RED ALERT: ‘Abraham Accord’ feiert einjähriges Bestehen

i24 News beleuchtet die Vorgeschichte des Abraham Accords (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)
i24 News berichtet über die Reaktion der Feinde Israels auf das Abkommen (deutsche automatische Untertitel verfügbar)

Im Januar 2020 veröffentlichte die Trump-Administration den langerwarteten US-Friedensplan, der dem jüdischen Volk den Weg zum Dritten Tempel ebnete. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump folgte dabei offensichtlich dem Muster des antiken Perserkönigs Cyrus, der nach dem babylonischen Exil eine Schutzmacht für das jüdische Volk darstellte und ihm den Bau des Zweiten Tempels ermöglichte. Der US-Friedensplan läutete zusätzlich eine neue Ära im Nahen Osten ein, denn er führte zu Frieden zwischen Israel und arabischen Nationen, obwohl der Nahostkonflikt nicht vorher gelöst wurde. Zuvor galt dieser Konflikt als Hindernis für den Frieden. Trump zeigte, dass es trotzdem möglich ist und die Bemühungen seines Teams führten zu Friedensbündnissen zwischen Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Bahrain, die am 15. September 2020 feierlich vor dem Weißen Haus im Abraham Accord besiegelt wurden. Der Kopf hinter dem Friedensplan und Abraham Accord Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sagte kurz vor der Unterzeichnung, dass er sich absolut sicher sei, dass alle 22 arabischen Staaten dem Abraham Accord beitreten werden. Seit dem sind der Sudan und Marokko diesen Schritt gegangen. Im März diesen Jahres sagten Kushner und der damalige israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dass 4 weitere Staaten bald folgen würden. Unter den vermuteten Kandidaten befand sich auch Saudi-Arabien. Das Königreich gewährt Israel inzwischen den Luftraum zivil und militärisch zu nutzen, was einen unausgesprochenen Frieden signalisiert. Bisher ist es noch zu keinen weiteren Normalisierungen gekommen, doch arbeitet Kushner weiterhin daran und gründete Anfang Mai das Abraham Accords Institute for Peace und weihte zusammen mit Netanjahu zu Beginn des Jahres  er zusammen mit Netanjahu den Garten des Friedens in Jeruschalajim ein. Gestern war der erste Jahrestag der Unterzeichnung des Abraham Accords, der in den letzten beiden Tagen mit Veranstaltungen geehrt wurde.

Am Dienstag versammelten sich Vertreter aller Nationen die dem Abraham Accord beigetreten sind im Four Seasons Hotel in Washington, um das einjährige Bestehen des Friedensabkommens zu würdigen. Die Feierlichkeiten wurden von Jared Kushners Abraham Accords Peace Institute ausgerichtet.

Unter den Anwesenden war auch Bahrains Botschafter in den USA Scheich Abdulla Bin Rashid Al Khalifa der sagte, dass er sich sehr privilegiert fühle dabei sein zu können, um das Abkommen zu feiern und zu erleben, wie es die Zukunft der Region gestalten werde. Inzwischen kommt es angestoßen durch den Friedensbund zu immer mehr Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern, da sowohl multilateral und bilateral gearbeitet wird.

“Ich denke, wir sind an einem sehr guten Zeitpunkt, an dem wir Appetit auf mehr Zusammenarbeit haben”, sagte der Botschafter. “Das letzte Jahr verbrachte ich mit der Stiftung, wo wir dafür sorgten, dass Menschen, die miteinander interagieren wollten, die Möglichkeit haben, miteinander zu interagieren. Und ich denke, wir sind jetzt in der Phase, in der wir in die Zukunft blicken und zukünftige Partnerschaften in Betracht ziehen und die Vorteile und das Know-how des anderen erkunden und alle unsere Mitarbeiter profitieren können.”

Der anwesende Demokrat Ted Deutch aus Florida sagte, dass “es unmöglich ist nicht optimistisch zu nach einem Jahr zu sein, angesichts was wir schon gesehen haben.” Er dient als Vorsitzender des Unterausschusses für den Nahen Osten, Nordafrika und globale Terrorismusbekämpfung im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Repräsentantenhauses.

“Regierungsbeamte haben damit begonnen, Möglichkeiten in der nationalen Sicherheit und Politik geschaffen; Wirtschaftsführer bieten viele Chancen für mehr Wirtschaftswachstum. Aber das People-to-People-Programm bietet die Chance, die Region wirklich neu zu gestalten”, sagte Deutch und führte weiter aus: “Die Biden-Administration versteht das. Sie sind entschlossen, den Abraham Accord zu stärken und darauf aufzubauen – und natürlich mehr Länder an den Tisch zu bringen”. Er äußerte: “Ich bin optimistisch, dass sie es werden, und da ist eine überparteiliche Gesetzgebung, die wir durch den Kongress bringen, die tatsächlich die Aufmerksamkeit des Kongresses und [der] Regierung darauf lenken wird, genau das zu tun.”

 

Aus Israel waren die beiden Mitglieder der Knesset Ruth Wasserman Lande (Blau-Weiß) und Ofir Akunis (Likud) angereist. Sie gehören dem parlamentarischen Caucus for the Promotion and Implementation of the Abraham Accords an und sind die Vize-Vorsitzenden. Sie wurden begleitet von Gilad Erdan, Israels Botschafter in den USA und bei den UN, der mit Reportern sprach und die Gelegenheit nutzte darauf hinzuweisen, dass der Iran laut Bericht in wenigen Wochen genügend Uran für seine Atombombe angereichert haben wird.

“Ich denke, es macht keinen wirklichen Unterschied, ob die Iraner einen Monat, zwei Monate oder drei Monate weg sind: Sie sind näher denn je daran, ein atomarer Schwellenstaat zu werden”, sagte Erdan. “Und zusätzlich zu der Tatsache, dass sie den radikalsten Präsidenten aller Zeiten haben, glaubt ihr oberster Führer immer noch, dass der Iran eine Atombombe besitzen sollte.”

“Dies ist eine große rote Fahne für die internationale Gemeinschaft – tun Sie etwas dagegen“, forderte der Botschafter. “Sie können dem Iran nicht weiterhin erlauben, eine Entscheidung in die Länge zu ziehen, sein Spiel des Manövrierens zu spielen und gleichzeitig seine nuklearen Fähigkeiten voranzutreiben. Denn wir werden eines Tages aufwachen [und erkennen, dass] es zu spät sein könnte.”

“Dies ist die Zeit zu handeln, und ich hoffe, dass die internationale Gemeinschaft zusammenkommt und dem Iran klar macht, dass sie einen hohen Preis für diesen illegalen Fortschritt zahlen werden”, sagte Erdan.

 

Während seiner Rede wies Kushner darauf hin, dass die Vereinbarungen parteiübergreifend unterstützt wurden, und äußerte die Hoffnung auf eine weitere Ausweitung. “Dank der Vereinbarungen beobachten wir, wie sich der Nahe Osten vor unseren Augen verändert”, erklärte Kushner und sagte: “Wenn diese Vereinbarungen nicht gepflegt werden, laufen wir Gefahr, dass sie zurückgehen. Aber wenn wir sie richtig ernähren, ist das Potenzial für das, was aus ihnen kommen kann, enorm und übertrifft unsere Erwartungen.”

Auch die stellvertretende Außenministerin im Bureau of Near Eastern Affairs Yael Lempert äußerte sich zu den Errungenschaften des Abraham Accords und sagte, dass vor etwas mehr als einem Jahr “es unmöglich war, sich beispielsweise von den VAE finanzierte Wasser- oder Energieabkommen vorzustellen, von denen Palästinenser wie Israelis profitieren könnten – aber das ist jetzt nur eine weitere kommerzielle Investition.” Sie bemerkte: “Es gibt so viele Bereiche der Komplementarität und des gegenseitigen Nutzens zwischen Israel, den arabischen Staaten und den Palästinensern – wir kratzen noch immer an der Oberfläche”.

“Indem wir Israel sicherer machen und neue Kanäle für konstruktiven Dialog und Diplomatie öffnen, können noch mehr neue Möglichkeiten entstehen”, sagte Lempert. “Indem wir Barrieren abbauen, befähigen wir die Menschen auf beiden Seiten, sich ihre eigenen Möglichkeiten auszudenken.”

 

An den Feierlichkeiten nahem auch NBA-Spieler und Aktivist Enes Kanter teil und erklärte: “Ich bin zu dieser Veranstaltung gekommen, weil ich weiß, wie wichtig diese Veranstaltung für den Brückenbau ist”. Gegenüber Reportern sagte er: “Mein Ziel ist es immer, Gemeinschaften zusammenzubringen und Basketball als Werkzeug zu nutzen, insbesondere [mit] der jungen Generation: Barrieren abzubauen und den Geist der nächsten Generation zu öffnen. Ich denke, es ist wirklich wichtig und ich habe viel von dieser Veranstaltung gelernt.”

Er berichtete, dass er mit jüdischen und muslimischen Kindern kürzlich ein Basketballcamp in Los Angeles organisiert habe “und es hat so viel Spaß gemacht.” Er führte weiter aus: “Ich habe das Gefühl, dass wir die Brücken des Friedens, des Verständnisses und der Liebe bauen müssen. Es ist wirklich wichtig, und deshalb wollte ich einfach kommen und mich weiterbilden”.

 

Unter den Gästen war auch der geschäftsführende Vizepräsident der American Friends of Lubavitch in Washington Rabbi Levi Shemtov, der bekannte: “Ich mag Ankündigungen nicht so sehr, wie ich Feiern von Erfolgen mag.”

“Obwohl COVID den Welthandel beeinflusst hat, scheint dieser Deal – der natürlich zwischen Regierungen, aber noch mehr zwischen Menschen geschlossen wird – die unbestreitbare Wahrheit der Situation im Nahen Osten zu zeigen: Wenn die Menschen nur über den modernen Kontext sprechen werden von 70 Jahren ist der Frieden eine sehr schwierige Herausforderung”, sagte Shemtov. “Wenn wir jedoch ein wenig herauszoomen und die jahrtausendelange Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und Israel sehen, reagiert die Region selbst offensichtlich viel besser darauf.”

 

Bei dem Treffen waren auch Beamte der Biden-Administration erwartet worden, jedoch war nur Lempert anwesend. Allerdings hatte US-Außenminister Antony Blinken gestern ein virtuelles Treffen zum Jahrestag des Abraham Accords mit seinen Amtskollegen aus Israel, den VAE, Bahrain und Marokko geplant.

 

Kommentar: In meinen Augen ist der Abraham Accord an sich eine gute Sache und Frieden ist besser als Krieg. Gerade mit den VAE hat Israel echt einen warmen Frieden und die beiden Länder und ihre Menschen arbeiten inzwischen in vielen Bereichen eng zusammen und begegnen sich mit Herzlichkeit. In dieser verrückt gewordenen Welt ist das ein Lichtblick und ich denke auch, dass es ein echter Frieden ist.

Ich schaue allerdings auch darauf, wie massiv sich die Welt verändert hat, seitdem Donald Trump das Weiße Haus verlassen hat. Stellen wir uns für einen Moment vor, wie es aussehen würde, wenn er noch im Amt wäre. Dabei denke ich besonders an Afghanistan und den Iran. Dies wäre unter Trump für mich nicht vorstellbar.

Wie Deutch sagte, wolle auch die Biden-Administration den Abraham Accord stärken, dann frage ich mich aber, warum die Regierungsvertreterin nicht den Namen aussprach und sich dann um eine Antwort drückte. Das löst bei mir ein ungutes Gefühl aus, erst recht, wenn ich daran denke, dass das was die Biden-Administration anfasst zur Katastrophe wird, Afghanistan ist da bei Weitem nicht das einzige Beispiel.

Mit dieser US-Regierung frage ich mich, was aus “Frieden und Sicherheit” wird, die ich im Abraham Accord höre. Und wenn ich dann noch an die Worte des israelischen Botschafters zur iranischen Atombombe bei der Veranstaltung denke, muss ich unweigerlich auch an diese Prophetie denken:

“Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen” (1. Thessalonicher 5,3).

 

Ganz ehrlich, das passt wie die Faust auf’s Auge. Ob es dann auch so kommt, wird sich zeigen. Jedenfalls ist die Welt an einem Punkt, an dem wir dies erwarten sollten, denn alles ist jetzt in Stellung. Ich denke auch, dass der Abraham Accord als Bund für die 70. Jahrwoche Danijels wieder aufgegriffen werden wird. Dass er jetzt vor unseren Augen blüht und gedeiht, sollte uns daher nicht wundern. Wie ich gestern im Kommentar geschrieben habe, hat der Antimessias nur wenig Zeit, sobald er an die Macht kommt, deshalb muss vorher alles für ihn vorbereitet sein. Und das ist heute der Fall!

Ist der Abraham Accord deshalb eine schlechte Sache? Ich denke nicht, aber er wird für eine schlechte Sache genutzt werden, das ist meine Vermutung. Er wäre jedenfalls die perfekte Steilvorlage für den falschen Messias. Deshalb habe ich diesen Beitrag, der eine gute Nachricht ist, trotzdem als RED ALERT markiert.

Wie es oben in der Prophetie heißt, kommt ein plötzliches Verderben. Ist dieses die iranische Atombombe? Wichtiger ist aber die Frage, ob du noch zu ‘sie’ gehörst. Weil wenn das plötzliche Verderben über ‘sie’ kommt, dann muss es auch ein ‘uns’ geben, dass dieses Verderben nicht trifft. Ich verrate dir, dass alle, die zu Jeschua gehören und von ihm erlöst wurden zu ‘uns’ gehören.

Falls du noch bei ‘sie’ stehst, dann bitte ich dich eindringlich von ganzem Herzen, dass du zu ‘uns’ kommst! Jeschuas Kommen um die zu retten, die ihm ihr Vertrauen geschenkt haben, ist so unglaublich nahe. Schenk auch du ihm dein Vertrauen, du wirst es nicht bereuen!

 

Quellen: jpost.com und i24news.tv

5 Gedanken zu „RED ALERT: ‘Abraham Accord’ feiert einjähriges Bestehen

  • 17/09/2021 um 10:57
    Permalink

    Mit der derzeitigen Regierung der USA zu “Friede und Sicherheit” zu kommen, das glaube ich kaum. Es muss noch etwas Entscheidendes passieren! Vielleicht in USA aufbauend auf den Abraham Accord unter einer anderen ” Führung ” . Auf der anderen Seite glaube ich nicht mehr so recht an eine wirkliche Präsenz der USA für ein positives Eingreifen. In den Prophetien kommt Amerika nicht mehr erkennbar vor, weshalb es wohl in Zukunft in der Versenkung verschwindet. Es bleibt also noch alles offen.

    Antwort
    • 17/09/2021 um 12:20
      Permalink

      Liebe Isabella,
      wenn man die ersten Zeilen dieses “Erwachten” gelesen hat, sollte man aufhören sich damit zu beschäftigen. Aus einer dreckigen Quelle kann nie sauberes Wasser kommen.
      Alles Liebe
      Anne

      Antwort
  • 30/09/2021 um 1:36
    Permalink

    Lieber Henry,
    Ich schätze deine Arbeit total.
    Bei diesem Beitrag kommen mir jedoch Fragen. Obgleich Trump und Kushner für das Wohl der Juden einstehen, widerstehen sie Jeshua dennoch und sind somit nicht eins mit uns.
    Vor Gott gilt nicht mehr Jude, Grieche, Mann, Frau…. wir sind eins in Jeshua.
    Ich empfinde sanft eine „Überliebe“ zu allem, was jüdisch ist, oder dem Wohl der Juden dient. Und ich hoffe sehr, dass du mich nicht falsch verstehst!! Ich möchte Israel segnen und für Frieden Begebung gleichzeitig weiß ich, dass ich nicht pauschal mit Israel eins bin, sondern mit „dem Spross,der aus dem Stumpf hervortritt. Jeshua selbst. Jeder Jude, der ihn weiterhin ablehnt ist mir genauso gern wie ein Heide. Auch wenn ich mich nicht über Juden erhebe, sondern erkenne, dass sie um der Heiden Willen verschleiert sind, und mich Ihnen auch in besonderer Weise hingezogen fühle. Aber ich muss selbst wachsam sein, nicht überzubetonen.
    Ich meine es wirklich liebevoll und vielleicht liege ich völlig falsch. Dann verzeih mir bitte.
    Ich denke, Trump hat vieles richtig gemacht, aber er wurde leider auch angebetet von Christen in den USA und von Juden in Israel. Leider hat er sich nicht dagegen gewehrt, sondern es „ertragen“. Wir sollten aufpassen, Menschen oder Völker nicht „anzuhimmeln“. Sonst schauen wir durch eine gefärbte Brille, die unsere Sicht vernebelt.
    Dieser Friedensplan könnte gut der erwähnte Plan aus Daniel sein. Vielleicht auch nicht. Soweit ich die Bibel verstanden habe, wird ein Friedensplan dazu führen, dass die Menschen sich wieder in „Sicherheit“ und „Abhängigkeit“ wiegt und sich einen Götzen macht, dem sie das zu verdanken hat. Wenn dieser sein wahres Gesicht zeigt (vorher werden vielleicht auch wir geblendet sein, von seinem Charme), kommt der große Schecken.
    Kennst du das Projekt „The Gigant“ – das sprechende Bild? Ich vermisse ihn auf deiner Website oder habe ihn vielleicht überlesen.
    Bleib behütet!
    Jennifer-Lisa

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.