RED ALERT: Biden hebt wirtschaftliche Sanktionen gegen Iran auf in der Hoffnung, dass dieser nicht weiter Uran anreichert

vor einem Monat sprach US-Außenminister Antony Blinken von der nuklearen Gefahr (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)
MEMRI hat den iranischen General Amir Ali Hajizadeh übersetzt

Kurz nach seiner Ernennung warnte der neue US-Außenminister Anthony Blinken, dass der Iran kurz vor der Fertigstellung von Atomwaffen sei. Für Israel ist klar, dass dies um jeden Preis verhindert werden muss und so kam es im April wieder zu einer Explosion in Natanz, die den Iran veranlasste Uran auf 60% anzureichern. Die USA bemühten sich darum, durch Verhandlungen für den Wiedereinstieg in das Atomabkommen, iranische Nuklearwaffen zu verhindern. Mitte Juni traf sich US-Präsident Joe Biden mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin auch wegen der Problematik mit dem Iran, bei der Putin nach Bidens Aussagen “helfen” könne. Der kurz nach dem Treffen angekündigte Abzug der Patriot-Raketen bestätigte, dass die USA sich von den Verbündeten im Nahen Osten zurückziehen. Ende Juni sagte Biden dann gegenüber Israel, dass er nicht zulassen würde, dass der Iran Atomwaffen bekäme. Jedoch wird dies angesichts der US-Politik immer schwieriger einzuhalten. So wurden die USA von den Vereinten Nationen aufgefordert alle Sanktionen gegen den Iran fallen zu lassen und Irans gewählter Präsident Ebrahim Raisi schließt Gespräche mit Biden per se aus. Während der Iran auf Hochtouren dabei ist, die Atomwaffe fertigzustellen, scheint ein US-Wiedereinstieg in das Atomabkommen zu schleppend voranzukommen, denn der Iran fordert, dass die US-Sanktionen vorher aufgehoben werden und greift gleichzeitig die US-Truppen im Nahen Osten über seine Stellvertreter an. Die USA reagieren darauf, indem sie sagen, dass Verhandlung weiterhin möglich sind und tatsächlich Sanktionen aufheben. Damit bestätigen sie erneut ihre Politik der Schwäche.

Diese wird auch vom Iran erkannt und so kritisierte der General Amir Ali Hajizadeh von den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) im iranischen Fernsehen die ineffektive US-Außenpolitik. Er sagte, dass die USA immer ein Feind bleiben werden, denn die Beziehungen seien wie die zwischen einem Wolf und einem Schaf und könnten nie normalisiert werden. Während Biden die Zeit davonläuft, wird er vom Iran verhöhnt, denn der General sagte auch: “Wenn der Feind die Macht und die Fähigkeit gehabt hätte, diese Dinge zu stoppen, hätte er dies getan”. Abwertend fügte er hinzu: “Warum bettelt der Feind uns an? Wo immer der Feind diese Dinge tun kann, anstatt zu betteln, tut er es.”

Diesen Äußerungen Hajizadehs ging ein US-Bombardement in Syrien voraus, welches zu Verlusten beim IRGC-Bombenkommando führte. Er beließ es jedoch nicht dabei und sagte auch, er hoffe, dass sich eines Tages der Spieß umkehren wird, damit der Iran Sanktionen gegen die USA verhängen könnte.

Der Biden-Administration wird nun vorgeworfen, diplomatischen Einfluss zu verschwenden, da sie die Sanktionen gegen den Iran weiter aufhebt, obwohl das Land weiterhin die Bemühungen um die Urananreicherung verstärkt. Anfang Juni wurde berichtet, dass die USA die Sanktionen gegen verschiedene iranische Beamte und nationale iranische Ölgesellschaften aufgehoben haben. Die Verbesserung des Ölpreises und ein Entgegenkommen bei den festgefahrenen Verhandlungen für den Wiedereintritt ins Atomabkommen sollen dafür ausschlaggebend gewesen sein.

Während am Verhandlungstisch eine Appeasement-Politik betrieben wird, demonstrieren die USA mit ihren jüngsten Luftschlägen gegen vom Iran unterstützte Milizen entlang der irakisch-syrischen Grenze Stärke. Experten fragen sich jedoch, ob dies ausreicht, verlorenes Gebiet durch Sanktionsaufhebungen wiedergutzumachen.

Durch Beschwichtigungen und Sanktionsaufhebungen am Verhandlungstisch versucht man den Iran dazu zu bringen, die Erhöhung der Urananreicherung einzustellen. Am Dienstag teilte der Iran jedoch der Atomaufsichtsbehörde (IAEA) mit, dass er auf 20% für den Betrieb von Kernkraftwerken anreichern würde, diese benötigen jedoch nur 3 bis 5%. Mitte Juni hatte die iranische Regierung damit geprahlt, dass sie ihr gesetzlich festgeschriebenes Ziel übertroffen und nun 6,5kg 60%-ig angereichertes Uran und 108kg 20%-iges Uran hätten.

Sogar Außenminister Antony Blinken erwähnte Anfang Juni, dass der Zeitpunkt zur Fertigstellung der Atomwaffen im Iran immer näher rückt.

Obwohl sich die US-Truppen im Irak seit Mai 2019 auf täglicher Basis mit Raketen- und Drohnenangriffe durch die irannahen Milizen konfrontiert sehen, nehmen diese nun ordentlich zu und auch die Drohnen sind fortgeschrittener. Insgesamt zeigt sich, dass der Iran damit indirekt den USA den Krieg erklärt hat, während diese Zugeständnisse in den Verhandlungen machen. Der Iran möchte sich gerne als derjenige präsentieren, der die USA aus dem Nahen Osten verscheucht hat.

Ein Angriff durch die Milizen ereignete sich gestern morgen auf die US-Botschaft in Bagdad. Ihm gingen tägliche Angriffe auf US-Truppen in Erbil, der Hauptstadt der Region Kurdistan im Irak voraus. Ebenso gab es zuvor eine Reihe von Angriffen auf den Al-Asad-Stützpunkt im Westirak und auf US-Streitkräfte in Syrien seit dem 4. Juli, dem Independence Day.

Offiziell wird von den USA und ihren Verbündeten gesagt, dass die Angriffe im Irak das Leben der Iraker gefährden. “Jeder Angriff gegen die irakische Regierung, die irakische Region Kurdistan und die Koalition untergräbt die Autorität der irakischen Institutionen, die Rechtsstaatlichkeit und die nationale Souveränität des Irak”, twitterte gestern Koalitionssprecher Oberst Wayne Marotto. “Diese Angriffe gefährden das Leben der irakischen Zivilisten und der Partnerkräfte der irakischen Sicherheitskräfte, der Peshmerga und der Koalition.”

Es ist jedoch klar, dass es sich bei den Angriffen in erster Linie um eine konzentrierte und koordinierte Kampagne gegen die USA handelt, denn der Iran versorgte die Milizen nicht nur mit Waffen, sondern der IRGC arbeitet mit ihnen anscheinend direkt zusammen. Im Vergleich zur iranischen Unterstützung der Hamas und Hisbollah ist die der irakischen Milizen beispiellos. Durch die direkte Zusammenarbeit kann der Iran die Angriffe unmittelbar befehlen. Die jetzigen Angriffe begannen, als die USA die Bagram Air Base in Afghanistan verließen. Der Iran glaubt nun die USA auch aus dem Irak verdrängen zu können.

Während die USA offensichtlich keine direkte Bedrohung für das iranische Atomprogramm darstellen, kam es am 23. Juni zu einem Angriff einer explosiven Selbstmorddrohne auf ein Gebäude in Karaj westlich von Teheran. Durch diesen Angriff wurde offensichtlich die Fähigkeit gestört, wichtige Atomprogrammstandorte mit neuen Zentrifugen zu versorgen. Später wurde vom Iran bestätigt, dass sich das Gebäude im Staatsbesitz befunden hat. Zunächst wurde jedoch behauptet, dass die Sicherheitskräfte einen “Sabotageakt” gegen das Gebäude der iranischen Atomenergieorganisation vereitelt hätten. Am Dienstag behauptete der iranische Kabinettssprecher Ali Rabiei, dass Israel diesen Angriff durchgeführt hätte, um die laufenden Verhandlungen für das Atomabkommen in Wien zu torpedieren. 

“Was auch immer an Sabotage passiert ist, unsere Stärke hat zugenommen”, sagte er und widersprach anscheinend früheren iranischen Behauptungen, dass der Angriff keinen Schaden angerichtet habe.

Der Direktor für Außenpolitik am Jewish Institute for National Security of America (JINSA) Jonathan Ruhe sagte, dass die Explosion anscheinend dazu bestimmt war, “Zentrifugenversorgungslinien für Natanz und Fordow [die beiden wichtigsten Urananreicherungsstätten des Iran] zu unterbrechen].” Und fügte hinzu, dass “im Gegensatz zu den vom Iran erklärten Nuklearanlagen, deren Aktivitäten regelmäßig in die Berichte der IAEA aufgenommen wurden, relativ wenig öffentlich über diese Anlage in Karaj bekannt ist, abgesehen davon, dass sie Teil der Zentrifugenlieferkette für die iranische Urananreicherungsprogram in Natanz und Fordow ist.”

Ruhe wies darauf hin, dass Jeder erfolgreiche Schlag gegen die Zentrifugenlieferkette des iranischen Nuklearprogramms “eine der wichtigsten nuklearen Ambitionen des Iran merklich verzögern” müsste und nannte dies aber auch die Gelegenheit, “sein vorhandenes Anreicherungsarbeitspferd – die rudimentäre IR-1-Zentrifuge – durch viel produktivere Modelle wie IR-2m, IR-6 und IR-8 zu ersetzen, die die Anreicherungskapazität sehr schnell erhöhen könnten.”

Am 3. Juli veröffentlichte Bilder von Geheimdienstanalysen zeigen eine erheblich beschädigte Struktur am Standort Karaj, die als “mutmaßliche Zentrifugenfertigungsstätte” beschrieben wird und bei der Teile des Daches fehlen und schwarze Verfärbungen durch Feuer zu sehen sind.

Zuvor ereignete sich am 11. April eine Explosion in der Anreicherungsstätte Natanz, die wahrscheinlich ungefähr 5.000 Zentrifugen vom Typ IR-1 außer Betrieb nahm. Dieser Angriff veranlasste den Iran auf 60% anzureichern.

“Nach verdeckten Schlägen im Juli 2020 gegen eine weitere iranische Zentrifugenproduktionsanlage und im April 2021 gegen deren aktiv anreichernde Maschinen wurde eine Produktionsstätte wie Karaj viel mehr zum Engpass“, sagte Ruhe und ergänzte: “Deshalb würde es einen weiteren erheblichen Rückschlag in den laufenden Bemühungen des Iran bedeuten, seine Anreicherungsinfrastruktur auszubauen und die breakout time schnell zu verkürzen, selbst wenn seine grundlegende Fähigkeit, genügend spaltbares Material für eine Bombe zu produzieren, intakt bleibt.”

Am 5. Juli soll in einer Fabrik in der Nähe von Karaj ein Großbrand ausgebrochen sein, dort sollen laut Teheraner Feuerwehr und Rettungsdiensten “alle Arten von Waren” gelagert worden sein.

 

Kommentar: Gerade als ich anfangen wollte den Kommentar zu schreiben, teilte Amir Tsarfati über Telegram mit, dass es im Nordwesten Teherans eine Explosion gegeben hat, die Ursache ist noch unklar. Zuvor gab es außerdem einen Großbrand in einem Kraftwerk. Er sagt, dass es im Iran gerade ganz heiß hergeht. Was soll ich dem noch hinzufügen?

Jedenfalls dürfte uns klar sein, dass die USA eine iranische Atombombe nicht verhindern werden, besonders nicht, indem sie Sanktionen aufheben. Wie ich schon vor kurzem geschrieben habe, wird diese undankbare Aufgabe an Israel hängen bleiben und der jüdische Staat hat sich diesem Projekt schon längst angenommen. Ich finde es absolut richtig, dass Israel (auch wenn sie es nicht offen sagen) das iranische Atomprogramm attackiert, immerhin läuft in Teheran auf einem öffentlichen Platz ein Countdown bis zur Zerstörung Israels. Ich würde das auch ernst nehmen. Mir ist aber auch klar, dass sich die iranische Wut sehr schnell gegen Israel richten wird, sobald das Fass überläuft.

Dann erwarte ich den Krieg von Gog und Magog. Apropos Gog und Magog, gestern bekam ich die Nachricht rein, dass Russland, der Iran und die Türkei gemeinsam den Kampf gegen den Islamischen Staat in Syrien fortsetzen wollen. Immer wenn ich diese 3 Nationen in einer Überschrift sehe, geht bei mir die rote Lampe an.

Ich kann mich nur wiederholen: Die Entwicklungen überschlagen sich spätestens seit dem in Israel die “Change”-Regierung vereidigt wurde. Die Zeichen, die wir jetzt sehen sind allerhöchste Alarmzeichen, die uns Jeschua vor seinem Kommen vorausgesagt hat. Alles erfüllt sich mit stetig zunehmender Beschleunigung genauso, wie er es gesagt hat. Deshalb können wir uns auch darauf verlassen, dass er rechtzeitig kommt, um uns zu retten. Auch wenn ich mir es nicht vorstellen kann, wie es sein wird, es wird 100%-ig passieren und das viel eher als die meisten erwarten.

Deswegen verliert nicht den Mut, sondern freut euch, dass unsere Erlösung nun wirklich ganz nahe ist und ganz wichtig, nehmt Jeschua an, falls ihr es noch nicht getan habt!

 

Quellen: oann.com, jpost.com und israel365news.com

Ein Gedanke zu „RED ALERT: Biden hebt wirtschaftliche Sanktionen gegen Iran auf in der Hoffnung, dass dieser nicht weiter Uran anreichert

  • 09/07/2021 um 22:27
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    Lieber Henry
    Ich hab ein schockierendes Interview mit Rabbi Abe Finkelstein gesehen und weiß nicht was ich darüber denken soll. Kennst du es vielleicht? Das Interview ist ziemlich alt, ich glaube von 2010 aber ich bin mir nicht sicher. Ich würde dir den link schicken aber es ist auf englisch und ich weiß nicht ob du englisch sprichst. Mich würde aber sehr deine Meinung interessieren. Liebe Grüße

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