BLACK ALERT: Israel und die Mitglieder des ‘Abraham Accords’ treffen sich beim ‘Negev Summit’, um sich gegen den Iran zu verbünden

 

Israel National News überträgt vom Negev Summit (deutsche automatische Untertitel verfügbar)
die Worte ‘Frieden’, ‘Sicherheit’ und ‘Zweistaatenlösung’ waren auf dem Negev Summit häufiger zu hören

Angestoßen durch den US-Friedensplan des vorigen US-Präsidenten Donald Trump kam es im Nahen Osten zu einem Paradigmenwechsel, denn zuvor galt unter den islamischen Nationen in der Region, dass Frieden mit Israel erst möglich sei, wenn der Nahostkonflikt gelöst wäre. Nach der Veröffentlichung des Plans schlossen zuerst die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Bahrain Frieden mit dem jüdischen Staat und unterzeichneten den Abraham Accord. In das Abkommen folgten später Marokko und der Sudan. Auch andere Staaten des Nahen Ostens liebäugeln mit einem Beitritt und haben unter dem Radar ihre Beziehungen zu Israel bereits normalisiert, allen voran Saudi-Arabien. Das Königreich sagte auch, dass alle islamischen Staaten Israel anerkennen würden, wenn sich der jüdische Staat auf die Grenzen von 1967 vor dem Sechstagekrieg zurückziehen würde. Auch wenn Trump nicht mehr im Amt ist, so ist doch sein Schwiegersohn Jared Kushner, der Architekt des Friedensplans, dabei den Abraham Accord weiter voranzutreiben. Er gründete auch das Abraham Accord-Friedensinstitut. Neben den Bemühungen der Trump-Administration ist es vor allem der Iran, der durch sein Atomprogramm dafür sorgt, dass Nationen in der Region näher an Israel rücken. Aufgrund der schwindenden US-Macht im Nahen Osten, ist dort die Gründung einer regionalen Allianz in den Fokus geraten, um die drohende iranische Atombombe zu stoppen. Zu diesem Zweck fand am vergangenen Wochenende der Negev Summit in Israel statt, bei ihm ging es um Frieden und Sicherheit in der Region, aber auch um die Zweistaatenlösung.

Als der Gipfel in Sde Boker im Herzen der Negevwüste am Sonntag begann, sagten Quellen aus dem Umfeld von Außenminister Yair Lapid, dass Israel und die Staaten des Abraham Accords über ein Verteidigungsbündnis gegen den Iran diskutieren werden. Jemand sagte: “Bereits in den ersten Gesprächen und vor dem Hintergrund der Sicherheitsherausforderungen in Europa wurden Ideen entwickelt, um eine regionale Sicherheitsarchitektur voranzutreiben, die eine Abschreckung gegen Bedrohungen aus der Luft und dem Meer aufbaut.”

Als Lapid beim historischen Treffen in Sde Boker mit dem ägyptischen Außenminister Sameh Shoukri und seinem Amtskollegen aus Bahrain Abdullatif Al Zayani sprach, kam das Verteidigungsbündnis auf den Tisch. Das Treffen wurde als herzlich und freundlich beschrieben. Auch VAE-Außenminister Abdullah bin Zayed und der marokkanische Außenminister Nasser Bourita trafen am Sonntag in Sde Boker ein, ebenso wie US-Außenminister Antony Blinken, der zuvor Gespräche in Jeruschalajim und Ramallah abgehalten hatte.

Israel und die Golfstaaten zeigten sich enttäuscht und frustriert von der Richtung, in die die Gespräche über ein neues Atomabkommen mit dem Iran gingen, da sich diese dem Ende zu nähern scheinen. Dies war auch der Grund für die schnelle Organisation des Gipfels. Besonders enttäuscht waren Saudi-Arabien und die VAE von der US-Reaktion auf die Angriffe auf ihre Länder durch die im Jemen ansässigen, vom Iran unterstützten Huthis, wie sie am Wochenende in Dschidda stattfanden.

Blinken traf sich ebenfalls mit Premierminister Naftali Bennett, Präsident Isaac Herzog und Verteidigungsminister Benjamin Gantz und sagte ihnen, dass es unklar sei, ob ein neues Abkommen mit dem Iran erreicht werden könne. Nach den Aussagen einer diplomatischen Quelle seien die USA nach wie vor an einem Abkommen wie dem von 2015 (JCPOA) mit dem Iran interessiert. Die USA glauben, dass “der JCPOA der beste Weg ist, den Iran wieder in die Schublade zu stecken”, sagte Blinken auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Lapid.

“Wenn es jedoch um das Wichtigste geht, sind wir uns einig”, sagte er. “Wir sind beide entschlossen, beide entschiden, dass der Iran niemals eine Atomwaffe erwerben wird … Unser Bekenntnis zum Grundprinzip, dass der Iran niemals eine Atomwaffe erwerben kann, ist unerschütterlich. Auf die eine oder andere Weise werden wir weiterhin eng zusammenarbeiten.”

“Russlands Aggression gegen die Ukraine ist eine wichtige Erinnerung … Mit einer Atomwaffe könnte der Iran noch aggressiver werden und mit einem falschen Gefühl der Immunität agieren”, fügte Blinken hinzu.

Das Zustandekommen eines neuen Abkommens hat einige Hürden zu nehmen, so fordert der Iran, dass die USA die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) nicht mehr als Foreign Terrorist Organization (FTO) einstuft und die USA sollen sich verpflichten, dass eine zukünftige Regierung das Abkommen nicht wieder verlässt, so wie es Trump 2018 tat. Dies sei rechtlich allerdings nicht möglich.

Israel lehnt ein neues Abkommen ab, da dies den Iran von Sanktionen befreien und eingefrorene Gelder zur Verfügung stellen würde, außerdem dürfte der Iran ab 2025 wieder Uran mit höherer Reinheit anreichern.

Auch wenn sich Israel und die USA nicht einig seien, wie man mit dem iranischen Atomprogramm umgehen solle, so wollen sie doch weiterhin zusammenarbeiten, um es zu stoppen, teilte Lapid mit. “Wir haben Meinungsverschiedenheiten über den Iran-Deal und seine Auswirkungen, aber ein offener und einschneidender Dialog ist Teil der Kraft unserer Freundschaft”, sagte er. “Israel und die USA werden weiterhin zusammenarbeiten, um zu verhindern, dass der Iran nuklear wird.”

“Israel wird alles tun, was es für richtig hält, um das iranische Atomprogramm zu stoppen: alles”, warnte Lapid. “Das ist keine theoretische Bedrohung für uns”, ergänzte er. “Die Iraner wollen Israel zerstören. Es wird ihnen nicht gelingen. Wir lassen sie nicht.”

Bennett sagte in Bezug auf den Negev Summit: “Wir überwinden alte Mächte der Dunkelheit, um eine neue Zukunft aufzubauen, die heller, besser und vielversprechend ist.”

“In einer turbulenten Welt ist Israel eine Kraft für Frieden, Wohlstand und Gutes tun”, äußerte er. “Es gibt andere Kräfte in der Region, die immer noch gewalttätig und zerstörerisch sind.” Bennett verband den Gipfel mit seinem kürzlichen Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi und dem Kronprinzen von Abu Dhabi Mohammed bin Zayed. “Israels Außenbeziehungen erleben eine gute Zeit”, sagte er. “Israel ist ein wichtiger Akteur auf der globalen und regionalen Bühne. Wir pflegen alte Verbindungen und bauen neue Brücken.”

Lapid sagte, dass die Länder im Nahen Osten, die den Frieden wollen auch stark genug sein müssten, ihn zu verteidigen. “Militärische und diplomatische Stärke sind kein Hindernis für den Frieden; Sie sind das einzige, was dies gewährleistet”, erklärte er.

Den Negev-Summit lobte Blinken als etwas, das “noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre”. Die USA beabsichtigen, die Kooperation, die durch den Abraham Accord entstanden ist, weiter auszubauen, fügte er hinzu. Blinken bekräftigte “Amerikas eisernes Engagement für die Sicherheit Israels bekräftigen”, und berichtete auch, dass Biden das Omnibus-Finanzierungsgesetz unterzeichnet hat, welches 1 Milliarde Dollar für das Raketenabwehrsystem Iron Dome beinhaltet.

“Das Bündnis zwischen den USA und Israel ist so stark wie eh und je” sagte Bennett. “Obwohl wir unsere Differenzen wie Freunde haben mögen, bleibt es unzerbrechlich.” Lapid sagte, die Beziehung zu den USA sei “die engste Freundschaft und das stärkste Bündnis, das Israel hat. Wir teilen Werte und vitale Interessen. Wir teilen eine Vision von Frieden durch Stärke.”

Am Montag sagte Lapid auf dem Negev Summit, dass die Zusammenarbeit zwischen Israel, den USA, Bahrain, Ägypten, Marokko und den VAE im Iran Angst auslösen sollte. “Die gemeinsamen Fähigkeiten, die wir aufbauen, schüchtern unsere gemeinsamen Feinde ein und schrecken sie ab, vor allem den Iran und seine Stellvertreter”, sagte er. “Sie haben sicherlich etwas zu befürchten.” Der Weg, diese Feinde zu stoppen, “ist nicht zu zögern und versöhnlich zu sein; vielmehr ist es Entschlossenheit und Stärke”, fügte er hinzu.

Blinken sagte, dass die Länder des Negev Summit “auch zusammenarbeiten [werden], um gemeinsame Sicherheitsherausforderungen und -bedrohungen zu bewältigen, einschließlich derjenigen aus dem Iran und seinen Stellvertretern”.

Zayani sprach über “Houthi-Terroranschläge auf die zivile Energieinfrastruktur und Angriffe der Hisbollah … und die Notwendigkeit, die iranische Atomakte zu lösen.”

“Wir müssen die Prinzipien hinter dem Negev Summit in die Tat umsetzen”, sagte er. “Wir müssen eine echte, nachhaltige Koexistenz und gegenseitige Abhängigkeit zwischen den Teilnehmern und echte Netzwerke der Zusammenarbeit und des Vertrauens aufbauen, um unsere gemeinsame Sicherheit und unseren gemeinsamen Wohlstand voranzutreiben und der gesamten Region zu zeigen, was durch Zusammenarbeit erreicht werden kann.”

In seiner Rede in Sde Boker zitierte Lapid, den ersten Premierminister Israels David Joseph Ben-Gurion, der dort lebte und auch begraben wurde, mit den Worten: “‘Geschichte wird nicht geschrieben; Geschichte wird gemacht.’ Wir bauen Geschichte auf, eine regionale Architektur, die auf Toleranz und Sicherheitskooperation basiert.”

Lapid kündigte an, dass die Außenminister beschlossen hätten, den Negev Summit in einen dauerhaften Gipfel zu verwandeln. Dieser solle regelmäßig stattfinden und auch die ‘Palästinenser’ sollen zur Teilnahme eingeladen werden, um auf eine “gemeinsame Zukunft des Fortschritts und Erfolgs” hin zuarbeiten.

Bin Zayed sagte, in Bezug auf die jüngsten Terroranschläge in Israel, der Negev-Gipfel “geht gegen das vor, was gestern passiert ist”.

“Wir schaffen ein besseres Umfeld für Menschen für Menschen und Unternehmen”, sagte er. “So können wir auf den Narrativ von Hass, Gewalt und Terror losgehen. Wir werden uns durchsetzen, keine Frage. Es wird uns kosten, aber es zählt … Mir ist klar, dass es ein riesiges Potenzial gibt, und alle sind begeistert davon.”

Am Sonntagabend hatten die Außenminister beim Abendessen von dem Terroranschlag erfahren. Lapid hatte sie aufgefordert, diese zu verurteilen, und alle stimmten dem zu, ohne Rücksprache mit ihren Regierungen halten zu müssen.

Blinken lobte den Abraham Accord und sprach von den positiven Auswirkungen. “Noch vor ein paar Jahren wäre diese Zusammenkunft undenkbar gewesen”, sagte er. “Der ursprüngliche Abraham hatte einen Dialog mit Gott. Er hatte die Kühnheit, manchmal zu fragen: ‘Warum?’ Wir haben die Kühnheit zu fragen: ‘Warum nicht?’ Darum geht es hier.”

Es sei wichtig, sagte Blinken, “dazu beizutragen, den Kreis des Friedens und des Wohlstands auf mehr interessierte Länder auszudehnen”.

“Ich lobe den Mut derjenigen, die bereit sind, Barrieren niederzureißen”, sagte er. “Ich freue mich darauf, alles zu sehen, was wir uns vorstellen und gemeinsam für die Region und die Welt schaffen können.”

Bin Zayed sagte, die Länder, die im Abraham Accord sind, “versuchen … den Narrativ zu ändern und eine andere Zukunft zu schaffen, indem sie eine bessere Hoffnung für uns und unsere Kinder und Enkelkinder aufbauen”.

“Es ist neu für uns, in Israel zu sein … obwohl Israel schon sehr lange Teil dieser Region ist”, äußerte er. “Wir sind neugierig. Wir wollen Dinge wissen und lernen.”

Marokkos Botschafter Bourita sagte, dass sein Land “aufrichtig und ernsthaft an den Frieden glaubt. Nicht passiver Frieden, wo wir einander den Rücken zukehren und uns friedlich ignorieren. Wir glauben an einen gründlichen, fruchtbaren, paradigmenwechselnden Frieden.”

 

Mit Ausnahme von Lapid, sprachen die Außenminister von einer Lösung zwischen Israel und den ‘Palästinensern’. “Ägypten hat sich im Laufe der Jahre bemüht, Israel und den Palästinensern zu helfen, die notwendigen Vereinbarungen und Kompromisse zu erreichen, um breitere Türen für die regionale Zusammenarbeit zu öffnen”, sagte Shoukri.

Und Blinken rief dazu auf, “die Palästinensische Autonomiebehörde und die Menschen konkret zu unterstützen” und äußerte die Hoffnung, dass der Negev Summit “einen positiven Einfluss auf die Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen haben” werde.

Auch Marokkos Bourita äußerte sich für die ‘Palästinensern’ und sagte: “Die Position des Königs ist konsistent: Israel lebt Seite an Seite mit einem palästinensischen Staat an den Grenzen von 1967 mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt und einer Lösung zur Wahrung der Sicherheit Israels.”

Jordaniens König Abdullah wehrte allerdings die israelische Versuche ab, die Beziehungen zur arabischen Welt zu normalisieren, bevor der Konflikt mit den ‘Palästinensern’ gelöst wäre. Am Montag, während der Negev Summit lief, stattete er stattdessen Ramallah einen seltenen, aber zuvor geplanten, Besuch ab.

“Seine Majestät betonte, dass Sicherheit und Stabilität in der Region nicht erreicht werden können, ohne einen gerechten und umfassenden Frieden auf der Grundlage der Zweistaatenlösung zu erreichen, die die Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates an den Linien vom 4. Juni 1967 mit Ost-Jerusalem als dessen garantiert Hauptstadt”, sagte der Royal Hashemite Court in einer Erklärung nach dem Treffen des Königs mit Mahmud Abbas, dem Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA).

“Der König betonte, wie wichtig es sei, der palästinensischen Sache den erforderlichen internationalen Schwung zu verleihen, um zu vermeiden, dass sie von anderen jüngsten Krisen in den Schatten gestellt wird”, erklärte das Gericht. Auch wenn oft von der internationalen Gemeinschaft von der Umsetzung der Zweistaatenlösung gesprochen wird, so stagniert doch der Friedensprozess.

Die Beiden sprachen auch darüber, dass es wichtig sei, während der Pessach-, Oster- und Ramadan-Feiertage einen Ausbruch von Gewalt zu verhindern. Im Mai hatte die Gewalt auf dem Tempelberg zum Krieg geführt und zur Operation Guardians on the Wall geführt.

Jordaniens Königs bekräftigte, dass sein Königreich immer an der Seite der ‘Palästinenser’ stehen werde, und erklärte: “Wir sind einander am nächsten und wir sitzen im selben Boot.” Mit Abbas sprach er über “Bemühungen, den historischen und rechtlichen Status quo Jerusalems zu bewahren und seine islamischen und christlichen heiligen Stätten unter der Haschemitischen Obhut zu schützen”, teilte das Haschemitische Gericht mit.

“Arabische Normalisierungstreffen ohne Beendigung der israelischen Besetzung Palästinas sind nur eine Illusion, eine Fata Morgana und eine kostenlose Belohnung für Israel”, sagte Abdullah II..

“Israel ignoriert die Ursachen unseres Volkes, von dem die Hälfte unter Besatzung und die andere Hälfte in Flüchtlingslagern, im Exil und in der Diaspora ist”, sagte PA-Ministerpräsident Mohammad Shtayyeh und fuhr fort: Angesehen von Israels Versuchen unsere Rechte zu ignorieren, seine Kolonie-Siedlungen auszudehnen, Checkpoints zu errichten, uns zu töten und verhaften, und jede Chance auf Frieden mit uns zu zerstören, wir waren noch nie so entschlossen, dieser israelischen Maschinerie entgegenzutreten, die unser Land, unsere Menschen und unsere Heiligtümer zerstört.”

 

Kommentar: An sich freut es mich, dass Israel im Nahen Osten mehr und mehr akzeptiert und geschätzt wird. Allerdings sehe ich auch die Kehrseite der Medaille, denn Israels “Change”-Regierung ist synchron mit den Globalisten und ihrer Agenda. Selbst wenn Bennett für die Nation ist, so hat er doch mit den 5% der Sitze in der Knesset nicht wirklich etwas zu melden. Schon lange wird gesagt, dass der rotierende Premierminister Lapid, der jetzt Außenminister ist, aber Bennett zur Mitte der Amtszeit ablösen wird, eigentlich die Macht in seinen Händen hält.

Nun sehen wir, wie Israel und die verbündeten Nationen in der Nachbarschaft immer näher zusammenrücken, um sich gegen den Iran zu behaupten und den Frieden und die Sicherheit im Nahen Osten zu gewährleisten. Allerdings spielt die Zweistaatenlösung dabei auch eine sehr wichtige Rolle. Und auch wenn Blinken behauptet, dass die USA hinter Israel stehen, so sieht es doch bei allem was die US-Regierung so treibt mehr immer mehr danach aus, als ob sich dies auf die Nation vor dem Sechstagekrieg bezieht, sprich man Israel so unterstützt, wie der Staat bei einer bereits realisierten Zweistaatenlösung aussehen würde. Ich denke, dass die Aussagen der USA zur eisernen Verbundenheit unter dieser Regierung etwas genauer und kritischer betrachten sollten.

Wenn man bei einem Hotel anruft, um seine Reservierung zu bestätigten, dann setzt es voraus, dass man zuvor eine Reservierung hatte. Ähnlich verhält es sich bei dem Bund, der die 70. Jahrwoche auslösen wird. Im Hebräischen steht dort das Wort הגביר (higbir), was soviel bedeutet, wie, dass ein bereits bestehender Bund aufgewertet oder verstärkt wird. Auf Neudeutsch würden wir upgraden oder pimpen sagen. Das setzt allerdings voraus, dass bereits ein Bund existiert und es muss ein “Bund für die Vielen” sein. Außerdem wird dabei mit Sicherheit das Land Israel geteilt werden (Joel 4,2). Deshalb frage ich mich nun, ober der Abraham Accord, der nun durch den Negev Summit weiter an Bedeutung gewinnt, genau dieser “Bund für die Vielen” ist. Es macht für mich absolut Sinn, denn angesichts der sehr weit fortgeschrittenen prophetischen Entwicklung müssten wir bereits den Bund sehen können, auf den der Antimessias aufsatteln wird. Und die Zweistaatenlösung ist dort Thema.

Dabei wird es sicherlich auch zu einer Verschmelzung der wichtigsten Religionen kommen, was wir durch die Bemühungen von Papst Franziskus seit ein paar Jahren deutlich sehen können. Auf seinen Pakt ‘Menschliche Brüderlichkeit für Weltfrieden’ mit dem Großiman von Abu Dhabi geht das Abrahamic Family House zurück, welches als Hauptquartier der neuen Einheitsreligion in diesem Jahr eröffnet werden soll. Der Bau ist zu über 20% fertiggestellt. Es geht also auch dort voran. 

Während Avraham für die neue Religion herhalten muss, würde er bei der Entwicklung, die durch das Haus und den Accord, der seinen Namen trägt, sicherlich nicht mitmachen. Er kannte den einzig wahren Gott, auch wenn der Name Jeschua noch nicht offenbart war.

Avraham würde sich heute für Jeschua entscheiden, denn er war genau so wie Gott bereit seinen Sohn zu opfern. Entscheidest du dich auch für Jeschua?

 

Quellen: jpost.com, jpost.com und jpost.com

6 Gedanken zu „BLACK ALERT: Israel und die Mitglieder des ‘Abraham Accords’ treffen sich beim ‘Negev Summit’, um sich gegen den Iran zu verbünden

  • 02/04/2022 um 0:38
    Permalink

    Wenn es um das Buch Joel geht, möchte ich gerne auf Kapitel 3,5 hinweisen: “Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Übriggebliebenen, die der HERR beruft.”

    Einerseits haben wir seit dem Zeitalter der Gemeinde die Möglichkeit errettet zu werden. Durch den Glauben an Jesus Christus und die Annahme seines Erlösungswerks sind wir versöhnt mit Gott (2.Korinther 5,18), (Markus 16,16).
    Aber auch nach der Entrückung der Gemeinde werden viele Menschen zu Gott finden und sich bekehren. Dies íst die große Volksmenge aus der Trübsal (Off.7 ab V.9).

    Lukas 21,36: “Darum wacht jederzeit und bittet, dass ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!”

    God bless

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    • 02/04/2022 um 10:28
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      Dass der Abraham Accord die Grundlage des Bundes der 70. Jahrwoche sein kann, denke ich schon länger, obwohl immer das Gegenargument gebracht wird, erst der AC schließt diesen Bund am Anfang der Trübsalzeit. In meiner Übersetzung heißt es….”Er (derAC) , wird “feststellen” einen Bund. Es heißt so viel wie “bestätigen” oder aber evtl. auch “absichern”. Hier sehe ich den König von Jordanien als größere Bedrohung an, der evtl. noch Bedingungen stellt, die in den Abraham Accord einfließen könnten. Auch der Tempelberg wird evtl. noch Ärger bringen.

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  • 02/04/2022 um 10:08
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    Ja unsere Entrückung ist jetzt wirklich in greifbare Nähe gerückt!
    Jesus Christuskommt bald‼️ Und er hat alles für dich geopfert, damit du gerettetwirst! Wer an Jesus Christus von ganzem Herzen ❤️glaubt wird gerettet werden und hat das “Ewige Leben”❗ Mehr Information dazu auf: http://www.CallinChrist.info

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  • 03/04/2022 um 21:02
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    Liebe Geschwister im HERRN!
    Das passt ja nicht hierher, aber ich habe gerade diesen Beitrag gelesen und fand es wichtig, den mit euch zu teilen.
    https://uncutnews.ch/knallervideo-wirtschaftswissenschaftlerin-auf-weltregierungsgipfel-neue-finanzweltordnung-steht-vor-dramatischem-richtungswechsel/
    Der Krieg in der Ukraine steht im Mittelpunkt, aber im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für den Antichristen auf Hochtouren.
    Lk 21,28
    Wenn (all) das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.

    Bitte, Jesus, komm bald!
    Amen!

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  • 03/04/2022 um 21:42
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    Und wie das hierher passt – Danke für das Einstellen. Wieder eine Bestätigung mehr, dass wir kurz vor dem AC-Weltreich stehen.
    Bereits vor Monaten hat JD Farag eine Predigt über das neue Geldsystem mit Hilfe der Blockchain-Technologie gemacht. Er erhielt auch Zuschriften von Insidern, die diese Punkte zur Umsetzung vorausgesehen haben.
    Prophetie-Update vom 5. September 2021 ab S. 6
    https://cdn.subsplash.com/documents/KTTD3H/_source/010be753-37b9-4710-8c2d-6b3123aaa51c/document.pdf

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