BREAKING NEWS: Seit Pessach tägliches jüdisches Gebet auf Tempelberg

der jüdische Einfluss auf dem Tempelberg wächst gewaltig

Der Status quo auf dem Har HaBeit (Tempelberg) ist zunehmend am Wanken und der jüdische Einfluss wächst beständig. Nicht nur der israelische Sicherheitsminister will jüdisches Gebet auf dem Tempelberg bald durchsetzen, auch wurde eine neue Kampagne den Tempelberg für den Schabbat für Juden zu öffnen gestartet. Und auch Benjamin Netanjahu versprach jüdisches Gebet auf dem Tempelberg bevor der Messias kommt. Nun wurde bekannt, dass es bereits seit Pessach täglich jüdisches Gebet auf dem Tempelberg gibt, dass von den Sicherheitskräften nicht mehr unterbunden wird.

Hebräische Gebete, die täglich auf dem Tempelberg rezitiert werden, haben sich still und leise trotz des Verbots von nicht muslimischen Gebeten in den letzten Monaten entwickelt. Eine Gruppe von regelmäßigen Anbetern besucht den Tempelberg jeden Tag zu den Morgen- und Nachmittagsgebeten und wird von Besuchern begleitet, die ebenfalls wünschen an dem Ort anzubeten.

Dabei werden nur bestimmte Teile des morgentlichen Gebets direkt auf dem Tempelberg besprochen und auch die Nachmittagsgebete sind leicht verkürzt. Das Vorgehen dabei ist diskret und etwas in Eile. Der größere Teil der Morgengebete wird außerhalb des Tempelbergs gesprochen, denn sie erfordern das Anlegen von Tallit (Gebetsschal) und Tefillim (Gebetsriemen). Das Tragen dieser Gegenstände ist auf dem Tempelberg noch nicht möglich.

Die Wiederholung des zentralen Amidah-Gebets, welches laut gesprochen wird zusammen mit den anderen Teilen des Morgengebets dauert nach Aussagen von Asaf Fried, einem Sprecher der Aktivistengruppen für den Tempelberg, insgesamt etwa 15 Minuten.

Da es nicht möglich ist, Gebetsbücher mit auf den Tempelberg zunehmen, werden montags und donnerstags auch die Abschnitte der Thora aus dem Gedächtnis gesungen. Die Anbeter nutzen auch digitale Versionen auf ihren Smartphones. Auch der Beginn eines neuen Monats wird bereits mit dem Hallel-Gottesdienst auf dem Tempelberg gefeiert.

Die Gebetsversammlung, die mindestens aus 10 jüdischen Männern besteht trifft sich auf dem östlichen Teil des Tempelbergs vor dem Osttor des muslimischen Felsendoms.

Bis vor kurzem noch hat die Polizei Juden und andere Nichtmuslime von Gebet auf dem Tempelberg abgehalten. Sie befürchtete gewaltsame Ausschreitungen der muslimischen Anbeter. So kam es des Öfteren zu Festnahmen und Abführungen von nichtmuslimischen Anbetern. Von den Gerichten wurde dies mehrheitlich befürwortet, auch wenn es gesetzlich nicht verboten ist, auf dem Tempelberg als Nichtmoslem zu beten. Sicherheitsbedenken wurden als Begründung angeführt.

Aber all dies hat sich nun in den letzten Monaten verändert. Laut Elishama Sandman, einem Sprecher der ‘Yeraeh Temple Mount visitation advocacy group’, finden diese Gebete spätestens seit Pessach diesen Jahres statt. “Als wir gesehen haben, dass das jüdische Volk massenhaft zum Tempelberg zurückkehrt, haben wir allmählich eine Änderung der Haltung der Polizei gegenüber diesen Besuchern festgestellt, so dass diese neuen Änderungen in hohem Maße dem Anstieg der Zahl der Juden zu verdanken sind”, sagte Sandman.

Andere Tempelbergaktivisten wünschten sich jedoch ein mehr organisiertes Gebet und auch die Möglichkeit, Thorarollen, Gebetsbücher, -schals und -riemen mit auf den Tempelberg nehmen zu können. “Die ultimative Vision ist natürlich, dass der Tempel auf dem Tempelberg wieder aufgebaut wird”, ergänzt Sandman.

Die Polizei sagt weiterhin, dass sich der Status quo auf dem Tempelberg nicht verändert hätte. Und Anfragen an das Ministerium für innere Sicherheit wurden noch nicht beantwortet.

 

Quelle: jpost.com

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