RED ALERT: Yamina und Lapid geben Regierungsbildung bekannt

eine mögliche neue Regierung käme in einer kritischen Zeit

2018 überschritt Israel den Meilenstein von 70 Jahren und seit dem hat sich sehr viel verändert. Dem jüdischen Staat ist es trotz 4 Wahlen seit 2019 nicht mehr gelungen, eine neue stabile Regierung zu bilden, die das Land dringend bräuchte angesichts der immer gefährlicheren Lage. Diese hatte sich besonders in den letzten Wochen massiv zugespitzt, als es am Ende des Ramadans zu Krawallen auf dem Tempelberg mit 200 Verletzten kam. Wenige Tage später am Jom Jeruschalajim (Jerusalemtag) eskalierte die Lage auf dem Tempelberg völlig und die Hamas begann ihren Raketenhagel. Bei Krawallen geriet ein Baum nahe der al-Aqsa-Moschee in Flammen und heizte die Situation weiter an. Es kam zu Unruhen im ganzen Land, die bis heute anhalten. Israel startete die Operation Guardians of the Wall, die fast auch eine Bodenoffensive im Gazastreifen bedeutet hätte. Während der Operation, in der Israel Luftangriffe gegen die Terrorinfrastruktur der Hamas flog, drohte sich der Konflikt auf 4 Fronten auszuweiten. Es ging soweit, dass Papst Franziskus und der türkische Minister Tayyip Recep Erdogan miteinander wegen des Konflikts sprachen. Die Folgen der israelischen Operation waren international enorm. Erdogan sprach sogar davon, Jeruschalajim von Israel zu trennen. Auch wenn sich die Lage augenscheinlich wieder beruhigt hat, droht doch ein Showdown im Nahen Osten und von wirklicher Entspannung kann nicht die Rede sein. Kurz vor den Ereignissen der letzten Wochen hatte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Regierungsbildung aufgegeben. Jetzt, wo die Situation so angespannt ist, wurde von Yamina und Lapid die Absicht verkündet, in 10 Tagen eine neue Regierung zu bilden.

Gestern Abend erklärte sich Yamina-Chef Naftali Bennett bereit mit Yesh Atid-Chef Yair Lapid eine Koalitionsregierung zu bilden. Beide Seiten sind sich einig, dass Bennett zunächst bis September 2023 als Premierminister dienen wird und im Anschluss von Lapid abgelöst wird, um bis November 2025 Israels Premierminister zu sein.

Es ist geplant, am Montag den 7. Juni, die neue Regierung zu vereidigen, nachdem diese am Wochenende zuvor bekanntgegeben werden wird.

Vor der Bekanntgabe von Yamina und Yesh Atid eine gemeinsame Regierung bilden zu wollen, griff Premierminister Benjamin Netanjahu Bennett gestern an und beschuldigte ihn, eine rechte Regierung abgelehnt zu haben und stattdessen Premierminister einer “Regierung der Linken” zu werden. Er sprach in einem Video auf Hebräisch, welches er über Twitter veröffentlichte:

In dem Video enthüllte der Premierminister, dass die Unterhändler von seiner Partei Likud und die von Yamina eine weitreichende Vereinbarung getroffen hatten, doch Bennett sich weigerte, sie zu unterzeichnen. Die getroffene Vereinbarung würde eine Koalition von 59 Knessetmitgliedern schaffen und damit würden nur noch 2 für eine Mehrheitsregierung fehlen. Bennett hat jedoch die Bildung einer Minderheitsregierung abgelehnt und Netanjahu aufgefordert, 2 Überläufer zu finden.

“Naftali Bennett läuft nach links”, sagte Netanjahu. “Das widerspricht all ihren Prinzipien und Versprechen und allem, was notwendig ist, um die Zukunft unseres Staates zu garantieren.” Er erinnerte daran, dass Bennett und seine Nr. 2, Ayelet Shaked, während der Operation Guardian of the Wall eine Regierung mit rotierenden Premierminister ausgeschlossen hatten. Netanjahu warnte, dass Bennett und Shaked das Land Israel und die israelische Armee gefährden würden.

“Entweder war es eine Show oder sie haben keine Prinzipien”, sagte er und wies darauf hin, dass es noch nicht zu spät sei, Lapids Angebot abzulehnen, dass ihn ersetzen würde.

Zu einem früheren Zeitpunkt am gestrigen Tag hatte Lapid noch gesagt, dass er nicht wisse, ob es ihm gelingen würde mit Bennett eine Regierung zu bilden, den er vorher getroffen hatte. Lapids Mandat zur Regierungsbildung läuft am Abend des nächsten Mittwochs aus. Sein Treffen mit Bennett hatte für Spekulationen gesorgt, dass beide eine rotierende Regierung anstreben.

“Ich weiß nicht, ob wir eine Regierung bilden oder nicht”, schrieb Lapid auf Facebook. “Wir lassen nichts unversucht und tun alles, was wir können – aber es hängt nicht nur von uns ab.”

Lapid äußerte, dass selbst wenn er viel mehr Sitze bekäme, als die 17 gewonnenen, er versuchen würde eine Einheitsregierung mit den gleichen Partnern – von rechts, links und der Mitte – zu bilden, weil er eine Botschaft senden möchte, dass die verschiedene Teile der Gesellschaft einander nicht hassen und für das Gemeinwohl arbeiten wollen.

“Selbst wenn Yesh Atid 40 Sitze hätte, selbst wenn Netanjahu nicht da wäre, wäre es immer noch die Regierung, die wir brauchen”, schrieb Lapid. “Es ist die Regierung, die das Volk Israel braucht und der Staat Israel – wir brauchen sie wie Luft zum Atmen.”

Lapid sagte auch, dass Israel eine Regierung brauche, in der Bennett und Meretz-Führer Nitzan Horovitz zusammenarbeiten, um das Gesundheitssystem zu verbessern, New Hope-Vorsitzender Gideon Sa’ar und Labour-Chef Merav Michaeli zusammenarbeiten, um soziale Lücken zu schließen, und der säkulare Yisrael Beytenu-Führer Avigdor Liberman und der religiöse und zionistische blau-weiße Minister Chili Tropper gemeinsam Lösungen finden, die es Israel ermöglichen, ein jüdischer Staat zu sein, der das Prinzip respektiert, dass Religion keinen Zwang ausüben kann.

“Ich habe natürlich Vorbehalte, einschließlich der Anzahl der Minister, die wir anscheinend haben werden, und der Themen, die wir beschlossen haben, in den ersten ein oder zwei Jahren nicht anzusprechen, bis wir etwas Stabilität erreicht haben”, schrieb Lapid. “Aber angesichts aller Optionen würde ich mich für diese entscheiden. Ich würde sie wählen, weil wir eine Regierung mit religiösen und säkularen zusammen brauchen, in der sich Linke und Rechte mit einem großen national-liberalen Zentrumsblock verbinden, in der Juden und Araber, die denken und laut sagen, dass sie an ein Zusammenleben glauben – hier zusammen leben und in Rechtsstaatlichkeit – zusammen sitzen.”

An Anhänger vom Netanjahu schrieb Lapid, dass in einer lebendigen Demokratie manchmal die Führung wechselt.

“Kompromiss ist kein Schimpfwort, sondern die Grundlage der gemeinsamen Existenz”, schrieb er. “Menschen, die anders denken als wir, sind keine Feinde und wollen uns nicht schaden (und sie werden die ersten sein, die gegen unsere wahren Feinde – Hamas, Hisbollah, Iran – an unserer Seite stehen). Wenn wir diese Regierung bilden, dann wird es in sechs Monaten Leute geben, die überrascht sein werden zu entdecken, dass es Israel nicht weniger jüdisch oder weniger zionistisch gemacht hat – es hat nur das Maß an Gewalt und Wut reduziert, Wachstum und Wohlstand gebracht und uns daran erinnert, dass wir besser sind als das, was wir jetzt haben.”

Gestern Abend gaben Labour und Yesh Atid bekannt, dass sie einen Koalitionsvertrag abgeschlossen haben. Es ist vorgesehen, dass der Gewerkschaftsführer Merav Michaeli  voraussichtlich zum Verkehrsminister ernannt wird und das Knessetmitglied Omer Bar-Lev Minister für öffentliche Sicherheit wird, wie einst sein Vater Haim Bar-Lev. Labour wird auch für Diaspora-Angelegenheiten zuständig sein und damit wieder in das Außenministerium einziehen. Der Kandidat dafür ist noch nicht bekanntgemacht worden, aber es könnte das Knessetmitglied Emilie Moatti oder Gilad Kariv werden. Im Ministerium soll der religiöse Pluralismus gefördert werden.

Der Koalitionsvertrag enthält auch die Stärkung der Polizei, zur Eindämmung der Kriminalität in der Landwirtschaft und zur Bekämpfung von Verkehrsunfällen.

 

Kommentar: Wie groß muss der Wunsch sein, Benjamin Netanjahu um jeden Preis loszuwerden, wenn jetzt sogar schon die Rechten und die Linken bereit sind, gemeinsam eine Regierung zu bilden? Ob die Regierung zustande kommen wird, kann ich nicht sagen, sollte es aber soweit kommen, denke ich nicht, dass sie lange halten wird, wenn das verbindende Element ist, Netanjahu loszuwerden, ansonsten sind sie völlig gegensätzlich. Wie hart muss es für Benjamin Netanjahu in dieser Zeit sein, Israel zu regieren?

Ich muss immer wieder daran denken, was Rabbis ihm prophezeit haben. Er würde sehr lange dienen und dem Messias die Schlüssel übergeben. Auch das große politische Chaos nach dem Erreichen von 70 Jahren wurde treffend vorausgesagt:

 

“Am Vorabend des Jahres 5780 (September 2019), dem Jahr der Korrekturen, wird es für einen längeren Zeitraum keine Regierung in Israel geben und die verschiedenen Lager werden sich viel streiten, ohne auf beiden Seiten eine Entscheidung zu treffen, und dann werden sie auf Rosch HaSchana selbst im Himmel kämpfen, die heilige Seite gegen die Seite des Bösen, und G-tt und sein Gefolge werden entscheiden zwischen ihnen. Und das ist alles, was ich sagen kann, und von hier aus habe ich geschworen, keine Geheimnisse und versteckten Dinge mehr preiszugeben.”

Rabbi Yitzchak Kaduri, er wusste aber, dass Jeschua der Messias ist, 1979

 

“Es wird der Tag kommen, an dem zwei Minister aus dem Königreich Israel siegen werden. Beide werden ‘Benjamin’ genannt und keiner wird es schaffen, seine Regierung und sein Königreich aufzubauen. An diesem Tag werden Sie wissen und verstehen, dass der König von Moshiach (Messias) bereits an der Tür steht und am darauf folgenden Schabbat offenbart wird. Erkenne es und erinnere dich daran.”

Rabbi Sasson Hai Shoshani, Brit Afarsimon (Persimmons Bund), genannt ‘er Prophet von Ägypten’, Antike

 

“Wenn dieses Tor (Regierung) fällt, wieder aufgebaut wird, wieder fällt, und wieder aufgebaut wird, und dann ein drittes Mal fällt, bevor es wieder aufgebaut wird, wird der Sohn Davids kommen.”

Rabbi Jose ben Kisma, Sanhedrin Tractate 98a, 1. oder 2. Jahrhundert

 

Ebenfalls passend ist diese Prophetie Kaduris, der auf die Frage wann der Messias ankommen würde und ob es Anzeichen gäbe, die seiner Ankunft vorausgehen würden, antwortete:

“Wenn es Wahlen geben wird, aber keine Regierung.”

Derjenige, der die Frage gestellt hatte sagte dazu:

“Es schien widersprüchlich” … “Wie könnte es Wahlen geben, aber keine Regierung? Wenn es Wahlen gibt, wird es eine Regierung geben. So funktionieren die Dinge einfach. Zu dieser Zeit verstand ihn niemand, aber so ist es wirklich mit der Prophezeiung; du verstehst es nicht, bis es passiert.”

 

All diese Prophezeiungen scheinen sich bisher genau so zu erfüllen, auch wenn sie nicht in der Bibel stehen. Deshalb finde ich es spannend sie im Hinterkopf zu behalten, gerade bei dem was jetzt passiert.

Vorhin habe ich das neuste Video von The Sword of God (leider nur auf Englisch) gesehen und bin immer wieder beeindruckt davon, wie tief sie graben. Ich verfolge ihre Arbeit seit mindestens letzten Herbst. Auch wenn manche Aussagen für mich etwas ungewohnt sind, so muss ich doch sagen, dass sie über einen langen Zeitraum eine Zeitlinie erstellt haben, die perfekt mit dem übereinstimmt, was wir gerade erleben und die man nicht mit einem kurzen Kommentar wegwischen kann. Ich kann ihren Fund leider nicht in wenigen Sätzen zusammenfassen und versuche es deshalb auch erst gar nicht. Da ich sehe, wie akribisch ihre Arbeit ist, bekommt die jetzige Verkündigung der neuen Regierungsbildung, die sie auch einordnen, für mich eine ganz besondere Dramatik, sodass ich mich entschieden habe, diesen Beitrag auch deshalb als RED ALERT zu markieren.

Natürlich kann ich nicht ganz genau sagen, wann unser König Jeschua kommt, aber wir sehen doch inzwischen in allen Details, die sich weltweit ereignen, dass seine Ankunft unmittelbar bevorsteht. Deshalb schreibe ich hier überhaupt. Einerseits möchte ich euch, die ihr Jeschua bereits angenommen habt ermutigen, denn es ist so gut wie geschafft. Und andererseits muss ich euch, die ihr Jeschua noch nicht als Erlöser angenommen habt ganz dringend warnen, denn das was sehr zeitnahe geschehen wird ist unvorstellbar! Noch ist die Zeit des Neuen Bundes, in der es reicht, Jeschua als Erlöser anzunehmen, um gerettet zu werden. Aber wir stehen ganz kurz vor dem Übergang in die nächste Heilszeit, in der es dich höchstwahrscheinlich den Kopf kosten wird, um gerettet zu werden.

Deshalb kann ich dir nur sagen, wie absolut dringend es ist, Jeschua heute anzunehmen!

 

Ich weiß nicht, was ich noch sagen soll, deshalb gebe ich euch hier die Worte von Scha’ul (Paulus) weiter, die er schrieb, wahrscheinlich relativ kurz bevor er starb. Sie gelten heute auch für uns, die wir kurz vor der Ziellinie sind, denke ich:

“Ich habe den guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe den Glauben bewahrt; fortan liegt mir bereit der Siegeskranz der Gerechtigkeit, den der Herr, der gerechte Richter, mir als Belohnung geben wird an jenem Tag; nicht allein aber mir, sondern auch allen, die sein Erscheinen lieb gewonnen haben” (2. Timotheusbrief 4,7.8).

 

Quelle: jpost.com

3 Gedanken zu „RED ALERT: Yamina und Lapid geben Regierungsbildung bekannt

  • 29/05/2021 um 18:00
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    Ich bin überwältigt, wie weit fortgeschritten die Zeit und wie nah der Herr schon ist.
    SHABBAT Shalom

    Antwort
  • 30/05/2021 um 18:43
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    Shalom ihr Lieben

    Mal sehen wenn dass wirklich Gottes Wille ist, kann es niemand aufhalten.
    Wenn nicht, kann noch vieles geschehen und geändert werden, bei Gott JHWH ist nichts unmöglich.
    Gott JHWH hat das letzte Wort in Israel und Regierungbildung.
    Sein Reich komme und sein Wille geschehe im Himmel wie auch auf Erden.
    Amen

    Antwort

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