Strategie vorgelegt, die den Aufbau eines regionalen Bündnisses vorsieht, um den Iran zu hindern, die Nuklearwaffe fertigzustellen. Israel und die sunnitischen arabischen Staaten, die teilweise seit knapp einem Jahr über den Abraham Accord verbündet sind, sehen den Iran als gefährlich an und wollen seinen Einfluss im Nahen Osten zurückdrängen. Mit dieser Langzeitstrategie scheint Bennett einen Angriff auf den Iran, wie Netanjahu es 2010 erwogen hatte, zu ignorieren. Stattdessen verglich er die Haltung Israels und der USA gegenüber dem Iran mit dem Kalten Krieg.

“Amerika musste Moskau nie bombardieren”, sagte Bennett. “Es ist kein Einzelfall, es ist eine Kampagne mit tausend Einschnitten. Es muss systematisch, fortlaufend und mehrdimensional sein.”

Der Premierminister sagte auch, dass er keine militärische Intervention der USA im Iran erwarte. Jedoch erwarte er ihre Unterstützung beim Aufbau einer regionalen Koalition zur Eindämmung des Irans.

Bennett erklärte auch, dass er über keinem Territorium die israelische Souveränität erklären und auch den Bau in jüdischen Orten in Jehuda und Schomron (judäa und Samaria) nicht auf Eis legen würde. Nach seiner Aussage würde dies seine schwache Regierung, die das gesamte politische Spektrum abdeckt, nicht überstehen

Kürzlich traf sich der israelische Verteidigungsminister Benjamin Gantz mit dem Anführer der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas. Dieses Treffen stellt eine krasse Veränderung im Vergleich zu den Jahren unter Netanjahu dar. Bennett wolle sich aber nicht mit Abbas treffen, solange dieser Israel vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag anklagt und weiterhin Familien von Terroristen bezahlt.

Abbas ist jedenfalls mit der Biden-Administration recht zufrieden, wie es scheint, denn die arabische WAFA schrieb über ihn: “Seine Exzellenz [Abbas] betonte, dass die Position der derzeitigen US-Regierung eine gute ist, und zwar bezüglich der Zweistaatenlösung und der Nicht-Siedlungsausweitung und gegen einseitige Aktionen, und die Ankündigung ihrer Entscheidung, ihr Konsulat in Ost-Jerusalem wieder zu eröffnen”. Der Präsident sagte: “Wir stehen im ständigen Kontakt mit der amerikanischen Regierung”, und stellte fest, dass die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten einen qualitativen Wandel durchgemacht habe, und dies nicht nur auf der amerikanischen Straße, sondern auch innerhalb des tiefen Staates, wo die amerikanische öffentliche Stimmung begonnen habe, Israel als den Rassisten, Aggressor und Kriegsverbrecher zu beschreiben.

Die WAFA schrieb auch: “Seine Exzellenz bekräftigte, dass der einzige Weg zu Sicherheit und Frieden für alle darin besteht, die israelische Besetzung des besetzten Staates Palästina zu beenden.”

 

Kommentar: ‘Langzeitstrategie’, wenn ich das schon höre… Der Iran ist wenige Wochen von einer Atombombe entfernt und jetzt plant man dagegen den “Aufbau eines regionalen Bündnisses”. Wie soll da jemals funktionieren? Erst recht mit der Biden-Administration als Partner? Und das in so kurzer Zeit? Was unter Trump noch Hand und Fuß hatte, verkommt jetzt zu einer Lachnummer. Besonders, wenn ich daran denke, dass Biden bei dem Gespräch mit Bennett, bei dem er eingeschlafen ist, erneut versichert hat, dass der Iran nie eine Atombombe unter seiner Wache (engl: watch) bekommen würde.

Wenn ich daran denke, dass Biden auch den Abzug aus Afghanistan als erfolgreich verkauft hat, dann frage ich mich, ob das Stoppen der iranischen Nuklearwaffe ein ähnlicher Erfolg werden wird oder ob jetzt Putin “helfen” kann?

Mal ehrlich, wir erleben doch inzwischen eine Katastrophe nach der anderen. Die Taliban haben heute die Kontrolle über ganz Afghanistan übernommen und halten 6 Flugzeuge mit Amerikanern als Geiseln fest, um die USA zu erpressen. Wie lange soll das noch so weitergehen? Der Weg, den Israel jetzt mit den USA zusammeneinschlägt, kann doch nur zur iranischen Nuklearwaffe und damit zum Krieg führen, oder?

Vor uns liegt jedenfalls eine spannende Woche mit Jom Teruah und dem 20. Jubiläum von Nine Eleven am Samstag. Es gibt vermehrt Meldungen, die vor einem ähnlichen Ereignis wie Nine Eleven am Wochenende warnen. Ich kann es nicht genau sagen, aber mein Baugefühl sagt mir, dass etwas in der Luft liegt… und es ist nicht gut.

All das sollte uns jedoch keine Angst machen, eher im Gegenteil, denn es zeigt uns, wie nahe Jeschua ist. Ob wir ihn tatsächlich schon diese Woche sehen werden, kann ich natürlich nicht sagen. Bei dem, wie sich jetzt alles zuspitzt, will ich es aber auch nicht ausschließen.

Solange wir ihn als unseren Erlöser und Retter angenommen haben, können wir der Zukunft getrost entgegensehen, denn sein Kommen steht unmittelbar bevor, um die zu retten, die das Angebot seiner Erlösung ergriffen haben. Falls du noch nicht dazu gehörst, möchte ich dir sagen, dass nur Jeschua der einzige Weg zum ewigen Leben ist, denn er zahlte den schrecklichen Preis, den wir nie hätten aufbringen können.

Seitdem hält er jedem kostenlos die Erlösung als Geschenk hin, nur zugreifen müssen wir noch selbst.

 

Quellen: israel365news.com, jta.org und israel365news.com 

2 Gedanken zu „RED ALERT: Israel und USA arbeiten zusammen, um iranische Atombombe durch Bildung einer regionalen Allianz zu stoppen

  • 06/09/2021 um 22:55
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    Die Idee regionale Bündnisse zu schließen ist an sich ja nicht schlecht. Ob das aber hilft wenn es wirklich kracht, kann man bezweifeln. Zwischenzeitlich soll eine Langzeitstrategie erarbeitet werden. Eigentlich sitzt man das Problem damit nur aus.
    Ich glaube, dass es bereits unter Netanjahu einige verpasste Gelegenheiten gegeben hat, rechtzeitig eine nukleare Weiterentwicklung in Iran zu verhindern. Das rächt sich jetzt.
    Wenn ich diesen Bericht hier so lese stelle ich fest, dass es bei einem Gutteil der Gespräche darum ging, sich gegenseitig zu beweihräuchern. Aber aus unterschiedlichen Motiven. Was ein schlechtes Zeichen ist.
    Wie oft muss Gott Israel noch beibringen, dass er der< Partner ist? Wir wissen, dass Israel es noch lernen wird.
    Beten wir weiter für unsere Wurzel, damit es auch den Zweigen gut geht. Die haben es auch nötig.

    Anne

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    • 06/09/2021 um 23:02
      Permalink

      Nachtrag:
      obiger Satz ist hier noch einmal vollständig:

      Wie oft muss Gott Israel noch beibringen, dass er der einzige, verlässliche und vertrauenswürdige Partner ist?

      Antwort

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