Oops! It appears that you have disabled your Javascript. In order for you to see this page as it is meant to appear, we ask that you please re-enable your Javascript!

Jeschajahu 53 und Tehillim 22

Diese beiden Prophezeiungen beschreiben den Grund für die Kreuzigung und die Kreuzigung Jeschuas sehr genau. Im hebräischen Originaltext gibt es eine Besonderheit, die in den Übersetzungen verloren geht, denn ähnlich wie bei einem Suchrätsel sind Wörter im Text versteckt, sie verlaufen mal senkrecht, mal waagerecht und mal diagonal. Dabei variieren die Abstände zwischen den Buchstaben.

In dem Text von Jeschajahu 53 steht senkrecht: Ich eile herab von oben, Jeschua ist mein Name. Außerdem findet sich diese Wörter: Messias, Mariam (seine Mutter), Gesandte, Prophet, Priester, König, Lamm, Löwe, Pessach, Baum, Brot, Wein, Kreuz, Auferstehung, Himmelfahrt, Mosche, Elijahu. Selbst die Namen der 12 Gesandten sind im Text versteckt, allerdings ohne Jehuda (Judas), aber mit Matitjahu (Matthias). In Tehillim 22 steckt ebenfalls der Name Jeschua dazu perfekt angeordnet 3 Wav (bedeutet Nagel), 2 über ihm, 1 unter ihm. Es ist außerdem sehr aussagekräftig, dass Jeschajahu 53 in den Synagogen ausgelassen wird, denn dieser Text macht klar, wer der Messias ist, den sein Volk zum großen Teil noch abgelehnt! 

click here for English version

Dies sind die Prophezeiungen von Jeschajahu 53 und Tehillim 22 in der deutschen Übersetzung:

Siehe, mein Knecht wird einsichtig handeln. Er wird erhoben und erhöht werden und sehr hoch sein. Wie sich viele über dich entsetzt haben – so entstellt war sein Aussehen, mehr als das irgendeines Mannes, und seine Gestalt mehr als die der Menschenkinder -, ebenso wird er viele Nationen besprengen; über ihn werden Könige ihren Mund schließen. Denn sie werden sehen, was ihnen nicht erzählt worden war, und was sie nicht gehört hatten, werden sie wahrnehmen. Wer hat unserer Verkündigung geglaubt? An wem ist der Arm Adonais offenbar geworden? Er ist wie ein Trieb vor ihm aufgeschossen und wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht. Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen, dass wir Gefallen an ihm gefunden hätten. Er war verachtet und von den Menschen verlassen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, wie einer, vor dem man das Gesicht verbirgt. Er war verachtet, und wir haben ihn nicht geachtet. Jedoch unsere Leiden – er hat sie getragen, und unsere Schmerzen – er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.  Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen eigenen Weg; aber Adonai ließ ihn treffen unser aller Schuld. Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf wie das Lamm, das zur Schlachtung geführt wird und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern; und er tat seinen Mund nicht auf. Aus Bedrängnis und Gericht wurde er hinweggenommen. Und wer wird über seine Generation nachsinnen? Denn er wurde abgeschnitten vom Lande der Lebendigen. Wegen des Vergehens seines Volkes hat ihn Strafe getroffen.  Und man gab ihm bei Gottlosen sein Grab, aber bei einem Reichen ist er gewesen in seinem Tod, weil er kein Unrecht begangen hat und kein Trug in seinem Mund gewesen ist. Doch Adonai gefiel es, ihn zu zerschlagen. Er hat ihn leiden lassen. Wenn er sein Leben als Schuldopfer eingesetzt hat, wird er Nachkommen sehen, er wird seine Tage verlängern. Und was Adonai gefällt, wird durch seine Hand gelingen. Um der Mühsal seiner Seele willen wird er Frucht sehen, er wird sich sättigen. Durch seine Erkenntnis wird der Gerechte, mein Knecht, den Vielen zur Gerechtigkeit verhelfen, und ihre Sünden wird er sich selbst aufladen.  Darum werde ich ihm Anteil geben unter den Großen, und mit Gewaltigen wird er die Beute teilen: dafür, dass er seine Seele ausgeschüttet hat in den Tod und sich zu den Verbrechern zählen ließ. Er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan (Jeschajahu 52,13-53,12).

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Fern von meiner Rettung sind die Worte meines Gestöhns. Mein Gott, ich rufe bei Tage, und du antwortest nicht; und bei Nacht, und mir wird keine Ruhe. Doch du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels. Auf dich vertrauten unsere Väter; sie vertrauten, und du rettetest sie. Zu dir schrien sie um Hilfe und wurden gerettet; sie vertrauten auf dich und wurden nicht zuschanden. Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und verachtet vom Volk. Alle, die mich sehen, spotten über mich; sie verziehen die Lippen, schütteln den Kopf: “Er hat es auf Adonai gewälzt, der rette ihn, befreie ihn, denn er hat ja Gefallen an ihm!” Ja, du bist es, der mich aus dem Mutterleib gezogen hat, der mir Vertrauen einflößte an meiner Mutter Brüsten. Auf dich bin ich geworfen von Mutterschoß her, von meiner Mutter Leib an bist du mein Gott. Sei nicht fern von mir, denn Not ist nahe, denn kein Helfer ist da. Viele Stiere haben mich umgeben, starke Stiere von Baschan mich umringt. Sie haben ihr Maul gegen mich aufgesperrt, wie ein Löwe, reißend und brüllend. Wie Wasser bin ich hingeschüttet, und alle meine Gebeine haben sich zertrennt; wie Wachs ist mein Herz geworden, zerschmolzen in meinem Inneren. Meine Kraft ist vertrocknet wie gebrannter Ton, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen; und in den Staub des Todes legst du mich. Denn Hunde haben mich umgeben, eine Rotte von Übeltätern hat mich umzingelt. Sie haben meine Hände und meine Füße durchbohrt. Alle meine Gebeine könnte ich zählen. Sie schauen und sehen auf mich herab. Sie teilen meine Kleider unter sich, und über mein Gewand werfen sie das Los. Du aber, Adonai, sei nicht fern! Meine Stärke, eile mir zu Hilfe! Errette vom Schwert meine Seele, meine einzige aus der Gewalt des Hundes! Rette mich aus dem Rachen des Löwen und von den Hörnern der Büffel! Du hast mich erhört. Verkündigen will ich deinen Namen meinen Brüdern; inmitten der Versammlung will ich dich loben. Ihr, die ihr Adonai fürchtet, lobt ihn; alle Nachkommen Jakobs, verherrlicht ihn, und scheut euch vor ihm, alle Nachkommen Israels! Denn er hat nicht verachtet noch verabscheut das Elend des Elenden, noch sein Angesicht vor ihm verborgen; und als er zu ihm schrie, hörte er. Von dir kommt mein Lobgesang in großer Versammlung; erfüllen will ich meine Gelübde vor denen, die ihn fürchten. Die Sanftmütigen werden essen und satt werden; es werden Adonai loben, die ihn suchen; leben wird euer Herz für immer. Es werden daran gedenken und zu Adonai umkehren alle Enden der Erde; vor dir werden niederfallen alle Geschlechter der Nationen. Denn Adonai gehört das Königtum, er herrscht über die Nationen. Es aßen und fielen nieder alle Fetten der Erde; vor ihm werden sich beugen alle, die in den Staub hinabfuhren, und der, der seine Seele nicht am Leben erhalten konnte. Nachkommen werden ihm dienen; man wird vom Herrn erzählen einer Generation, die kommen wird. Sie werden verkünden seine Gerechtigkeit einem Volk, das noch geboren wird, denn er hat es getan (Tehillim 22).