RED ALERT: US-Friedensplan impliziert den Bau des Dritten Tempels

der ‘Deal of the Century’ ermöglicht den Bau des Dritten Tempels

Seitdem vorgestern der US-Friedensplan veröffentlicht wurde, ist die Welt in Aufruhr. Gestern äußerte sich Dr. Rafael Minnes, ein ehemaliger israelischer Politiker, der den US-Friedensplan mit dem Dekret von Perserkönig Cyrus verglich und sagte begründet, dass Trumps Absicht nicht sei, das Land Israel zu teilen, sondern den Tempel wieder aufzubauen. Nun sind auch verschiedene Tempelorganisationen in heller Aufregung, denn Trumps Plan impliziert tatsächlich den Bau des Dritten Tempels und die Wiedereinsetzung des Pessachopfers auf dem Tempelberg.

Die Diskussionen innerhalb der Tempelorganisationen sind einerseits geprägt von der Sorge, dass Israel durch den Friedensplan nicht in seine verheißenen Grenzen kommen könnte und andererseits stellt der Friedensplan die jüdischen Rechte auf dem Tempelberg wieder her. So steht im Plan:

 

“Jerusalem’s holy sites should remain open and available for peaceful worshippers and tourists of all faiths. People of every faith should be permitted to pray on the Temple Mount/Haram al-Sharif, in a manner that is fully respectful to their religion, taking into account the times of each religion’s prayers and holidays, as well as other religious factors.” (p. 16).

“Jerusalems Heilige Stätten sollen offen bleiben und verfügbar für friedliche Anbeter und Touristen allen Glaubens. Leute jeden Glaubens sollte es erlaubt sein auf dem Tempelberg/Haram al-Scharif zu beten, in einer Weise, die vollkommen ihre Religion respektiert, die Zeiten von Gebeten und Feiertagen jeder Religion, sowie andere religiöse Faktoren, berücksichtigt werden.” (S. 16).

 

In den von mir hervorgehobenen Formulierungen steckt mehr als es auf den 1. Blick scheint. “Andererseits ist der internationale Hinweis auf das Recht der Juden auf freie Verehrung auf dem Tempelberg und auf den Status der israelischen Feiertage auf dem Tempelberg sicherlich ein historischer Fortschritt, der dem Recht der Besucher auf dem Tempelberg seit seiner Befreiung im Sechs-Tage-Krieg zugeschrieben wurde”, berichtet die israelische Seite Har HaBait.

Die Seite berichtet weiter: “Tempelorganisationen begrüßen den Abschnitt des Trump-Friedensplans, der das Recht der Juden, auf dem Tempelberg zu beten, anerkennt und die israelischen Feiertage im heiligen Ort berücksichtigt.” Denn seit Pessach letzten Jahres gibt es jeden Tag lautes jüdisches Gebet auf dem Tempelberg. Die Formulierungen im US-Friedensplan erfreuen auch das Hauptquartier der Tempelorganisationen, das dazu sagte: “Die Gebete der Juden, die seit langem täglich von einem wachsenden Publikum auf dem Tempelberg abgehalten werden, werden jetzt von den Vereinigten Staaten offiziell anerkannt.”

Doch die Hoffnungen, die der US-Friedensplan macht sind noch größer: “Anbeter am Heiligen Ort werden die positive Entwicklung in den Mizwa- und Erntedankfesten und in Gebeten für weitere Fortschritte feiern, die möglich sein werden, das Pessachopfer bereits in diesem Jahr zu erneuern.”

Die Zeremonie des Pessachopfers wurde am 3. April 2015 nach knapp 2000 Jahren wieder eingesetzt und von dort an jährlich gefeiert. Dabei verringerte sich die Distanz zum Tempelberg jedes Jahr, so dass es 2018 auf den Stufen zum Tempelberg auf denen in alter Zeit die Opfertiere hochgeführt wurden, gefeiert wurde. 2019 wurde das Tieropfer zu Pessach (am Montag vor Pessach) wieder eingesetzt, Behörden verboten, das Opfer auf dem Tempelberg direkt an Pessach im letzten Augenblick. Die Formulierungen im US-Friedensplan wecken nun die Hoffnung, dass es dieses Jahr soweit ist, dass das 1. richtige Pessachopfer an Pessach auf dem Tempelberg gebracht werden kann. Für gläubige Juden ist dies ein sehr wichtiger Meilenstein.

Während die Wiedereinsetzung des Pessachopfers schon gewaltig wäre, so richten sich die Hoffnungen doch auf das ultimative Ziel: Den Wiederaufbau des jüdischen Tempels auf dem Tempelberg in Jeruschalajim. Schließlich räumt der Friedensplan ein, dass entsprechend der Anforderungen der Religion, diese ausgeübt werden darf und damit Juden “in einer Weise, die vollkommen ihre Religion respektiert” anbeten können, ist der Tempel erforderlich.

Asaf Fried, Sprecher der Tempelorganisation, sagte: “Wenn es nur einigen Tausend gelingen würde, die internationale Anerkennung unseres Gebetsrechts auf dem Tempelberg zu erlangen, würde die Hinzufügung anderer auch zu einer Tempelarbeit und zum Bau auf dem Gelände führen.”

Das Hauptquartier des Tempels legt bereits das nächste Ziel fest und sie beabsichtigen, in den kommenden Tagen eine offizielle Anfrage zu stellen, damit dieses Jahr jeder Jude das Pessachopfer auf dem Tempelberg zu seiner Zeit, dem wichtigsten Gebot in der Thora, opfern kann.

Die Meinung der großen Rabbiner Israels ist, dass die Opfer des Tempels in früherer Zeit geopfert wurden, “auch wenn das Haus (gemeint ist der Tempel) noch nicht gebaut wurde, selbst in Unreinheit und sogar von heutigen Priestern.”

Aber auch Rabbis, die befürchten, dass der US-Friedensplan das Land Israel teilen könnte, sind durch ihn angespornt worden, den Tempelbau zu forcieren. Raphael Morris, Vorsitzender der ‘Bewegung für den Berg’ sagte als Reaktion auf den ‘Deal of the Century’: “Der Deal of the Century ist die Zerstörung einer Ideologie, die das jüdische Volk seit 3.000 Jahren hält. Dies ist keine Verhandlung, sondern ein Verzicht auf unser Recht auf das gesamte Land Israel, die Beerdigung der Vision des Zionismus und den Tempelbau.”

“Wir werden mit aller Kraft darum kämpfen, das Abkommen zu versiegeln und zum ursprünglichen Abkommen zwischen dem Volk Israel und dem Schöpfer der Welt zurückzukehren, in der uns ganz Israel und der Tempel versprochen wurden.”

 

Kommentar: Der Vergleich von Cyrus und Trump ist durch das Handeln Trumps mehrfach bestätigt worden. In der Tat ist es so, dass er genau dem Muster des historischen Cyrus folgt und ihn sogar zum Zeitpunkt eines altpersischen Festes zitiert hat. Die jüdische Hoffnung, dass Donald Trump den Bau des Dritten Tempels, so wie damals Cyrus den Bau des Zweiten Tempels, ermöglicht ist mehr als berechtigt. Der US-Friedensplan stößt die Tür dafür auf.

Wir wissen, dass in der Trübsalszeit ein Tempel aus Steinen auf dem Tempelberg stehen muss, weil sich der Antimessias hineinsetzt und vorgibt, dass er Gott sei (2. Thessalonicher 2,4). Christen meinen oft, dass es keinen Tempel mehr geben wird, weil sie der Tempel des Ruach HaKodesch (Heiligen Geistes) sind. Es ist aber nicht zu erwarten, dass sich der Antimessias bei einem Christen auf den Schoß setzt.

Der Dritte Tempel ist, nach der Aliyah (begann 1867), Wiederherstellung des Staates (1948), der Befreiung Jeruschalajims (1967) und der Anerkennung als Hauptstadt (2017), eines der allerletzten fehlenden Zeichen vor der Rückkehr unseres Königs Jeschua auf diese Erde. Jetzt sehen wir, dass die Entstehung des Tempels weiter an Fahrt aufnimmt. Das bedeutet, dass wir der Trübsalszeit sehr sehr nahe sind. Ich schreibe das nicht um Angst oder Panik zu verbreiten, wie manche meinen, sondern um euch zu sagen, dass unser Herr sehr sehr bald kommt, denn mit einem hebräisch-jüdischen Verständnis wird die Heimholung der Braut (Entrückung) vor der Trübsalszeit sein oder wenn sie gerade erst begonnen hat.

Statt Angst vor der Trübsal zu haben, sollten wir die Zeit lieber nutzen, um noch so viele wie möglich “in die Arche” zu holen. Prophetisch gesprochen ist die Arche fertig gebaut und der Himmel bereits pechschwarz. Es wird Zeit, dass wir unsere Häupter erheben, denn unsere Erlösung ist nahe, sehr nahe!

 

PS: Manche mögen sich jetzt fragen, ob Trump der Antimessias ist. Der Bund bei Danijel 9 wird vom Antimessias nicht geschlossen, sondern später ergänzt im Sinne eines Sahnehäubchens. Das ist die Bedeutung des hebräischen Wortes ‘Und der wird bestätigen/bestärken’ (והגביר). Der Antimessias wird also auf etwas Gutes noch einen draufsetzen, aber es wird verführerisch sein. Vielleicht ist er derjenige, der dann die Erlaubnis und den Startschuss für den Beginn des Tempelbaus geben wird.

 

Quelle: har-habait.org

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