RED ALERT: Israel startet Notfalloperation um äthiopische Juden vor Bürgerkrieg zu retten

 

der Ben-Gurion-Airport ist nicht nur das Tor für die meisten Touristen, sondern auch für die meisten Olim (Einwanderer)

Die Rückkehr des jüdischen Volkes in das Land Israel wird auf hebräisch Aliyah genannt und ist ein sehr wichtiges prophetisches Zeichen für die Endzeit. Sie begann im Jahr 1867 und stieg seit dem laufend an. Einen großen Sprung machte die Aliyah nach der Staatsgründung 1948 als sich die Zahlen daraufhin verzehnfachten. Auch nach dem Sechstagekrieg 1967, in dem der Osten von jeruschalajim, Jehuda und Schomron (Judäa und Samaria) befreit wurden, steig die Aliyah nochmal sprunghaft an. 2019 stieg sie um 28% und als die Coronakrise zwischenzeitlich den internationalen Flugverkehr lahmlegte, war dies für viele Juden ein Warnschuss. Es wird davon ausgegangen, dass die Krise die Aliyah verdoppeln könnte und bei den nordamerikanischen Juden stieg das Interesse um 50%. Die Krise wurde auch von einem Rabbi als Zeichen gesehen, dass der Messias auf dem Weg ist und er rief die Juden in der Diaspora auf, jetzt nach Hause zu kommen. Eine andere warnende Stimme rief parallel das jüdische Volk auf unverzüglich Aliyah zu machen, denn eine große Gefahr drohe ihnen in den Nationen. Auch wenn es für Juden außerhalb Israels schwieriger geworden ist, so sind doch die Juden in Äthiopien besonders bedroht, der Bürgerkrieg im Land veranlasste Israel dazu Ende 2020 mit Operation Tzur Israel zunächst über 400 äthiopische Juden aus dem Krisengebiet zu holen, später folgten noch 1.600. Jetzt wo sich die Lage in Äthiopien dramatisch verschlechtert, ist Israel dabei eine Rettungsaktion auf die Beine zu stellen, die fast die Regierung zerrissen hätte.

Die unterschiedlichen Lager in der “Change”-Regierung haben sich auf einen Kompromiss geeinigt, der die Luftbrücke nach Äthiopien beschleunigen soll, um die etwa 5.000 verbleibenden äthiopischen Juden aus dem Kriegsland zu holen, die Verwandte ersten Grades in Israel haben.

Im Vorwege hatte die Aliyah und Integrationsministerin Pnina Tamano-Shata, die selbst äthiopische Wurzeln hat und als kleines Kind im Rahmen der Operation Moses 1984 von Äthiopien nach Israel kam, damit gedroht, die Regierung von Premierminister Naftali Bennett zu verlassen und damit zu Fall zu bringen, falls die Regierung nicht handeln würde, um den Juden in Äthiopien zu helfen. Mit Innenministerin Ayelet Shaked konnte Tamano-Shata einen Kompromiss finden.

Diese Problematik hatte zuvor in Jeruschalajim zu Protesten von Hunderten äthiopischer Juden vor dem Regierungsministerium in der Kaplan-Straße geführt, die zu einer “Operation Solomon II” aufriefen, um ihre Angehörigen nach Israel zu bringen. Während Operation Solomon 1991 holte Israel mit Nonstop-Flügen von 35 israelischen Flugzeugen, darunter C-130s der israelischen Luftwaffe und El Al Boeing 747 insgesamt 14.325 äthiopische Juden innerhalb von 36 Stunden nach Israel.

In den 1980er und 90er Jahren wanderten etwa 40.000 Juden aus Äthiopien in mehreren Wellen nach Israel ein. Jedoch sind noch etwa 9.000 namens Falasha Mura in Äthiopien. Sie traten Ende des 19. Jahrhunderts zum Christentum über und fallen deshalb nicht unter das Rückkehrrecht, dass alle Juden in der Diaspora haben. Die israelische Regierung verabschiedete 2015 die Resolution 716, um sie nach Israel zu holen. Seitdem sind etwa 4.500 in Israel angekommen. Die Rückkehr der restlichen Falasha Mura hat sich aus finanziellen Gründen verzögert.

Seitdem 2010 eine Liste mit Juden, die noch in Äthiopien sind, erstellt wurde, hat eine weitere Gemeinde mit 5.340 Einwohnern aus der Region Gojjam, die abgeben jüdischer Abstammung zu sein, für die Aliyah nach Israel gemeldet und diese beantragt. 

Im letzten Dezember wurden insgesamt 2.000 Juden aus Äthiopien geflogen. Als Äthiopiens Premierminister Abiy Ahmed Ali in der letzten Woche mit Bennett sprach, sagte er ihm, dass unter den Evakuierten mindestens auch 4 Offiziere seien, die in Kriegsverbrechen verwickelt gewesen seien. Einer soll an einem Massaker beteiligt gewesen sein, das in der äthiopischen Region Tigray stattfand. Am letzten Dienstag wurde in den israelischen Medien berichtet, dass Bennetts Regierung der äthiopischen Regierung zugesichert habe, die Angelegenheit zu überprüfen. Jeder der neuen Einwanderer, die an Kriegsverbrechen schuldig wären, würden zurückgebracht werden.

Die Region Tigray ist in unmittelbarer Nähe der Falasha Mura, dort führen Rebellen seit einen Jahr den Bürgerkrieg. Im Moment bedrohen sie auch die Hauptstadt Addis Abeba. Die Besorgnis um die Gemeinschaften äthiopischer Juden und Nachkommen von Juden hat entsprechend zugenommen.

Die Nachrichten in den letzten Wochen über den anhaltenden Bürgerkrieg waren beängstigend. Es wurde über Kriegsverbrechen von allen Seiten, und einer ernsthaften Hungersnot im Norden berichtet. Die Rebellen in der Region Tigray sind zwischen 230 km und 325km auf Addis Abeba vorgerückt, was die äthiopische Regierung dazu gebracht hat, die Bewohner der Hauptstadt aufzufordern, sich auf die Verteidigung der Stadt vorzubereiten. Auch die Zwangsrekrutierung zur Armee hat begonnen.

Die Juden in Äthiopien sind hauptsächlich in 2 Gebieten angesiedelt. Die eine Gruppe ist in Gondar, wo laut Aktivisten noch 11.000 Juden sind und die andere ist Addis Abeba mit 3.000 Juden. Während der Vormarsch auf die Hauptstadt stattfindet, sind die Juden in Gondar nur noch 65km von den Rebellen entfernt.

 

Kommentar: Wieder einmal bin ich schockiert darüber, dass nur ein einziges Mitglied der israelischen Regierung diese zum Sturz bringen kann. Dieses Mal wurde diese Schwachstelle für eine gute Sache “genutzt”, aber sie kann ebenso für andere Dinge genutzt werden.

Ich möchte euch gerne noch ein paar Hintergrundinformationen zu den äthiopischen Juden geben. In Israel werden sie leider häufig als Juden 2. Klasse angesehen. Dies hat auch damit zu tun, dass die meisten von ihnen aus sehr ärmlichen und einfachen Verhältnissen kommen. Wenn sie nach Israel einwandern machen sie den Schritt von der Dritten Welt in die Erste Welt. Entsprechend groß ist die Hürde, die sie überwinden müssen. So werden sie in Israel quasi erstmals mit elektrischen Geräten konfrontiert und müssen lernen, wie man eine Kaffeemaschine, ein Telefon oder einen Computer bedient.

Trotz dieser großen Herausforderungen hat Gott in seinem Wort versprochen auch sie am Ende der Zeiten zu sammeln und nach Israel zurückzubringen. Für die Rückkehr des jüdischen Volkes gibt es es konservativ geschätzt 100 Prophetien, wenn man etwas großzügiger ist, sind es um die 150. Wenn wir bedenken, dass es für das Kommen Jeschuas etwa 330 Prophetien gibt, dann sehen wir, welches Gewicht Gott der Rückkehr seines Volkes bemisst.

Mich wundert das überhaupt nicht, denn erst muss das jüdische Volk ins Land Israel zurückkehren, bevor auch ihr König zu ihnen zurückkehrt. Dabei wird es wie beim Ersten Kommen Jeschuas sein, ein Teil des Volkes wird noch außerhalb des Verheißenen Landes leben. Mir ist aufgefallen, dass die Mehrheit der messianischen Juden in Israel, etwa 60%, die erste Generation in ihrer Familie sind. Gott geht bei der Erweckung in 3 Schritten vor: Aliyah (Einwanderung), Klittah (Einwurzlung im Land Israel), Jeschua (wahre Erkenntnis über den Messias)

Es passiert genau so wie es vorausgesagt wurde:

“Siehe, Tage kommen, spricht Adonai, da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Jehuda einen neuen Bund: nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern geschlossen habe an dem Tag, als ich sie bei der Hand fasste, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen – diesen meinen Bund haben sie gebrochen, obwohl ich doch ihr Herr war, spricht Adonai. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht Adonai: Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein” (Jirmejahu 31,31-33).

 

Gebetsanliegen: Da es gerade die äthiopischen Juden bei der Rückkehr nach Israel besonders schwer haben, bitte ich diejenigen von euch, die die Kapazitäten und es auf dem Herzen haben, für die Rettung und Integration der äthiopischen Juden zu beten. Lasst uns Gott an seine Versprechen erinnern. Lasst uns auch nicht die Nichtjuden in Äthiopien vergessen, auch sie brauchen die Rettung durch den Gott Israels.

 

Quellen: israel365news.com und jpost.com

Ein Gedanke zu „RED ALERT: Israel startet Notfalloperation um äthiopische Juden vor Bürgerkrieg zu retten

  • 16/11/2021 um 0:49
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    Hallo Henry danke für die Information bleib weiter dran du bist ein guter Wächter.
    Jesus liebt dich.
    Ich freue mich schon auf die nächste Nachrichten.
    Gruss Matthäus

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