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Hebräische Wurzeln: Was steckt hinter ‘weder Tag noch Stunde’?

Unser König kommt mit dem Schall des Schofars/der Posaune
1. Thessalonicher 4,16-17

Immer wieder höre ich von Christen den Satz “Wir kennen weder Tag noch Stunde”, wenn ich mit ihnen über die Rückkehr Jeschuas rede. Für viele ist dieser Satz ein Totschlagargument, sodass sie gar nicht weiter drüber nachdenken. Ich möchte hier die Hintergründe zu der Formulierung “weder Tag noch Stunde” beleuchten und zeigen, dass mehr dahinter steckt, als es auf den 1. Blick wirkt.

Leider sehen wir heute die Bibel mit christlichen Augen und mit dem griechischen Denken, dass in der westlichen Welt vorherrscht. Die Bibel ist allerdings ein hebräisches Buch, dass mit einem hebräischen Denken und einem Verständnis der jüdischen Kultur gelesen werden sollte. Dann ergibt sich für uns ein viel klareres Bild:

Um die Aussage Jeschuas, dass er “weder Tag noch Stunde” kennt (Matitjahu 24,36) richtig zu verstehen, müssen wir verstehen, dass er der Bräutigam ist und mit uns das jüdische Hochzeitsritual Schritt für Schritt durchgeht. Nach der Verlobung, die mit dem Kelch des Bundes geschlossen verließ der Bräutigam seine Braut, um im Haus seines Vaters eine gemeinsames Zuhause vorzubereiten. Diese Vorbereitung wurde von seinem Vater begutachtet. Erst wenn der Vater grünes Licht gab, durfte der Bräutigam seine Braut holen. Den “Tag noch die Stunde” kannte der Bräutigam nicht, sondern der Vater legte ihn fest, wenn er mit dem Zuhause zufrieden war. Ich gehe fest davon aus, dass Jeschua nachdem er in den Himmel zurückgekehrt ist genau weiß, wann er kommt. Weiß er, was ich morgen zu Mittag essen werde? Ganz klar ja! Was wäre aber wenn heute Abend Entrückung wäre? Das sollte uns schon zeigen, dass bescheid weiß, er ist schließlich Gott und allwissend. Auf der Erde war er hingegen begrenzt und davon abhängig, was der Vater ihm offenbarte.

Die Formulierung “weder Tag noch Stunde” gibt uns einen versteckten Hinweis auf die biblischen Feste, die Begegnungszeiten Gottes. Sie stehen für das 1. und 2. Kommen Jeschuas. Er erfüllte alle Frühlingsfeste bei seinem 1. Kommen (gestorben an Pessach, auferstanden am Fest der Erstlingsfrüchte, die Sünde ausgemerzt am Fest der ungesäuerten Brote und zu Schavuot den Heiligen Geist gesandt). Die Erfüllung der Herbstfeste steht noch aus. Diese beginnen mit Jom Teruah, dem Posaunenfest, am 1. Tischri, heute Rosh HaShana, das Neujahrsfest. Jom Teruah ist der 1. Festtag der Festtage deren prophetische Erfüllung noch aussteht und viel wichtiger Jom Teruah fällt als einziger auf den 1. eines neuen Monats. Der neue Monat beginnt nach biblischen Denken sobald der neue Mond wieder am Himmel sichtbar ist. Dies kann nach dem letzten sichtbaren Mond 1 oder 2 Tage dauern und deshalb kann vorher “weder Tag noch Stunde” bestimmt werden.

“Weder Tag noch Stunde” hebräisch verstanden weist uns genau auf den Tag und die Stunde seiner Rückkehr hin!

Ein Gedanke zu „Hebräische Wurzeln: Was steckt hinter ‘weder Tag noch Stunde’?

  • März 30, 2019 um 11:18 am
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    Ich verstehe nicht viel von hebräischen Feiertagen und ob die ganze Zeichendeutung hier so richtig ist. Aber ich weiß, dass Jesus allein im Mt.-Evangelium 2 VOLLE KAPITEL darauf verwendet hat, von der Endzeit zu reden! (24+25) Es scheint ihm durchaus wichtig zu sein! Gerade WEIL wir “Tag und Stunde” nicht kennen, sollen wir die Zeichen der Zeit erkennen (s. Mt.24,32-33). Er sagt MEHRMALS, dass wir WACHEN sollen!

    Daher ist “Ihr kennt weder Tag noch Stunde” KEIN TOTSCHLAG-ARGUMENT für mich, sondern viel mehr AUFFORDERUNG sich mit dem Thema zu beschäftigen.

    Antwort

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