RED ALERT: Tempelinstitut bereitet sich auf Pessach vor und probt Zeremonie mit Wohlwollen der Polizei

die Probe der Zeremonie für das Pessachopfer auf hebräisch in ganzer Länge

Zu Chanukka 2018 fand das 1. Tieropfer im modernen Israel statt, damals wurde der Brandopferaltar für den Dritten Tempel geweiht nachdem Israel das besondere Alter von 70 Jahren erreicht hatte. Seitdem hat es bereits mehrere Opferungen gegeben. Im September 2019 wurde in einer Zeremonie mit Opfer der Bund den Gott mit Noach schloss erneuert, weil man diese Erneuerung für notwendig hielt. Dieses Opfer fand auf dem Ölberg statt. Allerdings verfolgen diejenigen, die den Dritten Tempel bauen wollen, dass die Opfer vor allem auf dem Tempelberg wieder beginnen können. Um den Tempeldienst wieder im vollen Umfang in Gang zu setzen ist das Opfern der makellosen roten Kuh nötig, dieses Opfer wurde im August 2019 bereits geübt. Das wichtigste Opfer ist aus Sicht des Tempelinstituts jedoch das Opfer zu Pessach. Daran wird seit Jahren massiv gearbeitet und viele Fortschritte wurden erzielt, auch wenn es bisher noch nicht gelang, das Opfer tatsächlich auf dem Tempelberg zu bringen. 2019 wurde das 1. Mal ein Tier auch zu Pessach geopfert. Von der Opferstätte blickte man auf den Tempelberg. Im letzten Jahr waren die Hoffnungen sehr groß, dass das Pessachopfer auf dem Tempelberg stattfinden würde, dies wurde jedoch knapp verhindert. Auch der Versuch das Pessachopfer zu Pessach Scheni nachzuholen, schlug fehl. Wie auch im vergangenen Jahr erhielt der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu kürzlich einen Brief mit der Bitte heute das Pessachopfer auf dem Tempelberg zu erlauben. Im Januar fanden Vermessung auf dem Tempelberg statt, um den genauen Standort des Brandopferaltars zu bestimmen. Zusätzlich fand am vergangenen Dienstag, dem Tag der 4. Wahl und der Tag nach dem in der Bibel das Pessachlamm bestimmt wird, die umfangreichste Pessachzeremonie, die es im modernen Israel gab, als Trockenübung am Dungtor nahe am Tempelberg statt, damit nichts schiefläuft, sollte heute Abend das Bringen des Pessachopfers auf dem Tempelberg tatsächlich möglich sein.

Der Sprecher der Tempelorganisationen Assaf Fried sprach in einem Interview über die Übung zum Bringen des Pessachopfers vom vergangenen Dienstag. Er erinnerte sich daran, dass als sie vor über einem Jahrzehnt begannen, die Zeremonie abzuhalten, diese als extremistisches Ereignis wahrgenommen wurde. Muslimische Gewalt wurde befürchtet, sodass die Behörden die Durchführung der Zeremonie in Jeruschalajim verwehrten. Damals suchte die Polizei intensiv nach einem Schaf, dass man versuchen würde, in die Altstadt von Jeruschalajim zu schmuggeln. Inzwischen hat die Akzeptanz bei den Behörden und auch im Volk und sehr zugenommen, auch wenn das Pessachopfer aufgrund der Coronakrise abgesagt wurde und befürchtet wurde, dass die Zeremonie an Akzeptanz verlieren könnte.

Umso mehr war Fried vor einigen Wochen schockiert, als sich ein hochrangiger Polizist an ihn wandte, um sich nach den Plänen für die diesjährige Zeremonie zu erkundigen. “Er war begeistert, dass es stattfinden sollte”, sagte Fried. “Er hat mich gedrückt, um sicherzustellen, dass es passiert ist. Ich war schockiert, weil ich mich erinnere, als wir als Untergrundbewegung operierten. Noch beeindruckender war, dass er es als ‘Korban Pesach‘ (Pessachopfer) bezeichnete.”

“Die Polizei und die Gemeinde Jerusalem betrachten dies nun als ein weiteres völlig akzeptables öffentliches Ereignis, ein Ereignis, das sie gerne sehen würden. Aber das Erstaunliche ist, dass sie sich tatsächlich auf den Tempeldienst beziehen”, erzählte Fried weiter. “Die Nachstellungen waren für die Kohanim (Priester) gedacht, aber sie haben tiefgreifende Auswirkungen auf die weniger religiösen Teile Israels. Die Beamten sehen, dass es richtig läuft, nicht zu Anstiftung führt, und sie gewöhnen sich daran. Selbst die Massenmedien haben begonnen, das Ereignis als etwas anderes als extremistisch zu akzeptieren. Sie alle beginnen zu akzeptieren, dass der Tempeldienst keine verrückte Idee ist, sondern ein akzeptabler Aspekt des modernen Israel.”

“Es scheint klar zu sein, dass es eines Tages, früher als wir uns vorstellen, dasselbe Ereignis geben wird, aber einige hundert Meter nördlich auf dem Tempelberg, und niemand wird denken, dass es ein verrücktes extremistisches Ereignis ist”, bemerkte Fried. “In Wahrheit sollte es nicht so sein, jeder, der die Bibel liest, weiß davon und es hat seit Tausenden von Jahren stattgefunden.”

Begleitet wurde die Zeremonie am Dienstag von Musik und dem Blasen der Silberhörner, die speziell für den Dritten Tempel vorbereitet wurden. Lieder, die auf dem Hallel-Gottesdienst basieren wurden von Musikern gesungen. Diese Lieder enthielten Verse aus den Lobliedern Tehillim (Psalmen), die auch in alter Zeit während des Pessachopfers im Tempelgesungen wurden. Weil die Behörden das Schlachten des Lammes direkt am Ort der Veranstaltung nicht erlaubten, wurde ein frisch geschlachtetes Lamm gebraucht und rituell gebraten. Dazu wurde es auf einem langen Granatapfelzweig gespießt und ganz über dem Feuer geröstet, so wie es die Thora vorschreibt: 

“Das Fleisch aber sollen sie noch in derselben Nacht essen, am Feuer gebraten, und dazu ungesäuertes Brot; mit bitteren Kräutern sollen sie es essen” (Schemot 12,8).

 

Die Zuschauer bekamen so eine sehr genaue Vorstellung davon, wie es früher im Tempel während des Pessachopfers zuging. Über Facebook veröffentlichte das Tempelinstitut Bilder vom Aufbau des Altars und Rösten des Lamms, von der Zeremonie und von den Feierlichkeiten. Der Organisator der Veranstaltung Shimshon Elboim war überrascht über die öffentliche Resonanz und sagte: “Nur drei Tage zuvor hatten wir keine Ahnung, ob dies aufgrund von Einschränkungen des Gesundheitsministeriums überhaupt erlaubt sein würde”. Doch berichtete erfreut: “Aber alles kam zusammen und obwohl wir eine begrenzte Anzahl von ein paar hundert Teilnehmern hatten, kamen zumindest so viele Leute, um teilzunehmen. Vielleicht tatsächlich ein paar mehr.”

Er sagte auch, dass die israelischen Polizei, “über die Pflicht hinausging, um sicherzustellen, dass die Veranstaltung stattfand” und bedankte sich bei ihr für den Einsatz.

Elboim wies darauf hin, dass die Nachstellung jedes Jahr am selben Tag stattfindet. Nach der der Bibel ist der Monat Nisan der 1. Monat des Jahres, auch wenn das zivile Israel den Beginn des neuen Jahres am Jom Teruah dem Beginn des Monats Tischri feiert. Er bezeichnet deshalb den Nisan als Monat Tischri. Der 10. Tischri ( gemeint ist der 10. Nisan nach dem zivilen Jahr) ist nach jüdischer Tradition der Tag, an dem die Kinder Israels den Jordan nach Israel überquerten. Dieser Tag wird laut jüdischen Quellen auch in der Endzeit wieder eine Rolle spielen.

“Es war auch der Tag, an dem die Hebräer das Lamm opferten, bevor sie Ägypten verließen”, sagte Elboim. “Jüdische Quellen sagen, dass am Ende der Tage der Zehnte von Tischri ein kleiner Feiertag sein wird. Aber wir haben uns nicht entschieden, den Korban Pessach am Wahltag abzuhalten. Sie haben beschlossen, die Wahlen am Zehnten des Monats abzuhalten, und da jeder Israeli den Tag frei hat, um zu wählen, hat sich die Prophezeiung erfüllt.”

“Durch die Unterstützung des Korban Pessach erhält die Regierung das Recht, über die Nation zu herrschen. Und wir sehen auch, dass die öffentliche Unterstützung der Zeremonie aus allen Bereichen der Gesellschaft von Jahr zu Jahr sprunghaft zunimmt. Viele wichtige Rabbiner und Führer haben ebenfalls teilgenommen.”

Für Elboim ist die Rückkehr zum Tempeldienst von universeller Bedeutung. Er sagte: “Das ursprüngliche Passah-Opfer, das in der Nacht vor dem Exodus in Ägypten dargebracht wurde, sollte die letzte Pest stoppen, die als Negef (Krankheit) beschrieben wurde”. Er fügte hinzu: “Darüber hinaus kaufte König David den Tempelberg, baute einen Altar und brachte ein Opfer dar, um eine Seuche zu stoppen. Es ist wichtig, den Korban Pessach auch als Nachstellung zu halten, um die Pandemie zu beenden.”

Auch der frühere Sprecher des Sanhedrin (Hoher Rat) Rabbi Hillel Weiss, nahm an der Zeremonie teil und äußerte sich dazu: “Die Zeremonie war in mehrfacher Hinsicht erfolgreich”. Und ergänzte: “Es gab viele Zuschauer und die Zeremonie war beeindruckend, mit wunderbarer Musik.”

Auch Rabbi Weiss wies darauf hin, dass die Zeremonie in derselben Nacht wie die Wahlen stattfand und damit die Botschaft von Pessach unterstreiche. Er sagte: “Gott hat uns nicht aus Ägypten herausgenommen, um die Demokratie zu etablieren”. Er führte weiter aus: “Der Höhepunkt von Pessach ist das Korban (Opfer). Der ganze Sinn des Exodus ist, dass das Volk HaSchem (wörtl. ‘Der Name’, gemeint ist Gott) dient, was wir in Ägypten nicht tun konnten und in Amerika nicht einmal in Freiheit tun können. Unser Dienst an Gott hängt nicht davon ab, welche Person in einer Regierung sitzt. Dies gilt für jeden Menschen Gottes auf der ganzen Welt. “

Rabbi Weiss wies auch darauf hin, dass am Sonntagabend nach dem Ende von Pessach eine Nachstellung der Omer-Ernte (Fest der Erstlingsfüchte) stattfinden wird. 

Bereits in der letzten Woche wurde von dem Oberabbiner Jeruschalajims Aryeh Stern die Wichtigkeit des Pessachopfers hervorgehoben. Er entschied, dass das jüdische Volk die Pflicht hätte, das Pessachopfer auf dem Tempelberg zu bringen, auch wenn noch kein Tempel wieder auf dem Berg stehen würde. Auch der Sanhedrin entschied, dass ein Pessachopfer auf dem Tempelberg für das gesamte jüdische Volk ausreichend wäre. Das Einzige was dies noch verhindert ist die Weigerung der Regierung, es zuzulassen.

Im Jüdischen ist das Pessachopfer von höchster Bedeutung. Das Nichtbringen dieses Opfer ist einer von nur 2 Gründen in der Thora, aus der Gemeinschaft ausgestoßen zu werden.

 

Kommentar: Auch für uns ist das Pessachopfer von höchster Bedeutung, nur mit dem Unterschied, dass wir erkannt haben, dass das wahre Pessachopfer bereits vor knapp 2.000 Jahren gebracht wurde, als Jeschua, der Sohn Gottes, der in der Schrift häufig als Lamm bezeichnet wird, sein Blut vergoss und starb, um uns zu befreien. Sein Opfer reicht nicht nur für das jüdische Volk, sondern für die ganze Welt.

Leider hat der größte Teil seines Volkes dies noch nicht verstanden und so sind viele bemüht, die Gebote der Thora wieder umzusetzen. Ob es heute Abend gelingen wird, das Opfer tatsächlich auf dem Tempelberg zu bringen werden wir zeitnahe erfahren. Viel wichtiger als dieses Opfer ist jedoch, dass wir die Vergebung angenommen haben, die Jeschua uns anbietet.

Lassen wir uns überraschen, was passieren wird. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das Pessachopfer erst nach dem Abschluss des Zeitalters der Gemeinde, also nach der Entrückung, wieder stattfinden wird. Dieses Zeitalter kommt jedenfalls mit Höchstgeschwindigkeit zu seinem Ende!

Chag Pessach Sameach! Ein frohes Pessach euch allen!

 

Quelle: israel365news.com

3 Gedanken zu „RED ALERT: Tempelinstitut bereitet sich auf Pessach vor und probt Zeremonie mit Wohlwollen der Polizei

  • 30/03/2021 um 20:47
    Permalink

    Hallo Henry,
    Ich hab ein Video von einer großen Baustelle auf dem Tempelberg gesehen. Wenn man sich der Baustelle nähert sind wohl hohe Bußgelder angedroht. Weißt du was das sein könnte?

    Liebe Grüße, Marion

    Antwort
  • 31/03/2021 um 11:48
    Permalink

    Lieber Henry,
    konntest Du zwischenzeitlich in Erfahrung bringen, ob das Pessachopfer am 14. Nisan tatsächlich vollzogen wurde?
    Dazu hört man ja ….NICHTS…
    LG, Sabine

    Antwort

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