RED ALERT: Sanhedrin bereitet Salböl für den Messianischen König und Kohen Gadol vor

auf dem Weg zum Dritten Tempel folgt jetzt ein ganz wichtiger Schritt

Nachdem Israel 2018 das Alter von 70 Jahren erreicht hatte, fingen die prophetischen Zeichen an, sich massiv zu beschleunigen. Zu Chanukka wurde der Brandopferaltar für den Dritten Tempel mit dem ersten Brandopfer in knapp 2000 Jahren geweiht. Auch wenn die Vorbereitungen für den zukünftigen Tempel schon länger laufen, wurde damit doch ein sichtbarer Meilenstein erreicht. Damit der Tempeldienst nach den Vorgaben der Thora seinen Dienst wiederaufnehmen kann, sind unzählige Details und Vorbereitungen notwendig. Auch wenn das Tempelinstitut die Geräte für den Dritten Tempel längst fertig gestellt hat, so müssen doch zahlreiche Abläufe rekonstruiert und die Priester darin ausgebildet werden. Zu ihnen zählt auch der erstmalige Gesang der Leviten nach knapp 2000 Jahren und das koschere Brennholz, dass seit Februar 2020 zur Verfügung steht. Auch der silberne Halbschekel als Tempelgebühr ist in Arbeit und die Vorbereitung der Schaubrote läuft. Ebenso wurde die Herstellung des roten Farbstoffs rekonstruiert. Letztes Jahr wurde das Opfer der Erstlinge gebracht, um den Ablauf der Zeremonie zu üben. Um den ganzjährigen Betrieb des Tempels sicherzustellen, werden Priester bereits in einer Schule in den Bergen von Jehuda (Judäa) und online ausgebildet und dieses Jahr wurde der Tempeldienst zu Schavuot geübt. Neben dem Bringen des Pessachopfers und dem Üben der Opferung der roten Kuh, ist es vor allem das Üben des Bringens des täglichen Opfers, das zeigt, wie weit der Wiederherstellungsprozess schon fortgeschritten ist. Mit dem Kommen des Dritten Tempels erwartet das jüdische Volk auch ihren Messias, im Sommer 2019 wurde für seine Ankunft die Herstellung der Messianischen Königskrone begonnen und knapp ein Jahr später bestellte ein wichtiger Rabbiner eine weiße Robe, um den Messias begrüßen zu können. Kurz vorher wurde bekannt, dass Israels Oberrabbiner bereits mit dem Messias im Gespräch sei. Weitere Zeichen für das baldige Kommen des Messias sind die symbolträchtige Hochzeit im Sommer letzten Jahres und die Statue Löwe von Juda, die in der Hauptstadt aufgestellt wurde. Auch Erdbeben und die Sonnenfinsternis in diesem Sommer werden im jüdischen Denken als Vorboten des Messias gesehen. Als dann noch um Tischa B’Av, dem Gedenktag der beiden Tempelzerstörungen, Gottes Name in der Nähe des Goldenen Tores erschien, wurde er als Zeichen für die endgültige Erlösung gedeutet, denn der Messias soll durch das Goldene Tor einziehen. Um den Messias und auch den Kohen Gadol salben zu können, wird jetzt das Salböl vorbereitet.

Der Sanhedrin (Hohe Rat) hat nach einer umfangreichen Studie über die Einzelheiten des Salböls, das zur Salbung der Könige Israels und des Kohen Gadol (Hohepriester) eingesetzt wurde, genügend Erkenntnisse gewonnen, um das Salböl für die Ankunft des Messias aus dem Haus Davids vorzubereiten, damit sie ihn salben können, wenn er zurückkehrt, um dass Messianische Königreich aufzurichten und über Israel zu herrschen.

In der Thora wird das Salböl, wie es zur Weihe des Mischkans (Stiftshütte) verwendet wurde, beschrieben:

“und mache daraus ein Öl der heiligen Salbung, eine Mischung von Gewürzsalbe, ein Werk des Salbenmischers; es soll ein Öl für die heilige Salbung sein” (Schemot 30,25).

 

Dieses Öl wurde ursprünglich ausschließlich für die Kohen (Priester) und die Gegenstände des Mischkans verwendet, später wurde es jedoch auf Propheten und Könige ausgeweitet:

“Und Schemuel nahm den Krug mit Öl und goss es auf sein Haupt, und er küsste ihn und sagte: So hat Adonai dich nun zum Fürsten über sein Erbteil gesalbt!” (Schemuel I 10,1).

 

In der Thora ist es ausdrücklich verboten, das Salböl für andere Zwecke wieder herzustellen, was mit Kareth, der Ausrottungsstrafe, einer der schwersten Strafe, geahndet wird. Die Zutaten für das Öl sind in Schemot 30,23-25 ​​beschrieben. Sie bestehen aus 500 Schekel (ca. 6 kg) purer Myrrhe, 250 Schekel (ca. 3 kg) süßem Zimt, 250 Schekel (ca. 3 kg) Calamus (duftender Rohrstock), 500 Schekel (ca. 6 kg) Cassia und ein Hin (ca. 6 Liter, oder 5,35 kg) speziell zubereitetes Olivenöl.

Bei der Zubereitung aller Zutaten muss auf absolute Reinheit geachtet werden. Bei der Herstellung von rituell reinem Olivenöl für die Menora im Tempel hat der Sanhedrin bereits die Herstellung überwacht. Dabei werden die Oliven von Hand zerdrückt und dann für mehrere Tage zum Austropfen gelassen. Auch dies leitet sich aus der Thora ab:

“Du nun gebiete den Söhnen Israel, dass sie dir reines Öl aus zerstoßenen Oliven für den Leuchter bringen, damit man beständig eine Lampe daraufsetzen kann!” (Schemot 27,20).

 

Die so gewonnene Menge entspricht nur 2% des Volumens der Oliven, bei richtigen Pressen würden 20% erreicht werden. Jedoch gilt die in der Thora beschriebene Methode zu Produzieren von Öl allen anderen Methoden überlegen, weil Oliven anfällig für Verunreinigungen werden, sobald sie zerstoßen werden. Als die biblische Methode das erste Mal vom United Temple Movement durchgeführt wurde, gelang es aus den etwa 450 Pfund vorbereiteten Oliven 25 Liter Öl zu produzieren. Die Oliven wurden anschließend gepresst, um das so gewonnene Öl zu verzehren oder es Getreideopfern beizumischen.

Durch die biblische Ölgewinnung wird die rituelle Reinheit der Oliven wird so weit wie möglich bewahrt. Dazu werden sie in einem zum Himmel offenen Bereich verarbeitet und die Arbeiter tragen Mundschutz, da Speichel Verunreinigungen übertragen könnte. Bei dem Herstellungsprozess der beiden Ölqualitäten werden Oberflächen aus Marmor verwendet, weil diese keine rituelle Unreinheit aufnehmen können. Die verwendeten Hämmer sind aus dem gleichen Grund aus Kunststoff.

Das wörtlich als Salböl übersetzte Öl heißt auf Hebräisch שמן המשחה (Schemen HaMischcha) und das hebräische Wort für Messias ist משיח (Maschiach), was  wörtlich der Gesalbte bedeutet. Dieser Begriff wird für jeden genutzt, der in der Bibel gesalbt wurde, wie beispielsweise Könige, die dann auch ein Messias waren. Der lang erwartete Messias wird von Juden מלך המשיח (Melech HaMaschiach) genannt, was direkt übersetzt König der Messias heißt und den Messianischen König meint.

Der Sprecher des Sanhedrin Rabbi Hillel Weiss hat in der letzten Woche den Beginn des Salbölprojekts passenderweise wenige Wochen vor Chanukka, dem Fest der Tempelweihe, in einer Predigt auf dem Tempelberg angekündigt. Chanukka geht dieses Jahr vom Abend des 28. Novembers bis zum Abend des 6. Dezembers. 

Weiss betonte, dass ein Kohen Gadol und Tempelgeräte gesalbt werden, wenn der Tempelgottesdienst beginnt, der keinen kompletten Tempel benötigt, sondern nur einen Altar.

“Der Tempel und der Tempeldienst kommen allen Nationen zugute”, erklärte der Rabbi. “Aus diesem Grund machten wir die Ankündigung am 27. Cheschwan, dem Tag, an dem Noah die Arche verließ und Gott ein Opfer darbrachte. Zu dieser Zeit schloss Gott einen Bund mit der ganzen Welt und versprach, nie wieder eine solche katastrophale Flut zu bringen, verlangte aber auch, dass die Menschheit die Sieben Noahidischen Gesetze befolgte.”

Weiss bemerkte, dass dieser Zeitpunkt auch das Ende der Saison für die Olivenernte und der Beginn der Vorbereitung des Öls ist.

“Damit der Tempeldienst zurückkehren kann, muss die Nation Israel beginnen, die Gesetze des Landes einzuhalten, die die Gesetze der rituellen Reinheit einschließen”, sagte der Sanhedrin-Sprecher. “Aber damit die Nationen daran teilnehmen können, müssen sie die Sieben Noahidischen Gesetze beachten.”

“Die Nationen müssen sich selbst reinigen”, erklärte Weiss. “Dies ist ein Prozess, um deine Gedanken vom Götzendienst zu reinigen. Dazu gehört auch die Beseitigung der Mordsünde aus ihrer Mitte, die sich heute in Abtreibung und Euthanasie ausdrückt. Dazu gehört auch sexuelle Reinheit.”

“Das Christentum ist besonders anfällig für die Unreinheit, die unter dem Götzendienst des Liberalismus gedeiht. Zu ihrer Ehre haben sie eine tiefe Verbindung zu Chesed (liebevolle Güte). Daraus ist der Liberalismus entstanden. Aber Chesed kann zu weit gehen. Das Christentum muss sich für Gerechtigkeit einsetzen, die eines der noahidischen Gebote ist. Sie müssen beurteilen, dass manche Dinge unrein und inakzeptabel sind”, bemerkte der Rabbi.

“Heute kann ein Mensch wählen, ob er Gutes oder Böses tut. Aber am Ende der Tage werden nur diejenigen überleben, die sich entscheiden, am Tempel teilzunehmen”, sagte Rabbi Weiss und zitierte den Propheten Secharja:

“Und es wird geschehen: Alle Übriggebliebenen von allen Nationen, die gegen Jeruschalajim gekommen sind, die werden Jahr für Jahr hinaufziehen, um den König, Adonai der Heerscharen, anzubeten und das Sukkotfest zu feiern” (Secharja 14,16).

 

“Wir treten jetzt in die Zeit ein, in der die Vorbereitungen für den Tempel fast abgeschlossen sind”, sagte Rabbi Weiss. “Jetzt ist es an der Zeit, dass die Menschen handeln, um zu zeigen, ob sie Teil des Tempels werden oder sich gegen die Wiedererscheinung des Hauses Gottes in Jerusalem stellen.”

 

Kommentar: Ihr Lieben, ich freue mich darüber endlich mal wieder einen Beitrag schreiben zu können, der dem entspricht, was ich die letzten Jahre gemacht habe, bevor die Welt 2021 anfing völlig wahnsinnig zu werden. Für mich ist der Blick auf Israel und ganz besonders auf den Wiederherstellungsprozess des Tempels wesentlich angenehmer als über drohende Kriege zu berichten und auch der deutlichste Zeitmesser, den Gott uns für das Zweite Kommen Jeschuas gibt, denn

“Den muss schließlich der Himmel aufnehmen bis zu den Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott durch den Mund seiner heiligen Propheten von jeher geredet hat” (Taten 3,21).

 

Und so sehen wir den nächsten Schritt zum Kommen des Königs Israels, der auch sein Volk endgültig erlösen möchte und von ihrer Mitte aus sein Königreich des Friedens aufrichten will.

Auch für uns sind das gute Nachrichten, obwohl der Dritte Tempel für uns hauptsächlich ein zeitlicher und prophetischer Marker ist. Wir alle, die wir bereits Jeschua als Messias erkannt und seine Erlösung angenommen haben, werden den Bau des Dritten Tempels nicht mehr mitbekommen, weil dieser erst in der Trübsalszeit, der 70. Jahrwoche Danijels, nach der Entrückung gebaut werden wird. Israel stehen in diesen letzten 7 Jahren schwere Zeiten bevor, aber Gott wird sie dahin bringen, dass sie seinen Sohn Jeschua als Messias erkennen werden. Und sie werden ihn rufen:

ברוך הבא בשם יהוה

BARUCH HABA B’SCHEM ADONAI

Dann wird er kommen, um sie endgültig zu erlösen. Du kannst ihn aber schon heute rufen, um seine Erlösung für dich in Anspruch zu nehmen.

 

Quelle: israel365news.com

3 Gedanken zu „RED ALERT: Sanhedrin bereitet Salböl für den Messianischen König und Kohen Gadol vor

  • 08/11/2021 um 22:36
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    Lieber Henry,
    sehr interessanter Beitrag. Vor kurzem schaute ich nach, ob der neue Mond bereits gesichtet wurde und wie der neue Monat heißt.
    Dabei bin ich auf etwas Interessantes gestoßen und Du hast ja auch die Sintflut erwähnt.
    Dieser Monat Cheschwan wird traditionell als der Monat gesehen, indem die Sintflut begann. Es gibt keine Feiertage und dieser Monat wird für Israel mit vielen Unglücken und Missgeschicken in Verbindung gebracht. Auch soll in diesem Monat der damalige salomonische (1.) Tempel fertig gestellt gewesen sein.
    Ein sehr interessanter Artikel, vom jüdischen Informationszentrum Zürich, mit vielen Details zur Geschichte des Volkes Gottes.
    https://www.juefo.com/judentum/die-juedischen-monate/726-der-monat-cheschwan.html
    Shalom
    Andrea

    Antwort
  • 08/11/2021 um 23:17
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    Hallo Henry.
    So wie du schreibst, so fühle ich mich auch.
    Die Ereignisse überschlagen sich minütlich und ich bin froh dass ich zu den Kindern Gottes angehöre.
    Bei dem was momentan um uns alles geschieht, kann man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
    Ich erinnere mich als ich in der 10 Klasse 1997 einen Projekt als Referat über Israel damals vortrug, hat mich das Land fasziniert.
    Und das ist mittlerweile schon fast 25 Jahre her.
    Trotzdem bin ich immer noch von diesem Volk und der Geschichte Israel begeistert.
    Ich danke Gott dass er uns, die wir an Ihn glauben nicht im Unwissen tappen lässt, sondern uns alles offenbart.
    Ich danke auch dir dass du uns teilhaben lässt an deinen Gedanken.
    Den wenn wir mit einem aufrichtige Herz Gott dienen, so werden wir Ihn schauen.

    Schalom

    Enriko

    Antwort
  • 09/11/2021 um 15:57
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    Danke für deine unermüdliche Arbeit an Nachrichten, diese haben mich die letzten Monate so vieles verstehen lassen. Danke dafür! Einer meinen liebsten Beiträge ist das jüdische Hochzeitsfest und die Vorbereitung der Braut. Das gibt mir Hoffnung. Gottes reichen Segen an alle Leser ..

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