BREAKING NEWS: Renovierungsarbeiten an al-Aqsa-Moschee sorgen für Spannungen zwischen Israel und Jordanien

die Beziehung zwischen Israel und Jordanien ist auf einem historischen Tiefpunkt

Durch den US-Friedensplans, der dem jüdischen Volk zugesteht, den Dritten Tempel zu bauen, ist der Status quo des Tempelbergs ordentlich ins Wanken geraten. Mitte Januar fanden sehr präzise Vermessungen auf dem Tempelberg statt, die offensichtlich mit dem Bau des Tempels in Verbindung stehen. Dabei ging es auch um den Platz für den Brandopferaltar, der Chanukka 2018 geweiht wurde. Mit der Aufforderung an die israelische Regierung, den Tempeldienst zu erlauben und der Arbeit an der Wiedereinsetzung des täglichen Opfers sind deutliche Zeichen zu erkennen, dass der Tempelbau in den Fokus gerät. Die Partei Otzma Jehudit forderte Netanjahu bereits auf, die Waqf vom Tempelberg zu entfernen. Die ‘Palästinenser’ und Jordanien sind wegen der Gesamtsituation alarmiert. So warnte die Palästinensische Autonomiebehörde, dass Israel den Felsendom abreißen wolle, um den Dritten Tempel zu bauen. Aber auch das 2. wichtige islamische Bauwerk auf dem Tempelberg, die al-Aqsa-Moschee, sorgt derzeit für eine Zunahme der Spannungen auf dem Tempelberg. Streit um Renovierungsarbeiten führten zur einer massiven Verschlechterung der Beziehungen zwischen Israel und Jordanien.

Nach Aussagen von Beobachten haben die Beziehungen den tiefsten Punkt seit der Unterzeichnung eines Friedensabkommens vor 26 Jahren geführt. Aus Jordanien kam eine wütende “Protestnotiz”, die Israel auffordert, die die Behinderung der Restaurierungsarbeiten auf dem Gelände der al-Aqsa-Moschee einzustellen. Am vergangenen Montag sagte Daifallah Alfayez, der Sprecher des jordanischen Außenministeriums, in der Notiz, dass Israel “solche Verstöße und Provokationen zu unterlassen und das Mandat Jordaniens bei der Verwaltung muslimischer heiliger Stätten zu respektieren” habe. Offiziell wurde von Israels Seite nicht darauf reagiert.

In dem Friedensabkommen zwischen Israel und Jordanien, erkannte Israel das Recht Jordaniens auf die Verwaltung muslimischer heiliger Stätten in Osten von Jeruschalajim an. Außerdem erkannte Israel die Vormundschaft Jordaniens für islamische und christliche heilige Stätten im Osten der Stadt an. Der Tempelberg steht deshalb unter der Verwaltung der Waqf, der jordanischen Tempelbergbehörde.

Diese beschuldigte in dieser Woche die israelische Polizei, ihre Mitarbeiter daran gehindert zu haben, Restaurierungsarbeiten am Schrein des Felsendoms durchzuführen. Das haschemitische Königreich besteht darauf, dass die “die alleinige Behörde ist, die für die Überwachung und Wartung von al-Aqsa verantwortlich ist”.

Der ehemalige stellvertretende Premierminister und ehemaliger Außenminister Jordaniens, Jawad Anani, sagte, dass Jordaniens Rolle im Osten von Jeruschalajim eine rote Linie für den König sei: “Die Jerusalem-Frage für Seine Majestät den König ist sehr wichtig. Islamische und christliche heilige Stätten in Jerusalem stehen unter haschemitischer Vormundschaft.” Anani fungierte als Chef des Königlichen Hofes und Koordinator des jordanischen Friedensverhandlungsteams, er sagte, dass auch die israelische Innenpolitik ein Faktor für die zunehmende Spannung ist.

“Wir sehen dies als Herausforderung für Jordanien und Seine Majestät. Der Grund dafür ist, dass die derzeitige israelische Regierung versucht, Stimmen zu erhalten, weil sich (Premierminister Benjamin) Netanjahu in einer schwierigen und kritischen Situation befindet. Er versucht, die Extremisten und religiöse Menschen zu beschwichtigen Menschen in Israel”, sagte Anani.

Der ehemaliger israelischer Botschafter in Jordanien, Oded Eran, gesteht zu, dass die Beziehung zwischen den beiden Ländern am tiefsten Punkt ist. “Ich denke, die Beziehungen sind nicht eingefroren, aber ich würde sagen, ziemlich kalt”, sagte er. Trotz der bestehenden Probleme arbeiten Israel und Jordanien in bestimmten Bereichen zusammen. Dies schließe den Geheimdienst und die Sicherheit mit ein, sagte Eran, der von 1997 bis 2000 Israels bester Diplomat in Jordanien war. Er führte aus: “Es gibt Kontakte zwischen den beiden Außenministerien, die Minister haben sich in den letzten Monaten zweimal getroffen und über die Zusammenarbeit in vielen Fragen gesprochen.”

Allerdings haben Benjamin Netanjahu und König Abdullah seit einiger Zeit nicht mehr miteinander gesprochen. Dies sagt viel über den Stand der Beziehungen zwischen den beiden Ländern aus. Eran verglich die Beziehung der beiden zueinander mit der zwischen dem verstorbenen jordanischen König Hussein und dem verstorbenen Premierminister Yitzhak Rabin, wo eine “Wärme” zu spüren war. Auch Anani sagte, dass es “keine Chemie” zwischen dem jetzigen König und dem Premierminister Netanjahu gibt: “Die Beziehung hat seit dem Amtsantritt von Netanjahu nichts gebracht. Voller Herausforderungen gibt es eine lange Liste von Maßnahmen, die Netanjahu ergriffen hat, die auf seine Feindseligkeit hinweisen.”

Obwohl der 26-jährige Friedensvertrag zwischen Israel und Jordanien bei der Mehrheit der Jordanier unbeliebt ist, hat er doch bisher die zunehmenden Spannungen zwischen den beiden Ländern in den letzten Jahren die Zeit überdauert. Eran sagte: “Jordanien stand allein fest hinter der palästinensischen Sache, während andere arabische Länder die Beziehungen zu Israel normalisieren.” Diese Normalisierungen sollten laut ihm auch Jordanien helfen, denn er erklärte: “Die Aufnahme arabischer Staaten in den Kreis der Normalisierung mit Israel eröffnet die Möglichkeit einer regionalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit, von der Jordanien in vielen Sektoren sicherlich profitieren kann.” Gute Beziehungen zu Jordanien sollten für Israel oberste Priorität haben, meinte Eran.

Er sagte: “Es ist ein sehr trauriger Kommentar zum aktuellen Stand der Dinge und man kann nur hoffen, dass eine baldige Wiederaufnahme eines politischen Prozesses zwischen Israel und den Palästinensern auch zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Israel und Jordanien führen wird.”

In dem vor einem Jahr veröffentlichten US-Friedensplan ‘Deal of the Century’ hielt der ehemalige US-Präsident Donald Trump keine vorige Rücksprache mit König Abdullah. Auch die amerikanische Anerkennung der jüdischen Orte in Jehuda und Schomron (Judäa und Samaria), die dazu führte, dass Israel die Souveränitätserklärung einleitete, ist dem haschemitischen Königreich ein Dorn im Auge und wird als Bedrohung für die nationale Sicherheit gesehen. Trump umging Jordanien im Gegensatz zu seinen Vorgängern einfach und konzertierte sich auf die Golfstaaten.

“Niemand kann Jordaniens Rolle in Jerusalem ausschließen oder umgehen. Es gibt keine Anfechtung der haschemitischen Obhut der Heiligen Stätten”, sagte Anani. Donald Trump gelang es offensichtlich doch.

 

Kommentar: Es wird immer deutlicher, dass auf dem Tempelberg irgendetwas im Busch ist, das spürt nun auch Jordanien zunehmend. An Jordaniens Reaktion können wir sehen, dass sie es wirklich ernst nehmen und offensichtlich sehr besorgt um ihre Kontrolle über den Tempelberg und anderen Stätten in Jeruschalajim sind. Wir wissen, dass der Dritte Tempel in der Trübsalszeit gebaut werden wird. Wir, die wir Jeschuas Angebot der Rettung angenommen haben, bleibt diese Zeit erspart. Wir sehen nur noch die Vorbereitungen für den Tempelbau und den politischen Kampf, diesen durchzusetzen. Und wie wir das jetzt sehen können! Es zeigt uns, dass Jeschua sehr sehr nahe ist und deshalb bitte ich dich, die wichtigste Entscheidung deines Lebens nicht aufzuschieben.

Bei mir gibt es übrigens gute Neuigkeiten. Unser Herr hat mich sehr bei der Bewältigung der Herausforderung, die mich seit dem 20. Januar sehr beschäftigt hat, gesegnet und mir den Weg wunderbar geebnet. Ich bin ihm sehr dankbar und werde jetzt wieder mehr Zeit haben, euch über das aktuelle Geschehen zu informieren. Es tut sich im Moment sehr viel, morgen möchte ich gerne über die weitere Entwicklung im Nahen Osten seit der Vereidigung von Biden berichten. Der Einfluss auf den Nahen Osten ist sehr groß. 

 

Quelle: jpost.com

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