RED ALERT: Wie weit ist der Iran wirklich von Nuklearwaffen entfernt?

der von der israelischen Regierung anerkannte christliche Sender TV7 Israel News berichtet über die iranischen Aktivitäten zum Bau von Atombomben (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)

Anfang Dezember stand die Vermutung im Raum, dass die USA unter Präsident Donald Trump den Iran angreifen würden, weil dieser verstärkt damit begonnen hatte Uran auf 20% anzureichern. Anfang Januar spitzte sich die Situation zu, weil von vielen Seiten erwartet wurde, dass Trump Israel ein Abschiedsgeschenk mit der Zerstörung der iranischen Atomanlagen machen würde. Dieses blieb allerdings aus. Durch den Machtwechsel in den Vereinigten Staaten hat sich Vieles verändert und Joe Biden beabsichtigt den Wiedereintritt in den Iran-Deal aus dem Trump ausgestiegen war. Der Iran ist durch die neue amerikanische Führung so ermutigt, dass er sogar wagte den USA 7 Bedingungen zu stellen, damit sie wieder in den Deal eintreten dürften. Der neue US-Außenminister Antony Blinken warnte vorgestern, dass der Iran kurz vor der Atombombe sei.

Laut Blinken könnte der Iran nur noch “Wochen” von ausreichend angereichertem Uran entfernt sein, um eine Nuklearwaffe zu konstruieren. Dies wäre der Fall, wenn der Iran weiter gegen das Atomabkommen verstoßen würde. Es wäre nur “eine Frage der Wochen” bis die Atombombe fertig gestellt sei. Ein neues Atomabkommen wird deshalb von Blinken angestrebt und es ist fraglich ob dafür die Freilassung von inhaftierten Amerikanern als Voraussetzung gesehen wird. “Unabhängig von … jedem Geschäft müssen diese Amerikaner freigelassen werden. Punkt “, sagte Blinken. “Wir werden uns darauf konzentrieren, dass sie auf die eine oder andere Weise nach Hause kommen.” 

Einen Tag zuvor lehnte der Iran neue Verhandlungen oder die Änderung der Teilnehmer des Abkommens ab. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte gesagt, dass Saudi-Arabien mit in das Abkommen aufgenommen werden solle. Die Aussage folgte auf die Ernennung von Robert Malley zum US-Sondergesandten für den Iran. Malley war Teil des Atomverhandlungsteams des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama und ist in Israel umstritten. Gegenüber Teheran sei er zu weich und gegenüber Jeruschalajim zu hart.

Am vergangenen Samstag zierten staatliche Meiden Saeed Khatibzadeh, den Sprecher des iranischen Außenministeriums, mit den Worten: “Das Atomabkommen ist ein multilaterales internationales Abkommen, das durch die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrates ratifiziert wurde und nicht verhandelbar ist. Die Parteien sind klar und unveränderlich.”

Jedenfalls soll der Iran nach den Vorstellungen der Biden-Administration die Bedingungen des Atomabkommens vollständig einhalten, bevor die USA dem Abkommen wieder beitreten würden. “Es ist klar, dass die Iraner Hardball spielen, weshalb der Druck auf sie nicht nachlassen kann”, sagte ein israelischer Beamter. “Es gibt nur eine Hoffnung, dass die Iraner Kompromisse eingehen, wenn sie glauben, dass nur so der Druck aufgehoben wird. Wenn der Druck vorzeitig aufgehoben wird, kann man von den Iranern keinerlei Zugeständnisse erwarten.”

Blinken sagte, dass die Biden-Administration mit ihren Verbündeten im Nahen Osten, einschließlich Israel, beraten, bevor sie Gespräche mit dem Iran aufnehme. Bisher hat Joe Biden jedoch in über 2 Wochen Amtszeit noch nicht bei, israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu angerufen und sendetet damit ein eindeutiges Signal nach Israel.

Der israelische Energieminister Yuval Steinitz sagte am vergangenen Freitag, dass die USA unter Präsident Trump “das iranische Atomprojekt und den gesamten Aufbau der Streitkräfte ernsthaft beschädigt” hätte. Gestern äußerte er sich dazu präzise und sagte, dass der Iran werde etwa 6 Monate brauchen werde, um genug spaltbares Material für eine einzelne Atomwaffe zu produzieren. Seine Einschätzung steht damit im deutlichen Gegensatz zu den Aussagen von Blinken. In Israel wird der Wiedereinstieg der USA in den Atom-Deal mit Sorge betrachtet.

“In Bezug auf die Bereicherung sind [die Iraner] in der Lage, in etwa einem halben Jahr auszubrechen, wenn sie alles Notwendige tun”, sagte der israelische Energieminister. “Bei Atomwaffen beträgt der Zeitraum etwa ein oder zwei Jahre.” Der Zeitraum bis zur Fertigstellung wird break out time (Ausbrechzeit) genannt.

Nach wie vor streitet der Iran ab, die Atomenergie für militärische Zwecke nutzen zu wollen. Allerdings hat er, die im Atom-Deal festgelegte Grenze von 3,67% schon mehrfach überschritten und Uran auf 20% angereichert. Für die zivile Nutzung ist dies nicht nötig, wohl aber für Nuklearwaffen, die 90% benötigen. Der Sprung von 20% auf 90% ist nur eine technische Angelegenheit, die der Iran bewerkstelligen kann. Im November 2020 wurde geschätzt, dass der iranische Bestand an angereichertem Uran auf 2,4 Tonnen gestiegen ist und damit mehr als 10mal so viel ist, wie dem Iran im Abkommen erlaubt ist.

Der iranische Außenminister Javad Zarif sagte gestern, dass der Iran sofort sein angereichertes Uran zurückfahren könne, um dem Atomabkommen zu entsprechen. Allerdings sei dafür die Aufhebung der US-Sanktionen notwendig. Er betonte auch erneut die Absicht der ausschließlich zivilen Nutzung. “Wenn wir eine Atomwaffe bauen wollten, hätten wir das schon vor einiger Zeit tun können”, sagte er. “Aber wir haben entschieden, dass Atomwaffen unsere Sicherheit nicht erhöhen, und im Widerspruch zu unseren, äh, ideologischen Ansichten stehen. Und deshalb haben wir nie Atomwaffen verfolgt.”

“Achttausend Pfund angereichertes Uran können in weniger als einem Tag auf die vorherige Menge zurückgehen”, ergänzte Zarif und die US-Regierung hätte ein “begrenztes Zeitfenster”, um das Atomabkommen von 2015 wieder aufzunehmen.

“Die Zeit für die Vereinigten Staaten, zum Atomabkommen zurückzukehren, ist nicht unbegrenzt”, sagte er. “Die Vereinigten Staaten haben nur begrenzte Möglichkeiten, weil Präsident Biden sich nicht als Versuch darstellen will, die gescheiterte Politik der ehemaligen Trump-Regierung auszunutzen.”

Ausgerechnet vorgestern teste der Iran wieder eine Rakete zu “Forschungszwecken” für den Transport von Satelliten, um sein “stärkstes Raketentriebwerk” zu erreichen. Ein Sprecher des iranischen Verteidigungsministerium namens Ahmad Hosseini sagte im Staatsfernsehen: “Der Test hat dem Iran geholfen, seinen stärksten Raketentriebwerk zu erreichen … die Rakete kann mit einer mobilen Startrampe gestartet werden. Es kann einen einzelnen 220 kg Satellit zu tragen oder bis zu 10 kleinere.”

Der Start der Rakete wurde ohne genaue Zeitangabe im Fernsehen gezeigt. “Die Zuljanah kann eine Höhe von 500 km erreichen … Der dreistufige Satellitenstarter verwendet eine Kombination aus festen und flüssigen Brennstoffen”, berichtete das iranische Staatsfernsehen. “Es verwendet feste Brennstoffe in der ersten und zweiten Stufe und flüssige Brennstoffe in der dritten Stufe.”

Der Test war “der erste Start des Zoljanah-Hybridsatellitenträgers für suborbitale Tests”, sagte Hosseini. und führte aus: “Dieser dreistufige Träger kann mit den derzeitigen Trägern der Welt konkurrieren und verfügt über zwei Stufen des Feststoffantriebs und eine einzige flüssige.” Es sei möglich, Satelliten in eine Umlaufbahn von 500 Kilometern Höhe bringen. Die Raketen könnten von einer “mobilen Plattform” aus gestartet werden, die ihr “besondere Fähigkeiten” verleihe.

Im letzten April gab der Iran bekannt, dass es gelungen sei den 1. Militärsatelliten in den Weltraum zu schießen

 

 

Kommentar: Nicht nur außenpolitisch hat die neue Administration in den USA einiges umgekrempelt, auch innerhalb der Staaten findet eine große Transformation statt. Nachdem Trump aus dem Amt ist, verfolge ich das Geschehen in den USA weiter, lege aber meinen Schwerpunkt wieder auf den Nahen Osten. Wenn ihr euch zu der Entwicklung in den Staaten informieren wollt, empfehle ich euch das Lion Media Update vom 30.1. und von gestern. Ich persönlich denke, dass die Sache noch nicht ausgestanden ist.

Wie nahe der Iran wirklich an einer Atombombe ist, kann ich nicht genau sagen. Die Experten sind sich nicht ganz einig. Sicher ist, dass der Iran eine Atombombe baut und wenn er diese bereits hätte, wäre sie sicherlich zum Einsatz gekommen. Der Raketentest spricht ebenfalls für das Vorhaben. Dass Atombomben der iranischen Ideologie entgegenstehen kann ich nicht so sehen, schließlich kommt der Madhi (islamischer “Messias”) laut schiitischer Theologie nach einem großen Blutvergießen und wenn Chaos herrscht. Was eignet sich dafür besser als Nuklearwaffen?

So oder so wird die Lage im Nahen Osten zu einem Krieg führen, denn entweder setzt der Iran die bald fertige Bombe ein oder wird vorher gewaltsam gestoppt. Die Lage wird sehr bald eskalieren und der Krieg von Gog und Magog steht vor der Tür. Ich denke, dass die Entrückung zeitlich eng mit diesem Krieg zusammenfallen wird. Die Entwicklung sollte uns also keine Angst machen.

Wichtig ist jedoch, dass wir Jeschua als Erlöser und Retter angenommen haben, um der ganzen Situation “entspannt” entgegen blicken zu können. Ansonsten ist die Perspektive sehr düster.

 

Quellen: jpost.com, jpost.com, jpost.com und i24news.tv

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