RED ALERT: Blutige Ausschreitungen auf dem Tempelberg mit über 200 Verletzten zum Ende des Ramadans

Hananya Naftali spricht über die blutigen Auseinandersetzungen am Freitag

Der Tempelberg kommt nicht zur Ruhe. Seit der Anerkennung Jeruschalajims als Israels Hauptstadt 2017 ist der Tempelberg der nächste Schritt in der Wiederherstellung. Jüdische Anbeter sind dabei ihn durch tägliche laute Gebete seit Pessach 2019 zurückzugewinnen, aber auch seit der Veröffentlichung des US-Friedensplans und der Unterzeichnung des Abraham Accords verändert sich geopolitisch Vieles, dass direkten Einfluss auf den Status quo des Tempelbergs hat, der inzwischen beträchtlich wankt und dabei ist zu kippen. Die ‘Palästinenser’ verlieren zunehmend ihre Stellung in der arabischen Welt, die immer mehr erkennt, dass die Juden nicht die Feinde sind. Als eine Delegation der Vereinigten Arabischen Emirate die al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg besuchte und dort von den ‘Palästinensern’ angegriffen wurde, wurden Stimmen in der arabischen Welt laut, die ‘Palästinensern’ vom Tempelberg zu entfernen. Inzwischen haben sich sogar schon Stimmen dazugesellt, die dem jüdischen Volk den Tempelberg zusprechen und zum Bau des Dritten Tempels aufrufen. Ende April versprach Israels neuer Gesetzgeber die volle israelische Kontrolle über den Tempelberg. Anfang März hatten die Palästinensische Autonomiebehörde und Jordanien “jüdische Extremmisten” beschuldigt, den Tempelberg gestürmt zu haben. Um Eskalationen zu vermeiden entschied die israelische Regierung, dass Juden vom 9. bis 12. Mai nicht auf den Tempelberg dürfen. Trotzdem kam es am Freitag dem letzten Freitag des Ramadans zu blutigen Szenen auf dem Tempelberg, bei dem viele Menschen verletzt wurden.

Nach der Nacht der Gewalt auf dem Tempelberg bestand der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu bei einem Treffen mit zahlreichen Sicherheitschefs heute darauf, dass Israel das Recht auf Anbetung auf dem Tempelberg schützen werde. In der Nacht war es zu zahlreichen blutigen Zusammenstößen zwischen der israelischen Polizei und muslimischen Gläubigen in der Altstadt Jeruschalajims und auf dem Tempelberg gekommen. Zuvor fanden die letzten Freitagsgebete im islamischen Fastenmonat Ramadan statt, zu denen sich Zehntausende Moslems versammelten.

Bei den blutigen Auseinandersetzungen wurden mindestens 17 israelische Polizisten verletzt, von denen etwa die Hälfte im Krankenhaus behandelt werden musste. Dies teilte ein Polizeisprecher heute morgen mit. Unter den verletzten Sicherheitskräften befindet sich ein israelischer Offizier im mäßigen Zustand, dem ein Stein ins Gesicht geworfen wurde.

Auf muslimischer Seite gab es nach Angaben des Palästinensischen Roten Halbmonds 205 Verletzte, von denen 108 zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht wurden. Ein Moslem verlor bei den Ausschreitungen ein Auge, 2 erlitten schwere Kopfverletzungen und 2 weitere hatten sich die Kiefer gebrochen. Die anderen Verletzten hätten nur geringfügige Verletzungen davongetragen. 

Videoaufnahmen vom Tempelberg zeigen, dass israelische Sicherheitskräfte eine Betäubungsgranate in die Al-Aqsa-Moschee abgefeuert hatten, nachdem sich die muslimischen Angreifer darin zurückzogen. In der Moschee lagen Steine bereit, um auf die israelischen Sicherheitskräfte geworfen zu werden.

Das Damaskustor, welches die Altstadt mit dem arabischen Viertel verbindet, wurde von israelischen Grenzpolizisten geschlossen, um die Kontrolle zurückzugewinnen. So wurde verhindert, dass sich mehr Muslime auf den Weg in die Altstadt machten.

Bei dem Treffen heute morgen sagte Benjamin Netanjahu: “Israel handelt verantwortungsbewusst, um Recht und Ordnung in Jerusalem aufrechtzuerhalten und gleichzeitig das Recht auf Anbetung an den heiligen Stätten zu schützen”. Anwesend waren auch viele hochkarätige Köpfe wie Verteidigungsminister Benjamin Gantz, Minister für öffentliche Sicherheit Amir Ohana, Stabschef der IDF Generalleutnant Aviv Kohavi, der israelische Polizeichef Kobi Shabtai, Shin Bet-Chef Nadav Argaman, der Chef des Nationalen Sicherheitsrates Meir Ben-Shabbat und mehrere andere Sicherheitsbeamte.

Die israelische Polizei berichtete, dass “die Polizei vor einiger Zeit mit Maßnahmen zur Aufstandsbekämpfung begonnen hat, um die Ordnung wiederherzustellen, nachdem am Tempelberg gewaltsame Unruhen ausgebrochen waren, bei denen Hunderte von Verdächtigen Steine, Flaschen und andere Gegenstände auf unsere Streitkräfte warfen.”

“Wir werden die Störung der Ordnung, jegliche Form von Gewalt und Versuche, Beamten zu schaden, nicht zulassen, während sie die Religionsfreiheit ausnutzen und damit einen gewalttätigen Aufstand fördern, bei dem Hunderte von Gläubigen anfangen zu randalieren und Polizisten zu verletzen”, hieß es in einer Stellungnahme der israelischen Polizei, nachdem diese die Kontrolle über den Tempelberg zurückgewonnen hatte. 

Das es sich keineswegs im einen rein religiösen Aufstand handelte, zeigten auch die Flaggen der Hamas, die von Muslimen auf dem Tempelberg geschwungen wurden.

Die vergangene Nacht war die blutigste auf dem Tempelberg seit vielen Jahren. Im Vorwege waren zusätzliche Polizisten und Soldaten der Israel Defense Forces (IDF) nach Jeruschalajim geschickt, um sich auf den Abschluss des Ramadan vorzubereiten. 

 

Kommentar: Wie gut, dass der Ramadan nun endlich vorbei ist und sich die Gewalt hoffentlich wieder legen wird. Gewalt und Fasten passen für mich nicht zusammen. Nachdem ich den Koran komplett gelesen habe, wundert mich das aber nicht mehr. Wie gut zu wissen, dass das im baldigen 1000-jährigen Messianischen Königreich endlich aufhört!

Gebetsanliegen: “Erbittet Frieden für Jeruschalajim! Ruhe sollen die haben, die dich lieben! Frieden sei in deinen Mauern, sichere Ruhe in deinen Palästen. Wegen meiner Brüder und meiner Freunde will ich sagen: Frieden sei in dir! Wegen des Hauses Adonais, unseres Gottes, will ich dein Bestes suchen” (Tehillim 122,6-9).

 

Quelle: jpost.com

Ein Gedanke zu „RED ALERT: Blutige Ausschreitungen auf dem Tempelberg mit über 200 Verletzten zum Ende des Ramadans

  • 10/05/2021 um 12:56
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    Writing in Turkish, Erdogan said he “invite[s] the whole world, especially the Islamic countries, to take effective action against Israel’s attacks on al-Aqsa Mosque, Jerusalem and Palestinian homes.” (Zitat JP)
    Das ist die Aussage der türkischen Regierung. Gott, der Eigentümer Israels sagt folgendes:
    Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. 3 Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein[3] für alle Völker; alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln. (Zach 12,2+3)

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