RED ALERT: Wie israelfeindlich ist die Biden-Administration?

steht Uncle Sam noch an Israels Seite?

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind nicht mehr das Land, dass sie vor der Wahl im November vergangenen Jahres waren. Aber auch schon vor der Wahl, die offensichtlich manipuliert wurde, war das Land tief gespalten. Es wurde vermutet, dass die Wahl einen Bürgerkrieg auslösen könnte. Dazu ist es bisher nicht gekommen, trotzdem hat sich das Land seit der Stürmung des Capitols, die die Überprüfung von Beweisen verhinderte, gravierend verändert. Sichtbar wird dies an der massiven Zensur des US-Präsidenten Donald Trump und des Startens eines Impeachment-Verfahrens kurz vorm Ende der Amtszeit, das inzwischen gescheitert ist. Mit dem Scheiden von Donald Trump sind die USA offensichtlich kein Verbündeter von Israel mehr, auch wenn sie die Botschaft in Jeruschalajim behalten. Manche Errungenschaften der Trump-Administration sind nicht wieder aufzulösen, dies hält die Biden-Administration aber nicht davon ab, sich gegen Israel zu stellen und rückgängig zu machen was sie können. Ein genauerer Blick auf die jetzige US-Regierung lohnt sich.

Nicht ohne Grund ist man in Israel tief besorgt über den Kurs der Politik, die die Biden-Administration eingeschlagen hat. 1. Auswirkungen davon, in Form von diplomatischen Maßnahmen, sind für Israel bereits spürbar. Aber auch die Wiedereinsetzung mehrerer Beamten, die unter Obama gedient hatten und mit dem Nahen Osten zu tun hatten, verheißt nichts Gutes. Ein Vorbote davon ist der Anruf von Joe Biden beim israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, der fast einen ganzen Monat auf sich warten ließ.

Die Biden-Administration hat bereits die Anerkennung des Golans als israelisches Gebiet zurückgenommen. Trump hatte vor genau 2 Jahren nach dem jüdischen Kalender zu Purim (heute Abend bis morgen Abend) den Golan anerkannt. Antony Blinken, der neue jüdische US-Außenminister, sagte, dass sich “rechtliche Fragen” ergeben auch wenn er sich bewusst ist, dass Israel den Golan kontrollieren muss, solange der syrische Führer Bashar al-Assad an der Macht ist.

Aber nicht nur der Golan wird von der neuen Administration infrage gestellt, auch der Status von Israels Hauptstadt Jeruschalajim, die Trump am 6. Dezember 2017 anerkannte, ist scheinbar wieder dort, wo er in der Obama-Zeit war, denn die Administration von Joe Biden sagte, dass der Status von Jeruschalajim in Verhandlungen mit der palästinensischen Führung festgelegt werden solle.

Eine freundliche Haltung gegenüber den ‘Palästinensern’ wird auch dadurch sichtbar, dass die finanzielle Hilfe, die Trump gestrichen hatte, wieder aufgenommen werden soll. Dies gilt auch für die UNRWA, sie ist das Flüchtlingshilfswerk, dass von den Vereinten Nationen exklusiv für die ‘palästinensischen’ “Flüchtlinge” ins Leben gerufen wurde und diese über Generationen hinweg unterstützt. Aber auch auf dem Boden der USA ergibt sich eine Veränderung, Biden wird der Palästinensischen Autonomiebehörde gestatten, ihre diplomatische Vertretung wieder in Betrieb zu nehmen. Diese wurde ebenfalls durch Trump geschlossen.

Als ob diese Zeichen nicht schon alarmierend genug wären, sagen mehrere wichtige Personen der Biden-Administration, dass die USA wieder in den Atomdeal mit dem Iran eintreten sollen. Biden hat aber bisher seine Bereitschaft daran geknüpft, dass der Iran nicht weiter Uran anreichert. Sollte es zu einem neuen Deal kommen, ist jedoch nicht davon auszugehen, dass der Iran sein angereichertes Uran wieder auf niedriges Niveau senken und sein Ziel den Besitz von Nuklearwaffen aufgeben wird.

Außenminister Blinken gilt als Beschwichtiger, wenn es um den Iran geht. Er war dagegen, die iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation anzuerkennen.

Die stellvertretende Außenministerin Wendy Sherman war in der Vergangenheit Chefunterhändlerin in den Gesprächen mit dem Iran bezüglich des Atomdeals und machte dem Iran viele Zugeständnisse. Gleichzeitig weigerte sie sich, Selbstmordattentate der ‘Palästinenser’ auf Israelis zu verurteilen.

Die Direktorin für Nationale Sicherheit Avril Haines setzte ihre Unterschrift unter einen Brief, der die US-Regierung zu mehr Kritik an Israel aufforderte, dort wurde Israel auch für “Gewalt, Terrorismus und Aufwiegelung” verurteilt.

Bidens Sondergesandter für den Iran, Robert Malley, ist Linksextremist und arbeitete für Hillary Clinton während diese Außenministerin war. Er ist für die Rückkehr zum Atomdeal und will auch den Dialog mit der Hamas und Assad. Er ist dafür bekannt, dass er Israel ablehnt.

Jen Psaki, die jetzige Sprecherin des Weißen Hauses, ist der Meinung, dass Israel sich nicht für den Frieden engagiert, erwähnt aber nicht, dass die ‘Palästinenser’ sich weigern, sich überhaupt auf den Frieden einzulassen.

Maher Bitar, ein ‘palästinensischer’ Amerikaner und der neue Leiter des US-Geheimdienstes und des Nationalen Sicherheitsrates, äußerte sich über den jüdischen Staat folgendermaßen: “Israels politische Existenz als Staat ist eine Ursache für die Enteignung und Staatslosigkeit der Palästinenser…. Israels Ablehnung ihres Rechts auf Rückkehr bleibt das Haupthindernis, um eine dauerhafte Lösung zu finden.”

Hady Amr, der seine radikalen antiisraelischen Ansichten bekannt ist und eng mit der ‘palästinensischen’ Führung verbunden ist, wurde in der Biden-Administration zum Sondergesandten für den israelisch-‘palästinensischen’ Friedensprozess. Das erfreute die ‘palästinensische’ Führung.

Auch Dana Shubat ist Teil der Biden-Administration, sie sieht den israelisch-‘palästinensischen’ Konflikt einseitig zu Gunsten der ‘Palästinenser’.

Reema Dodin, eine Amerikanerin ‘palästinensischer’ Herkunft, war an Demonstrationen beteiligt, die zum Israel-Boykott (BDS) aufriefen. Sie bezeichnete arabische Selbstmordattentate als “der letzte Ausweg eines verzweifelten Volkes.”

 

Es wundert nicht, dass eine Regierung, die Israel so feindselig gegenübersteht auch nicht positiv auf die Bibel zu sprechen ist. Heute soll der Equality Act (Gleichstellungsgesetz) verabschiedet werden. Er wird von der Coalition for Jewish Values (CJV, Koalition für jüdische Werte), zu der mehr als 1500 traditionelle orthodoxe Rabbiner gehören, als “direkten Angriff auf jüdische religiöse Werte und Praktiken” bewertet. Ebenso dürfte er von bibeltreuen Christen gesehen werden. Die CJV schickte letzte Woche Freitag einen Brief an Nancy Pelosi, die Sprecherin des Repräsentantenhauses, und an Kevin McCarthy, den Vorsitzenden für Minderheiten. Im Brief wird angeprangert, dass jemand als “bigott” (u.a. scheinheilig) bezeichnet wird, wenn er sich an traditionelle jüdische Lehre hält.

Der Equality Act bezeichnet es als diskriminierende Überzeugung wenn man “den Geschlechterstereotyp, dass die Ehe nur zwischen heterosexuellen Paaren bestehen sollte” vertritt. Im Brief der CJV heißt es:

“Das Gleichstellungsgesetz erklärt ausdrücklich, dass das Buch Genesis und alle jüdischen Gesetze, die sich auf die Ehe als geheiligte Vereinigung von Mann und Frau beziehen (auf Hebräisch “Kidduschin” genannt, nach dem Wort “Kadosch”, heilig), nichts anderes als Engagement in diskriminierende Stereotypen sind. Dies ist ein schändlicher Angriff auf jüdische biblische Überzeugungen, der nicht mehr durch die Tatsache entschuldigt werden kann, dass andere traditionelle religiöse Gruppen ähnliche Grundsätze haben.”

“Ein Gesetz, das die Anerkennung des Geschlechts erfordert, das eine Person bevorzugt … würde verlangen, dass wir nicht mehr im Einklang mit unseren aufrichtigen Überzeugungen, moralischen Werten und unserer religiösen Erziehung arbeiten – was ausdrücklich unsere Religionsfreiheit verletzt”, sagten die Rabbiner.

“Es ist empörend, dass der Kongress uns für bigott erklärt, weil wir einfach unsere alten Traditionen beibehalten”, sagte der Vorsitzender des CJV Rabbinic Circle Rabbi Avrohom Gordimer. “Und es ist keine bloße Beleidigung; Das Gesetz lehnt die Religionsfreiheit als Verteidigung sogar ausdrücklich ab, was bedeutet, dass es Antisemiten eine neue Möglichkeit bietet, die religiöse jüdische Gemeinde zu verfolgen.”

Der Equality Act ist die 1. Gesetzgebung der USA, die den Schutz des Religious Freedom Restoration Act (Gesetz zur Wiederherstellung der Religionsfreiheit) von 1993 verweigert. “Das Gleichstellungsgesetz hat das Potenzial, die jahrhundertealte Geschichte der Vereinigten Staaten der Achtung und eines widerstandsfähigen Schutzes für unsere religiösen Überzeugungen und Freiheiten zu fördern, zu einem abrupten und schändlichen Ende zu bringen”, schlussfolgert die CJV. Auch Christen fürchten das Ende ihrer Glaubensfreiheiten und dass die Bibel und das Predigen der guten Nachricht verboten werden wird. Außerdem soll der Equality Act es Männern, die sich als Frauen identifizieren, erlauben im Sport gegen Frauen in Wettkämpfen, die normalerweise unter Frauen ausgetragen werden, anzutreten. Auch soll der Zugang zu Frauentoiletten und -umkleiden ihnen möglich sein. Dies ist ein weiterer Asspekt neben der Religionsfreiheit.

 

Israel will sich anscheinend nicht mehr auf die USA verlassen und ist derzeit in Gesprächen mit Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain, um eine Verteidigungsallianz zwischen den 4 Ländern zu schmieden. Der Iran, dessen Verhalten allen 4 Ländern Sorgen bereitet, lässt Israel und die Golfstaaten zusammenrücken. Am Montag hatte der iranische Führer Ayatollah Ali Khamenei gesagt, dass sein Land Uran auf 60% anreichern würde, wenn das Land es brauchen würde. Laut dem Atomdeal von 2015 für den der Iran bis vorgestern den USA eine Deadline zum Wiedereinstieg gestellt hatte, darf der Iran Uran nur auf 3,67% für zivile Zwecke anreichern. 60% sind nur ein notweniger Schritt zu 90% für atomwaffenfähiges Uran und haben nichts mit Absichten für eine zivile Nutzung zu tun. Es sieht so aus, als ob der Iran derzeit genügend Uran besitzt, dass nach der Anreicherung für Nuklearwaffen ausreicht.

 

UPDATE 26/02/2021: Mit einer Abstimmung von 224 zu 206 verabschiedete das Repräsentantenhaus gestern den Equality Act, der von Joe Biden unterstützt wird. “Ohne das Gleichstellungsgesetz wird diese Nation ihren Grundsätzen der Freiheit und Gleichheit niemals gerecht werden”, sagte die demokratische Vertreterin Marie Newman, die ein Kind hat, dass sich als transsexuell identifiziert. “Ich stimme mit Ja zum Gleichstellungsgesetz für Evie Newman, meine Tochter und die stärkste, mutigste Person, die ich kenne”, fügte Newman hinzu. Nach der Abstimmung im Repräsentantenhaus muss noch der 100-köpfige US-Senat mit 60 Stimmen zustimmen, dieser ist genau in der Mitte zwischen Republikanern und Demokraten gespalten. Erst dann wird der Equality Act offiziell Gesetz. 

 

Kommentar: Wieso bin ich nicht von der Biden-Administration überrascht? Lasst uns nicht den Mut verlieren, je schlimmer es wird, desto eher kommt unser Herr!

Falls du ihn noch nicht angenommen hast, möchte ich dir sagen, dass die prophetische Entwicklung seit 2021 durch die Decke schießt. Schieb die wichtigste Entscheidung deines Lebens nicht länger auf!

 

Quellen: israelheute.com und israelnationalnews.com

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