RED ALERT: Iran stellt Bedingungen für Fortsetzung der Gespräche und beschuldigt den Westen

 

Steve Forbes warnt davor, dass der Iran-Deal ein größerer Schnitzer als Afghanistan werden könnte (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)

Die 7. Verhandlungsrunde über den US-Wiedereinstieg ins Atomabkommen ist nicht wie von den USA gewünscht am Freitag zu Ende gegangen. Nachdem die Biden-Regierung 5 Monate darauf gewartet hatte, dass der Iran bereit ist, zu den Gesprächen zurückzukehren, erklärte dieser nun, dass die Ergebnisse der vorigen 6 Verhandlungsrunden nur “Entwürfe” seien und stellte sie infrage. Dieser herbe Rückschlag hatte sich zuvor angekündigt, als der Iran im Vorwege die Aufhebung aller Sanktionen gefordert hatte, ohne bereit zu sein, über das Atomprogramm zu sprechen. Auch kurz vor dem Beginn der Verhandlungen gab es schlechte Vorzeichen, als der Iran zugab ein Atomwaffenprogramm zu haben und auf Israels Vernichtung drängte. Die Hoffnungen, die die USA in die Verhandlungen gesetzt hatten, wurden offenbar nicht von Israel geteilt, denn der jüdische Staat bereitet einen großen Militärschlag gegen das iranische Atomprogramm vor und warnte die USA sich nicht erpressen zu lassen und die Verhandlungen einzustellen. Israel sieht offenbar den militärischen Weg als einzig realistische Möglichkeit, die iranische Atombombe zu stoppen, während die USA Israel davon abhalten wollen. Es ist unklar, ob sich die USA tatsächlich an einer militärischen Operation gegen das iranische Atomprogramm beteiligen würden. Da erwartet wird, dass für die iranische Atombombe in der konservativen Schätzung in weniger als 3 Wochen genügend hochangereichertes Uran zur Verfügung steht, meldete sich am letzten Donnerstag der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad und versprach die iranische Atombombe zu verhindern. Möglicherweise folgten darauf bereits Taten, denn gestern gab es eine Explosion bei der Nuklearanlage in Natanz, die der Iran offensichtlich versuchte zu vertuschen. Heute gab der Iran bekannt, auf Grundlage seiner eigenen Vorschläge weiter über den Wiedereinstieg zu verhandeln, schloss aber ein Zwischenabkommen aus.

Auf der Grundlage von Vorschlägen, die der Iran letzte Woche vorgelegt hatte, sei er bereit die Gespräche über den US-Wiedereintritt ins Atomabkommen von 2015 (JCPOA) wieder aufzunehmen, teilte der Iran heute mit, während er die Westmächte beschuldigte, die Verhandlungen in Wien verzögert zu haben. Nachdem der Iran nach 5-monatiger Pause letzte Woche zu den Atomgesprächen zurückgekehrt war, legte er 2 Resolutionsentwürfe zur Aufhebung von US-Sanktionen und atomaren Maßnahmen vor.

Die USA und europäischen Partner des Deals warfen dem iranischen Regime vor, einen Rückzieher zu machen. Ein hochrangiger Beamter der Biden-Regierung sagte, die Vorschläge hätten “jeden Kompromiss zurückgenommen, den der Iran in den letzten sechs Verhandlungsrunden ausgehandelt hatte”. Er machte den Vorwurf, dass der Iran versucht habe “alle Kompromisse, die andere – insbesondere die USA – eingegangen waren, einzusacken und dann mehr zu verlangen.”

Selbst das eng mit dem Iran verbundene Russland stellte das Engagement des iranischen Regimes für den Prozess in Frage. Angesichts der Entwicklungen hat Israel seine Rhetorik verstärkt. Der jüdische Staat ist nicht an den Gesprächen beteiligt, ist aber an dem Ausgang interessiert.

Heute schlug der Sprecher des iranischen Außenministeriums Saeed Khatibzadeh zurück und sagte auf einer Pressekonferenz zu den Entwurfsvorschlägen: “Unsere Texte sind voll verhandelbar”. Er warf den anderen Parteien auch vor, “ein Spiel mit Schuldzuweisungen spielen zu wollen”.

“Wir warten natürlich darauf, die Meinung der Gegenseite zu diesen Texten zu hören und ob sie uns ein echtes (Gegen-)Angebot schriftlich unterbreiten kann”, fügte Khatibzadeh hinzu. Er sagte auch, dass die Verhandlungen voraussichtlich “Ende der Woche” wieder aufgenommen würden, ging aber nicht näher darauf ein.

Khatibzadeh betonte, dass der Iran nur über die Aufhebung der Sanktionen verhandle und kein befristetes oder vorläufiges Abkommen erwäge. Er fügte hinzu, dass der Iran “keine Eile” habe und niemandem erlauben würde, mit seiner Zeit und Energie in Wien zu “spielen”. Nach seiner Aussage sei der Iran flexibel, jedoch treffe dies nicht auf die andere Seite zu.

“Wir wissen, was wir wollen und was wir wollen, liegt voll und ganz im Rahmen des JCPOA“, sagte der Sprecher und fügte hinzu, dass die vom Iran vorgelegten Texte verhandelt und geprüft werden könnten. Es sei wichtig, dass die Gespräche am kommenden Wochenende wieder aufgenommen werden, und sagte, die Gespräche seien noch nicht beendet, sondern wären nur einige Tage unterbrochen.

Auch wies Khatibzadeh die Forderungen des israelischen Premierministers Naftali Bennett an die Weltmächte zurück, den Iran dazu zu zwingen, die Urananreicherung einzustellen, bevor die Gespräche fortgesetzt werden könnten. Er sagte: “Das Besatzungsregime in Jerusalem ist seit dem ersten Tag gegen jeden Dialog in der Region.”

“Das Traurige an der Geschichte ist, dass diese Aussagen von Regimebeamten gemacht werden, die behaupten, über Atomsprengköpfe zu verfügen und keinem internationalen Überwachungsregime angehören und die Sicherheitsvorkehrungen nicht akzeptiert haben”, sagte Khatibzadeh und meinte, dass jede weitere Beschäftigung mit Bennetts Aussagen “Zeitverschwendung” wäre.

Auch die USA äußerten sich zum erfolglosen Ende der 7. Gesprächsrunde. “Der Iran scheint es im Moment nicht ernst zu meinen, das Notwendige zu tun, um zur Einhaltung zurückzukehren, deshalb haben wir diese Gesprächsrunde in Wien beendet“, sagte US-Außenminister Antony Blinken am Freitag. “Sollte sich der Weg zur Rückkehr zur Einhaltung des Abkommens als Sackgasse herausstellen, werden wir andere Optionen verfolgen.”

Wie diese anderen Optionen aussehen könnten, werden der israelische Verteidigungsminister Benjamin Gantz und Mossad-Chef David Barnea mit den USA besprechen. Sie fliegen diese Woche nach Washington, um das weitere Vorgehen zu koordinieren.

 

Unterdessen drängt man auch in Israel auf die Notwendigkeit zu handeln. Gestern hat der israelische Präsident Isaac Herzog im Rahmen einer offiziellen Zeremonie in der Residenz des Präsidenten in Jeruschalajim das Beglaubigungsschreiben des neu ernannten US-Botschafters Thomas Nides überreicht.

“Das Volk Israel empfängt Sie mit offenen Armen und einem offenen Herzen”, sagte Herzog zu Nides. “Für uns ist dies eine Feier einer gemeinsamen Vision und gemeinsamer Werte: Unabhängigkeit und Gleichheit, Freiheit, Menschenrechte und Freundschaft mit unserem engsten Verbündeten.”

Herzog spielte indirekt auf seinen verstorbenen Vater Chaim, ein ehemaliger israelischer Präsident und Botschafter bei den UN, an und sagte: “Meine Familie war mit mehr als 14 aufeinanderfolgenden amerikanischen Präsidenten beschäftigt und beteiligt. Als ich in den Vereinigten Staaten aufwuchs, wurde ich stark vom Geist der Verfassung, von ihrer sozialen Vielfalt und von der großen Tradition Ihrer Demokratie beeinflusst.”

Herzog fuhr fort: “Ich muss hinzufügen, wie berührt wir von Präsident Bidens herzlichen Bemerkungen bei der Chanukka-Kerzenanzündungszeremonie am Donnerstag im Weißen Haus waren, als er freundlich Israels neuer Botschafter in den Vereinigten Staaten begrüßte, mein lieber Bruder Mike Herzog.”

US-Präsident Biden hatte bei der Chanukka-Feier nicht nur indirekt über den Bau des Dritten Tempels in Kombination mit build back better gesprochen, sondern sich auch einige Schnitzer erlaubt, von denen einer direkt gegen die Makkabäer ging.

Herzog bedankte sich bei dem neuen Botschafter für die “unermüdliche Unterstützung und das kompromisslose Engagement” von Biden für die “eisernen Beziehungen” zwischen den beiden Ländern. Er sprach dann die “gemeinsame Bedrohung durch den Iran” an, die er als “größte Herausforderung” für die beiden Länder bezeichnete.

“Wir verfolgen die jüngsten Verhandlungen der internationalen Gemeinschaft mit [der Islamischen Republik] aufmerksam und werden eine umfassende diplomatische Lösung begrüßen, [die] die nukleare Bedrohung durch den Iran dauerhaft löst.” Herzog stellte jedoch fest: “Falls eine solche Lösung nicht erreicht wird, lässt Israel alle Optionen auf dem Tisch, und … wenn die internationale Gemeinschaft in dieser Frage keine energische Haltung einnimmt, wird Israel dies tun; Israel wird sich selbst schützen.”

 

Unterdessen versucht der Iran, der aufgrund seiner Nuklearpolitik im Nahen Osten immer mehr in die Isolation geraten ist, mit den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), die mit Israel über den Abraham Accord verbündet sind, “ein neues Kapitel aufzuschlagen”, wie Irans neuer Chefunterhändler für Nuklearwaffen Ali Bagheri Kani im November mitteilte. “Die Iraner haben erkannt, dass sie Brücken zum Golf bauen müssen. Das nehmen wir positiv auf”, sagte der diplomatischer Berater des VAE-Präsidenten Anwar Gargash.

Zu diesem Zweck traf sich der nationale Sicherheitsberater der VAE Tahnoun bin Zayed Al Nahyan heute morgen mit dem Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran Ali Shamkhani, in Teheran. Neben diesem Treffen wird sich Al Nahyan noch mit einer Reihe hochrangiger Beamter treffen, um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu verbessern.

 

Kommentar: Wenn ich mir ansehe, wie die USA und der Iran miteinander interagieren, dann muss ich an den Esel denken, dem der Reiter eine an einen Stock gebundene Karotte vor die Nase hält. Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll, so naiv kann man doch gar nicht sein. Das muss doch Absicht sein, oder?

Wie vertrauenswürdig die USA im Nahen Osten eingestuft werden zeigt nun die Reaktion der VAE. Nicht nur Israel ist wegen der iranischen Atombombe besorgt, auch die Golfstaaten sehen die Entwicklung mehr als kritisch. Fangen die VAE jetzt aus Angst an mit dem Iran zu kuscheln?

Übrigens, dass die Explosion in Natanz in der vorletzten Nacht keineswegs nur eine unangekündigte Luftverteidigungsübung war, bestätigte gestern Amir Tsarfati über Telegram und schrieb: “Jetzt ist also klar, dass letzte Nacht mindestens 5 UAVs in das iranische Luftverteidigungssystem in Natanz eingedrungen sind. Die Iraner sind schockiert!! Diese unbemannten Aufklärungsflugzeuge flogen ununterbrochen mindestens 40 Minuten über dem Nuklearstandort, da die Luftverteidigungssysteme sie nicht abschießen konnten.”

Amir veröffentlichte heute auch ein Video von der Explosion einer Pipeline in der Nähe von Teheran. Was es damit auf sich hat, weiß ich aber noch nicht. Ich kann mir vorstellen, dass Israel schon mal vorarbeitet, aber das ist nur meine Vermutung.

Wenn ich mir die Ereignisse um das iranische Atomprogramm so ansehe, muss ich sagen, dass sich der Trend weiter fortsetzt und der Punkt, an dem die Lage völlig eskalieren muss, immer näher kommt. Es könnte für die USA ein 2. Afghanistan werden, wie Steve Forbes oben im Video sagt. Ich vermute, dass die dann folgenden Ereignisse auch die Zerstörung von Damaskus und den ersten Krieg von Gog und Magog beinhalten werden. Wir sollten die Entwicklung deshalb besser im Auge behalten, denn sie gibt uns sicherlich einen guten Hinweis darauf, wann Jeschua endlich kommt, um uns zu sich zu holen. Da es auf der Erde jeden Tag schlimmer wird, müssen wir ganz davor sein.

Deshalb ermutige ich euch, euch nicht von den Dingen erschrecken zu lassen, denn sie müssen offensichtlich geschehen. Gott hat immer noch die volle Kontrolle über das Weltgeschehen und das wird sich niemals ändern. Ebenso hält er unsere kleinen Leben in seiner Hand, egal durch welche Anfechtung wir gerade durchgehen müssen und diese Aussage treffe ich nicht gemütlich vom Sofa aus, das könnt ihr mir glauben.

Während wir also sehnsüchtig auf unseren König Jeschua warten, möchte ich die verbliebene Zeit nutzen und dich darauf hinweisen, dass die Zustände auf dieser Welt vor seinem Zweiten Kommen nicht besser werden, ganz im Gegenteil. Die gute Nachricht ist aber, dass wir all dem was in der Trübsal geschehen wird, entgehen werden, wenn wir zu Jeschua gehören. Ist er noch nicht dein König?

Ich ermutige dich sehr, ihn jetzt zu suchen! Er wartet bereits sehsüchtig auf dich!

 

Quellen: timesofisrael.com, jpost.com, israel365news.com und jpost.com

4 Gedanken zu „RED ALERT: Iran stellt Bedingungen für Fortsetzung der Gespräche und beschuldigt den Westen

  • 07/12/2021 um 13:26
    Permalink

    Hallo Henry ich möchte dir nochmals danken für die vielen Nachrichten und Information und News.
    Wir brauchen dich du bist super.
    Ich wünsche dir und auch unsere Geschwister Gottes Segen und Jesus Liebe.
    Wir sind alle bereit und warten auf Jesus.
    Gruss Matthäus

    Antwort
  • 07/12/2021 um 13:43
    Permalink

    Aber das ist meine Freude,dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn.,dass ich verkündige all dein Tun.
    Psalm 73:28

    Lieber Matthäus,
    auch ich wünsche dir Gottes allumfassenden Segen!
    Du bist eine Bereicherung für diese Seite.
    Der Herr segne dich und alle die diese Seite lesen.
    SHALOM,Ralf

    Antwort
  • 07/12/2021 um 13:49
    Permalink

    Danke Ralf für deine schöne Worten.
    Gruss Matthäus

    An alle liebe Geschwister Jesus kommt bereit sein……

    Jesus ist Liebe

    Antwort

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