RED ALERT: Israel muss sich auf nuklearen Iran vorbereiten

WION berichtet über die gefährliche Situation (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)

Obwohl der ehemalige israelische Premierminister Benjamin Netanjahu noch damit drohte, das iranische Regime zu zerschlagen, um Nuklearwaffen in den Händen des Irans zu verhindern, und vor der Wiederaufnahme der Verhandlungen über einen Wiederbeitritt der USA zum Atomabkommen warnte, ist es nun immer offensichtlicher, dass die Gefahr eines iranischen Nuklearschlags zum Greifen nahe ist. Der Iran hatte im April mit der Urananreicherung auf 60% angefangen und reichert seitdem auf Hochtouren Uran an, während die USA durch Verhandlungen versuchen, dies zu stoppen. Allerdings kommen die Verhandlungen zu langsam voran und auch der neu gewählte iranische Präsident Ebrahim Raisi, der sich weigert mit US-Präsident Joe Biden zu reden, stellt eine gewaltige Hürde dar. Um dem Iran entgegenzukommen, haben die USA schon angefangen Sanktionen ohne Gegenleistung aufzuheben, nachdem sie von den Vereinten Nationen dazu aufgefordert wurden. Auch Bidens Versicherung, dass er nicht zulassen würde, dass der Iran Atomwaffen hat und sein Statement, dass der russische Präsident Vladimir Putin “helfen” könne, wirken keinesfalls beruhigen auf Israel. Für den jüdischen Staat scheint sich ein Krieg mit dem Iran nicht mehr vermeiden zu lassen. Israels neuer Staatspräsident Isaac Herzog wandte sich in einem Hilferuf an die Welt, um sie aufzufordern, die iranische Atomwaffe zu verhindern. Wie ernst die Lage ist zeigt die Aussage von Verteidigungsminister Benjamin Gantz, der sagte, dass die Pläne aktualisiert werden müssen, um auf einen nuklearen Iran vorbereitet zu sein.

Vorgestern forderte Verteidigungsminister Benjamin Gantz Israel auf, die Vorbereitungen auf den möglichen Erhalt einer Atomwaffe durch den Iran zu verstärken.

Gantz sagte bei der Zeremonie einer Abschlussfeier für Israels National Defense College: “Gegen die größte Bedrohung – der Iran, der sich mit einer Atomwaffe aufrüstet – haben wir keine andere Wahl, als unseren Truppenaufbau auszuweiten, uns weiterhin auf unser Humankapital zu verlassen und unsere Fähigkeiten und Pläne anzupassen”.

Nach den zähen Verhandlungen zwischen der USA und dem Iran über eine US-Rückkehr zum Atomabkommen von 2015, hat sich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das iranische Regime das Abkommen vollständig aufgibt. Da Israel nicht Teil dieses Abkommens ist, behält sich der jüdische Staat vor, nach eigenem Ermessen zu handeln, um die iranische Atombombe zu verhindern.

In seiner Rede an die Regierung forderte Gantz, den Sicherheitsdiensten des Landes zu erlauben, “die militärische Überlegenheit zu wahren, die unsere Existenz sichert und den Frieden fördert”. Dabei bezog er sich wahrscheinlich auf einen Bericht des israelischen Senders Kan nach dem die israelische Armee (IDF) eine deutliche Erhöhung des Haushalts benötigt, um sich auf Angriffe vorzubereiten, die Bombe zu verhindern.

Gantz sagte: “All diese Bedrohungen erfordern, dass wir unsere Bereitschaft beschleunigen und erhöhen, unsere Mission mit einer eisernen Mauer des Handelns zu erfüllen und nicht mit bloßen Worten auszukommen”.

Ebenfalls bei der Zeremonie anwesend war Premierminister Naftali Bennett, der vor Bedrohungen aus dem Libanon warnte, wo sich eine beispiellose Finanzkrise ereignet. Bennett sagte: “Der Libanon steht am Rande – oder ich würde sagen, mittendrin – eines Zusammenbruchs, wie jedes Land, das der Iran übernimmt und sich darin etabliert”.

“Wir haben mit den Bürgern des Libanon einen gemeinsamen Feind: den Iran und die Hisbollah“, sagte er und fügte hinzu, dass Israel im Gegensatz zu den Libanesen die Fähigkeiten habe, diesen Bedrohungen zu begegnen. Bennett erwähnte, dass die IDF die Situation genau beobachtet und bereit ist zu handeln, sollte die Hisbollah versuchen, Israel anzugreifen.

“Wir werden keinem Land oder keiner terroristischen Organisation erlauben, den Staat Israel, seine Sicherheit, seine Souveränität oder sein Volk zu bedrohen”, sagte Bennett. Seine Aussagen stehen mit dem 15-jährigen Jubiläums des Ausbruchs des Zweiten Libanonkriegs im Jahr 2006 in Zusammenhang. Die damalige Militärkampagne wurde von Missmanagement und Fehlfunktionen vonseiten der Regierung aber auch innerhalb der IDF überschattet.

“Einige dieser [Probleme] habe ich aus nächster Nähe erlebt, als Kommandant einer Reserveeinheit, die tief im feindlichen Territorium operierte. Wie alle sah ich die Verwirrung, die Hilflosigkeit, den Mangel an Ordnungen, klaren Linien und klarem Geist“, sagte Bennett und fügte hinzu: “Heute sind wir an einem anderen Punkt”.

Um sich auf einen möglichen Angriff auf das iranische Atomprogramm richtig vorbereiten zu können, fordert die IDF Berichten zufolge eine erhebliche Budgeterhöhung im Wert von mehreren Milliarden Schekel (4 Schekel entsprechen etwa 1 Euro). Kan berichtete vorgestern, dass die Armee die Gelder während der Vorgespräche über den Haushalt beantragte, nachdem absehbar war, dass die US-Bemühungen für den Wiedereinstieg in das Atomabkommen scheitern. Der Haushalt muss in den kommenden Monaten verabschiedet werden, um eine Auflösung der Regierung so wie im letzten Dezember zu verhindern.

Zuletzt wurde eine beschleunigte Urananreicherung durch das iranische Regime festgestellt und in den jüngsten Gesprächen zwischen israelischen und amerikanischen Anführern soll Israels “Aktionsfreiheit” angesichts der iranischen nuklearen Bedrohung betont worden sein. Die IDF suchte daher nach ausreichenden zusätzlichen Mitteln, “um ihre Angriffsfähigkeiten im Iran zu stärken und zu erhalten”.

Wie Channel 12 vorgestern berichtete, wurde dem ehemaligen Premierminister Benjamin Netanjahu, der jetzt Oppositionsführer ist, vorgeworfen, dass er sich nicht angemessen auf die potenzielle Notwendigkeit eines Angriffs auf das iranische Atomprogramm vorbereitet hätte. Er hätte keine Mittel für die Vorbereitung eines Militärschlags bereitgestellt, der notwendig ist, um die iranische Atombombe zu stoppen.

Verteidigungsbeamte sagten gegenüber Channel 12, dass sie besorgt seien, dass die Verzögerung der Planung zu einem Szenario führen könnte, in dem Israel “eine Waffe ohne Kugeln schwenkt”. Außerdem wurde eine Quelle in der Nähe von Bennett zitiert, die Netanjahu anprangerte und beschuldigte, “seine Vernachlässigung hat es dem Iran ermöglicht, das bisher fortgeschrittenste Stadium seines Nuklearprogramms zu erreichen”.

Früher am Tag hatte die pro-Netanjahu Tageszeitung Israel Hayom einen Kommentar des ehemaligen Premierministers veröffentlicht, indem er behauptete, die “Change”-Regierung unter Bennett habe “schweigend” zugesehen, während “die Iraner auf die Bombe zueilen”.

 

Kommentar: Wie bitte? Während es früher hieß ‘Wir werden nicht zulassen, dass der Iran Nuklearwaffen bekommt’ heißt es heute ‘Wir müssen uns auf einen nuklearen Iran vorbereiten’? Die “Change”-Regierung macht ihrem Namen langsam alle Ehre.

Diese Entwicklung fügt sich nahtlos in alle anderen Entwicklungen ein, die den Krieg von Gog und Magog und auch die Rückkehr Jeschuas ankündigen. Inzwischen sehen wir Schiffsladungen an Zeichen, die uns zeigen, dass das dicke Ende “jetzt” kommt. Die weltweite Entwicklung ist viel zu katastrophal, als dass sie noch umkehrbar wäre. Deshalb ist es so wichtig, dass Jeschua unser Zentrum ist, denn bei ihm sind wir sicher und er kommt rechtzeitig, um uns vor der Apokalypse zu retten, die sich nun überdeutlich abzeichnet.

Wenn ich Jeschua noch nicht als König und Erlöser angenommen hätte, würde ich keine Sekunde mehr zögern. Wie sieht es bei dir aus?

 

Quellen: timesofisrael.com und timesofisrael.com

Ein Gedanke zu „RED ALERT: Israel muss sich auf nuklearen Iran vorbereiten

  • 16/07/2021 um 14:59
    Permalink

    Lieber Henry,

    in denn letzten Monaten konnte man beobachten wie die Zeichen als auch die Fahrt langsam zunahm. Doch es wirkte trotz allem noch irgendwie entspannt.

    Was aber in den letzten paar Tagen alles geschah, die ganzen Zeichen, die so deutlich sind, ist einfach unbeschreiblich. Manch einer würde sagen „welch merkwürdige Zufälle“. Z.B der von dir erwähnte neue Song von Iron Maiden, besonders der Song Text…

    Es fühlt sich gerade so an, als ob die Fahrt rapide zunimmt, quasi der Turbo gezündet wird.

    Es fühlt sich gut an. Ich kann es kaum noch erwarten…

    Alles liebe
    Stephan

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