BREAKING NEWS: Sanhedrin fordert Netanjahu auf erstmals seit knapp 2000 Jahren Schofar auf Tempelberg zu erlauben

der Schofar soll das neue Jahr 5781 vom Tempelberg einläuten

Seit etwa 1,5 Jahren ist eine Veränderung des Status quo auf dem Tempelberg sichtbar, die damit begann, dass Juden seit Pessach 2019 ihre Gebete laut sprechen konnten. Tempelbergaktivisten kämpfen unermüdlich darum, dass das jüdische Volk seinen vollen Anspruch auf den Har HaBeit (Tempelberg) geltend machen kann. Das Anliegen, das Pessachopfer in diesem Jahr auf dem Tempelberg zu bringen wurde Premierminister Benjamin Netanjahu vorgelegt, allerdings wurde dem Wunsch nicht stattgegeben. Nun ein paar Wochen vor dem nächsten wichtigen Feiertag erreicht Netanjahu erneut ein Ersuchen. Dieses Mal geht es um die Erlaubnis zu Jom Teruah (Fest des Hörnerschalls) das Blasen des Schofars auf dem Tempelberg zu erlauben.

Benjamin Netanjahu prüft im Moment die Petition, die ihm von der Organisation der 70 Nationen unter der Leitung von Rabbi Hillel Weiss und der Organisation des Landes Israel (Mateh L’Maan Eretz Yisrael) unter der Leitung von Aviad Vosoli vorgelegt wurde. Sollte er zustimmen, wäre es zum 1. Mal seit der Zerstörung des Zweiten Tempels möglich, den Schofar auf dem Tempelberg zu blasen. In diesem Jahr fällt Rosch HaSchana, das Neujahrsfest, dass zusammen mit Jom Teruah gefeiert wird auf einen Schabbat, an dem das Blasen des Schofars nach jüdischem Recht außerhalb des Tempelbergs verboten ist.

Aviad Vosoli erklärt dazu: “Juden dürfen den Tempelberg nur an fünf Tagen in der Woche betreten: Sonntag bis Donnerstag. In diesem Jahr ist der erste Tag von Rosch HaSchana am Samstag, dem Sabbat. Nach jüdischem Recht ist es verboten, den Schofar am Sabbat zu blasen, außer auf dem Tempelberg. Deshalb haben wir beantragt, einer Gruppe von Juden dies zu erlauben; am ersten Tag von Rosch HaSchana den Schofar auf dem Tempelberg zu blasen.”

Bisher wird es von der israelischen Polizei verboten, nichtislamische Symbole oder nichtmuslimische Rituale auf dem Tempelberg zu bringen oder abzuhalten. Der Grund dafür liegt in dem Versuch die arabische Gewalt auf dem Tempelberg zu verringern. Visoli betonte, dass dies nach dem israelischen Grundgesetz der Menschenwürde und der Freiheit, das Gleichheit und Freiheit aller Religionen vorschreibt, zulässig sein sollte. Er stützt sich dabei auch auf den US-Friedensplan, der den Juden die Erlaubnis gibt dieses biblische Gebot auf dem Tempelberg auszuführen. Dort heißt es:

“Menschen jeden Glaubens sollten die Erlaubnis erhalten, auf dem Tempelberg / Haram al-Sharif auf eine Weise zu beten, die ihre Religion voll und ganz respektiert, wobei die Zeiten der Gebete und Feiertage jeder Religion sowie andere religiöse Faktoren berücksichtigt werden.”

Der formelle Antrag, der dieses Recht erreichen möchte wurde auch an den Minister für innere Sicherheit und den Polizeichef vorgelegt. Sollte bis diesen Freitag keine Zustimmung vorliegen, werden die Organisation der 70 Nationen und die Organisation des Landes Israel die Petition beim Amtsgericht einreichen.

“Dies ist kein rechtliches Problem”, sagte Visoli. “Das Gesetz schreibt vor, dass wir dies tun dürfen. Wir bitten darum, dass die Polizei angewiesen wird, dieses religiöse Ritual zuzulassen.”

Rabbi Hillel Weiss betonte, dass nach jüdischer Vorstellung zu Rosch HaSchana die Welt beurteilt wird. Unter den gegenwärtigen Bedingungen sieht er, dass es gerade in diesem Jahr eine wichtige Bedeutung haben könnte: “Unsere Forderung ist jetzt, die einzig wahre Souveränität auf Zion anzuwenden.” Rabbi Weiss erklärte: “Rufe den König der Könige mit der ewigen Stimme des Schofars an, um sein Königreich auf alle Schöpfung auszudehnen. Wir fordern die derzeitige israelische Regierung auf, ihre Rolle bei der Manifestation des universellen Wunsches nach Erlösung zu übernehmen, der das eigentliche Mandat des Staates Israel ist. Es ist unsere Aufgabe, allen Nationen zu ermöglichen, mit einer Stimme vor HaSchem (Gott, wörtlich ‘der Name’) zu beten, wie wir es auf dem Berg Sinai getan haben, wie wir es nach der Schöpfung getan haben, wie wir es am Ende wieder tun sollen. Tage, an denen die Toten auferstehen werden, der Tag der universellen und wahren Freiheit.”

Weiter sagte Rabbi Weiss: “Das Blasen des Schofars auf dem Tempelberg von Rosch HaSchana ist kein einfaches Ritual, wie es in Synagogen auf der ganzen Welt durchgeführt wird. Dies ist nicht nur für die Juden, die da sind, um es zu hören. Dies ist ein Schofar-Aufruf an alle Nationen der Welt. Jetzt schreien wir mehr denn je nach HaSchem, um uns mit Leben, Frieden und einem Ende der Seuchen zu segnen. Jeder Führer auf der Welt, der sich interessiert und sich als Vertreter einer der 70 Nationen sieht, sollte Netanjahu auffordern, dies zuzulassen.”

“Während die politischen Prozesse in Bezug auf Israel und den Tempelberg voranschreiten, wird so viel über die Araber gesagt, aber es wird kein Wort über die Rechte und Bedürfnisse der Juden in ihrer biblischen Heimat und unserer heiligsten Stätte gesagt. Und niemand spricht über den wahren “Besitzer”; des Landes und seines Königtums. Einer der Namen des Tempels war Beit HaTkiya, das Haus des Klangs des Schofars. Politik ist im Vergleich dazu nichts.”

“Außerhalb des Tempels blasen wir einen Schofar aus einem Widderhorn. Es ist gebogen und erinnert an die Bindung von Isaak. Als der Schofar im Tempel am Schabbat Rosch HaSchana geblasen wurde, war es ein Ziegenhorn. Es war ein Aufruf zur Freiheit, wie in den Psalmen angedeutet.”

“Die hohen Berge sind für die Steinböcke, die Felsen eine Zuflucht für die Klippdachse” (Tehillim 104,18).

“Den für den Tempel spezifischen Schofar zu blasen, ist ein Ruf an Gott, die Teilung seines Landes und den Verlust seines Hauses zu verhindern. Dieser Schofar wird jeden stürzen, der Gottes Land teilen und sich gegen die Errichtung eines Gebetshauses für alle Völker in Jerusalem aussprechen will, so wie der Klang des Schofars die Mauern zwischen den Juden und dem Betreten des Gelobten Landes stürzte.”

Von den beiden Organisationen ist es geplant, alle möglichen rechtlichen Wege zu beschreiten, um das Blasen des Schofars auf dem Tempelberg zu diesem Rosch HaSchana zu ermöglichen. Sollte es trotzdem nicht erlaubt werden, ist ein alternatives Blasen des Schofars nahe am Tempelberg geplant. Trotz des jüdischen Verbotes, des Blasens des Schofars außerhalb des Tempelbergs am Schabbat, hat der Sanhedrin (Hohe Rat) entschieden, dass das Schofarblasen zu Rosch HaSchana neben dem Tempelberg zu erlauben und sieht es geradezu als notwendig an und stützt sich dabei auf:

“Mit Trompeten und dem Schall des Horns jubelt vor dem König, Adonai”  (Tehillim 98,6).

 

Kommentar: Rabbi Weiss sagte: “Tage, an denen die Toten auferstehen werden, der Tag der universellen und wahren Freiheit.” Dies erinnert mich an die Entrückung, die sicherlich zu Jom Teruah, dem einzigen Festtag von dem wir vorher weder Tag noch Stunde kennen, stattfinden wird. ‘Die Toten in Jeschua werden auferstehen’ und wir werden verwandelt werden. Wir werden die ‘universelle und wahre Freiheit an diesem Tag’ erleben. Ich denke, dass es dieses Jahr soweit ist und wir zur Zeit des letzten Schofars entrückt werden. Dabei wird es kaum eine Rolle spielen, ob der Schofar auf oder neben dem Tempelberg geblasen wird. Interessant ist es trotzdem.

 

Quelle: breakingisraelnews.com

6 Gedanken zu „BREAKING NEWS: Sanhedrin fordert Netanjahu auf erstmals seit knapp 2000 Jahren Schofar auf Tempelberg zu erlauben

  • 26/08/2020 um 19:51
    Permalink

    Wieder einmal ein dickes Danke für Deine Arbeit. Es wird immer spannender und ich habe so große Sehnsucht nach unserem Herrn Jesus. Es kann jeden Tag passieren, wir müssen immer vorbereitet sein, aber nicht enttäuscht sein, wenn es erst später passiert. Die ganze Welt gerät ja immer schlimmer aus den Fugen, klar ist auf jeden Fall, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird. Dir und allen Anderen wünsche ich Gottes reichten Segen.

    Antwort
    • 28/08/2020 um 12:41
      Permalink

      Vielen Dank Stefanie,

      ich wünsche dir auch Gottes reichen Segen. Lange kann es nicht mehr dauern.

      LG Henry

      Antwort
      • 16/09/2020 um 7:59
        Permalink

        Vielen, vielen Dank für diese interessanten Beiträge.
        Ich bin erst gestern auf diese Website gestoßen. Ich habe dieses starke innere Empfinden, wie viele andere Menschen auch, dass es nicht mehr lange weitergehen kann.
        Jesus kommt. Seit der Coronakrise hat der Herr mir immer mehr sein Wort wichtig werden lassen. Ich bin ihm so dankbar. Vorher bin ich durch einige persönliche schwere Zeiten sehr lasch gewesen und habe das Lesen der Bibel und Beten eher vernachlässigt.
        Danke für Ihre interessante Recherche. Ich bin sehr gespannt und dabei, Ordnung in mein Leben zu bringen für den großen Abschied von dieser Erde und das gewaltige Treffen im Himmel.
        Gottes reichen Segen.
        Liebe Grüße
        Tanja

        Antwort
        • 21/09/2020 um 13:38
          Permalink

          Liebe Tanja,

          es freut mich von Ihnen zu hören und es ist so schön zu sehen, wie Gott uns zu sich zieht. Ich sehe das auch so, dass wir auf der Zielgraden sind. Unser Herr kommt sehr bald und sicherlich bevor die Coronakrise zu ende ist. Wir machen uns bereit.

          LG und Gottes reichen Segen für die letzten Meter, Henry

          Antwort
  • 08/09/2020 um 18:57
    Permalink

    Weiß jemand ob die Posaune am 18.9 am Tempelberg geblasen werden

    Antwort
    • 09/09/2020 um 11:44
      Permalink

      Davon gehe ich aus, allerdings wohl nicht auf dem Tempelberg. Dafür aber in ganz Israel, damit auch diejenigen in Quarantäne den Beginn des Neuen Jahres mitbekommen. LG, Henry

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.