RED ALERT: IAEA-Bericht zwingt Israel zum Handeln und die Welt schaut zu

TV7 Israel News berichtet über Lapids Besuch in Moskau (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)

Die Unruhe im Nahen Osten nimmt immer mehr zu seit dem US-Abzug aus Afghanistan, der die Feinde der USA massiv ermutigt hat. In dieser Situation sieht sich Israel nun mit einem Krieg gegen den Iran inklusive seiner Verbündeten Hamas und Hisbollah konfrontiert, denn das iranische Atomprogramm schreitet so schnell voran, dass unmittelbarer Handlungsbedarf besteht. Während der Iran im Juni Uran bis auf 60% anreicherte, gab er die Anreicherung auf 90% nach dem US-Abzug bekannt. Die Aussage von US-Präsident Joe Biden, dass der Iran nie eine Atombombe bekommen werde, erweckt angesichts der Entwicklung wenig Vertrauen. Israels Aufruf an die Welt hatte bisher nicht die gewünschte Wirkung und es sieht so aus, dass Israel im Alleingang gegen den Iran in den Krieg ziehen muss. Vor wenigen Tagen warnte ehemalige israelische US-Botschafter Ron Dermer, dass die Welt den Iran nicht stoppen werde und der neue Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) ist alarmierend. Der Bericht setzte einiges in Bewegung. Am Donnerstag besuchte der israelische Außenminister Yair Lapid seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow, um mit ihm neben anderen Themen auch über das iranische Atomprogramm und Syrien zu sprechen. In Syrien hatte Russland nach dem Regierungswechsel israelische Luftangriffe abgefangen und Flugzeuge bedroht. Auch der israelische Premierminister Naftali Bennett reagierte auf das iranische Atomprogramm und US-Außenminister Anthony Blinken sieht die USA an dem Punkt, an dem sie den Wiedereinstieg in das Atomabkommen bald aufgeben werden.

Als sich Yair Lapid und Sergej Lawrow vorgestern in Moskau trafen, sagte der israelische Außenminister seinem russischen Kollegen, dass der Iran daran gehindert werden müsse, Atomwaffen zu erwerben.

“Der Marsch des Iran auf eine Atomwaffe ist nicht nur ein israelisches Problem, sondern ein Problem für die ganze Welt“, sagte Lapid während einer Pressekonferenz nach dem Treffen. “Ein nuklearer Iran wird zu einem nuklearen Wettrüsten im Nahen Osten führen.” Er erklärte: “Die Welt muss den Iran daran hindern, eine Nuklearkapazität zu erhalten, egal um welchen Preis”, und fügte hinzu: “Wenn die Welt es nicht tut, behält sich Israel das Recht vor, zu handeln.”

Auf seiner eintägigen Reise äußerte sich Lapid auch zu Syrien: “Es wird keine Stabilität in Syrien oder im weiteren Nahen Osten geben, solange es eine iranische Präsenz gibt.” Er nannte den Iran “den weltweit größten Exporteur von Terror”. Und fügte hinzu, dass Israel “nicht ruhig zusehen wird, während der Iran Terrorbasen an unserer Nordgrenze baut oder während der Iran Terrororganisationen mit fortschrittlichen Waffen beliefert”. Lapid sagte, während Israel Russlands “Schlüsselinteressen in der Region” anerkenne, werde Israel “unsere Fähigkeit bewahren, uns angesichts der Bedrohungen aus Syrien und anderswo zu verteidigen”.

Auch auf den neuen IAEA-Bericht ging Lapid ein, in dem “schwerwiegende Verstöße, Betrug, Täuschung und offene Lügen” festgestellt wurden. Er sagte: “Das Bild ist klar und sehr besorgniserregend”.

Lawrow erwähnte in seinen eigenen öffentlichen Kommentaren den Iran nicht, merkte jedoch an, dass er und Lapid über die Situation in Syrien gesprochen hätten. Er sagte: “Russland glaubt … [an] die territoriale Integrität Syriens“, und ergänzte, dass “Syrien das Recht hat, die Zukunft seiner Nation zu bestimmen”. Lawrow betonte die Bedeutung humanitärer Hilfe für Syrer und beschuldigte westliche Sanktionen, einen Teil dieser Hilfe zu blockieren.

Als der russische Außenminister zu israelischen Luftangriffen in Syrien gefragt wurde, sagte er, dass Russland dagegen sei, dass Syrien “zu einer Arena der Konfrontationen mit Dritten wird. Aus diesem Grund wollen wir nicht, dass das syrische Territorium gegen Israel oder irgendeine andere Partei verwendet wird”, fügte er hinzu. Und wies auf die laufende Koordinierung zwischen Israel und Russland bezüglich der Aktivitäten in diesem Gebiet hin.

Lapid lud Lawrow nach Israel ein und dieser wolle bald zu Besuch kommen, “und ich nehme sein Angebot gerne an”.

Lawrow nutzte die Gelegenheit, um Gespräche zwischen Israel und den ‘Palästinensern’ zu fordern und sagte: “Wir begrüßen die Normalisierung der Beziehungen Israels zu verschiedenen Nationen der Region und glauben, dass der umfassende Friedensprozess durch diese Bemühungen gefördert wird” Er fügte hinzu: “Russland wird weiterhin die Organisation eines direkten friedlichen Dialogs zwischen Israelis und Palästinensern unterstützen, auch durch das Quartett”. Dieses ist das übernationale Gremium bestehend aus der UN, der EU, der USA und Russland, welches den Frieden im Nahen Osten fördern soll. Laut Lapid sei Israel sei nicht gegen ein bevorstehendes Treffen des Quartetts, “aber im Moment liegt nichts dergleichen auf dem Tisch”.

Lapid und Lawrow würdigten auch den bevorstehenden Jahrestag des 30-jährigen Bestehens der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Russland, “Es ist sehr symbolisch, dass sich [Lapids] Besuch einem wichtigen Datum nähert, 30 Jahre seit der Erneuerung der diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und Israel”, bemerkte Lawrow. “Diese Jahrzehnte haben bewiesen, dass sich die Beziehungen zum Wohle Israels und Russlands weiterentwickelt und entwickelt haben.” Lawrow erwarte “heute einen weiteren Schritt zur Entwicklung dieser Beziehungen zu unternehmen und die regionale und internationale Situation sowie die bilateralen Beziehungen zu erörtern”. Lapid sagte, Russland sei in den letzten 30 Jahren “einer der bedeutendsten und wichtigsten Partner Israels” geworden und im Treffen sei es auch um Wirtschaft, Kultur, Tourismus, Energie und Wissenschaft gegangen.

Während des Treffens der beiden Außenminister fand zeitgleich auch ein Treffen zwischen dem stellvertretenden russischen Außenminister Sergei Ryabkov und dem US-Gesandten für den Iran Rob Malley statt, um “die Aussichten auf eine Wiederherstellung der vollständigen Umsetzung des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans”, des Atomabkommens (JCPOA), zu diskutieren. Nach der Wahl von Ebrahim Raisi zum neuen Präsidenten des Iran kamen die Verhandlungen ins Stocken.

Auch Premierminister Naftali Bennett äußerte sich gestern zum besorgniserregenden IAEA-Bericht und forderte die internationale Gemeinschaft auf, sofort gegen den Iran vorzugehen. In einer Stellungnahme sagte er: “Israel betrachtet mit größter Ernsthaftigkeit das Bild der Situation, das sich im Bericht der [Internationalen Atomenergiebehörde] widerspiegelt, der beweist, dass der Iran weiterhin die Welt belügt und ein Programm zur Entwicklung von Atomwaffen vorantreibt, während er seine internationalen Verpflichtungen leugnet”. Er fuhr fort: “Ich fordere eine angemessene und schnelle internationale Reaktion auf die schwerwiegenden Aktionen des Iran. Der IAEA-Bericht warnt davor, dass es jetzt an der Zeit ist zu handeln”.

“Die naive Erwartung, dass der Iran bereit ist, seinen Kurs durch Verhandlungen zu ändern, hat sich als unbegründet erwiesen“, sagte Bennett. “Nur eine energische Haltung der internationalen Gemeinschaft, unterstützt durch Entscheidungen und Handlungen, kann zu einem Wechsel des Regimes in Teheran führen, das jede Zurückhaltung verloren hat”, bemerkte Bennett und stellte klar: “Israel wird alles tun, um den Iran daran zu hindern, Atomwaffen zu erwerben”.

Die IAEA warnte, dass das Vertrauen in den Iran in Bezug auf die Zusammenarbeit, die sie als “Kontinuität des Wissens” bezeichnete, im Laufe der Zeit abnahm und dies so weitergehen würde, “es sei denn, die Situation wird sofort vom Iran behoben”. Generaldirektor Rafael Mariano Grossi sagte, er sei bereit, in den Iran zu reisen, um die kürzlich gewählte Regierung zu Gesprächen zu treffen.

Als sich Bennett und Biden im August im Weißen Haus trafen, warnte der Premierminister vor dem “Albtraum eines radikal-islamischen Regimes, das Atomwaffen erlangt”, und Biden schwor öffentlich, dass die USA unter seiner Aufsicht dem Iran “niemals” erlauben würden, die Bombe zu erlangen, schlief aber auch während des Gesprächs ein.

IDF-Stabschef Aviv Kochavi sagte am Montag, dass Israel die Vorbereitungen für ein Vorgehen gegen das iranische Atomprogramm “stark beschleunigt” habe. Dieses Vorgehen ist scheinbar nötig, denn 2 Tage später sagte US-Außenminister Antony Blinken, dass die Zeit für den Iran abläuft, um zu einem Atomabkommen zurückzukehren. Er bezog sich dabei auf den vernichtenden IAEA-Bericht und erklärte gegenüber Reportern in Deutschland: “Ich werde es nicht auf ein Datum setzen, aber wir nähern uns dem Punkt, an dem eine strikte Rückkehr zur Einhaltung des JCPOA nicht die Vorteile reproduziert, die diese Vereinbarung erzielt hat”.

Auch der deutsche Außenminister Heiko Maas sagte, dass der iranische Vorschlag, die Gespräche zur Wiederbelebung Abkommens voraussichtlich in 2 bis 3 Monaten nicht wieder aufzunehmen, “viel zu lang” sei. Er habe seinen neuen Amtskollegen angerufen, um den Iran dazu zu bringen, “schneller an den Verhandlungstisch zurückzukehren”. Deutschland erwarte, dass Irans neue Regierung die bisherigen Verhandlungserfolge unterstützen werde.

Ebrahim Raisi sagte am Mittwoch, der Iran sei “transparent” über seine nuklearen Aktivitäten, nachdem die IAEA die mangelnde Kooperation kritisiert hatte. Gegenüber dem Chef des Europäischen Rates Charles Michel sagte Raisi am Telefon: “Die ernsthafte Zusammenarbeit der Islamischen Republik Iran mit der Internationalen Atomenergiebehörde ist ein klares Beispiel für den Willen des Iran, seine Nuklearaktivitäten transparent zu machen”. Und fügte hinzu: “Wenn die IAEA einen nicht-konstruktiven Ansatz verfolgt, ist es natürlich unvernünftig, eine konstruktive Antwort vom Iran zu erwarten”. Und baute Druck in Bezug auf die ausstehenden Verhandlungen auf: “Außerdem stören nicht-konstruktive Handlungen natürlich den Verhandlungsprozess.”

 

Kommentar: Seit längerem kommt die iranische Atombombe näher, aber jetzt starrt sie einem direkt in die Augen. Wie muss sich das für Israel anfühlen? Der jüdische Staat steckt in einer Zwickmühle. Einerseits ist zu erwarten, dass Hamas und Hisbollah sofort einen neuen Krieg beginnen, sobald Israel den Iran offen angreift, ich denke dabei an den Testlauf im Mai. Andererseits wird der Iran seine Atombombe fertigstellen, wenn Israel nichts unternimmt, bei den anderen Ländern wird es wohl bei leeren Worten bleiben.

Stellen wir uns mal vor, dass wir morgens aufwachen und erfahren, dass der Iran verkündet hat, dass er einsatzbereite Nuklearwaffen besitzt. Sollten Hamas und Hisbollah daraufhin Israel angreifen, werden sie durch die Atombombe geschützt, die der Iran als Druckmittel einsetzen könnte, wenn Israel sich wehrt.

Ihr seht also wie wichtig ist es, einen nuklearbewaffneten Iran zu verhindern! Und diese undankbare Aufgabe wird wohl an Israel hängen bleiben. Bei dem Gespräch zwischen Lapid und Lawrow klang durch, dass Israel gesagt hat, dass sie gegen den Iran in Syrien vorgehen werden und dass man sich mit den Russen geeinigt habe. Das bringt mich dazu, jetzt besonders Damaskus im Auge zu behalten. Die Zerstörung von Syriens Hauptstadt (Jeschajahu 17,1.7) wäre der perfekte Auslöser für den ersten Krieg von Gog und Magog. Erst vor einer Woche kam es dort wieder zu Raketenangriffen.

Überlegt euch mal, wo wir inzwischen in der prophetischen Entwicklung stehen, alleine meine gestrigen 3 Beiträge sprechen Bände! Und zu allem Überfluss ist heute der 20. Jahrestag von Nine Eleven. Ich bin sehr gespannt, was heute noch passieren wird.

Eines ist klar, Jeschua kommt und das sehr schnell! Das ist die gute Nachricht und die Ermutigung, die wir jetzt in dieser wirren Zeit brauchen. Setzt euer Vertrauen alleine auf ihn, denn er ist es wert! Fürchtet euch nicht und habt keine Angst, unser König hat alles unter Kontrolle!

Das Wichtigste ist, dass ihr durch sein Blut erlöst seid, alles andere verblasst angesichts der weltweiten Entwicklung zur Nebensache. Falls du merkst, dass sich alles zusammenzieht und du keinen Ausweg siehst, möchte ich dich auf Jeschua den Messias hinweisen, der sein Blut auch aus Liebe zu dir vergoss. Nimm sein Geschenk an dich in Empfang!

 

Quellen: timesofisrael.com, timesofisrael.com und timesofisrael.com

Ein Gedanke zu „RED ALERT: IAEA-Bericht zwingt Israel zum Handeln und die Welt schaut zu

  • 24/09/2021 um 21:11
    Permalink

    Hallo Henry muss Damaskus total zerstört werden bevor Jesus Christus kommt?Syrien ist jetzt glaube schon mehr als 10 Jahre Krieg und ist kaputt aber in der Bibel steht nur von Damaskus und nicht das ganze Land oder?Wie siehst du das?Gruss Matthäus

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