RED ALERT: USA warnt Israel, dass Angriffe auf iranisches Atomprogramm kontraproduktiv wären und überlegt ein Zwischenabkommen mit dem Iran zu schließen

Meir Javedanfar vertritt die Position der USA im Interview (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)

Während die USA immer noch auf einen Wiedereinstieg in das fragwürdige Atomabkommen von 2015 setzen, in der Hoffnung, dass US-Präsident Joe Biden sein Versprechen vom Juni halten kann, dass der Iran unter seiner ‘Wachschicht’ nie eine Atombombe bekommen würde. Statt ein Hindernis für die iranische Atombombe zu sein, sieht es eher danach aus, als ob die US-Politik die Fertigstellung sogar noch beschleunigt. Als offensichtlichstes Beispiel dient dafür der katastrophale Abzug aus Afghanistan, der den Iran unmittelbar dazu veranlasste, Uran auf Kernwaffenniveau anzureichern. Derzeit widersprechen sich die Angaben zum Fortschritt der Bombe, während die USA scheinbar davon ausgehen, dass sie noch nicht fertig ist, sprechen Iranische Medien von 99% Fertigstellung, allerdings könnte die Bombe auch schon einsatzbereit sein. am 29. November sollen die geplanten Gespräche über den US-Wiedereinstieg ins Atomabkommen wieder aufgenommen werden, die Aussicht auf Erfolg scheint jedoch dünn zu sein, denn der Iran forderte die Freigabe von mindestens 10 Milliarden Dollar und stellte andere inakzeptable Bedingungen. Aus Israels Sicht ist das iranische Atomprogramm längst an einem kritischen Punkt angekommen und der jüdische Staat verschärft seine Militärpläne und trainiert für den Krieg, dazu zählt auch eine massive Militärübung an der Nordgrenze. Ebenso trainierte Israel auch mit den USA für den Krieg gegen den Iran. Dieser teilte mit, dass die USA nicht mehr fähig wären, Israel zu verteidigen und dass Israel nur seinen Untergang beschleunigen würde. Noch ist fraglich, ob Israel im Alleingang den Iran angreifen wird. Nun warnte die Biden-Regierung vor dem Angriff auf das iranische Atomprogramm und versuchte Israel davon abzuhalten.

Beamte der US-Regierung haben Israel gewarnt, dass die Angriffe auf das iranische Atomprogramm kontraproduktiv seien und es dem Iran ermöglicht hätten, die Anreicherung von Uran noch effizienter wieder aufzubauen, berichtete die New York Times am Sonntag.

Die USA würden weiterhin versuchen den Iran in das Atomabkommen einzubeziehen, teilten Beamte laut dem Bericht mit, die mit den Diskussionen zwischen Israel und den USA hinter den Kulissen vertraut sind. Israelische Beamte hätten die Warnungen jedoch zurückgewiesen und mitgeteilt, dass Israel “nicht die Absicht hätte aufzuhören” und weiterhin daran arbeiten werde, den Iran daran zu hindern, nukleare Fähigkeiten zu erlangen.

In den letzten 20 Monaten hat es 4 Explosionen in iranischen Nuklearanlagen gegeben, die Israel zugeschrieben wurden, außerdem wurde einer der besten iranischen Nuklearwissenschaftler getötet. Die US-Beamten hätten Israel gewarnt, dass solche Bemühungen zwar “taktisch befriedigend,” aber “letztendlich kontraproduktiv” seien.

Wie die Amerikaner festgestellt hätten, sei es dem Iran gelungen, die lahmgelegten iranischen Urananreicherungsanlagen und zerstörten Zentrifugen, innerhalb von Monaten wieder in Betrieb zu nehmen und oft neuere Maschinen zu installieren, die Uran viel schneller anreichern könnten. Als Hinweis darauf, wie weit verbreitet der Wiederaufbau war, soll ein amerikanischer Beamter die Aufrüstung der Einrichtungen Teherans als Build Back Better-Plan bezeichnet haben. Die Beamten sagten jedoch, dass Israel von diesen Argumenten unberührt zu sein scheint und dies einer der vielen Bereiche sei, denen sich Israel und die USA nicht einig sind, was das iranische Atomprogramm angeht.

Auch im Cyberbereich sei es dem Iran gelungen, seine Abwehrkräfte zu verbessern, dadurch sollen Angriffe wie der Stuxnet-Angriff, der Zentrifugen auf der Nuklear-Anreicherungsanlage Natanz für mehr als ein Jahr lahmlegte und als eine gemeinsame amerikanisch-israelische Anstrengung bezeichnet wird, “jetzt viel schwieriger durchzuziehen”.

Verantwortlich für die ganze Entwicklung macht die New York Times in ihrem Bericht den ehemaligen US-Präsidenten Donald J. Trump, der die USA im Jahr 2018 aus dem Abkommen herausgezogen hat, nachdem klar wurde, dass der Iran anders als behauptet wird, sich nicht an die Vorgaben des Abkommens hält.

Nun sollen die Gespräche über den US-Wiedereinstieg am 29. November fortgesetzt werden. Erst vor wenigen Tagen veröffentlichte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) einen Bericht, in dem gesagt wurde, dass der Iran sich unkooperativ zeige und seine Bestände an hochangereichertem Uran weiter zugenommen hätten. Ein derart hochangereichertes Uran lässt sich leicht zu Atomwaffen veredeln.

Die IAEA hat seit Februar keinen Zugriff mehr auf Überwachungsmaterial von iranischen Atomanlagen oder von Online-Anreicherungsmonitoren und elektronischen Siegeln. IAEA-Chef Rafael Mariano Grossi sagte diesen Monat, die Situation sei, als würde man “in einem stark bewölkten Himmel fliegen”.

Die New York Times berichtete am Sonntag, dass es dem Iran seit dem US-Ausstieg aus dem Abkommen gelungen sei, die Zeit zu einer Bombe von etwa einem Jahr auf nur wenige Wochen zu reduzieren. Dort heißt es: “Bevor Trump beschloss, das Abkommen zu streichen, hatte sich der Iran an die Grenzen des Abkommens von 2015 gehalten – das ihn nach den meisten Schätzungen etwa ein Jahr vor dem ‘Ausbruch’ hielt, dem Punkt, an dem es genug Material für eine Bombe hat. Während die Schätzungen variieren, beträgt dieser Puffer jetzt zwischen drei Wochen und einigen Monaten, was die geopolitische Berechnung im gesamten Nahen Osten ändern würde”.

US-Beamte haben öffentlich gewarnt, dass es durch die fortlaufenden Verstöße des Irans immer unwahrscheinlicher wird, dass es eine Rückkehr zum Abkommen von 2015 (JCPOA) kommen würde. Am Freitag warnte der US-Gesandte für den Iran, Robert Malley, dass sich der Iran dem Punkt nähert, an dem es kein Zurück mehr geben könne. Zuvor hatte der Iran seine Bestände an angereichertem Uran erhöht.

Auf der Manama Dialogue-Conference in Bahrain sagte Malley: “Die Zeit wird kommen, wenn der Iran mit seinen Fortschritten in diesem Tempo fortfährt, wird sie es unmöglich machen, selbst wenn wir zum JCPOA zurückkehren würden, um die Vorteile zurückzugewinnen”. Er fuhr fort: “Die Vorstöße des Irans verbreiten Alarm in der Region … das lässt die Uhr schneller ticken und lässt uns alle sagen, dass die Zeit für eine Rückkehr zum JCPOA knapp ist”.

“Und ich möchte klarstellen, dass es keine Zweideutigkeiten darüber gibt, was sie jetzt zu tun scheinen, nämlich die Nukleargespräche in die Länge zu ziehen und den Fortschritt ihres Nuklearprogramms zu beschleunigen”, fügte er hinzu. Malley erwähnte auch den Vorwurf des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi, der die USA beschuldigte, eine “Propagandakampagne” gegen sein Land zu führen.

Da die Möglichkeit der Rückkehr zum Atomabkommen immer mehr schwindet, prüfen die USA die Möglichkeit, ein Interimsabkommen mit dem Iran auszuhandeln, berichtete die New York Times und bestätigte dies in einen separaten Bericht: “Im Weißen Haus gab es in den letzten Tagen ein Gerangel, um zu untersuchen, ob eine Art Übergangsabkommen möglich sein könnte, um die iranische Produktion von stärker angereichertem Uran und seine Umwandlung dieses Brennstoffs in metallische Form einzufrieren – ein notwendiger Schritt bei der Herstellung eines Sprengkopfes.”

“Im Gegenzug könnten die Vereinigten Staaten eine begrenzte Anzahl von Sanktionen lockern. Das würde das Problem nicht lösen. Aber es könnte Zeit für Verhandlungen gewinnen und gleichzeitig israelische Drohungen abwehren, iranische Einrichtungen zu bombardieren.”

US-Sicherheitsberater Jake Sullivan sprach letzte Woche mit seinem israelischen Kollegen Eyal Hulata über die Aussicht auf ein Interimsabkommen mit dem Iran, um mehr Zeit für die Atomverhandlungen zu ermöglichen. Dieses Gespräch wurde von den Medien als nur “Brainstorming” bezeichnet. Der Vorschlag solle von einem europäischen Verbündeten der USA gekommen sein.

Wie US-Quellen sagten, könnte der Vorschlag im Zwischenabkommen sein, dass der Iran eine unzulässige nukleare Aktivität wie die Anreicherung von Uran auf 60 Prozent aussetzt und die USA und deren verbündete Länder im Gegenzug eingefrorenes iranisches Geld freigeben oder Sanktionen für humanitäre Güter erlassen.

Ein namentlich nicht genannter israelischer Beamter sagte, Hulata habe gegenüber Sullivan gesagt, er sei gegen die Idee und Israels Sorge sei, dass jedes Interimsabkommen dauerhaft werden könnte, was es dem Iran ermöglicht, seine nukleare Infrastruktur und die von ihm aufgebaute Uranversorgung aufrechtzuerhalten.

In den letzten Tagen haben die USA versucht, ihren Verbündeten zu versichern, dass im Falle eines Scheiterns der Diplomatie andere Optionen zur Verfügung stehen. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin sagte bei der Veranstaltung in Manama: “Die Vereinigten Staaten sind weiterhin entschlossen, den Iran daran zu hindern, eine Atomwaffe zu erhalten. Und wir bleiben einem diplomatischen Ergebnis der Nuklearfrage verpflichtet”. Er fügte hinzu: “Aber wenn der Iran nicht bereit ist, sich ernsthaft zu engagieren, werden wir alle notwendigen Optionen prüfen, um die Sicherheit der Vereinigten Staaten zu gewährleisten”. Welche das sein könnten, ist noch nicht klar.

Das Scheitern der Diplomaten, Anfang dieses Jahres ein neues Atomabkommen abzuschließen, scheint jedoch den Iran ermutigt zu haben, der die Gespräche nicht mehr als Atomverhandlungen bezeichnet. Hardliner Ali Bagheri Kani, der neu ernannte iranische Chefunterhändler für Nuklearwaffen und stellvertretender Außenminister, hat aufgehört, sie als Atomgespräche zu bezeichnen. In Paris sagte er vergangene Woche: “Wir haben keine Atomverhandlungen.” Stattdessen sagte er, die Gespräche seien “Verhandlungen zur Aufhebung rechtswidriger und unmenschlicher Sanktionen”.

Israel war direkter als die USA und warnte wiederholt, dass es das iranische Atomprogramm angreifen wird. Dafür stellt der jüdische Staat dem Militär Milliarden von Dollar zur Verfügung, um einen möglichen Angriff vorzubereiten und zu trainieren. Auch auf der Konferenz in Manama kam eine Warnung von Hulata, der die Verpflichtung Israels bekräftigte, den Iran am Erhalt einer Atomwaffe zu hindern, und sagte, dass der Iran “nicht zustimmen wird, [Befugnis] zu gewähren, nur weil wir sie nett bitten”.

Er fügte hinzu: “Diejenigen, die behaupten, dass Druck nicht funktioniert, müssen die vorherigen Druckrunden, die von den beiden vorherigen Regierungen auf den Iran ausgeübt wurden, noch einmal überprüfen. Sie haben dazu beigetragen, die Politik des Iran zu ändern. Wir glauben, dass der Iran seine Politik nicht ändern wird, es sei denn, wir zwingen ihn dazu.”

 

Kommentar: Immer wenn ich etwas über das iranische Atomprogramm, die israelischen Kriegsvorbereitungen oder die dilettantische US-Politik dazu, lese, frage ich mich, wie weit die iranische Bombe wirklich ist und wann Israel nun endlich zuschlagen wird. Es kommt mir langsam wie nukleares Russisch Roulette vor. Erst recht, wenn ich sehe mit welchen Ideen die US-Regierung nun wieder um die Ecke kommt. Unterstützt wird sie dabei auch noch von Medien wie den New York Times, die gefärbt über das iranische Atomprogramm vor dem US-Ausstieg berichten und Trump die Schuld geben. Meine Güte, es wurden sogar radioaktive Spuren in Teppichfabriken gefunden. Zu glauben, dass der Iran sich brav an die Vorgaben gehalten hat, ist höchstens in einem Paralleluniversum möglich.

Und nun sehen wir, wie die USA überlegen erstmal ein Zwischenabkommen zu schließen, bevor es um das eigentliche Atomabkommen von 2015 geht. Egal ob Zwischenabkommen oder Hauptabkommen, beide scheinen mir so effektiv zu sein, ab ob wir uns jetzt treffen würden, um einen Deal auszuhandeln, der das Aussterben der Dinosaurier verhindern soll.

Wie gut zu wissen, dass der Gott Israels nicht zulassen wird, dass sein Augapfel vernichtet wird, würde es alleine an Biden hängen, wäre dies schon fast eine Garantie für die Vernichtung Israels, schätze ich. Ich zumindest würde mir ernsthafte Sorgen um Israel und das jüdische Volk machen, wenn ich denken würde, dass ihr Schicksal in den Händen der US-Regierung liegen würde.

Ich weiß auch, dass es in der US-Bevölkerung viele Freunde Israels gibt, die überhaupt nicht damit einverstanden sind, wie die Regierung sich gegenüber Israels verhält. Israel erfährt noch immer in der Bevölkerung eine breite Unterstützung, nur leider in der Regierung nicht. Ich erwarte, dass die USA die Entscheidungen ihrer Regierung teuer bezahlen werden, wenn ich diese Verheißung denke:

“Und ich will segnen, die dich segnen, und wer dich verflucht, den werde ich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!” (Bereschit 12,3).

 

Wahrscheinlich sollten wir der Biden-Regierung dankbar sein, denn sie scheint der größte Beschleuniger für das Kommen Jeschuas zu unserer Rettung zu sein. Trotzdem kriege ich die Krise, wenn ich sehe, was sie alles verzapfen. Es wird wirklich Zeit, dass Jeschua zurückkehrt und für Ordnung sorgt!

Bist du bereit für diesen Tag? Falls nein, wende dich heute an Jeschua.

 

Quellen: timesofisrael.com, israel365news.com und worldisraelnews.com

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