RED ALERT: EU-Gesandter warnt, dass Israel kurz davor sei die Zweistaatenlösung zunichtezumachen

 

die EU ist besorgt, dass Israel die Umsetzung der Zweistaatenlösung vereiteln könnte

Die Zweistaatenlösung erlebt ein Comeback, seitdem die israelfeindliche Biden-Regierung dabei ist, Donald Trumps Vermächtnis zu zerstören und den Fortschritt durch den US-Friedensplan rückgängig zu machen. Dazu gehört auch die Untergrabung der israelischen Souveränität auf dem israelischen Golan und die Forderung, die jüdischen Orte in Jehuda und Schomron (Judäa und Samaria) als illegal zu bezeichnen. Progressive Demokraten brachten einen Gesetzesentwurf ein, der aus den im Sechstagekrieg befreiten Gebieten wieder ‘besetzte’ machen würde. Zum israelischen Premierminister Naftali Bennett sagte US-Präsident Joe Biden, dass er beabsichtige “Wege zu finden, den Frieden und die Sicherheit für Israelis und Palästinenser voranzutreiben”. Auch US-Senatoren brachten bei ihrem Israelbesuch die Zweistaatenlösung wieder zur Sprache. Während es immer offensichtlicher wird, dass die USA kein wahrer Verbündeter Israels mehr sind, erhalten diese Unterstützung vom Irak-Gipfel, Oman, Jordanien und dem Vatikan. Mit so viel Rückenwind möchten die USA eine ‘palästinensische’ Einheitsregierung als Vorbereitung auf einen ‘palästinensischen’ Staat bilden. Auch innerhalb Israels arbeiten Bewegungen wie The Federation Movement an der Teilung des Landes. Erst vor wenigen Tagen zeigte sich wieder einmal, wie zerrissen die “Change”-Regierung ist, während auf der einen Seite ein israelischer Minister sagte, dass sich der jüdische Staat für die Zweistaatenlösung einsetzt, ist die EU nun über Israels Politik besorgt, die genau das verhindern würde.

Am Sonntag warnte der Vertreter der Europäischen Union bei der Palästinensischen Autonomiebehörde Sven Kuhn von Burgsdorff davor, dass Israel das letzte Stadium der Abtrennung Jehudas und Schomrons von Jeruschalajim erreicht habe. Als er zusammen mit Vertretern aus mehr als 20 europäischen und gleichgesinnten Ländern auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Qalandiya, sagte er: “Wir sind jetzt 23:15 oder 23:45 Uhr von Mitternacht entfernt”.

Der EU-Vertreter war besonders über 2 israelische Projekte besorgt, von denen er und andere Vertreter befürchten, dass sie jegliche Aussichten auf einen zukünftigen ‘palästinensischen’ Staat zerstören würden.

Das erste Sorgenkind der EU ist der Bau von fast 3.500 Häusern in einem unbebauten Gebiet der jüdischen Stadt Ma’ale Adumim in Jehuda. Diese Häuser fallen in das, was als Projekt E-1 bekannt ist und Jeruschalajim und Ma’ale Adumim durch Erschließung und Bebauung miteinander verbinden soll.

Nachdem das Projekt aufgrund von internationaler Kritik für mehrere Jahrzehnte eingefroren war, hat Israels ehemaliger Premierminister Benjamin Netanjahu das Projekt E-1 bei den vergangenen Wahlen vorangetrieben und die Hinterlegung der Baupläne beim Höheren Planungsrat für Jehuda und Schomron zugelassen. Im Moment ist der Rat dabei, die Einwände gegen den Bau anzuhören. Der nächste Anhörungstermin wird planmäßig der 13. Dezember sein und stellt das letzte Hindernis für die endgültige Genehmigung des Projekts E-1 dar.

Der bevorstehende Bau von 9.000 Wohnungen im Atarot-Gebiet im Osten von Jeruschalajim auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Qalandiya ist das zweite Projekt, dass die EU beunruhigt. Der 1924 eröffnete Flughafen wurde im Jahr 2000 geschlossen und das Gebiet soll größtenteils jüdischen Israelis zugewiesen werden. Am 6. Dezember soll das Bezirksplanungskomitee eine Anhörung zu dieser Angelegenheit abhalten.

Beide Standorte der Projekte wurden von Burgsdorff und seiner Delegation besucht, die von der linken NGO Ir Amim informiert wurden. Um mit Reportern in Atarot zu sprechen, legten sie eine Pause ein. Beim Gespräch befand sich hinter der Delegation die Baustelle für eine neue Umgehungsstraße mit einem Tunnel, der unter den geplanten Häusern hindurchführen wird und zur Linken der Delegation stand die Sicherheitsbarriere, die Atarot von den Wohnhäusern im ‘palästinensischen’ Viertel Kafr Akab trennt.

Burgsdorff sagte den Reportern: “Wir befinden uns hier in der allerletzten Phase der vollständigen Abtrennung Jerusalems vom Westjordanland, was es unmöglich macht, zwischen den Parteien auf der Grundlage von Verhandlungen über einen zukünftigen, unabhängigen, zusammenhängenden, lebensfähigen palästinensischen Staat mit Jerusalem als Hauptstadt von beiden in dieser Angelegenheit zu diskutieren”.

Die Pläne stünden im Widerspruch zu den Aussagen der israelischen Regierung, den Konflikt zu verkleinern und den Status quo beizubehalten. “Die derzeitige israelische Regierung hat klar gesagt, dass wir den Status quo nicht gefährden wollen, aber die Dinge, die wir vor Ort sehen, scheinen auf etwas anderes hinzuweisen”, sagte Burgsdorff.

Israelische Siedlungen verstoßen eindeutig gegen das Völkerrecht und stellen ein großes Hindernis für einen gerechten, dauerhaften und umfassenden Frieden zwischen Israelis und Palästinensern dar”, erklärte er und fügte hinzu, dass die EU vor solchen Aktionen nicht “die Augen verschließen” könne.

Wie ein Großteil der internationalen Gemeinschaft glaubt auch die EU an eine Zweistaatenlösung auf Grundlage der Linien von vor 1967, als Israel die jordanische Besatzung von 1948 im Sechstagekrieg beendete. Nach der Zweistaatenlösung soll Jeruschalajim als geteilte Stadt die Hauptstadt beider Staaten werden.

Dies sieht der jüdische Staat anders, der davon überzeugt ist, dass Jeruschalajim die vereinte Hauptstadt Israels bleiben muss. Projekte wie in dem E-1-Gebiet und in Atarot spielen eine wichtige Rolle beim Schutz der vereinten Hauptstadt unter israelischer Souveränität. Israel argumentiert auch, dass solche Projekte, Zufahrtsstraßen schaffen, den Verkehrsfluss verbessern und die ‘Palästinenser’ nicht abschneiden würden.

Fleur Hassan-Nahoum, die stellvertretende Bürgermeisterin von Jeruschalajim sagte, dass “Jerusalem eine lebendige, atmende und wachsende Hauptstadt des Staates Israel ist”. Durch die bereits erledigten Arbeiten in der Gegend von Atarot “hat sich die Gemeinde Atarot in ein florierendes Industriegebiet mit ihrem allerersten [Einkaufs-] Zentrum für Ost-Jerusalemer verwandelt, mit Fabriken und Arbeitsplätzen, die Hunderte von Arbeitsplätzen bieten.”

“Das Wohnprojekt wird Tausende dringend benötigter Wohneinheiten bereitstellen”, sagte Hassan-Naboum. “Die Europäische Union sollte aufhören, in der Sprache der Vergangenheit zu reden, und sich an der Entwicklung der Zukunft beteiligen, die Juden und Arabern gleichermaßen gerecht wird und Chancen bietet und keine leere Rhetorik und falschen Hoffnungen.”

 

Kommentar: Seht ihr auch, wie Israel von allen Seiten bedrängt wird mit dem Ziel das Land zu teilen? Es ist echt der Wahnsinn welchen Aufwind die Zweistaatenlösung seit Beginn des Jahres bekommen hat. Ich frage mich ernsthaft, wie lange Israels “Change”-Regierung das noch durchhalten will. Wir sehen doch immer mehr, dass diese Regierung völlig hohl ist und keine Substanz hat. Benjamin Netanjahu loszuwerden war ihr gemeinsames Ziel, aber auch ihr einziges. Und wie geht es nun weiter? Ohne innere Einheit und Stärke gerät die Regierung von allen Seiten immer mehr unter Druck. Wenn ich an die “Change”-Regierung denke, muss ich auch an die Worte Jeschuas denken:

“Jedes Reich, das mit sich selbst entzweit ist, wird verwüstet; und jede Stadt oder jedes Haus, die mit sich selbst entzweit sind, werden nicht bestehen” (Matitjahu 12,25).

 

Da Israel Gottes Augapfel ist (Secharja 2,12), ist anzunehmen, dass Jeruschalajim die Iris ist. Die wird nun immer mehr angetastet. Die Welt hat eine Obsession mit Israel, die nicht natürlich erklärt werden kann. Die Welt scheint davon besessen zu sein, Israels Land und Hauptstadt zu teilen. Und doch wird es auf sie zurückfallen und Jeschua wird darüber Gericht halten:

“Siehe, ich mache Jeruschalajim zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Jehuda wird es kommen bei der Belagerung von Jeruschalajim. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jeruschalajim zu einem Stemmstein für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln” (Secharja 12,2-3).

“dann werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal Jehoschafat hinabführen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben. Und mein Land haben sie geteilt” (Joel 4,2).

 

Ich möchte gar nicht wissen, wie es denen ergehen wird, die meinen, dass sie es besser als Gott wüssten und sich deshalb direkt mit dem Allmächtigen anlegen. Spoiler Alert: Sie können nur verlieren!

Dabei hat doch Jeschua alles für uns gegeben, damit wir mit ihm Frieden haben können. Mehr hätte er für uns nicht tun können, als dass er auf grausamste Weise an deiner und meiner Stelle starb, damit wir die Vergebung, die Befreiung und das ewige Leben haben können.

Statt gegen den Gott Israels in den Krieg zu ziehen sollten wir lieber dankbar sein, dass er uns den Frieden anbietet, obwohl wir doch das Gericht verdient haben. Jeder der das wirklich verstanden hat, kann Jeschuas Erlösung nur dankbar annehmen.

 

Quelle: jpost.com

Ein Gedanke zu „RED ALERT: EU-Gesandter warnt, dass Israel kurz davor sei die Zweistaatenlösung zunichtezumachen

  • 23/11/2021 um 22:39
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    Das ist der alte Judenhass im neuen Gewand, läuft nun unter “humanisisch”-pro-palästinensischer Maskerade. Ob in meinem Bekanntenkreis, bei Lokalrunden, irgendwelchen Zufalls-Begegnungen – sobald man auf dieses Thema zu sprechen kommt gehts rund, emotionale Ausbrüche, Wutattacken, manchmal blanker Hass auf Israels Siedlungs-Politik, “Besetzung fremden Landes”, “Unterdrückung der Einheimischen”, “Rassismus” uswusf. Bin eigentlich fast immer der Einzige, der versucht Israels “Existenzrecht” zu verteidigen, von der religiösen Dimension darf ich erst gar nicht sprechen, da flippen die Leute noch mehr aus. Aber wenns um die Nazizeit o. Rechtsextremismus/Antisemitismus geht sind sie immer “fassungslos” wie sowas passieren konnte o. aktuell vorkommt, beim Thema Israel-Palästinenser-Konflikt ists dann aber vorbei mit Schuld-Komplex und Toleranz/Akzeptanz gegenüber dem Judentum o. dem israelischen Staat.

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