RED ALERT: Infrastrukturarbeiten in NEOM haben begonnen

Saudi-Arabien wirbt für seine futuristische Mega-City (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)
bereits Anfang des Jahres wurde das Prinzip vom The Line erklärt (deutsche automatische Untertitel verfügbar)

Um das Königreich für die Zeit nach dem Öl vorzubereiten hat Saudi-Arabien, der weltweit größte Exporteur von Erdöl, mit dem Bau einer neuen Stadt begonnen, die direkt aus den besten Sciencefictionromanen stammen könnte. Die Megacity NEOM soll 2030 fertig gestellt sein und die größte Stadt der Welt werden. Nach den Plänen Saudi-Arabiens wird sie mit einer Fläche von 26.500 km² dem 4-fachen von Tokyo inklusive seiner Metropolregion entsprechen. Dies entspricht fast der Größe Israels für eine einzige Stadt. Auch technisch soll die Stadt auf dem allerneusten Stand sein und 100% klimaneutral funktionieren. Weitere Beschreibungen klingen nach völlig realitätsfremden Sciencefiction, sollen aber Realität werden. An diesem Ort soll die Menschheit mit allen Rassen, Sprachen und Kulturen wieder zusammenfinden, wie es heißt. Dazu soll NEOM im erzkonservativen Saudi-Arabien ein Stadtstaat mit eigenen Gesetzen werden, der sich fundamental vom Rest des Königreichs abheben wird. Es soll außerdem eine Steuerung der alltäglichen Abläufe durch Künstliche Intelligenz, digitale Überwachung von Verbrechen in Echtzeit geben und die Menschheit soll dort auf ihre nächste Entwicklungsstufe katapultiert werden. Insgesamt macht NEOM den Eindruck, als ob die Stadt die Verwirklichung der Vision der Vierten Industriellen Revolution vom Gründer des Weltwirtschaftsforums Klaus Schwab ist, die durch THE GREAT RESET herbeigeführt werden soll. Dass NEOM keineswegs ein Hirngespinst ist, wie es auf den ersten Blick scheinen mag, zeigt, dass Saudi-Arabien im April 2020 einen Protestanten erschossen hat, der nicht bereit war sein Land für dieses Megaprojekt abzugeben. Außerdem fand Ende November 2020 ein Treffen vom ehemaligen Premierminister Benjamin Netanjahu, dem ehemaligen Mossadchef Yossi Cohen und dem ehemaligen US-Außenminister Mike Pompeo mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed Bin Salman in NEOM statt, um die Normalisierung zwischen Israel und Saudi-Arabien zu besprechen. In der Tat ist Saudi-Arabien bei dem Bau der Stadt auf Israel angewiesen, denn einerseits liefert Israel wichtige Technologie zur Realisierung der Vision und andererseits muss Israel beim Bau von NEOM zustimmen, denn die Stadt soll bis Ägypten hineinragen und über eine Brücke mit der Sinaihalbinsel verbunden werden. Aufgrund des Friedensabkommens mit Ägypten, das Israel den freien Zugang durch das Rote Meer garantiert, muss der jüdische Staat dem Bau der Brücke zustimmen. Auf dem Festland von Saudi-Arabien hat jetzt jedenfalls der Bau von The Line begonnen.

Damit NEOM wie geplant ab 2024 die Türen für die neuen Einwohner öffnen kann, hat Saudi-Arabien die Arbeit an der futuristischen Wüstenstadt begonnen, die frei von Autos und Straßen sein und zu 100 Prozent mit sauberer Energie versorgt werden soll. Nachdem erstmals vom saudischen Kronprinzen und Vorstandsvorsitzenden der NEOM Company Mohammed bin Salman im Januar angekündigt, haben jetzt die Bauarbeiten von The Line angefangen. Dabei handelt es sich um eine etwa 170km lange Reihe von Stadtgebieten entlang dessen, was als zentrales “Rückgrat” der Stadt bezeichnet wird.

Bulldozer haben damit begonnen, Erde zu bewegen und Tunnel durch Berge zu bohren, damit die 3 Schichten der linearen Stadt installiert werden können. Diese sind eine Oberflächenregion für Fußgänger sowie 2 unterirdische Schichten für Verkehr und Infrastruktur.

“Es ist ein riesiges Unterfangen”, sagte der Geschäftsführer des Projekts Nadhmi Al-Nasr und schätzte, dass “nicht einmal ein Prozent” der Arbeit, die für die Planung und den Bau von The Line erforderlich ist, erledigt ist.

Anstatt von einem Ausgangspunkt aus zu bauen, fügte Al-Nasr hinzu, dass die Entwickler erwägen, “von zwei Punkten aus zu beginnen” und in Richtung Zentrum zu bauen.

Die einzelnen Abschnitte von The Line erstrecken sich von den Bergen im Nordwesten Saudi-Arabiens bis zum Roten Meer und werden insgesamt bis zu 1 Million Menschen beherbergen. Durch Ultra-High-Speed-Transit und “autonome Mobilitätslösungen” werden die einzelnen Elemente von The Line miteinander verbunden sein, wurde zu Jahresbeginn bekannt.

The Line ist das erste Mal seit 150 Jahren, dass eine große Stadtentwicklung um den Menschen herum konzipiert wurde, nicht um Straßen. Begehbarkeit wird das Leben auf The Line bestimmen – alle wesentlichen täglichen Dienstleistungen wie Schulen, Kliniken, Freizeiteinrichtungen sowie Grünflächen, innerhalb von fünf Minuten zu Fuß zu erreichen”, hatte Mohammed bin Salman bei der Vorstellung bemerkt.

Durch die lineare Form und die unterirdische Infrastruktur von The Line, werden 95% der natürlichen Landschaft erhalten bleiben, äußerten die Entwickler. The Line soll eine Blaupause dafür sein, wie Mensch und Planet in Harmonie koexistieren können.

“Warum sollten wir der Entwicklung zuliebe die Natur opfern?” fragte Bin Salman im Januar. “Warum sollten jedes Jahr 7 Millionen Menschen an der Umweltverschmutzung sterben? Warum sollten wir jedes Jahr 1 Million Menschen durch Verkehrsunfälle verlieren?”

NEOM soll eine direkte Antwort auf einige der dringendsten heutigen Herausforderungen der Menschheit werden, wie zum Beispiel veraltete Infrastruktur, Umweltverschmutzung, Verkehr und Überlastung durch Menschen.

So sollen Ultrahochgeschwindigkeits-Transit- und autonome Mobilitätslösungen das Reisen erleichtern und den Bewohnern die Möglichkeit geben, Zeit für Gesundheit und Wohlbefinden zu gewinnen. Es wird erwartet, dass keine Fahrt länger als 20 Minuten dauern wird, sagte Bin Salman und fügte hinzu, dass die Gemeinschaften von The Line kognitiv sein werden und von Künstlicher Intelligenz angetrieben werden sollen, die kontinuierlich weiterentwickelt wird, um das Leben zu erleichtern und Zeit sowohl für Bewohner als auch für Unternehmen zu schaffen.

Zwischen 100 und 200 Milliarden US-Dollar wird Saudi-Arabien in The Line investieren und damit voraussichtlich 380.000 neue Arbeitsplätze schaffen und das BIP Saudi-Arabiens bis 2030 um etwa 48 Milliarden US-Dollar steigern.

 

NEOM soll die größte Stadt der Welt werden

 

Das Megaprojekt NOEM, welches insgesamt 500 Milliarden Dollar kosten und 26.500 km² umfassen soll, erfährt mit The Line den ersten Teil der Umsetzung. Entstehen wird die größte Stadt der Welt in der saudi-arabischen Provinz Tabuk nahe der Grenze zu Jordanien und Ägypten. Der Name NEOM setzt sich dabei aus dem griechischen Wort neos für ‘neu’ und mustaqbal, arabisch für ‘Zukunft’ zusammen. Bin Salman möchte mit dem gigantischen Stadtstaat Saudi-Arabien in ein Technologiezentrum wie das Silicon Valley verwandeln und gleichzeitig Städte, Forschungszentren, Bildungszonen und Touristenattraktionen einzubeziehen. Saudi-Arabien soll dadurch unabhängig vom Öl werden.

In einer Pressemitteilung vom Anfang des Jahres hieß es: “NEOM ist ein Beschleuniger des menschlichen Fortschritts und eine Vision, wie eine neue Zukunft aussehen könnte”.

“Es wird ein Reiseziel und ein Zuhause für Menschen sein, die große Träume haben und Teil des Aufbaus eines neuen Modells für außergewöhnliche Lebensqualität, die Schaffung florierender Unternehmen und die Neuerfindung des Umweltschutzes sein möchten.”

Geplant sind neben der höchsten Dichte an Michelin-Sterne-Restaurants der Welt auch fliegende Drohnen-Taxis und ein Vergnügungspark im Jurassic Park-Stil mit Roboter-Dinosauriern. Das ist jedoch noch nicht alles, denn die karge Landschaft der Region würde durch Wolkensaatmaschinen, den größten Korallengarten der Welt, im Dunkeln leuchtenden Sand am Strand und einen riesigen künstlichen Mond aus Drohnen, der jede Nacht aufleuchtet, verändert werden.

“Wenn Sie heute nach NEOM gehen, werden Sie überall Bauarbeiten sehen, überall Erdarbeiten sehen, Sie werden Regionen sehen, die entwickelt werden”, sagte Al-Nasr und fügte hinzu, dass bereits 1.500 NEOM-Mitarbeiter vor Ort arbeiten und leben.

NEOM, das in 16-Bezirke unterteilt werden soll, wird als das größte kohlenstofffreie System der Welt angepriesen. Der Stadtstaat würde sich auf  Windparks, Solarenergie und modernste Technologie verlassen, die Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff als Treibstoff umwandelt.

Doch Al-Nasr gab auch zu, dass noch einige Hindernisse zu überwinden sind, denn NEOM wird rum eine Technologie herum entworfen, die noch nicht existiert.

Nachdem der Bau bereits im ersten Quartal 2021 beginnen sollte, geht es jetzt endlich los, den Stadtstaat NEOM zu einer “Freizone” mit anderen Gesetzen als der Rest von Saudi-Arabien zu erklären. Diese könnte laut Al-Nasr bereits in den ersten Monaten des nächsten Jahrs Realität werden.

Im Oktober hatte NEOM Angebote für den Bau von 31 km langen Tunnel im Rahmen von The Line mit der Frist zum 30. Dezember ausgeschrieben.

 

Kommentar: Ende 2019 hatte ich zum ersten Mal über NEOM berichtet. Damals hatte ich den Beitrag NEOM ist Babylon genannt. Ich weiß, dass es viele verschiedene Meinungen dazu gibt, was das Babylon der Endzeit angeht. Manche halten Rom, genauer den Vatikan für das Babylon der Endzeit, ich habe das früher auch gedacht, denn sehr viel spricht dafür. Andere denken, dass es New York City, gar die USA als ganzen Land oder ein weltumspannendes geistliches System ist. Auch wenn ich in all dem Elemente sehe, die für Babylon sprechen, so bin ich doch zu dem Schluss gekommen, dass es sich um eine ganz konkrete Stadt oder Region handeln muss.

Nachdem ich mir in der Schrift alle Voraussetzungen für das Babylon der Endzeit angesehen habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es sich um eine konkrete Stadt oder Region handeln muss und es auch klar ist, um was es sich handelt. Dabei fallen der Vatikan und New York City für mich raus, denn beide sind nicht in der Wüste.

Nach all dem, was ich erforscht habe, kann Babylon aus meiner Sicht nur im Nahen Osten sein und die Westküste Saudi-Arabiens meinen. Dort finden wir Mekka, den größten Götzendienst der Welt, Medina und neuerdings auch NEOM.

Ich denke, dass der Islam in der Endzeit eine Schlüsselrolle spielen wird, denn der Konflikt von Juden und Arabern geht viele Jahrtausende bis zu Avraham zurück. Das was wir heute sehen ist genau dieser Konflikt um die Erwählung Gottes, die sowohl Juden als auch Araber (mehrheitlich Muslime) für sich beanspruchen. Dazu kommt, dass der Koran das einzige “heilige” Buch ist, dass Jeschua als Messias explizit ablehnt und seine Kreuzigung leugnet. Ich habe 2013 den Koran komplett gelesen und seitdem ist mir einiges klar. Auch wenn wir auf den Tempelberg, genauer auf den Ort schauen, auf dem die ersten beiden jüdischen Tempel standen, dann stellen wir fest, dass dort der Felsendom steht, der die Inschrift ‘Gott hat keinen Sohn’ trägt. Dies ist der Ort, an dem Avraham seinen Sohn Itzhak opfern sollte, denn der Berg Moriah ist der Har HaBeit, der Tempelberg.

Wie auch immer, für mich macht es Sinn, dass die beiden heiligsten Städte des Islams in der Trübsal zerstört werden und damit Jeruschalajim, was häufig als drittheiligster Ort des Islams gilt, in den Fokus gerät. Da ich einen islamischen Antimessias erwarte, macht es Sinn, dass dieser nach der Zerstörung von Mekka, Medina und NEOM auf Jeruschalajim ausweicht und von dort aus seine Herrschaft ausübt.

Auch meine Erkenntnis ist nur Stückwerk und ich gebe euch hier die Puzzleteile, die ich habe. Falls ihr anderer Meinung seid was Babylon angeht, so möchte ich euch sagen, dass dies für mich kein Problem ist. Solange wir uns einig sind, dass allein in Jeschua die Erlösung ist und dass nur er für unsere Verfehlungen starb, ist alles gut. Bitte denkt daran, dass alle Erkenntnis vergehen wird, wenn Jeschua kommt. Die Liebe untereinander aber wird bleiben. Ich für meinen Teil habe mich deshalb entschieden, mich auf das zu konzentrieren, was ewigen Wert hat. Und bei allem was ich sehe, haben wir gar keine Zeit mehr für theologische Diskussionen.

Falls die Zukunft, also das Reich des Antimessias die krankhafte Dystopie von Klaus Schwab sein sollte, dann haben wir mit NEOM das perfekt passende Babylon dazu. Interessanterweise passt das auch zu der ganzen Klimawandel-Panikmache, die bei der COP26 Thema war.

NEOM ist das passende Beispiel für des endzeitlichen Babylons für mich. Ich denke daran, dass der Turm von Babylon oder die Arbeit daran zerstört wurde, bevor er fertig war. Bei NEOM erwarte ich das Gleiche, denn die Stadt soll 2030 fertig sein, dass Zweite Kommen Jeschuas wird allerdings in den Herbst 2028 fallen, damit die Prophetie vom Feigenbaum erfüllt werden kann.

Ist euch aufgefallen, dass es oben im ersten Video heißt, dass Wasser verändert werden soll, so dass es für immer fließt. Bin ich der Einzige, den das an die Offenbarung erinnert?:

 “Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der hervorging aus dem Thron Gottes und des Lammes. In der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, war der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes sind zur Heilung der Nationen” (Offenbarung 22,1.2).

 

Für mich sieht es immer mehr danach aus, als ob man mit NEOM das Neue Jeruschalajim nachbauen will. Leute, Spoiler Alert, das wird scheitern!

Sicher ist, dass sich Gottes zu 100% erfüllen wird und das völlig unabhängig davon, wie viel wir davon verstehen, richtig interpretieren oder auch nicht.

Ist es nicht so, dass seine Botschaft auf der einen Seite so einfach ist, dass jedes kleine Kind sie versteht und auf der anderen Seite so unendlich tief ist, dass wir die ganze Ewigkeit brauchen werden, um alles zu verstehen?

Während wir in der Tiefe der hebräischen Schrift forschen können, um beispielsweise zu erkennen, was es mit Alpha und Omega, besser Aleph und Taw oder dem ersten Wort der Schrift auf sich hat, so ist Erlösung doch so simpel:

“Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der ihm vertraut, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat (Jochanan 3,16).

 

Quellen: daliymail.co.uk, tradearabia.com und zawya.com

 

35 Gedanken zu „RED ALERT: Infrastrukturarbeiten in NEOM haben begonnen

  • 14/11/2021 um 1:27
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    Lieber Henry,

    ich bin bei weitem nicht so versiert im Bibelwissen wie Du und viele der Geschwister hier,

    Aber bevor ich Deinen Artikel auch nur halb gelesen habe, da hatte ich nur einen Gedanken: BABYLON.

    Antwort
  • 14/11/2021 um 1:48
    Permalink

    Liebe Moni,

    danke für deinen Kommentar. Weißt du, egal wie versiert oder auch nicht, wenn unser König kommt, werden wir, die wir wiedergeboren sind, einfach nur happy sein. Dann wird die bisherige Erkenntnis einfach völlig egal sein und keiner von uns, ich auch nicht, wird noch an dem interessiert sein, was ich hier berichte.

    Wir werden einfach nur feiern, und man freue ich mich auf diesen Tag!

    Bis dahin hoffe ich, dass ich für euch eine Ermutigung und eine Hilfe bin, durch diese schwierige Zeit zu navigieren.

    Liebe Grüße und dir Gottes umfassenden Frieden,
    Henry

    Antwort
    • 14/11/2021 um 17:09
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      Hallo Henry ist NEOM die vorbereitung von Great Reset?Das ist doch vom Klaus Schwab.In Saudia Arabien wird es im Jahr 2030 fertig sein aber passiert das während der 7 Jahre Trübsal?Oder kann dann erst der Friedevertrag unterzeichnet werden?Dann geht es ja noch viele Jahre bis zur Endrückung und das mit 80 Jahren Generation?Kannst du mir das erklären?
      Gruss Matthäus

      Antwort
      • 14/11/2021 um 17:32
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        Lieber Mathäus,

        Was war denn mit dem biblischen Babylon? Es wurde nie fertig gestellt.

        Was geschehen ist, wird wieder geschehen, was getan wurde, wird man wieder tun: Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

        So wird dieses Neom wohl auch nie fertig gestellt werden.
        Der Bau hat begonnen, schau ma mal, wie lange der Herr sie buddeln lässt 🙂

        Antwort
        • 14/11/2021 um 19:19
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          Hallo Moni danke für für die Antwort Gruss Matthäus

          Antwort
  • 14/11/2021 um 3:05
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    Hallo Harry,
    eine Voraussetzung für die Babylon-Theorie wäre ja, dass Neom auf sieben Bergen errichtet wird. Weißt Du zufällig ob das zutrifft?

    Antwort
  • 14/11/2021 um 5:38
    Permalink

    Mir ging es ebenso: erster Gedanke Babylon. Der Mensch baut auf Sand, währen Gott eine unvergleichliche, ewige Stadt auf dem Felsen, Jeschua, errichtet.
    Woran ich spontan denken musste: Jared Kushner war Anfang des Jahres dort um Gespräche mit dem Kronprinzen zu führen. Ist es nicht interessant, dass Kushners Erstgeburt „Arabella“ (arabische Schönheit) heißt. Ungewöhnlich, wenn man doch jüdische Wurzeln hat und im entferntesten an den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs glaubt…
    Wer weiß, welcher Millionär sich sein Wohnrecht in NEOM bereits teuer erkauft hat.
    Dabei ist das unvergleichliche Wohnrecht im neuen Jerusalem bereits bezahlt. Selbst Bettler dürfen Platz nehmen. Danke Jeschua, du hast die Kosten auf dich genommen!

    Antwort
  • 14/11/2021 um 10:37
    Permalink

    Vielleicht ist Rom ja das geistliche Babylon und Neom soll das weltliche werden. Auch glaube ich, der AC muss ein Jude sein, aus dem Stamm Dan. Es heißt aber bei Daniel 11, 36-38:…“er wird sich erheben über jeden Gott und wird selbst den Gott seiner Väter nicht mehr kennen…“
    Könnte es nicht auch sein, dass es ein zum Islam konvertierter Jude ist?
    Schon heute beherrscht dieser Kampf um den wahren Gott die Auseinandersetzung zwischen den Religionen und deshalb ist es auch eigentlich ein geistlicher Konflikt zwischen den Völkern im nahen Osten. Der Herrschaftsanspruch auf das Heilige Land ist untrennbar mit dem Anspruch verbunden, welcher Gott der wahre ist und wem die Verheißungen gelten.

    Antwort
    • 14/11/2021 um 10:53
      Permalink

      Das “geistliche Babylon” halte ich eher für ein System.

      Antwort
    • 14/11/2021 um 12:07
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      Liebe Andrea,

      Es muß gar kein konvertierter Jude sein. Mein Schwager ist Jude, aber ihm wurde das verheimlicht, damit er sich nicht verplappert – er ist auch atheistisch aufgewachsen.
      Erst im jungen Erwachsenenalter hat er herausbekomen, daß er Jude ist.
      Leider ist er Atheist, kennt also den Gott seiner Väter nicht.
      Und so angepasst wie seine Eltern sein wollten…wäre er in einem islamischen Land aufgewachsen, dann wäre er sicherlich heute Moslem.
      Und hätte das, daß er eben Jude ist nicht mehr oder weniger zufällig rausbekommen – seine Kinder und Enkel kämen von sich aus gar nicht auf den Gedanken.

      Antwort
      • 14/11/2021 um 13:20
        Permalink

        Liebe Moni,
        na ich meinte doch damit, dass es denkbar wäre, ob nun bewusst oder unbewusst, sei mal dahingestellt. Es gibt doch diese Bestrebungen, welche auch besonders diese abgefallenen Kirche fördert, dass wir doch alle an den gleichen Gott glauben würden. Abrahams Ungeduld hat dazu geführt, dass seither immer der Konflikt zwischen Isaaks und Ismaels Nachkommen schwelt und diesen wird der AC möglicherweise auch dadurch beenden, dass er sich auf eine Seite stellt oder erklärt, dass alles nur ein Irrtum war. Das wollte ich damit ausdrücken.
        Es ist ja nicht viel nötig, um Moslem zu sein, es reicht das 3-malige Aussprechen des islamischen Glaubensbekenntnisses.

        Antwort
        • 14/11/2021 um 13:54
          Permalink

          Ich glaube, die Frage ist auch wichtig zu klären: Wer ist ein Jude? Ist man automatisch Jude, wenn der Vater Jude war und man weiß aus welchem Stamm er kommt, oder ist man Jude wenn man beschnitten wird. Viele Nichtjuden sind ja zum Judentum übergetreten und gelten somit dann als Juden. Ich finde, es ist gar nicht so einfach.
          Wenn ich mir die Juden so ansehe kann man sich so langsam alles vorstellen wen sie als “Messias” aktzeptieren werden. Schließlich wird der AC in der Bibel beschrieben als einer der sich durch Ränke an die Spitze bringt.
          Wie dem auch sei, wir warten auf Jesus und nicht auf den Pseudomessias

          Antwort
          • 14/11/2021 um 19:03
            Permalink

            Ist auch nicht einfach,

            mein Schwager ist Atheist, ich denke bei manchen seiner Aussagen sogar, daß er Antitheist ist. Er ist also weder gläubiger Jude, noch hat er die israelische Staatsangehörigkeit.
            Bei unserem ersten Zusammentreffen hab ich extra darauf geachtet nicht zu viel falsch zu machen (wusste ja nicht was mich erwartet), hab extra Rinderschinken, Geflügelaufschnitt usw. besorgt, Den Salat extra nicht mit Jogurtdressig oder sonst was milchhaltigem angerichtet. Ach der hat ganz beherzt auch beim Parmaschinken zugegriffen und breit gegrinst als ich ihn gewart habe, das DIESER Teller mit Schweinefleisch ist.

            Ist er nun Jude, weil seine Mutter Jüdin war oder ist er kein Jude?

            Bei den Juden läuft es über die Mutter, ist die Mutter Jüdin, so sind es auch ihre Kinder. Seine Tochter hatte eben keine jüdische Mutter und musste sehr darum kämpfen von der jüdischen Gemeinde aufgenommen zu werden. Ihr Sohn ist damit automatisch auch Jude.

            Man darf auch nicht vergessen, was das jüdische Volk alles ertragen musste in seiner Geschichte, Frauen und Mädchen wurden versklavt, vergewaltigt oder sogar verkauft und bekamen Kinder, oft haben sie sogar den Kindern gegenüber diesen Teil ihrer Identität verheimlichen müssen und die heute keine Ahnung von ihrer jüdischen Abstammung haben.

            Antwort
          • 15/11/2021 um 14:26
            Permalink

            Das Judentum wird über die Mutter weitergegeben und nicht über den Vater. Zudem würden die Rabbis keinen “Messias” anerkennen, der islamischen Hintergrund hat. Es muss schon jemand sein, der offensichtlich Jude ist.

            Antwort
      • 14/11/2021 um 14:59
        Permalink

        Shalom ihr lieben
        Ich tippe da eher auf Esoterik da in der Bibel vom Abfall die Rede ist. New Age Religion….
        2. Thessalonicher 2, 3: Laßt euch von niemand auf irgend eine Weise verführen, denn dieser Tag kommt nicht, es sei denn, daß zuerst der Abfall komme und geoffenbart worden sei der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens,
        Der AC wird Wunder nachahmen. Es geht um Zauberei……

        LG

        Antwort
  • 14/11/2021 um 10:43
    Permalink

    Hallo Henry
    Es gibt hier im Internet eine Video-Serie, die schon seit Jahren Babylon in Arabien sieht. Auch gibt es die Vorstellung, dass erst der Irak erst wieder zu seiner Blütezeit erstehen muss um dann Babylon zu werden. Beides habe ich bisher verworfen, weil ich mir dachte, dass dies noch ewig dauert bis es soweit ist. Jetzt sehe ich, wie die Entwicklung schon so weit vorangeschritten ist und alle Einzelheiten die du aufführst können überzeugen. Auch stimmt, dass dort das Blut von Heiligen vergossen wurde und wird und die Kaufleute der Erde haben Handel getrieben.
    Wie das mit den 7 Bergen ist, könnte auch Symblik haben.
    Ansonsten müssen wir schauen, dass wir das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren um bereit zu sein ohne uns mit “Nebenschauplätze” zu befassen. Das ist nämlich eine bewährte Taktik unseres Feindes. Auch sollen wir uns keine Sorgen machen, egal was jetzt passiert.
    Danke für dein Mutmachen. Bald sind wir zuhause.
    Der Herr segne dich dafür.

    Anne

    Antwort
  • 14/11/2021 um 15:45
    Permalink

    Ich dachte auch sofort an ein neues “Babylon”, als ich von dem Megaprojekt vor ca. einem Jahr das erste mal hörte. Echt gigantisch, ob sich das technisch u. finanziell in dieser relativ knappen Zeit wirklich realisieren lässt sei nochmal dahingestellt. Da kann noch viel dazwischen kommen wie fast immer bei solchen futuristischen Unternehmungen.
    Interessant ist auch, daß dies so ziemlich exakt das Gebiet ist, wo die Nachfahren Hagars/Ismaels als Beduinenstämme siedelten, eine halb jüdische, halb ägyptische “Mischpoke”. Mit Mohamed bzw. dem Islam hatten die aber nix zu tun, weshalb Mohameds Abstammungslegende von Abraham schon deshalb nicht stimmen kann. Allerdings sind quasi alle nahöstlichen/orientalischen Völkerschaften inkl. den Arabern “Semiten” bzw. sprechen semitische Sprachen.
    Ich denke aber auch, daß der “Antichrist” ziemlich sicher “jüdischer” Abstammung sein dürfte, also kein Moslem sein kann. Als neuer “Fake-Messias”, der von der Mehrheit der Juden freudig erwartet u. von den geistlichen Autoritäten anerkannt u. “angelobt” wird kann es eigentlich gar nicht anders sein.
    Schon deshalb ist diese “Rom-These” unrealistisch, Israel/Jerusalem wird der prophezeite endzeitliche “Hotspot” sein.
    Bezüglich einer “Vor-Entrückung”, die von manchen hier quasi täglich ungeduldig erwartet wird möchte ich anmerken; geht mal ins nächste Krankenhaus, seht euch in den Intensivstationen die Menschen an, die dort um ihr Leben kämpfen und hoffen das ihre Unfallfolgen, schweren OPs, Krankheiten, Krebsbehandlungen etc. ausheilen und sie dem Tod nochmal von der Schippe springen können. Denen erzählt mal, das ihr es kaum erwarten könnt aud dem irdischen Leben zu verschwinden, obwohl es euch momentan vermutlich relativ gut geht, ihr halbwegs gesund seid.
    Ich persönlich finde das geradezu sarkastisch auch anbetrachts des vielen Elends, das es überall in der Welt gibt. Wer sich den Tod geradezu herbeiwünscht statt in irgendeiner Weise helfend o. konstruktiv für die Gesellschaft tätig zu sein (in Tat o. Wort) wird ihn auch finden – aber möglicherweise nicht so spontan-“friedlich-schmerzlos” wie erhofft?! Selbstmord ist bekanntlich eine Sünde, sich den Tod auch nur passiv zu “wünschen” o. die Entrückung herbeizusehnen auch – das steht einzig in Gottes Autorität, fordert Ihn nicht mutwillig heraus!
    Liebe Grüße an alle hier

    Antwort
    • 14/11/2021 um 16:26
      Permalink

      Hallo Andreas,

      vielleicht schaust du auf die Entrückung aus einem anderen Blickwinkel.

      Die Entrückung ist nicht der Tod, sie ist vielmehr das ewige Leben.

      Alles liebe
      Stephan

      Antwort
      • 14/11/2021 um 19:01
        Permalink

        Mir scheint das hier einige gerne mit in die Trübsal möchten da sie noch sehr an dieser Welt hängen

        Antwort
    • 14/11/2021 um 16:33
      Permalink

      DANKE Andreas,

      hab mich immer gefragt, wie Menschen, die so auf die Entrückung hoffen auf eine schlimme Diagnose und Prognose für sich oder gar einem nahen Angehörigen reagieren.
      Nun, meine Prognose ist nicht prickelnd, also kann es sein, daß ich eben bei der Entrückung aus dem Grab komme – auch gut.
      Manchmal werde ich schräg angeschaut, weil ich mit dem Tod auch von Angehörigen ganz anders umgehe als so erwartet wird.
      Ich hab mal so einen Internet-Prediger der sehr davon überzeugt war, daß die Entrückung in den nächsten Wochen oder Monaten bevor steht gefragt, was er machen würde wenn eines seiner Kinder beispielsweise eine böse Krebsdiagnose bekäme.
      Das Kind könnte noch ein oder gar zwei Jahre unbeschwert leben ohne Schmerzen, oder es macht eine schreckliche Zeit durch mit Operationen, Chemo, Bestrahlung, hat dann aber Aussicht auf ein ganz normales Leben.
      Er wusste es nicht.

      Eigentlich hätte nach seinen Aussagen die Entrückung schon lange stattfinden müssen, da kam er und hat für sich um Spenden gebeten, weil er ein gewisses Bioresonanztherapiegerät zur Bekämpfung einer eigenen Erkrankung braucht und das 7000 Euro nur zur Miete im Monat kostet.

      Also ich glaub ihm, daß er krank ist, aber sich angeblich nur an der Bibel festhalten, dann auf so einen esotherischen Mist reinfallen und so extreme Angst vor dem Tod zu haben, das passt nicht zusammen.
      Das Beste was wir tun können ist doch vorbereitet zu sein und jeden Tag so zu leben, dass Gott Freude an uns hat.
      Beruft er uns vor der Entrückung ab, dann ist es eben so. Wir sollten jeden Tag damit rechnen, daß wir, Jederzeit vor IHM stehen können. Ob wir nun durch Unfall oder Krankheit sterben oder plötzlich Entrückt werden.

      Antwort
      • 14/11/2021 um 18:04
        Permalink

        Das hört sich gut an und im prinzip hast du auch recht. Aber wenn du mich fragst, ich würde mit Abstand viel lieber entrückt werden als sterben zu müssen.
        Die Entrückung führt vom Leben geradewegs zum Leben. Während der Tod, der übrigens unser Feind ist, erst überwunden werden muss und das ist leider in manchen Fällen kein Zuckerschlecken. (Der Tod ist der letzte Feind der geggetan wird beim End-Gericht).
        Damit will ich nicht sagen, dass ich Angst habe vor dem Sterben an sich habe. Die habe ich nicht. Es geht mir hier auch nur um die Wahl. Und jeder muss das erst einmal auf sich zukommen lassen…:-)

        Antwort
        • 14/11/2021 um 18:59
          Permalink

          Moni, schau mal hier: 1. Mose 5;24
          ….und Henoch wandelte mit Gott und er war nicht mehr, denn Gott nahm ihn weg. Das war ein Privileg, Das Privileg, den Tod nicht sehen zu müssen. Es ist gleichzeitig ein Abbild für die Entrückung der Gemeinde. Ich bete dafür, dass Gott mich so lange erhält, dass ich dabei sein darf. Für mich ist das legitim so zu beten. Wenn wir in der Vergebung die uns Gott durch Christus gewährt, leben, dürfen wir so beten, weil wir in IHM sind.
          Alles Liebe
          Anne

          Antwort
          • 16/11/2021 um 11:02
            Permalink

            Henoch wurde vor der Flut entrückt, während Mose durch die Flut getragen wurde. Henoch ist ein Bild der Gemeinde die eine himmlische Verheißung hat und Mose ist ein Bild Israels, das eine immer noch ausstehende irdische Verheißung hat. Also haben wir ein himmlisches und irdisches Jerusalem während des 1000 Jährigen Reiches. Gottes Pläne und Gedanken sind groesser als wir es uns vorstellen können. Jesus wird alle Versprechen und Verheißungen der Bibel erfüllen und nicht nur die, welche gerade in unseren Kopf passen.

            Antwort
    • 14/11/2021 um 19:07
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      Wer aber sein Leben erhalten will der wird es verlieren
      Wer aber sein Leben verliert um meinet Willen der wird es finden

      Antwort
    • 16/11/2021 um 12:33
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      Deine Argumentation ist leider absolut nicht biblisch! Bitte hinterfrage deine persönliche Beziehung zu Jesus.

      Antwort
  • 14/11/2021 um 18:41
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    Bruder du hast recht!
    Es sind die Chaldäer die in Babylon gestürzt werden!

    Jeremia Kapitel 51

    Bei vers 57 werden sie nicht einmal auferstehen zum Weltengericht!

    Gott beschütze dich.
    Liebe Grüsse

    Antwort
  • 14/11/2021 um 21:41
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    Ich sehe das so wie Anne. Ich lebe sehr gerne und ich würde gerne erleben, wie meine Kinder groß werden und ihren eigenen Weg (mit Gott) gehen, eine Familie gründen und selber Kinder bekommen. Obwohl wir ungeimpft sind und mich die Ungerechtigkeit täglich wütend macht, bin ich dankbar für unser Leben. Es geht uns gut und ich fühle mich im Überfluss gesegnet.
    Trotzdem fasziniert mich die Entrückung seit meiner Kindheit und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als das Privileg, (das richtige Wort von Anne, wie ich finde) dabei sein zu dürfen, wenn Jesus uns in den Wolken entgegenkommt und uns direkt zu sich in dem Himmel holt. Das hat mit Sterben und dem Tod nicht das Geringste zu tun. Es ist das genaue Gegenteil: wir bekommen unseren himmlischen und damit ewigen und unsterblichen Körper und gehen direkt in die Ewigkeit zu Jesus. In vollem Bewusstsein und voller Freude.

    Antwort
  • 14/11/2021 um 22:26
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    Lieber Henry,
    ist Dir schon mal aufgefallen das der Weisse Reiter in der Johannes Offenbarung einen Bogen
    hat Offb. 6,2? Und das Ismael der Halbbruder Isaaks von Beruf Bogenschütze war 1. Mose 21,20?
    Ich glaube das diese uns zunaechst unwichtigen Informationen nicht unwichtig sind.

    Antwort
  • 14/11/2021 um 22:31
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    Jetzt geb ich auch noch meinen “Senf” dazu.
    Ich habe hier auch schon oft meiner Hoffnung Ausdruck gegeben, dass Jeshua uns bald holen kommt. Einerseits, weil durch persönliches Leid und die aktuellen Umstände das Leben hier für mich nur noch schwer erträglich ist. Ja und es ist wie eine Art Hoffnung auf Flucht für mich – und dennoch harre ich aus, trotz widriger Umstände.
    Andererseits, weil ich mich auch seit mehreren Jahrzehnten von der Entrückung sehr angezogen fühle und mich schon immer gefragt habe, ob ich zu dieser Generation gehören könnte.
    Es hindert mich aber keineswegs daran, mit beiden Beinden im Leben zu stehen, mich an allem zu freuen, was Gott mir täglich schenkt.
    Entrückungshoffnung hatten die Christen von Anfang an und wir können es auch nicht verhindern, wenn es zu unseren Lebzeiten geschieht. Es geht nach Gottes Plan, das können wir nicht beeinflussen.
    Mir ist auch klar, dass ich urplötzlich aus dem Leben gerissen werden könnte oder durch eine plötzliche Krankheit eine ganz andere Ausgangsituation entsteht. Das liegt doch nicht in meiner Hand und auch damit muss ich täglich rechnen.
    Ich hoffe aber, dass der HERR mir nicht mehr zumutet, als ich zu tragen in der Lage bin und deshalb setze ich meine Hoffnug darauf, dass ich das Ziel unbeschadet erreiche.
    Deshalb ermutigt mich das auch so sehr, dass viele hier ähnlich denken und hoffen.
    Andrea

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    • 14/11/2021 um 23:18
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      Andrea,
      Man sollte sich aber schon auch fragen, ob hier nicht vielleicht auch dämonische Einflüsse hinter der “neumodischen ” Vor-Entrückungs-“Propaganda” stecken könnten.
      In den USA, aber mittlerweile “boomt” das geradezu, täglich werden neue reisserische Videos ins Netz gestellt, riesige “Entrückungs”-Shows veranstaltet, deren Moderatoren offenbar sehr gut verdienen mit den Ängsten, Hoffnungen u. Fantasien der Leute.
      Letztlich schwächt es aber den Lebenswillen, lässt manche geradezu paranoid werden was die Gegenwart u. Zukunft betrifft. Man guckt wie das Kaninchen auf die Schlange, sucht täglich nach apokalyptischen Zeichen im Weltgeschen o. in Umweltereignissen – ich mein, daß kanns doch nicht sein, permanent in so einer inneren Unruhe u. Spannung nur noch auf die baldige Entrückung zu warten. Das lese ich aus unzähligen Kommentaren in diesen besagten US-Videos raus, aber auch auf versch. deutschen Websites dazu.
      Und ich finde es ziemlich “seltsam”, das es fast nur evangelikale Sekten, sog. “Freikirchen” u. Web-Gemeinden sind, die mit diesen Vor-Entrückungsthesen die Leute fast “kirre” machen.
      Das sind vielleicht max. 5% der weltweiten Christenheit, der riesige Rest all der verschieden größeren u. kleineren globalen Krichengemeinden glaubt an eine Entrückung mit der Wiederkehr Jesus, befasst sich aktuell nicht “panisch” mit der Trübsalszeit. Was kommt das kommt, wir können es eh nicht ändern – und wenn es tatsächlich soweit ist werden es auch alle rechtzeitig merken. Ob man sich darauf “sinnvoll” vorbereiten kann o. sollte ist ohnehin fraglich, das werden dann die Umstände zeigen. Einstweilen bin ich froh, das es noch nicht soweit ist und lebe mein Leben wie gewohnt, was nicht heißt das ich das völlig verdränge. Mehr als zu versuchen nach “Christenart” zu leben geht ja ohnehin nicht, alles weitere wird sich zeigen…
      Mit lieben Grüßen

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      • 15/11/2021 um 19:00
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        Lieber Andreas,
        Du sprichst mir aus der Seele. Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen wie traurig es ist, wie eine Familie langsam zerstört wird, wenn sich ein Mensch seit Jahrzehnten immer mehr in diese Spirale begibt. Wenn die eigene Sichtweise als Erkenntnis der absoluten Wahrheit verstanden wird, bleibt kein Raum mehr für andere Sichtweisen, für das offene, gemeinsame Gespräch, für ein aneinander im Glauben Wachsen. Dann wird ein lebendiger Glaube Schritt für Schritt zum Sektierertum, das jede Abweichung von der eigenen Sichtweise als Abfall vom Glauben verstehen muss. Die eigene Wahrnehmung ist dann durchaus, die Empfindung persönlichen Leids, aber vielleicht ist es eher eine Folge der eigenen Abgrenzung und Intoleranz. Warum sind es meist die evangelikalsten Kreise, die sich mit Hingabe gegenseitig den Glauben absprechen?
        Liebe Grüße

        Antwort
  • 15/11/2021 um 9:52
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    Lieber Andreas,
    die beiden „Großkirchen“ sind für mich kein Maßstab. Wie sich die evangelische Kirche dem Mainstream anbiedert, finde ich entsetzlich. Die katholische Kirche hingegen ist voller unbiblischer Dogmen und daher in meinen Augen eine der ersten Sekten, die überhaupt entstanden sind. Zweifellos gibt es in beiden Kirchen dennoch wiedergeborene Christen. Genauso wie es in Freikirchen Namenschristen gibt.
    Die Lehre der Entrückung kommt übrigens nicht aus den USA. Abdul Memra von Memra TV und auch Roger Liebi haben bereits die Namen genannt, die seit der frühen Christenheit diese Ansicht vertreten. Leider habe ich die Namen wieder vergessen.
    Dass man bei diesem Thema auch von der anderen Seite des Pferdes runterfallen kann, steht völlig außer Frage. So wie bei allem eben.

    Antwort
  • 15/11/2021 um 12:05
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    Alle sind herzlich eingeladen, das Wort zu suchen, d.h. die Bibel selber zu studieren (nicht blind auf gute Redner zu hören). Der Herr gibt jedem die nötige Weisheit, der darum ersucht.
    Wer hat je behauptet, dass die Mehrheit Recht hat?
    In Lukas 18,8 lesen wir: …Doch wenn der Sohn des Menschen kommt, wird er auch den Glauben finden auf Erden?
    Daher müssen wir davon ausgehen, dass nur wenige gerettet werden. Die Sünde hat einen jeden Menschen fest im Griff.
    Johannes 8,6: Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei.

    Wer nicht an die Vor-Entrückung glauben kann oder mag, ist dennoch gerettet, wenn er glaubt und Jesus anruft – er wird entsprechend “überrascht” sein, wenn er blinzelt und plötzlich dem Herrn in die Augen schaut.
    1. Thessalonicher 5,9 Denn Gott hat uns nicht zum Zorngericht bestimmt, sondern zum Besitz des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus,
    Wichtig ist, dass man an den Sohn glaubt! Jesus ist Gott! Maranatha

    Antwort
  • 16/11/2021 um 18:56
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    Andreas, du kannst das Thema nicht lassen, merkst du das. Ich glaube auch nicht daran, dass dein Motiv die Bewahrung der Menschen hier vor Enttäuschung ist. Und sämtliche Freikirchen als Sekten zu bezeichnen ist ein starkes Stück, die meisten hier besuchen höchst wahrscheinlich eine Freikirche. Und wie schon mehrmals gesagt wurde, die meisten Mitglieder der katholischen und evangelischen, orthodoxen Kirchen gehören gar nicht zur Gemeinde Jesus.

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