BREAKING NEWS: Sanhedrin bereitet Pessach Scheni auf Ölberg vor

auf dem Ölberg soll das Pessachopfer nachgeholt werden

Kurz vor Pessach hatte der Minister für innere Sicherheit Gilead Erdan die Genehmigung für das geplante Pessachopfer wegen Sicherheitsbedenken nicht erteilt. Daraufhin hatte der Sanhedrin (Hohe Rat) beschlossen, Netanjahu aufzufordern, die Wiederaufnahme des Tempeldienstes zu erlauben. In der Bibel gibt es bestimmte Voraussetzungen, unter denen das Pessachopfer nachgeholt werden kann. Daran arbeitet der Sanhedrin nun auch und hat den Ölberg als Ort ausgewählt, denn der Tempelberg ist nach wie vor für alle geschlossen. Lediglich die Waqf (muslimische Organisation) hat ihre Arbeiter auf dem Tempelberg, die dort öffentlich beten und Artefakte aus der Zeit des Ersten und Zweiten Tempels verschwinden lassen.

In der Bibel ist für das wichtige Pessachopfer eine Vorkehrung eingerichtet, die es erlaubt das Opfer unter bestimmten Voraussetzungen nachzuholen. Dann wird Pessach Scheni (zweites Pessach) einen Monat später am 14. Ijar (7. Mai in diesem Jahr) statt 14. Nissan gefeiert. Im 4. Buch Mosche ist dazu die Anweisung:

“Rede zu den Söhnen Israel: Wenn irgendjemand bei euch oder bei euren künftigen Generationen unrein ist wegen einer Leiche, oder er ist auf einer weiten Reise und will trotzdem Adonai Pessach feiern: im zweiten Monat, am vierzehnten Tag, zwischen den zwei Abenden, sollen sie es feiern; mit ungesäuertem Brot und bitteren Kräutern sollen sie es essen” (Bemidbar 9,10.11).

Der biblische Präzedenzfall dafür ist König Chizkiyahu (Hiskia), der im 1. Jahr seiner Regierungszeit den Tempel neu weihte, nachdem sein Vater Ahas diesen vernachlässigt und verunreinigt hatte. Da die Priester nach der obigen Bibelstelle unrein waren, verzögerte sich das Pessachfest. Bei der Wiederholung des Pessachs sind die Matzen (ungesäuerte Brote) nur für den Tag selbst vorgesehen. Hiskia befolgte allerdings 7 Tage und fügte noch 7 Tage hinzu.

Der Sprecher des Sanhedrin, Rabbi Hillel Weiss, erklärte die Bedeutung des Pessach Scheni und seine Bedeutung für heute: “Die zusätzlichen sieben Tage waren als Neuweihung des Tempels gedacht.” Weiss sagte: “Es wäre der erste Schritt in Richtung des Dritten Tempels.”

“In jedem anderen Fall ist es wichtig, das Korban (Opfer) in die festgelegte Zeit zu bringen”, sagte er. “Pessach Scheni ist das biblische Äquivalent einer zweiten Chance, eine Seltenheit, die sich besonders auf unsere heutige Zeit bezieht. Wir brauchen eine zweite Chance, um die Gesundheit der Menschen auf der ganzen Welt zu verbessern, die Wirtschaft zurückzusetzen und zu unserer biblischen Rolle als Hüter des Planeten zurückzukehren. Wir müssen uns von den Exzessen des Liberalismus zurückziehen, der versucht, Gott zu entfernen und durch Werte zu ersetzen, die tatsächlich Antiwerte sind.”

Durch das Pessach Scheni versuchte Hiskia, die Nation zu vereinen. Weiss sieht eine Parallele zu heute, wo Israel politisch uneins ist, denn gegen die Einheitsregierung regt sich massiver Widerstand. Er beruft sich in Hinblick auf die Coronapandemie auf das 2. Buch der Chroniken:

“Und Adonai erhörte Hiskia und heilte das Volk” (Dibre HaJamin II 30,20).

Dort wurde das Pessachopfer gebracht und einte das Volk:

“Und so freute sich die ganze Versammlung von Jehuda und die Kohanim (Priester) und die Leviten und die ganze Versammlung, die von Israel gekommen war, und die Gerim (integrierte Fremde), die aus dem Land Israel gekommen waren, und die, die in Jehuda wohnten” (Dibre HaJamin II 30,25).

Weiss bemerkte, dass außer den Unreinen noch Personen kamen, die es nicht rechtzeitig nach Jeruschalajim geschafft hatten. Auch dieses Jahr war es vielen Juden nicht möglich zu Pessach nach Israel zu kommen, weil die Flüge durch den Shutdown ausgesetzt sein.

“Heute sehen wir, dass es so viele Juden auf der ganzen Welt gibt, die den Ruf zur Rückkehr nicht gehört haben”, sagte Rabbi Weiss und zitierte Secharja:

“So spricht Adonai der Heerscharen: In jenen Tagen, da werden zehn Männer aus Nationen mit ganz verschiedenen Sprachen zugreifen, ja, sie werden den Zipfel des Gewandes eines jüdischen Mannes ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist” Secharja 8,23.

“Wir brauchen zehn Leute aus den Nationen, die jeden Juden an seinen Kleidern packen, zum Flughafen ziehen und ihn in ein Flugzeug nach Israel setzen. Es kann sein, dass in einigen Monaten internationale Reisen illegal sein werden und all diese Juden die endgültige Erlösung verpassen werden”, sagte der Rabbi in Hinblick auf die sehr nahe Ankunft des Messias.

Er wies noch darauf hin, dass der Tempeldienst unmittelbar vor dem Baubeginn des Zweiten Tempels wiedereingesetzt wurde, als die Juden aus Babylon zurückkehrten. Heute steht der Bau des Dritten Tempels in den Startlöchern. Die baldige Wiederaufnahme des Tempeldienstes wäre also nicht verwunderlich. Auch wenn Pessach Scheni am 7. Mai auf dem Ölberg geplant ist, so besteht doch die Chance, das Opfer auf dem Tempelberg zu bringen.

“Wir haben auch die Regierung um Erlaubnis gebeten, das Opfer auf dem Tempelberg zu bringen”, sagte Rabbi Weiss. “Auf dem Tempelberg sind keine Juden oder Muslime erlaubt, so dass wir das Ritual mit einer minimalen Anzahl von Kohanim durchführen und uns an soziale Distanz halten können. Es würde die Muslime nicht stören, die momentan nicht auf dem Tempelberg sein sollen.”

Ob Pessach Scheni dieses Jahr gefeiert werden kann und ob es auf dem Tempelberg sein wird, wird sich zeigen. Für nächstes Jahr steigen die Chancen auf ein Pessachopfer auf dem Tempelberg allerdings beträchtlich, denn Netanjahu wird wahrscheinlich den Minister für innere Sicherheit, Gilead Erdan, durch Miri Regev, ersetzen. Diese wird Generalmajor Yoram Halevi die Position eines Polizeikommissars anbieten, welcher ein Levit ist, der für den Tempelberg einsteht. Leviten waren früher mit mehreren Schlüsselrollen im Tempel beauftragt, einschließlich der Bewachung des Komplexes.

 

Quelle: breakingisraelnews.com

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