BREAKING NEWS: Status quo auf Tempelberg kippt

Juden können nun frei auf dem Tempelberg beten

Seitdem Jeruschalajim 2017 als Israels Hauptstadt anerkannt ist, hat sich der Fokus auf den Tempelberg gerichtet. Zur Erfüllung der biblischen Prophetie muss er als nächstes soweit unter jüdischen Einfluss kommen, dass dort wieder geopfert und der Dritte Tempel gebaut werden kann. Der Status quo wurde seit einiger Zeit heftig herausgefordert. Seit Pessach letzten Jahres findet täglich jüdisches Gebet auf dem Tempelberg statt, auch wenn es noch zurückhaltend ist. Auch im Wahlkampf wurde der Tempelberg bzw. Tempel häufiger Thema. Der Ende Januar vorgestellte US-Friedensplan gesteht den Juden zu auf dem Tempelberg zu beten und den Tempel zu bauen. Und so wurde alles daran gesetzt, dieses Jahr zu Pessach das 1. richtige Opfer auf dem Tempelberg zu bringen, das alles andere als unwahrscheinlich ist. Während sich der Druck auf den Tempelberg immer weiter steigert, bringt jetzt der Coronavirus die nächste Schockwelle.

Die beiden wichtigsten islamischen Strukturen, der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee, auf dem Tempelberg wurden im Zuge der Coronakrise geschlossen. Dies wurde am Sonntag von der Waqf (islamische Tempelbergorganisation) bekanntgegeben. “Die islamische Waqf-Abteilung beschloss, die geschlossenen Gebetsstätten in der gesegneten Aqsa-Moschee bis auf weiteres zu schließen als Schutzmaßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus”, sagte Sheikh Omar Al-Kiswani, der Direktor der Al-Aqsa-Moschee. “Alle Gebete werden in den Innenhöfen der Al-Aqsa-Moschee abgehalten und die Türen bleiben allen Gläubigen offen.”

Während das islamische Gebet eingedämmt wird, weil die Zahl der muslimischen Araber, die vor Ort beten, im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus erheblich zurückgegangen ist, führen Anweisungen der wichtigsten Rabbiner Israels zu einer interessanten Veränderung des jüdischen Gebets, denn die jüdischen Besucher sind nun zur stärksten Gebetsmacht auf dem Tempelberg geworden.

Am Donnerstag vergangener Woche erließen Rabbi David Lau, Israels oberster aschkenasischer Rabbiner, und Rabbi Yitzhak Yosef, Israels oberster Sephardi-Rabbiner, Erlasse in denen die Juden angewiesen wurden, alle Anweisungen der Gesundheitsbeamten Israels zu befolgen. Dazu zählen auch Anweisungen, den Besuch der Kotel (Westmauer, auch als “Klagemauer” bezeichnet) zu vermeiden. Dort war bisher der Fokus des jüdischen Gebets und Massen jüdischer Gläubiger beteten an der Mauer, weil es ihnen auf dem Tempelberg nicht möglich war.

Das rabbinische Verbot betraf jedoch nicht den Tempelberg, und die zu meidende Kotel führte dazu, dass mehr Juden als je zuvor zum heiligsten Ort des Judentums, dem Har HaBeit (Tempelberg) aufstiegen. Elishama Sanderman, Leiter der Interessenvertretung des Yera’eh-Tempelbergs, stellte einen Anstieg von 14 Prozent der Juden fest, die letzte Woche auf den Tempelberg aufgestiegen waren. Dieser Trend setzte sich bis in diese Woche fort. Sanderman schrieb dies dem biblischen Präzedenzfall des Tempelbergs zu, der Seuchen verhinderte und stoppte.

“Und David baute dort Adonai einen Altar und opferte Brandopfer und Heilsopfer. Da ließ Adonai sich für das Land erbitten, und die Plage wurde von Israel abgewehrt” (Schemuël II 24,25).

 

“Jede Gruppe von Juden, die aufsteigt, hat mindestens einen Vertreter, der Pitum ​​Ketoret sagt”, sagte Sanderman und bezog sich damit auf eine Rezitation der Zusammensetzung des Tempelweihrauchs, der traditionell als Reaktion auf Krankheitsausbrüche rezitiert wurde. “Genau das sollte der Tempelberg sein: ein Gebetshaus für alle Nationen. Hier sollten alle Nationen kommen, um zu beten, und hier können die Juden für andere Nationen beten.”

Assaf Fried, der Sprecher der Tempelorganisationen, stieg am Mittwoch auf den Tempelberg und war begeistert: “Es war wie im Garten Eden zu beten.” Er berichtet: “Die ganze Zeit, als ich dort oben war, habe ich vielleicht fünf Araber gesehen und sie waren sehr gedämpft. Wir konnten ohne Bedenken auf die richtige Weise beten, einschließlich aller Abschnitte des Gebets.” Bisher konnten nur bestimmte Abschnitte in gekürzter und gedämpfter Form gebetet werden. 

“Wir haben den kohanischen Segen getan und natürlich spezielle Gebete für alle eingeschlossen, die an dem Coronavirus leiden. Wir haben die Thora studiert. Wir waren noch nie so frei, so zu beten.”

Fried zitierte auch den Abschnitt aus der Bibel, der von König Davids Kauf des Tempelbergs berichtet und wie dieser Akt der Hingabe Israel von einer Pest befreite. Besonders bedeutsam ist, dass Fried die Geschichte genau an der Stelle zitierte, an der sie passierte.

“Ich bin nicht der Typ, der vorgibt zu wissen, was in Gottes Kopf ist, aber hier sehen wir, dass genau wie in den Tagen von König David eine Pest in der Welt ist. Auf natürlichste Weise wenden sich die Juden genau wie König David dem Tempelberg zu, und die Araber rennen von dort weg.”

Fried wies noch darauf hin, dass die Regierung den Tempelberg genauso hätte schließen können wie jede andere öffentliche Einrichtung auch. Dies ist aber nicht geschehen. 2015 wurde das Recht auf jüdisches Gebet auf dem Tempelberg in einer Entscheidung des Amtsgerichts von Jeruschalajim festgeschrieben, allerdings ermöglichte eine Klausel es der Polizei, dieses aus Sicherheitsgründen zu unterbinden. Seit Pessach letzten Jahres sieht die Polizei großzügig über diese Klausel hinweg.

“Die Polizei wird besondere Anstrengungen unternehmen, um die Juden bei der Verbindung mit unserer heiligsten Stätte zu unterstützen”, sagte Fried. “Sie verdienen besondere Anerkennung für ihre Rolle.”

Wenn Juden in alter Zeit auf den Tempelberg gingen, unterzogen sie sich vorher einem rituellen Bad, dass Mikwe genannt wird. Das rabbinische Verbot, dass die Juden nun anwies, der Kotel fernzubleiben, verbietet auch das Eintauchen in öffentlichen Bädern. Jedoch wurde kürzlich durch die massiven Regenfälle eine antike wiederentdeckte Mikwe zum 1. Mal komplett mit Regenwasser gefüllt. Sie könnte nun anstatt der öffentlichen Bäder genutzt werden, um die Gebote zu erfüllen.

Nun haben Juden, die auf dem Tempelberg beten wollen, die Möglichkeit, dies ungestört zu tun. Muslimische Gläubige werden von der israelischen Polizei seit Freitag mit Blockaden aufgehalten und nur in sehr begrenzter Anzahl auf den Tempelberg gelassen, damit sich der Coronavirus nicht innerhalb der Al-Aqsa-Moschee ausbreitet.

Während viele Moscheen im ganzen Land keine Freitagsgebete abhielten, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, war ein Gelände außerhalb der Al-Aqsa-Moschee für Freitagsgebete zugelassen. Dort gilt aber auch die Beschränkung, dass sich nicht mehr als 10 Menschen versammeln dürfen. Vor den Mittagsgebeten am Freitag wurden bereits einige Tore zur Altstadt Jeruschalajims geschlossen, um zu verhindern, dass in Massen gebetet wird. Drei Tore blieben offen, während die anderen Tore der Altstadt derzeit nur für Anwohner geöffnet sind.

 

UPDATE 23/03/2020: Nachdem Massen von Muslimen die Al-Aqsa-Moschee gestürmt und so die Richtlinien des Gesundheitsministeriums grob verletzt hatten, blieb der Polizei nichts anderes übrig als den Tempelberg erstmal komplett zu sperren. Die Waqf wird hinter dem Sturm auf Al-Aqsa vermutet, um das jüdische Gebet zu verhindern. Dieser mutmaßliche Versuch, wird aber den seit langem laufenden Prozess nicht aufhalten können.

UPDATE 24/03/2020: Fortwährende muslimische Aktivität auf dem Tempelberg sorgt für Ärger bei den jüdischen Tempelbergaktivisten, die sich trotz allem aber sicher sind, dass dieser kurze muslimische ‘Sieg’ nicht von Dauer sind wird und die jüdischen Beter bereits einen Durchbruch erzielt haben.

UPDATE 01/04/2020: Der Sanhedrin (Hohe Rat) arbeitet mit Eifer an den Vorbereitungen zum Bringen des Pessachopfers auf dem Tempelberg und zur Wiedereinsetzung des täglichen Opfers.

UPDATE 31/05/2020: Der Tempelberg wird wieder für Juden geöffnet. Etwa 150 steigen am Morgen hinauf.

 

Kommentar: Wir sehen jetzt, dass Juden zum 1. Mal seit knapp 2000 Jahren in aller Freiheit auf dem Tempelberg beten können. Das wäre noch vor einem Jahr absolut undenkbar gewesen. Es ist unglaublich, wie Gott die schlimme Plage des Coronavirus nutzt, um seine Ziele voranzutreiben. Freies jüdisches Gebet auf dem Tempelberg ist ein riesiger Meilenstein, von dem vielen Generationen von Juden nur träumen konnten. Heute ist es real!

Wir sind dem Tempel und der Rückkehr unseres Königs einen großen Schritt näher gekommen.

 

Quelle: breakingisraelnews.com und jpost.com

14 Gedanken zu „BREAKING NEWS: Status quo auf Tempelberg kippt

  • 22/03/2020 um 9:29
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    Wenn sein Volk von ihren Sünden umkehrt und sich von ganzem Herzen ihrem Gott zuwendet, dann wird er sie hören.

    … ihnen vergeben und ihr Land heilen. Nach 2. Chronik 7, Vers 14
    Wir haben einen aussergewöhnlichen Gott! Halleluja!

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    • 22/03/2020 um 22:32
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      Das ist ja unglaublich. Preis sei der HERR aller Herren !!!!!!!

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      • 24/03/2020 um 22:04
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        Ehre sei sei Gott in der Höhe und frieden auf Erden, bei den Menschen seines Wohlgefallens.
        Halleluja!!!

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      • 26/03/2020 um 13:50
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        Alle Ehre sei Gott allein in Jesus Christus
        Gesegnet ist der da kommt im Namen des Herrn!

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  • 23/03/2020 um 10:35
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    Halleluja!!! Was für ein Gott ,der Unmögliches möglich macht .Wir wollen IHN erheben! Denn Jesus ist es der verherrlicht wird u. sein Name wird groß gemacht werden unter allen Nationenu. mit IHM der Vater.Oh, ich bin so berührt ! Niemand kann unsern Gott aufhalten, ER zieht seine Pläne durch u. der Cor. Virus wird weichen, weil Gott Gebete erhört Amen !!!!Lasst uns diesen gewaltigen über allem erhabenen Gott u. König danken u. zujubeln.

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  • 23/03/2020 um 10:47
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    Es ist wunderbar auf welche Art und Weise sich Gott verherrlicht und seine Prophezeiungen wahr werden, egal unter welchen Umständen. Er ist der Herr über das Weltgeschehen , ihm dürfen wir uneingeschränkt Vertrauen.

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  • 23/03/2020 um 17:58
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    Der besondere Schutz des Allmächtigen für diese treuen jüdischen Beter, die die Zeichen der Zeit erkennen und selbst Zeichen der Zeit sind!

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  • 23/03/2020 um 20:29
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    Sehr interessant . Shalom Hansi

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    • 25/03/2020 um 11:08
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      Ich bin überaus Glücklich dieses Vorgehen Gottes so klar mitzuerleben. Nur durch eine Krise, kann das Denken von uns Menschen beeinflusst werden. Wenn alles erreichte plötzlich seinen Wert verliert. Wir können zu Hause eine längere Zeit der Stille erleben. Halleluja du gnädiger Gott, du gibst uns die Sicht uns auf das wesentliche zu Fokusieren. Das Bild vom Tempelberg lässt mich Jubeln und Gott anzubeten. Amen
      Seit alle reich gesegnet
      Ursi

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  • 23/03/2020 um 23:22
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    Alles wird sich erfüllen was in der Schrift steht. Auch den Bau des 3.Tempels. Aber vergesst nicht dass der Gegenmessias sich nach 3 1/5 Jahren in den Tempel setzen wird und vorgibt selbst G”tt zu sein.

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    • 24/03/2020 um 0:16
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      Ganz genau. Das ist leider die letzte große Prüfung bevor der wahre Messias kommt und vermutlich mal wieder den Tempel reinigt.

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  • 25/03/2020 um 17:36
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    Amen ja Halleluja ich bin sehr bewegt das noch mit knapp 80 Jahren mit zu erleben . L. Schw. aus dem Erzgebirge

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  • 25/03/2020 um 20:55
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    Halleluja das Wort Gottes geht in Erfüllung.

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  • 01/04/2020 um 9:50
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    Wie wunderbar ist unser Vater im Himmel. Unser Herz jauchze und unser Blick geht ans leere Kreuz. Jesus ist unser Retter.

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