RED ALERT: Gerichtsurteil erlaubt leises jüdisches Gebet auf dem Tempelberg

ein Gerichtsurteil sorgt für Unruhe

Seit der Befreiung des Tempelbergs im Sechstagekrieg 1967 wird dieser von der jordanischen Tempelbergorganisation Waqf verwaltet. Nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump 50 Jahre später Israels Hauptstadt anerkannte, wanderte der Fokus in der Wiederherstellung Israels von Jeruschalajim auf auf den Tempelberg und der der Status quo kippt sichtbar. Dort ist schon seit Pessach 2019 täglich lautes jüdisches Gebet zu hören. Im August 2020 schaffte es die israelische Flagge zum ersten Mal seit dem Sechstagekrieg auf den TempelbergEnde des Jahres wurde bekannt, dass Jordanien den Kontrollverlust über den Tempelberg fürchtet, auch weil Israel und Saudi-Arabien über die Kontrolle auf dem Tempelberg verhandeln. Im März untersagte Israel dann dem jordanischen Prinzen den Zugang auf den Tempelberg. Dies zeigte deutlich, dass Saudi-Arabien und Jordanien um die Kontrolle auf dem Tempelberg ringen. Der Tempelberg geriet wieder in den Fokus als im Mai der Raketenkrieg der Hamas begann, Tage zuvor war es bereits zu blutigen Szenen auf dem Berg gekommen. In diesem Zeitraum brach auch ein Feuer auf dem Tempelberg aus, das als Zeichen für den baldigen Bau des Dritten Tempels gedeutet wurde. Kurz vor dem 9. Av, dem Gedenktag der Zerstörung der beiden Tempel, wuchs Gottes Name an Tempelbergmauer unweit des Goldenen Tores, durch das der Messias einziehen soll. Zu Jom Teruah ertönte der Schofar auf der Mughrabi-Brücke dem Zugang zum Tempelberg, welcher auch auf das Kommen des Messias hindeutet. Der ehemalige Premierminister Benjamin Netanjahu hatte freies jüdisches Gebet auf dem Tempelberg vor der Ankunft des Messias versprochen, ein Gerichturteil vom Mittwoch bringt dieses nun einen großen Schritt näher.

Das Gerichtsurteil wurde am Mittwoch gefällt als das Amtsgericht von Jeruschalajim die Berufung von Aryeh Lipo, einem jüdischen Besucher des Tempelbergs, verhandelte. Dieser war für 15 Tage vom Tempelberg verbannt worden, nachdem ein Polizist ihm befohlen hatte, während eines Besuchs an Jom Kippur mit dem Beten aufzuhören.

Richterin Bilha Yahalom entschied, dass das Verhalten des Berufungsklägers nicht gegen das Gesetz oder die polizeilichen Anweisungen auf dem Tempelberg verstieß, weil Lipo ohne Menschenmenge und leise vor sich hin betete, was äußerlich nicht auffällig war. Aufzeichnungen des Vorfalls ermöglichten es der Richterin die Situation zu beurteilen. Im Urteil das Yahalom fällte war auch enthalten, dass die israelische Polizei nicht bestritt, dass Lipo und viele andere täglich auf dem Tempelberg beten.

Die Richterin entschied auch, dass Lipo mit seinem Verhalten keine Gefahr dargestellt oder eine Verletzung begangen habe. In der Vergangenheit entschied der Oberste Gerichtshof, dass Juden das Recht haben, auf dem Tempelberg zu beten. Sicherheitsbedenken der Polizei haben aber bisher zu einem pauschalen Verbot des jüdischen Gebets geführt. Obwohl es nicht gestattet ist religiöse Gegenstände wie Gebetsbücher oder Tallitot (Gebetsschale) mit auf den Tempelberg zu nehmen, können Juden inzwischen an bestimmten Orten auf dem Tempelberg relativ ruhig und ungestört beten.

Gestern warnte Omer Bar Lev, der Minister für öffentliche Sicherheit, dass das Gerichtsurteil, welches die Unterstützung des leisen jüdischen Gebets auf dem Tempelberg beinhaltete, “den öffentlichen Frieden gefährden und ein Aufflammen verursachen könnte”, weil die ‘Palästinenser’ vor einer Änderung des Status quo auf dem Tempelberg gewarnt hatten.

Heute legte er nach und teilte mit, dass die israelische Polizei Berufung gegen das Urteil einlegen werde und begründete dies wie gestern damit, dass “eine Änderung des Status quo den öffentlichen Frieden gefährden und ein Aufflammen verursachen könnte”. Er sagte außerdem: “Der Staat Israel befürwortet die Religions- und Gebetsfreiheit für alle, jedoch muss angesichts der Auswirkungen auf die Sicherheit der Status quo beibehalten werden, dass das Gebet der Juden auf dem Tempelberg neben der Westmauer stattfinden wird und das Gebet der Muslime in al-Haram al-Sharif stattfinden werden”. Al-Haram al-Sharif ist der arabische Name des Tempelbergs.

 

Zuspruch erhielt das Urteil von dem Vorsitzenden der NGO Betzalmo Shai Glick, der Mittwoch äußerte, dass es erste Mal sei, dass “ausdrücklich erklärt” wurde, dass Juden das volle Recht haben, auf dem Tempelberg zu beten. Er sagte: “Ich bin sicher, dass die israelische Polizei dies von nun an verstehen und verinnerlichen wird und die Gebete wie gewohnt fortgesetzt werden”.

Auch Lipos Anwalt Moshe Polsky, der der rechtsgerichteten Rechtshilfegruppe Honenu angehört, zeigte sich erfreut und erklärte, dass das Urteil das legalisiere, was bereits im vergangenen Jahr auf dem Tempelberg praktiziert wurde, und erlaube Juden, dort zu beten. Er sagte: “Es ist undenkbar, dass Juden im Tempelberggebiet nicht einmal leise murmeln und beten dürfen, wenn Muslime auf dem Berg alles tun dürfen – beten, fordern, Fußball spielen und randalieren, während die Polizei dies nicht verhindert – und Juden sollten sich an heiliger Stätte wie Fremde fühlen”.

 

Bei den ‘Palästinensern’ und Jordaniern löste das Urteil Empörung aus, die von Warnungen unterstrichen wurde, dass solche Schritte die Situation in der Region eskalieren könnten. ‘Palästinenser’ riefen heute zur “allgemeinen Mobilisierung” in der al-Aqsa-Moschee als Reaktion auf das Gerichtsurteil auf. In ihrer Ankündigung waren Figuren zu sehen, die Steine warfen.

Außerdem behaupteten ‘palästinensische’ Medien heute, dass israelische Sicherheitskräfte einige Gläubige daran gehindert hätten, die al-Aqsa-Moschee zum Morgen- und Mittagsgebet zu erreichen. 50.000 Gläubige sollen an den Gebeten in der Moschee teilgenommen haben, heißt es in den Berichten. Dabei sollen die muslimischen Gläubige im Morgengrauen “Mit unserem Blut und unserer Seele werden wir dich erlösen, al-Aqsa” gesungen haben. Dieses Lied wird oft inmitten der Spannungen rund um den Tempelberg gesungen.

Wie die israelische Polizei mitteilte wurden 375 ‘Palästinenser’ und 5 Busfahrer festgenommen, die illegal nach Jeruschalajim einreisen wollten, um sich der “allgemeinen Mobilisierung” anzuschließen. Sie wurden zurück ins Gebiet westlich des Jordans gebracht.

Gestern bezeichnete die Hamas das Gerichtsurteil als eine “klare Kriegserklärung” und eine “eklatante Aggression gegen die gesegnete al-Aqsa-Moschee”. Die Terrororganisation bezog sich auf den Krieg im Mai, den sie ‘Schwert von Jerusalem’ nannte und sagte: “Die Schlacht des Schwertes von Jerusalem war und wird nicht das letzte Kapitel der Konfrontation unter dem Titel Jerusalem sein, und der versprochene und erfüllte Widerstand bestätigt, dass er bereit und vorbereitet ist, Aggressionen abzuwehren und Rechte zu verteidigen”.

Sie forderte die ‘Palästinenser’ auf, ihre Präsenz in der Moschee zu verstärken und “ein Bollwerk gegen die Besatzung zu bilden” und rief auch arabische und muslimische Länder dazu auf, “ihre Rolle bei der Verteidigung” der Moschee zu übernehmen. Die Moschee und ihre Plätze würden “auf die Massen der befreiten Eroberer warten und nicht auf die Massen von Typografen warten, die ängstlich unter dem Schutz der Besatzung eintreten.”

Während des Besuchs einer Delegation der Hamas in Ägypten, erklärte diese, dass die Situation wie im Mai, aufgrund der “kontinuierlichen israelischen Verstöße und Verbrechen” in Jeruschalajim, “explodieren” könnte.

Der Palästinensische Islamische Dschihad, der in den nächsten Tagen auch eine Delegation nach Ägypten schicken wird, äußerte sich ebenfalls empört über die Entscheidung und nannte sie “ungültig und einen Angriff auf die Heiligkeit der al-Aqsa-Moschee und das reine Recht der Muslime darauf”. Er warnte den jüdischen Staat vor den Folgen dieser Entscheidung und bekräftigte, dass die ‘Palästinenser’ “jedem Versuch, Al-Aqsa zu schaden, mit aller Kraft, Standhaftigkeit und unerbittlicher Entschlossenheit begegnen werden”.

Adnan Ghaith, der ‘palästinensische’ Gouverneur von Jeruschalajim warnte davor, dass die Entscheidung, ein stilles Gebet zuzulassen, einen gefährlichen Präzedenzfall darstelle. Er behauptete, dass die Entscheidung Teil der Bemühungen sei, den Tempelbergkomplex zu teilen, um den Bau des Dritten Tempels vorzubereiten.

Auch aus Jordanien, das über die Waqf den Tempelberg verwaltet, gab es mächtig Gegenwind. Der Sprecher des Außenministeriums Haitham Abu Alfoul nannte das Urteil “nichtig” und äußerte, dass es keine rechtliche Wirkung hätte, weil das Völkerrecht die israelische Autorität über den Osten Jeruschalajims nicht anerkenne. Er ergänzte, dass das Urteil eine “eklatante Verletzung der internationalen Legitimität” sei und den Status quo der al-Aqsa-Moschee überschreite. Die von Jordanien geführte Waqf sei das einzige Organ, welches für die Verwaltung der Angelegenheiten des Tempelbergs verantwortlich sei.

 

Der heutige Tag ist der 31. Jahrestag der Unruhen auf dem Tempelberg im Jahr 1990. Damals wurde während Sukkot, dem Laubhüttenfest, etwa 20 ‘Palästinenser’ getötet und über 100 verletzt. Auf israelischer Seite gab es 19 verletzte Polizisten und eine Reihe von jüdischen Anbetern, die Verletzungen davontrugen. Der Jahrestag folgt auf einen erneuten Anstieg der Gewalt in Jehuda und Schomron, den Gebieten westlich des Jordans, bei dem es zu bewaffneten Zusammenstößen zwischen ‘Palästinensern’ und israelischen Sicherheitskräften kam. Bei einer Festnahmeoperation gegen eine große und schwer bewaffnete Hamas-Terrorzelle wurden 2 israelische Soldaten verletzt. In der Woche zuvor wurden 8 ‘Palästinenser’ durch israelische Schüsse getötet. 3 von ihnen gehörten zur Hamas und 3 zum Palästinensischen Islamischen Dschihad.

Ende September sprach die islamistische Ra’am-Partei, die Mitglied der israelischen Regierung ist, davon, dass eine rote Linie überschritten sei, nachdem Juden israelische Flaggen auf den Tempelberg brachten.

 

Kommentar: Während die Welt immer mehr im Chaos versinkt, geht die Wiederherstellung Israels weiter voran. Wir können heute ganz deutlich sehen, wie der Gott Israels alles synchron auf die Ziellinie bringt. Wie er das macht ist mir nach wie vor schleierhaft, denn schließlich hat er uns Menschen den freien Willen gegeben. Es hat offensichtlich gewisse Vorzüge allmächtig zu sein.

Wir wissen, dass mit dem Abschluss der Wiederherstellung der jüdischen Nation auch ihr König Jeschua zurückkehren wird. Dazu fehlt nur noch der Dritte Tempel, der den Abschluss der Wiederherstellung des natürlichen Israels, symbolisiert durch den Feigenbaum, bilden wird.

Dann in der Trübsalszeit wird sich Gott um die Wiederherstellung des geistlichen Israels, symbolisiert durch den Ölbaum, kümmern. Auch wenn diese 7 Jahre für das jüdische Volk, das schon so viel gelitten hat, noch einmal sehr schmerzhaft werden, werden sie Jeschua als Messias erkennen, ihn rufen und so das Ende der Trübsal einleiten, denn Jeschua hat vorausgesagt: “Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: ‘Gesegnet ist, der da kommt im Namen Adonais!'” (Matitjahu 23,39).

So wie Ja’akov noch einmal 7 Jahre arbeitete, um seine 2. Braut Rebecca zu bekommen, so wird auch Jeschua, nachdem er seine erste Braut die Kehillah (Gemeinde des neuen Bundes) in der kurz bevorstehenden Entrückung zu sich geholt hat, noch einmal 7 Jahre arbeiten, um das Herz des jüdischen Volkes und der Nation Israel zu gewinnen.

Jeden Tag ringt Jeschua schon heute darum, dass Herz aller Menschen zu gewinnen. Gehört deins schon ihm? Nein? Dann gib es ihm heute!

 

Quellen: jpost.com und jpost.com

 

Ein Gedanke zu „RED ALERT: Gerichtsurteil erlaubt leises jüdisches Gebet auf dem Tempelberg

  • 09/10/2021 um 18:32
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    Schade dass ich nicht nach Israel kommen kann…. sonst würde ich dort ebenso Beten.
    Alles aufregend was so geschieht.

    Shalom und shavua tov

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