BREAKING NEWS: Sudan tritt offiziell ‘Abraham Accord’ bei

auch der Sudan ist jetzt im ‘Abraham Accord’

Mit der Enthüllung des US-Friedensplans begann im Nahen Osten eine neue Ära, die Israel von dem Paradigma befreite, dass Frieden mit dem jüdischen Staat erst möglich sei, wenn der israelisch-‘palästinensische’ Konflikt gelöst wäre. Die US-Administration unter Donald Trump hat jedoch das Gegenteil bewiesen und viele Gespräche mit den verschiedenen Ländern des Nahen Ostens geführt. Letztes Jahr Mitte September kam es zur Unterzeichnung des ‘Abraham Accords’, nachdem die Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Bahrain für die Normalisierung ihrer Beziehungen mit Israel gestimmt hatten. Ihrem Beispiel folgte der Sudan, dem Trump ein Angebot mit Ultimatum gestellt hatte und normalisierte die Beziehungen zu Israel in einem von Trump vermittelten Friedensabkommen. Noch bevor der Sudan dem ‘Abraham Accord’ beitreten konnte, entschloss sich auch Marokko die Beziehungen mit dem jüdischen Staat zu normalisieren. Der Sondergesandte und Architekt des US-Friedensplans, Jared Kushner, geht davon aus, dass alle arabischen Staaten Israel anerkennen werden und der Trend weist in die Richtung. Der Sudan trat heute offiziell dem ‘Abraham Accord’ bei und unterzeichnete das Abkommen.

Zur Unterzeichnung reiste der US-Finanzministers Steven Mnuchin in den Suden und traf den sudanesische Justizminister Nasredeen Abdulbari, der seine Unterschrift unter das Dokument setzte. Der Sudan stimmt damit offiziell dem Frieden und der Normalisierung mit Israel zu.

Obwohl der Sudan schon Ende Oktober gesagt hatte, dass das Land dem ‘Abraham Accord’ zustimmen will, wartete die Regierung bis die USA unter der Führung von Präsident Donald Trump den Sudan von ihrer Liste der staatlichen Sponsoren des Terrors gestrichen hatte. Anfang 2019 war der Diktator Omar al-Bashir gestürzt worden und Sudan entschloss sich zur Zahlung von 335 Millionen Dollar als Entschädigung für amerikanische Terroropfer und ihre Familien.

Während Mnuchins Besuch kam es auch zur einer Begleichung von Schulden der sudanesischen Weltbank. Dies war ein weiterer Schritt zur wirtschaftlichen Erholung des afrikanischen Landes, dass mit über 60 Milliarden US-Dollar im Ausland verschuldet ist. Der US-Finanzminister war im Sudan “zu einer Zeit, als unsere bilateralen Beziehungen historische Sprünge in Richtung einer besseren Zukunft machen. Wir planen heute konkrete Schritte, um den Eintritt in unsere bilateralen Beziehungen einzuleiten”, teilte der sudanesische Premierminister Abdalla Hamdok über Twitter mit.

Für den Sudan begann der Weg in den ‘Abraham Accord’ im Februar 2020, als sich der sudanesische Übergangsführer Abdel Fattah al-Burhan mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Uganda traf. US-Außenminister Mike Pompeo war derjenige, der die Normalisierung mit dem jüdischen Staat mit Prozess der Streichung des Sudans von der Liste der staatlichen Sponsoren des Terrors verband. Er sorgte auch dafür, dass dem Sudan im Rahmen der Normalisierung ein Schuldenerlass gewährt wurde.

Aus Sorge um die Destabilisierung ihrer Übergangsregierung zögerten der sudanesische Premierminister Hamdok und der Übergangsführer Burhan zunächst, während der Suden auf dem Weg zur Demokratie war. Im Oktober folgte dann aber die Einigung, diplomatische Beziehungen mit Israel aufzunehmen. Nach Bekanntwerden schickte Israel innerhalb weniger Tage Weizen im Wert von 5 Millionen Dollar als Hilfe in den Sudan. Das afrikanische Land erklärte sich bereit, über die Rückführung von Tausenden von illegalen Migranten mit Israel zu verhandeln, die in den jüdischen Staat eingereist waren. Zur Zeit leben im Heiligen Land mehr als 6.000 von ihnen, von denen etwa 4.400 aus den Regionen Darfur, Nuba-Gebirge und Blauer Nil stammen. Diese Regionen sind von anhaltenden Konflikten gekennzeichnet. Ungefähr 2.200 gewährte das Innenministerium den “humanitären Status”.

Morgen wird der US-Finanzminister in Israel für einen Besuch landen.

 

Kommentar: Die Worte ‘Frieden’ und ‘Sicherheit’ sind im Nahen Osten in der letzten Zeit häufiger zu hören. Das liegt an den zunehmenden Staaten, die mit Israel Frieden schließen, aber auch daran, dass der Iran zunehmend zur Bedrohung für die ganze Region wird. Der Zusammenschluss der Länder des Nahen Ostens gegen den Iran gibt ihnen vermeintlich mehr Sicherheit. Die Worte ‘Frieden’ und ‘Sicherheit’ kommen uns sehr bekannt vor: “Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen” (1. Thessalonicher 5,3).

Sie scheinen dem Krieg von Gog und Magog voranzugehen und ihn anzukündigen. Auch wenn wir ‘Frieden’ und ‘Sicherheit’ nun öfters hören, so ist doch die Situation im Nahen Osten gerade jetzt hochexplosiv. Ganz viel wird wohl an den sehr zeitnahen Ereignissen in den USA hängen. Heute wird dort der neue Präsident vom Kongress zertifiziert. Donald Trump hat bereits angekündigt, dass er mit unzähligen Beweisen auftrumpfen wird. Die Stimmung in Washington ist extrem angespannt und ich kann nicht einschätzen, was in den nächsten Stunden und Tagen geschehen wird. Morgen wissen wir wahrscheinlich schon mehr.

Sicher ist, dass der Ausgang der US-Wahl und die Vereidigung des neuen US-Präsidenten weltweit und ganz besonders im Nahen Osten gravierende Auswirkungen haben wird. Die USA sind schließlich diejenigen, die die neue Ära des Friedens initiiert haben und als Garant dahinterstehen. Ich persönlich denke schon, dass der Frieden echt ist, denn in dem oben erwähnten Krieg werden die Golfstaaten gegen die Angreifer protestieren.

Auch der Sudan spielt eine wichtige Rolle in dem Krieg, denn von dort wird es ebenfalls zu einem Angriff auf Israel kommen. Wie passt da die Unterzeichnung des ‘Abraham Accords’ hinein? Ich vermute, dass nicht Sudan direkt angreifen wird, sondern die dort stationierten türkischen Truppen.

Wir sehen jetzt zunehmend, dass die Türkei und auch der Iran, beides Hauptangreifer in dem prophezeiten Krieg, vom Rest des Nahen Ostens isoliert und mit zunehmender Sorge betrachtet werden. Dieser Krieg zeichnet sich immer mehr ab und interessanter Weise kommen die USA nicht in der Prophezeiung vor. Möglich wäre, dass sie vorher gefallen sind oder aufgrund innerer Konflikte (Bürgerkrieg?) zu schwach sind, um Israel zu helfen.

Wenn ich diese Tage in die USA schaue, sehe ich eine realistische Möglichkeit, wie sich das erfüllen könnte. Was soll ich sagen? Die Konturen dieses Krieges werden immer schärfer und das mit sehr großem Tempo!

Es läuft alles synchron auf die Ziellinie zu. Wir wissen jedoch, dass Gott derjenige sein wird, der Israel retten wird und sich damit vor den Augen der Welt verherrlichen wird. Nachdem dieser Krieg vorbei ist, erwarte ich das Auftreten des Antimessias und damit den Beginn der Trübsal, der 70. Jahrwoche.

Wenn der Antimessias so nahe ist, muss der echte noch viel näher sein, zumindest für diejenigen, die Jeschua angenommen haben. Er wird uns retten, bevor die Trübsal beginnt. Auch wenn ich nicht genau sagen kann, wie schnell sich jetzt alles erfüllen wird, kann ich dir nur eindringlich sagen, dass es allerhöchste Eisenbahn wird, Jeschua jetzt als Erlöser und König anzunehmen, falls du es noch nicht getan hast!

 

Quelle: jpost.com

6 Gedanken zu „BREAKING NEWS: Sudan tritt offiziell ‘Abraham Accord’ bei

  • 06/01/2021 um 22:33
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    Hallo Henry,
    vielen Dank für deine wertvolle Arbeit die Du hier leistest. Ich lese schon seit längerem alle deine Posts und danke Gott dafür das er dich an unsere Seite gestellt hat. Ja, ich bin total erstaunt wie schnell sich die Welt verändert, und ja, ich freue mich schon sehr auf die bevorstehende Entrückung.
    Gott ist bei uns!
    Markus

    Antwort
    • 07/01/2021 um 19:58
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      Hallo Markus,

      vielen Dank, das freut mich sehr! Ich bin auch nur erstaunt, wie schnell jetzt alles geht und offensichtlich auch zusammenhängt. Wir sind definitiv kurz vor Abflug!

      Liebe Grüße, Henry

      Antwort
  • 07/01/2021 um 9:34
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    Guten Morgen lieber Henry,

    es gibt manche Christen (eher aus Amerika) die behaupten, dass Gott zu Ihnen gesprochen hätte, dass Trump eine zweite Amtszeit bekommen wird… Wie siehst du das? Hast du eventuell auch von solchen Prophetien gehört? Bist du der Meinung, dass Biden am 20.1 zum Präsidenten vereidigt wird?

    Lieben Gruß und Gottes Segen

    Antwort
    • 07/01/2021 um 19:50
      Permalink

      Hallo Giovanni,

      ich habe zahlreiche solche Vorhersagen gehört, war da aber immer skeptisch, weil ich angesichts der Zeichen der Zeit und des Alters Israels keine weiteren 4 Jahre für Trump sehen kann. Was gestern in Washington gelaufen ist zeigt uns, dass man versucht Trump mit aller Gewalt loszuwerden. Nur noch ein absolutes Wunder könnte jetzt die Situation noch drehen. Ich erwarte nicht, dass es passieren wird. Auch wenn ich mir sicher bin, dass Trump der eigentliche Sieger der Wahl ist, so erwarte ich doch, dass Biden am 20. vereidigt wird und dann kurze Zeit später Harris das Amt übergeben wird. So wie es jetzt aussieht, könnte es aber auch vorher noch zum Bürgerkrieg kommen. Wir müssen es abwarten, aber ich fürchte das Schlimmste für die USA.

      Gott segne dich!
      Henry

      Antwort
  • 08/01/2021 um 13:43
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    Lieber Henry,
    wie kommst Du zu der Einschätzung, dass Joe Biden das Amt kurze Zeit später an Kamala Harris übergibt? Weisst Du etwas, dass wir nicht wissen? 😉
    Viele Grüße,
    Sabine

    Antwort
    • 09/01/2021 um 15:59
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      Hallo Sabine,

      einerseits hat er in Bezug auf Obama gesagt, dass er sofort zurücktreten, wenn es zwischen ihnen Meinungsverschiedenheiten geben würde. Obama ist übrigens der einzige Präsident, der noch wenige Fußminuten vom Weißen Haus entfernt wohnt. Andererseits schau dir Joe Biden an. Er hat ständig Aussetzer und macht auf mich einen sehr klapprigen Eindruck und ist sicherlich nicht wirklich in der Lage die USA anzuführen. Ich denke Harris ist die eigentliche Person, die die Demokraten auf den Thron bringen wollen. Wir werden es sehen, falls der Herr uns noch so lange zappeln lässt.

      Liebe Grüße und er segne dich!
      Henry

      Antwort

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