RED ALERT: Israel bereitet sich auf nächste Runde mit Hamas vor während Libanon vor Kollaps steht

die Feuerballons der Hamas richten wie hier bei Kfar Azza große Schäden an

Als die Hamas am Jom Jeruschalajim (Jerusalemtag) Raketen auf Israels Hauptstadt schoss, startete Israel die Operation Guardians of the Wall und antwortete sehr massiv auf die Hamas. In den folgenden Tagen schoss die Terrorgruppe über 4.500 Raketen auf den jüdischen Staat. Israel erklärte nach Erreichen der wichtigen strategischen Ziele einen einseitigen Waffenstillstand mit der Option jederzeit wieder anzugreifen. Nachdem die “Change”-Regierung am Sonntag ganz knapp vereidigt wurde, wurde der Flaggenmarsch, der am Jom Jeruschalajim nicht stattfinden konnte am Dienstag nachgeholt. Es wurde befürchtet, dass er zu einer neuen Runde der Eskalation führen könnte und Meretz-Politiker Golan sagte, man wolle damit den Krieg von Gog und Magog herbeiführen. Die Hamas und andere Terrorgruppen hatten im Vorwege des Marsches gewarnt, schickten statt Raketen allerdings nur Ballons mit Brandsätzen und Sprengfallen. Diese lösten 20 Brände in Südisrael aus. Die israelische Armee antwortete mit Luftangriffen auf Stellungen der Hamas. Diese schwelenden Kampfhandlungen setzten sich seit Dienstag fort, aber auch von Norden kündigt sich etwas an.

Gestern am späten Abend griff die israelische Armee (IDF) erneut Ziele in Gaza an. Die Angriffe folgten als Reaktion auf eine Reihe von Brandballons, die von Gaza nach Israel geschickt wurden. Kurz nach Mitternacht ertönten in Kfar Azza die Raketensirenen. Wie die IDF später klarstellte, ging der Alarm nicht auf Raketenbeschuss zurück. Verletzte wurden auch nicht gemeldet.

Vor ihrem Angriff auf 10 Hamas-Ziele im Gazastreifen warnte die IDF die Bewohner in Khan Yunis, wo die Armee als Reaktion auf geschickte Brandballons, die 8 Brände in den israelischen Gemeinden nahe der Grenze auslösten, zuschlug. Die Brände wurden im Gebiet Sha’ar HaNegev und im gesamten Gebiet des Regionalrats von Eshkol gemeldet.

In den letzten 3 Tagen haben die Spannungen zwischen Israel und der Hamas wieder zugenommen. Der Generalleutnant der IDF Aviv Kohavi hielt eine Sicherheitsunterweisung mit Spitzenkommandanten ab. Er wies sie an, sich auf erneute Kämpfe mit der Hamas vorzubereiten.

“Die IDF wird weiterhin die terroristische Infrastruktur im gesamten Gazastreifen zerstören und sieht die Hamas als verantwortlich für die Angriffe, die von dort ausgehen”, sagte die IDF.

Wie das Außenministerium mitteilte sprachen US-Außenminister Anthony Blinken und der neue israelische Außenminister Yair Lapid gestern miteinander und erörterten “die Notwendigkeit, die israelisch-‘palästinensischen Beziehungen’ praktisch zu verbessern”.

Am Sonntag wird IDF-Chef Kohavi nach Washington fliegen, um mit seinem amerikanischen Amtskollegen über eine Reihe regionaler Herausforderungen zu diskutieren, mehr als einen Monat nachdem er die iranische Bedrohung und andere regionale Herausforderungen besprechen sollte. Operation Guardians of the Wall hatte damals zum Abbruch des geplanten Besuchs geführt.

Kohavis Reise wird die erste eines israelischen Beamten seit Vereidigung der “Change”-Regierung mit Premierminister Naftali Bennett sein. Vor dem Abflug wird Kohavi noch mit Bennett sprechen. In der Zeit als Bennett Verteidigungsminister war haben er und Kohavi eng zusammengearbeitet, und beide gelten als Falken gegen den Iran.

Es wird erwartet, dass Kohavi versuchen wird, die Amerikaner davon zu überzeugen, nicht wieder in das iranische Atomabkommen einzutreten. In den 4 Tagen, die er in den USA sein wird, wird er Arbeitstreffen mit Verteidigungsminister Lloyd Austin, dem Nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan, dem Vorsitzenden der Joint Chiefs of Staff Mark Milley, dem Chef des US-Zentralkommandos (CENTCOM), General Kenneth McKenzie, und dem Chef des US Special Operations Command (SOCOM) General Richard Clark abhalten.

Bei dem Besuch von Kohavi wird es um gemeinsame Sicherheitsherausforderungen in der Region gehen, einschließlich Fragen im Zusammenhang mit der Bedrohung durch das iranische Atomprogramm und den Versuch des Iran sich in anderen Teilen des Nahen Ostens zu verankern. Thema werden auch die Bemühungen der Hisbollah zum Truppenaufbau und die Auswirkungen des Präzisionsraketenprojekts der libanesischen Terrorgruppe sein, angesichts der desaströsen Lage des Libanons.

Kohavi und die Militärs der USA werden über den gemeinsamen Aufbau von Streitkräften diskutieren und sich mit führenden Think Tanks und Entscheidungsträgern “als Teil einer laufenden internationalen Medien- und Öffentlichkeitsdiplomatie” treffen, die die IDF seit dem Ende der Operation Guardians of the Wall durchführt.

Der IDF-Chef wird auch die Hauptpunkte der operativen Aktivitäten der IDF während der 11 Kampftage, die die Operation dauerte vorstellen. Dabei wird der “Schwerpunkt auf die Anpassungen”, die während der Operation “im Zusammenhang mit Feuerfähigkeiten, präzisem Geheimdienst, gemeinsamer digitaler Interoperabilität” der IDF liegen, teilte ein Armeesprecher mit.

Kohavis Reise gingen die die Entscheidung voraus, Israel in den Zuständigkeitsbereich von CENTCOM zu verlegen, und McKenzies Besuch in Israel im vergangenen Januar.

“Dieser Besuch ist ein weiterer Schritt zur Stärkung der Bindung und der Zusammenarbeit zwischen den Armeen”, sagte die IDF und fügte hinzu, dass “in den letzten paar Jahren viele gemeinsame Anstrengungen eingeleitet und operative Verbindungen gestärkt wurden.”

IDF-Attaché in Washington Yehuda Fox und Ehefrau Yael Kohavi werden den IDF-Chef auf der Reise begleiten. Ebenso werden der strategische Leiter Maj.-Gen. Tal Kalman und der Leiter der Forschungsabteilung Brig.-Gen. Amit Saar anwesend sein. In Israel wird Kohavi vom stellvertretenden Stabschef Maj.-Gen. Eyal Zamir vertreten.

Die US-Beamten, die Kohavi und sein Team treffen werden, hatten sich auch vor 2 Wochen mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Benjamin Gantz getroffen, als dieser nach Washington flog. Damals sprach er über die Notwendigkeit, die Politik im Gazastreifen zu ändern, die Notwendigkeit, das Bündnis der Gemäßigten und der Palästinensischen Autonomiebehörde zu stärken und die Frage der Rückgabe der gefallenen Soldaten und Bürger, die von der Hamas im Gazastreifen festgehalten werden. Die Verstärkung der Überwachung des Irans und das Stoppen seiner regionalen Aggression waren auch Inhalt der Gespräche. Gantz ergänzte, dass Israel eine militärische Option vorbereiten müsse.

Den Iran zu stoppen “ist sicherlich ein gemeinsames strategisches Bedürfnis der Vereinigten Staaten, Europas, der Länder im Nahen Osten und Israels und auch des iranischen Volkes”, sagte Gantz und fügte hinzu, dass “natürlich angesichts des Ausmaßes der Bedrohung Israel immer sicherstellen muss, dass es in der Lage ist, sich selbst zu schützen.”

 

Dass auch der Libanon Teil der Gespräche sein wird, ist wahrscheinlich darin begründet, dass sich das Land in einer katastrophalen Lage befindet und kurz vor dem Kollaps steht. Menschen stehen beispielsweise stundenlang an, um zu tanken. Diese Woche warnte der libanesische Armeechef General Joseph Aoun: “Wenn sich die wirtschaftliche Lage im Libanon weiter verschlechtert, wird dies unweigerlich zum Zusammenbruch von Institutionen führen, einschließlich des Militärestablishments”.

“Die Armee ist die einzige und letzte Institution, die noch kohärent ist und die Sicherheit und Stabilität im Libanon und in der Region garantiert”, sagte Aoun, der auch bemerkte, dass ihr Schaden zu “der Ausbreitung von Chaos” führen werde. Er warnte, dass ein Zusammenbruch des Militärs das Land anfällig machen werde und bat um ausländische Unterstützung für das Militär, um diese “heikle Phase” zu überstehen.

“Wir glauben, dass wir diese schwierige und heikle Phase dank der Entschlossenheit und des Willens unserer Soldaten und mit der Unterstützung des libanesischen Volkes und befreundeter Länder bestehen werden”, äußerte er.

Ein französischer Beamter sagte bei einem Treffen am Donnerstag, dass man mit Partnern wie den USA, Russland, China und europäischen Mächten sowie der arabischen Golfregion versuchen werde, mehrere Dutzend Millionen Dollar an Soforthilfe für die libanesische Armee aufzubringen, um einen Zusammenbruch zu verhindern, weil sich die wirtschaftliche und politische Krise des Landes weiter verschlimmert.

Frankreich hatte auch versucht den Druck auf die zankenden Politiker der ehemaligen Kolonie zu erhöhen, nachdem Versuche gescheitert waren, sie für eine neue Regierung zu gewinnen und Reformen einzuleiten. Dies hätte ausländisches Geld freigesetzt. Libanesische Sicherheitskräfte sind unzufrieden über den Währungscrash, der den Großteil ihrer Gehälter vernichtet hat.

Während in Israel am Sonntag die neue Regierung vereidigt wurde, stützte im Libanon die Währung auf einen bisher nie erreichten Wert ab, während sich das Land weiter in einer Finanz- und Politikkrise befindet. Wie Markthändler am Sonntag mitteilten wurde das libanesische Pfund bei rund 15.150 pro Dollar gehandelt. Damit hat es seit Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise Ende 2019 etwa 90% seines Wertes verloren. Diese tiefe wirtschaftliche Kernschmelze bedroht nun die Stabilität des Landes. Die Weltbank bezeichnet die Situation als eine der tiefsten Depressionen der modernen Geschichte.

 

Kommentar: Wenn ihr mich fragt ist es nur eine Frage der Zeit bis es zwischen Israel und der Hamas wieder richtig eskaliert. Heute fand die Polizei wieder Steine auf dem Tempelberg und stieß mit ‘Palästinensern’ zusammen, die die Steine auf sie warfen. Wie werden dann Erdogan und Putin regieren, die schon davon sprachen eine gemeinsame Friedensarmee zu schicken, um Gaza zu retten? Auch die Lage im Libanon sollten wird nicht unterschätzen. Überlegt euch mal, was der Zusammenbruch der libanesischen Armee für die Hisbollah bedeuten würde, die schätzungsweise zwischen 150.000 bis 250.000 Raketen auf Israel gerichtet hat. Dagegen ist die Hamas ein unorganisierter Haufen pubertärer Teenies.

Wir sollten uns von Kohavis Besuch in den USA auch nicht täuschen lassen. Dass Biden vorgestern Putin in den Nahen Osten eingeladen hat, wiegt sicherlich schwerer als Kohavis Besuch. Hatte nicht vor etwas mehr als einer Woche CENTCOM-Chef McKenzie genau davor gewarnt? Oh, Joe, was tust du da? Beim Krieg von Gog und Magog werden die USA aus welchem Grund auch immer jedenfalls nicht eingreifen. Vielleicht sind sie dann selbst in einem Krieg mit China und Russland verwickelt, die beiden sicherlich gemeinsame Sache machen, wenn es um die USA geht. 

Tja, was soll ich sagen? Gute Nachrichten sind das nur für diejenigen, die sehnsüchtig auf Jeschua warten.

Mehr als je zuvor ist es wichtig, dass wir die Erlösung, die er für uns durch sein vergossenes Blut am Kreuz erkauft hat, angenommen haben. Dies ist das Einzige, was uns in dieser Zeit noch Sicherheit gibt. 

 

Quellen: jpost.com, jpost.com und jpost.com

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