RED ALERT: Iran greift USA und Israel an und Jordanien fordert Zweistaatenlösung bei UN-Vollversammlung

Raisi greift USA und Israel an (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)
Jordanien fordert Zweistaatenlösung (deutsche automatische Untertitel verfügbar)

Die Machtübernahme der Biden-Administration im Januar hat die Welt stärker verändert als viele es für möglich gehalten hätten. Das bekommt auch Israel zu spüren, denn der jüdische Staat hat nicht nur mehr die Rückendeckung der USA, sondern diese betreiben eine Politik, die Israel ernsthaft in Gefahr bringt. Während die USA mit dem Iran über den Wiedereinstieg ins Atomabkommen verhandeln, reicherte dieser im bisherigen Verlauf des Jahres sein Uran weiter an und ist nun weniger als einen Monat von der Atombombe entfernt. Kürzlich tauschte der neue Präsident Ebrahim Raisi den bisherigen Chefunterhändler gegen einen Hardliner aus und erklärte in wenigen Wochen die Verhandlungen wiederaufnehmen zu wollen. Neben der drohenden iranischen Atombombe stellt auch die die Wiederaufnahme der Zweistaatenlösung durch die US-Regierung eine große Gefahr für Israel dar. Dazu gehört auch die israelische Souveränität auf dem israelischen Golan zu untergraben und die Bezeichnung der jüdischen Orte in Jehuda und Schomron (Judäa und Samaria) als illegal zu fordern, um einen ‘palästinensischen’ Staat vorzubereiten. Unterstützung erhalten die USA dabei vom Irak-Gipfel, der Anfang Juli stattfand, und dem Oman, der Israel zur Schaffung eines ‘palästinensischen’ Staates drängt. Dazu gesellen sich weitere Unterstützer dieser Idee. Als sich US-Präsident Joe Biden und der israelische Premierminister Naftali Bennett Ende August trafen, bekräftigte Biden sein Vorhaben “Wege zu finden, den Frieden und die Sicherheit für Israelis und Palästinenser voranzutreiben”. Kurze Zeit später besuchten US-Senatoren Israel und sprachen erneut von der Zweistaatenlösung. Derzeit findet die UN-Vollversammlung in New York statt und die iranische Atombombe und die Zweistaatenlösung kamen zur Sprache.

Am Dienstag forderte der iranische Präsident Ebrahim Raisi in seiner ersten Ansprache bei den UN per Video das Ende der amerikanischen Sanktionen gegen seinen Staat. Diese seien der “neue Weg des Krieges mit den Nationen der Welt”.

“Sanktionen, insbesondere Sanktionen gegen Medizin zum Zeitpunkt der COVID-19-Pandemie, sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit”, sagte Raisi und behauptete, der Iran sei das “medizinische Zentrum der Region”, dessen Atomprogramm auf friedliche Zwecke wie Radiopharmaka ausgerichtet sei. Weiterhin bestand er darauf, dass der Iran “die Herstellung und Lagerung von Atomwaffen als verboten” ansehe und Atomwaffen “keinen Platz in unserer Verteidigungsdoktrin und Abschreckungspolitik haben”.

Raisi meinte auch, dass die “Maximaldruck”-Kampagne der Trump-Administration, nachdem diese das Atomabkommen von 2015 verlassen hatte, “völlig gescheitert” sei. Er forderte die USA auf, ihre Sanktionen zu beenden und dass “alle Parteien” zum Abkommen zurückkehren.

Die USA hatten angekündigt zum Abkommen zurückkehren zu wollen und die Verhandlungen mit dem Iran aufzunehmen. Biden, der ebenfalls am Dienstag sprach sagte, dass die USA den Iran vom Besitz von Atomwaffen abhalten wollen, “wir aber bereit sind, zur vollständigen Einhaltung des Abkommens zurückzukehren, wenn der Iran dasselbe tut.”

Von der New York Times wurde berichtet, dass der Iran “das Herzstück vieler Hinterzimmerdiplomatie” bei der Versammlung gewesen sei. Nachdem die 6. Runde der Verhandlungen im Juni abgeschlossen wurde und die Regierung des Irans sich änderte, gibt es noch keinen neuen Termin für die nächste Runde. Der Iran, der weniger als einen Monat von Nuklearwaffen entfernt ist und weiterhin fleißig Uran anreichert, gibt an, dass er mehr Zeit brauchen würde, da sich die neue Regierung erst zurechtfinden müsse. Die USA werden aber “nicht ewig warten können”, sagte der US-Sonderbeauftragte für den Iran Robert Malley am 3. September gegenüber Reportern. Iranische Beamte wiederholten am Dienstag ihre Aussage, dass die Gespräche “wahrscheinlich in den kommenden Wochen wieder aufgenommen werden”.

Neben den Lügen in Bezug auf die Atombombe, kritisierte Raisi Israel in seiner Rede auch scharf und sagte: “Das zionistische Besatzerregime ist der Organisator des größten Staatsterrorismus, dessen Agenda darin besteht, Frauen und Kinder in Gaza und der Westbank abzuschlachten”. Und forderte ein Referendum, an dem “alle Palästinenser aller Religionen und Ethnien, einschließlich Muslime, Christen und Juden” beteiligt sind, um das Schicksal des jüdischen Staates zu bestimmen.

Israel und USA haben letzte Woche über einen “Plan B” gesprochen, falls der Iran nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren sollte.

Neben Raisi gehörte auch Jordaniens König Abdullah II. zu den Sprechern bei der UN-Vollversammlung und nutzte die Gelegenheit, um zu erwähnen, dass der Status quo im israelisch-‘palästinensischen’ Konflikt unhaltbar sei. Er forderte eine Zweistaatenlösung, um diesen zu beenden. In einer aufgezeichneten Rede, die am Mittwoch vorgespielt wurde, sagte der König: “Wie viele Kinder werden noch sterben, bevor die Welt erwacht?”

“Der erbitterte Krieg gegen Gaza dieses letzte Jahr hat uns daran erinnert, dass die gegenwärtige Situation einfach unhaltbar ist”, sagte König Abdullah II.. “Echte Sicherheit für beide Seiten – ja für die ganze Welt – kann nur durch die Zwei-Stufen-Lösung erreicht werden, eine Lösung, die zur Errichtung eines unabhängigen, souveränen und lebensfähigen palästinensischen Staates mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt führt, der Seite an Seite mit Israel in Frieden und Sicherheit, auf der Grundlage der Linien vom Juni 1967, lebt.”

Der König verwies auch auf die besondere Aufgabe Jordaniens als Hüter der islamischen und christlichen Stätten der Stadt. Der UN-Versammlung sagte er, dass es für Jeruschalajim an der Zeit sei, die 3 monotheistischen Religionen zu vereinen statt zu teilen.

“Ich glaube, dass Jerusalems Heiligkeit gegenüber Muslimen, Christen und Juden uns zusammenbringen kann und muss”, sagte er. “Mit internationaler Hilfe kann die heilige Stadt kein Grund der Spaltung sein, sondern ein Symbol der Einheit, das für alle sichtbar ist.”

Zusammen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) hatte Jordanien den Verlust der heiligen Stätten, besonders des Tempelbergs, befürchtet. Obwohl es laut der Vereinbarung nach dem Sechstagekrieg nur Muslimen erlaubt ist auf dem Tempelberg zu beten, hat seit Pessach 2019 das jüdische Gebet den Berg immer mehr erobert.

Am Dienstag sprach auch Biden vor der Versammlung und brachte seine Unterstützung für eine Zweistaatenlösung zum Ausdruck. Er sagte jedoch, dass man “von diesem Ziel derzeit noch weit entfernt” sei. Voraussichtlich am nächsten Montag wird Bennett vor der UN sprechen, er hatte zuvor erklärt, dass er einen eigenen ‘palästinensischen’ Staat nicht unterstützt und auch keine Verhandlungen über eine solche Resolution aufnehmen werde.

Die Lösung des Konflikts auf Eis zu legen ist in den Augen von Jordanien, Ägypten und der PA ein Fehler und sie warnten davor.

In dem Livestream anlässlich des ersten Jahrestags des Abraham Accords, den US-Außenminister Anthony Blinken am 17. September ausgerichtet hatte, sprach sich auch Marokko für eine Zweistaatenlösung aus.

 

UPDATE 20:00: Das US-Repräsentantenhaus hat heute Abend der Iron Dome-Unterstützung in Höhe von 1 Milliarde US Dollar zugestimmt. “Das Engagement der Vereinigten Staaten für die Sicherheit unseres Freundes und Verbündeten Israel ist stark. Die Budgetierung von Abfangraketen, die Israel vor diesem Angriff schützen sollen, ist unsere rechtliche und moralische Pflicht”, sagte die Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Repräsentantenhauses Rosa de Lauro und fügte hinzu: “Wir fördern dieses Gesetz, um das parteiübergreifende Engagement des US-Kongresses für die Sicherheit Israels als Teil eines Nahen Ostens mit dauerhaftem Frieden zu veranschaulichen”.

 

Kommentar: Abgesehen von der Gründung des jüdischen Staates war die UN nie besonders israelfreundlich, wer das nicht glaubt, dem empfehle ich das Buch Vereinte Nationen gegen Israel. Dass Raisi seine Lügen und seinen Hass dort verbreiten darf, sollte uns nicht wundern, aber wer glaubt, dass der Iran nur Röntgengeräte herstellen will, der glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet. Wie naiv ist die Welt bitteschön, das muss doch Absicht sein!

Den Krieg mit dem Iran hat Israel jedenfalls vor sich und die Streichung der Unterstützung für Iron Dome ist da nicht gerade hilfreich, auch in moralischer Hinsicht. Selbst wenn diese über einen anderen Weg Israel später zugute kommen soll, so habe ich jetzt aber auch von einem möglichen Problem dabei gehört. Derzeit versuchen die USA einen Government Shutdown zu verhindern, der die Arbeit der Regierung auf Eis legt, wenn eine bestimmte Schuldensumme überschritten wird. Ein erneuter Versuch, die Iron Dome-Unterstützung auf den Weg zu bringen, könnte von einem Shutdown eingefroren werden.

Die UN arbeiten derzeit auch an Our Common Agenda von UN-Chef Guterres, darin fordert er eine Neue Weltordnung, die von den UN angeführt wird. Diese Agenda will einen neuen Frieden herbeiführen, der im Nahen Osten starten soll. Außerdem fordert Guterres eine digitale globale Währung, die es erlaubt jeden Kauf und Verkauf zu verfolgen und eine globale Impfpflicht. Die Agenda soll eine Globale Regierung stärken, weil die vom Klimawandel und Coronavirus bedrohte Welt dies bräuchte. Kürzlich warnte er vor dem Zusammenbruch der bestehenden Weltordnung. Ich hatte noch nicht die Zeit, mich intensiver mit Our Common Agenda zu beschäftigen, wollte euch aber kurz darüber informieren. James Kaddis hatte mich darauf aufmerksam gemacht.

Wie ihr seht nehmen die Geburtswehen, die Jeschua vor seinem Kommen beschrieben hat, weiter kräftig zu. Diese Agenda von Guterres erinnert doch sehr stark an Offenbarung 13. Das was jetzt passiert ist krasser, als ich es mir je ausdenken könnte. Lasst uns nicht vergessen, auch Prophetie hat ein Ablaufdatum.

Und deshalb steht fest: Jeschua kommt!

Das ist unser Lichtblick und unsere Hoffnung in dieser finsteren Zeit! Ich hoffe, dass noch viele ihn finden, bevor er dann tatsächlich da ist und möchte dich auf die Erlösung hinweisen, die er auch für dich teuer erkauft hat, damit du vor dieser Neuen Weltordnung gerettet werden kannst, denn das was kommt wird ein unvorstellbarer Horror werden.

Nimm Jeschua an, du wirst es nicht bereuen!

 

Quellen: israel365news.com und jpost.com

3 Gedanken zu „RED ALERT: Iran greift USA und Israel an und Jordanien fordert Zweistaatenlösung bei UN-Vollversammlung

  • 24/09/2021 um 19:32
    Permalink

    Hallo zusammen ich denke das die Endrückung in kürze kommt vieleicht noch in diesen Jahr aber eventuell nächste Jahr.Aber wenn wir die letzten Generation sind dann sollte dieses Jahr am Herbst kommen und nächste Jahr 2022 Mai wird eine Generation schon 81 Jahre sein in der Bibel ist es 70 Jahre und wenn es hoch kommt 80 Jahre.Ich weiss man sollte nicht rechnen aber wenn man diese Zeichen sieht ist es sehr nahe.Ich denke wenn Jesus Christus uns holen kommt beginnt der Antikrist sein Werk mit RFID Chip oder Tatto auf Haut unter Haut Bargeld wird abgeschafft die totale Kontrolle.Aber das werden wir nicht sehen.Seit bereit Jesus Christus kommt Gruss Matthäus

    Antwort
  • 25/09/2021 um 20:29
    Permalink

    Shalom lieber Matthäus
    Es gibt da einen Spruch der lautet so… Bellende Hunde beißen nicht.

    Bennet ist für keine Zweistaaten Lösung und ob Iran in wenigen Wochen eine Bombe fertig gebastelt hat daß denke ich hat Gott JHWH voll im Überblick.

    Ob jetzt ein Krieg in Israel kurz über lang im Anmarsch ist da sollten wir voller Vertrauen auf Jeshua Adonai sehen….. Abwarten und in der Ruhe bleiben . Jeshua hat alles im Griff und es kommt nur das Zustande was geschrieben steht.
    In Israel werden Lehrkräfte unbezahlt bereits in Urlaub geschickt die nicht geimpft oder genesen oder sich nicht testen lassen. Das ist echt krass. Es wird immer krasser…..

    Shalom

    Antwort
    • 26/09/2021 um 6:51
      Permalink

      Johannes 6, 37: Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen;
      Johannes 6, 38: denn ich bin vom Himmel herniedergekommen, nicht auf daß ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
      Johannes 6, 39: Dies aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, daß ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere, sondern es auferwecke am letzten Tage.
      Johannes 6, 40: Denn dies ist der Wille meines Vaters, daß jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben habe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage.
      Johannes 6, 44: Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, daß der Vater, der mich gesandt hat, ihn ziehe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage.

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.