BREAKING NEWS: Türkei verspricht islamische Welt gegen Israels Souveränitätsanspruch zu mobilisieren

während sich die Türkei mit Operation Peace Spring langsam in Richtung Israel vorarbeitet, tut sie dies auch in ihrer Rhetorik

Im letzen Jahr startete die Türkei am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur, die Operation Peace Spring. Seitdem geht es in Salamischeibentaktik langsam Richtung Israel. Der türkische Außenminister und der Leiter der Abteilung für religiöse Angelegenheiten haben nun geschworen zu kämpfen, um Jeruschalajim einzunehmen. Sie werfen Israel vor, die islamische Welt zu spalten und verantwortlich für Kriege zu sein. Ali Erbas, der türkische Religionsminister, schwor am vergangenen Wochenende, dass “unser Kampf fortgesetzt wird, bis Jerusalem völlig frei ist”.

Er ist in der Türkei eine einflussreiche Stimme und steht der türkischen Führung nahe. Vor einem Onlineforum, dass in den türkischen Medien veröffentlicht wurde, sprach er zu ‘palästinensischen’ Gelehrten. Erbas sagte, dass Jeruschalajim ein universeller Wert sei und dass “die islamische Zivilisation eine Erinnerung an historisches Wissen und Werte hat und dass es Muslimen niemals möglich ist, die gesegnete Stadt aufzugeben.”

Auch der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu sieht dies so. Am 10. Juni erkärte er, dass die Türkei die ‘Palästinenser’ unterstützen würde, sollte Israel die Souveränität über Orte in Jehuda und Schomron (Judäa und Samaria) erklären. Er sagte: “Die Umma [islamische Gemeinschaft] wird niemals einen souveränen palästinensischen Staat mit Quds al-Sharif als Hauptstadt aufgeben.”

Bei Twitter hat Erbas als Hintergrund ein Foto von Jeruschalajim gewählt. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die türkische Regierung versucht die ‘palästinensische’ Sache in die eigenen Hände zu nehmen und die israelische Hauptstadt zu einer “islamischen” Sache zu machen. Die Türkei möchte gerne den Nahen Osten gegen Israel vereinen und dschihadähnliche Parolen sind deshalb immer häufiger zu hören. Auch die beabsichtigte Umwandlung der ehemals christlichen Kirche Hagia Sophia, die heute ein Museum ist, in eine Moschee zeigt diese Entwicklung.

Am vergangenen Mittwoch schrieb Erbas bezüglich Hagia Sophia: “Die Eroberung drückt einen großen idealen und moralischen Wert im islamischen Denken aus. Es ist ein gesegneter Kampf.” Dieser “Kampf” wird scheinabr im gleichen Kontext verwendet wie um Jeruschalajim “zu kämpfen”. Während die Türkei mal eine säkulare Regierung hatte, sehen die derzeitigen Führer des Landes  zunehmend die religöse Seite und der Wunsch nach Wiedererrichtung des Osmanischen Reiches, zu dem auch einst das Heilige Land gehörte, wird immer sichtbarer. Bereits im letzen Jahr hatte sich die Türkei mit dem Iran, Malaysia und anderen islamischen Ländern getroffen, um über eine islamische Währung und einen Fernsehsender zu diskutieren.

Die jetzigen Kommentare Erbas’ und Cavusoglus zeigen, dass die Türkei es ablehnen wird, wenn Israel die Souveränität im Jordantal erklärt. Erbas sagte, dass “diejenigen, die Jerusalem besetzen, Mut finden, weil sie islamische Gesellschaften als zerstreut und schwach betrachten.” In diesem Ausdruck, in dem Israel gemeint ist, liegt schenbar ein Vergleich mit Saladin, der die islamische Gemeinschaft vereinte, um gegen die Kreuzritter zu kämpfen.

Die Souveränitätserklärung Israels, die für den 1. Juli erwartet wird, “zerstöre alle Hoffnungen” auf dauerhaften Frieden im Nahen Osten, sagte der türkische Außenminister. Die Türkei ist seit langem mit der Hamas verbunden und unterstützt diese. Die Abneigung gegen Israel ist so groß, dass Erbas sich weigerte, den Namen des jüdischen Staates zu nennen: “Wenn die Besatzungsmacht die rote Linie überschreitet, müssen wir [muslimische Länder] zeigen, dass dies Konsequenzen haben wird.”

Mit der Entscheidung die US-Botschaft zu verlegen, begann die Türkei die islamischen Länder um sich zu sammeln und eine Gegenbewegung zu koordinieren.

 

Quelle: jpost.com

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