RED ALERT: Werden Biden und Bennett bei ihrem Treffen die Zweistaatenlösung vorantreiben?

was werden Biden und Bennett über die Zweistaatenlösung besprechen?

Der Machtwechsel im Weißen Haus hat gerade für Israel eine große Veränderung gebracht. Während die Trump-Administration wie keine andere US-Regierung zuvor für Israel war, ist die Biden-Administration offensichtlich kein Verbündeter mehr. In dieser Regierung sind eine Zahl von Personen, die israelfeindlich sind und so wundert es auch nicht, dass die USA und UN schon Anfang März die Zweistaatenlösung wieder in den Fokus nahmen. Man ist darum bemüht, Trumps Vermächtnis auszulöschen. Dazu gehört auch die israelische Souveränität auf dem israelischen Golan zu untergraben und 73 Demokraten, die die Bezeichnung der jüdischen Orte in Jehuda und Schomron (Judäa und Samaria) als illegal forderten. Unterstützung für die Zweistaatenlösung erhielten die USA beim Irak-Gipfel Anfang Juli, bei dem es um eine gemeinsame Vision für den Nahen Osten ging, und vom Oman. Als sich US-Präsident Joe Biden mit seinem russischen Amtskollegen traf, machte er Aussagen, die Russland dazu veranlassten, sich gegen Israel zu stellen und israelischen Luftangriffe auf irannahe Milizen in Syrien zu unterbinden. Dabei ist die “Change”-Regierung schon ohne Druck von außen in sich zerrissen und dies beeinflusst die israelische Reaktion an der Nordgrenze. Die Ra’am-Partei, die Mitglied der Koalition ist, kann nicht nur in Bezug auf einen zukünftigen Krieg als Trojanisches Pferd bezeichnet werden, sondern auch, wenn es um die Zweistaatenlösung geht. Diese kommt mit Sicherheit auch auf den Tisch, wenn sich der israelische Premierminister Naftali Bennett und Biden nächste Woche treffen, denn die Zeit drängt.

Wenn Bennett am kommenden Donnerstag zum US-Präsidenten Biden ins Weiße Haus kommt, bietet sich für die Biden-Administration eine gute Gelegenheit, ihre Wahlversprechen einzuhalten und Schritte zu unternehmen, die die Möglichkeit einer Zweistaatenlösung offenhalten.

Auch wenn bei dem Treffen andere Themen wie die drohende iranische Atombombe oder die katastrophale Entwicklung in Afghanistan dringender scheinen, so weiß die Biden-Administration doch, dass sich die Türen für eine Zweistaatenlösung zwischen Israel und den ‘Palästinensern’ mit alarmierender Geschwindigkeit schließt. Die Bauarbeiten in den sensibelsten Gebieten von Jehuda und Schomron schaffen physische Hindernisse. Gravierender ist allerdings, dass unter den ‘Palästinensern’ die Unterstützung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) rapide absinkt und die Beliebtheit der Hamas stark zunimmt. Eine Zweistaatenlösung mit der Hamas statt PLO als Verhandlungspartner zu schaffen dürfte quasi unmöglich werden.

Wenn die Biden-Administration einen zukünftigen Frieden erreichen will, so muss sie jetzt handeln. Außerdem muss sie die schwindende Unterstützung für ‘palästinensische’ Führer, die sich für eine friedliche Zweistaatenlösung einsetzen, angehen. Die Zeit drängt.

Auch dürfte es mit der “Change”-Regierung einfacher werden, über eine Zweistaatenlösung zu verhandeln, als mit der vorigen Regierung unter Benjamin Netanjahu, der sich an der Bibel orientierte und die Absicht vertritt, dass das Land Israel nicht geteilt werden darf. Auch Bennett ist ein leidenschaftlicher Gegnerder Zweistaatenlösung, jedoch sind in seiner Regierung Politiker, die sich aufrichtig für den Frieden einsetzen. Unter der “Change”-Regierung wird es wahrscheinlicher, dass die Regierung auf amerikanische Forderungen eingeht und amerikanische Bedenken berücksichtigt. Beispielsweisewenn es darum geht, den Bau in Jehuda und Schomron einzufrieren oder illegale Außenposten abzubauen. Die USA müssten ihre Forderungen glaubhaft machen und hätten damit größere Erfolgsaussichten als zuvor.

Die Politik von Benjamin Netanjahu sah vor, die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) und ihren Anführer Mahmoud Abbas absichtlich und systematisch zu schwächen, um ein Gleichgewicht zwischen Hamas und PA herzustellen, das die ‘palästinensische’ Vereinigung und die ‘palästinensische’ Eigenstaatlichkeit verhindert. Auch der US-Friedensplan vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump hatte nicht wirklich die Zweistaatenlösung zum Ziel, sondern sollte der Welt zeigen, dass weder Hamas noch PA wirklich den Frieden wollen. Dies funktionierte, was zur Unterzeichnung des Abraham Accord führte.

Allerdings verfolgt Biden eine andere Agenda. Wenn er diese ernsthaft umsetzen will, dann muss seine Regierung alles tun, um gemäßigte ‘palästinensischen’ Anführer zu stärken und ihre Glaubwürdigkeit, die im ‘palästinensischen’ Volk auf einem historischen Tiefstand ist, zu verbessern.

Der führende ‘palästinensische’ Meinungsforscher Khalil Shikaki bemerkte kürzlich: “Dies ist das erste Mal im israelisch-palästinensischen Konflikt, in dem die Hamas die Rolle der Vertretung und Verteidigung der Interessen der gesamten palästinensischen Gemeinschaft übernimmt…” und “die Führung weg von der PA, von der PLO, von Abbas”. Er nennt es richtigerweise einen “Paradigmenwechsel”.

Dieser Wechsel sei allerdings nicht unumkehrbar, während viele Experten glauben, dass die Ablehnung des 86-jährigen Abbas als Anführer durch sein Volk unwiderruflich seit, so soll es doch möglich sein, die öffentliche Unterstützung für die von ihm geleiteten Institutionen und für die von ihm gewählte diplomatische Zweistaatenstrategie wiederzubeleben. Damit könnte die Hoffnung auf einen eigenen Staat aufrechterhalten werden. Bidens Team für den Nahen Osten ist sich klar darüber, welche Maßnahmen ergriffen werden müssten, um die PA zu stärken. Einige davon sind bereits in der Umsetzung. Jedoch ist die aktuelle Krise schlimm und sie verschärft sich täglich weiter.

Historisch betrachtet hatten die USA immer einen großen Einfluss auf und Anteil an der Zukunft Israels, deshalb ist ihre Beziehung zur israelischen Regierung so wichtig.

Bennett, der Vorsitzender des Jescha-Rates, der die Belange der Juden für Jehuda, Schomron und Gaza vertritt, war, ist kein Unterstützer für einen eigenen Staat der ‘Palästinenser’. Jedoch sollte davon ausgegangen werden, dass er ein Interesse an einer stabilen PA und einer starken Beziehung zwischen Israel und den USA hat. Bennett ist sich darüber bewusst, wie die neue US-Regierung zum Bau von jüdischen Orten in Jehuda und Schomron steht.

Wenn also Bennett am kommenden Donnerstag im Oval Office mit Biden sitzt, wird es sicherlich zu einem offenen Gespräch über diese Angelegenheiten kommen. Da die Englischkenntnisse von Bennett genauso gut wie die seines Vorgängers Netanjahu sind, wird er die Botschaft der USA verstehen. Eine Reaktion darauf wird aber erst erwartet, wenn Bennett auf entschlossene weitere Schritte von Seiten der USA stößt.

Biden muss eindeutige Forderungen stellen und deutlich machen, dass seine Regierung ihre Zweistaatenziele entschlossen verfolgen wird, wenn er seinen zuvor erklärten Zielen treu bleiben will.

Nach dem Debakel in Afghanistan haben die USA einen Ruf zu verlieren, falls er nicht schon verloren ist. Zahlreiche Waffen und militärische Ausrüstung ist in den Händen der Taliban geraten. Milliarden Dollar an US-Waffen, die die schnell kapitulierende afghanische Armee übergeben hat, sind jetzt in den Händen der Taliban. Dazu gehören Black-Hawk-Hubschrauber und A-29 Super Tucano-Kampfflugzeuge, M4-Karabiner und M16-Gewehre, US-Humvees und minenresistente Hinterhaltsfahrzeuge.

Laut einem Bericht des Government Accountability Office von 2017 erhielten afghanische Streitkräfte zwischen den Jahren 2003 und 2016 über 75.000 Fahrzeuge, knapp 600.000 Waffen, über 160.000 Kommunikationsgeräte, mehr als 200 Flugzeuge und über 16.000 Nachrichten-, Überwachungs- und Aufklärungsausrüstungsgegenstände. Hinzu kommen aus den Jahren 2017 bis 2019 laut einem Bericht des Special Inspector General for Afghanistan Reconstruction unter anderem über 7.000 Maschinengewehre, etwa 4.700 Humvees, etwas mehr als 20.000 Handgranaten, über 2.500 Bomben und knapp 1.400 Granatwerfer.

“Wir haben natürlich kein vollständiges Bild davon, wohin jeder Artikel mit Verteidigungsmaterial verschwunden ist, aber sicherlich ist ein beträchtlicher Teil davon in die Hände der Taliban gefallen”, sagte der Nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses Jake Sullivan am Dienstag und ergänzte: “Und natürlich haben wir nicht das Gefühl, dass sie es uns am Flughafen ohne weiteres übergeben werden.”

“Wenn eine bewaffnete Gruppe in den USA hergestellte Waffen in die Hände bekommt, ist das eine Art Statussymbol. Es ist ein psychologischer Gewinn”, sagte Elias Yousif, der stellvertretende Direktor des Center for International Policy’s Security Assistance Monitor.

 

Kommentar: Afghanistan ist ein Debakel, dessen Folgen wir uns kaum vorstellen können, in nicht mal 48 Stunden danach kam es zu massivsten geopolitischen Verschiebungen. Zusätzlich wurden die Taliban vom Feinsten mit hochwertigen Waffen ausgestattet, um ihre Macht zu festigen und in den Dschihad zu ziehen. Es wird auch vermutet, dass Teile der eroberte Ausrüstung bereits auf dem Weg nach China ist, um die Technologie dort zu kopieren und damit die chinesische Armee aufzuwerten. Was soll ich sagen? Es ist die perfekte Katastrophe!

Inzwischen machen sich Gerüchte breit, dass das 25th Admendment der US-Verfassung zur Anwendung kommt. Dieser Verfassungszusatz beinhaltet die Absetzung des US-Präsidenten, wenn dieser aufgrund seines geistigen Zustandes amtsunfähig geworden ist. Kurz bevor Biden vereidigt wurde, hatte man versucht, diesen Verfassungszusatz gegen Trump einzusetzen, um ihn wenige Tage vor der Machtübergabe des Amtes zu entheben. Jetzt sieht es so aus, als ob der Bumerang auf Biden wegen der Krise in Afghanistan zurückkommen könnte.

Ob es tatsächlich so kommt und ob es vielleicht sogar so geplant war, mag ich nicht sagen, jedoch möchte ich euch darüber informieren. Soweit ich gehört habe, würden bei einer Absetzung Bidens Kamila Harris Präsidentin und Hillary Clinton Vizepräsidentin werden. Besser würde es also nicht und wir sollte da keine Hoffnungen reinsetzen. Vielfach wird vermutet, dass Barack Obama im Hintergrund die Fäden zieht und insgeheim regiert. 

Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, dass die USA die Zweistaatenlösung voranbringen, kann ich eigentlich nur sehen, dass dies Gottes Gericht nach sich ziehen wird. Was mag das Land erwarten, das versucht Gottes Augapfel (Secharja 2,12) zu teilen? Es wird so kommen und Jeschua wird bei seinem Zweiten Kommen Gericht darüber halten:

“dann werde ich alle Nationen versammeln und sie ins Tal Joschafat hinabführen. Und ich werde dort mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel, das sie unter die Nationen zerstreut haben. Und mein Land haben sie geteilt” (Joël 4,2).

 

Es ist besser, Jeschua heute als Retter und Erlöser anzunehmen, als ihm als zornigen Richter dann gegenüberzustehen!

 

Quelle: jpost.com

Ein Gedanke zu „RED ALERT: Werden Biden und Bennett bei ihrem Treffen die Zweistaatenlösung vorantreiben?

  • 23/08/2021 um 20:55
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    Shalom

    Ich hoffe doch dass Bennet keine 2 StaatenLösung vorantreibt, da er ein Gegner dieses Planes ist. Ich bete dass Gott JHWH Bennet die Augen öffnet für die Wahrheit und Bennet Gottes Ansichten vertritt Wenn Bennet Israel vertritt als Premier sollte er wissen dass Eretz Israel Gottes Augapfel ist und er Verantwortung trägt und Gott JHWH alles sieht auch Bennet Herz ist Gott nicht fremd.

    Wir sehen auf Jeshua und beten für Bennet Besuch in der USA. Gott ist überall Allgegenwärtig.

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