Zeichen am Himmel

Der Prophet Joel sah voraus, dass es Zeichen am Himmel geben wird, bevor der Messias kommt. Er prophezeite: “Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag Adonais kommt, der große und furchtbare” (Joel 3,4). Eine Sonnenfinsternis zu bestimmten Zeiten ist ein Zeichen für die Nationen. Ich möchte hier besonders darauf eingehen, dass sich der Mond in Blut verwandelt, denn dies sind Zeichen für Israel. Ein Blutmond entsteht immer dann, wenn es eine Mondfinsternis gibt. Er ist nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist es hingegen schon, wenn es Blutmondtetraden gibt.

Eine Blutmondtetrade ist eine Serie von 4 Blutmonden, die auf jüdisch-biblische Feiertage, die festgesetzten Begegnungszeiten Gottes, fallen, und zwar den ersten Feiertag im Frühling (Pessach) und den letzten im Herbst (Sukkot). Geschieht das zwei Jahre hintereinander handelt es sich um eine Blutmondtetrade. Seit dem Ersten Kommen von Jeschua gab es nur 8 Blutmondtetraden. Schauen wir uns nun die Tetraden der letzten 500 Jahre an. Es sind nur 3 Stück:

1949-1950: Gott bestätigt, dass er Israel 1948 wiedergeboren hat.

1967-1968: Die Zeit der Nationen, in der Jeruschaljim zertreten wird (Lukas 21,24) sind erfüllt, denn Israel erobert Jeruschalajim mit dem Berg Moriah (Tempelberg) im Sechstagekrieg zurück.

2014-2015: Der letzte Blutmond in dieser Tetrade war übrigens ein Superblutmond, ein besonders großer Blutmond, weil der Mond nahe zur Erde war. Donald Trump hat im Juni 2015 bekanntgegeben, dass er Präsident der USA werden will und hat dann kurz nach Amtseinführung Jeruschalajim als Hauptstadt Israels im Dezember 2017 anerkannt. Dies geschah genau 70 Jahre nach dem UN-Teilungsplan und genau 50 Jahre nach der Befreiung Jeruschalajims im Sechstagekrieg. 50 Jahre sind ein Jubeljahr. Im Jubeljahr davor war die Balfour-Deklaration, mit dem Ziel einen jüdischen Staat zu schaffen. Im Jubeljahr wird Besitz zurückgegeben. Vor insgesamt 10 Jubeljahren wurde Jeruschalajim im Jahr 1517 vom Kaliphat erobert. Am 14.05.2018 hat Donald Trump die Botschaft am 70. Jahrestag der Staatsgründung nach Jeruschalajim verlegt. 70 ist eine wichtige Zahl in der Bibel. So wie Cyrus (Esra 1,1-2 und Esra 6,3) beabsichtigt Donald Trump, den Dritten Tempel zu bauen. Die Juden sind davon so beeindruckt, dass sie die neue Tempelmünze geprägt haben.

Es wird keine weiteren Blutmondtetraden mehr zu unseren Lebzeiten geben!

Einen weiteren Blutmond an einem Festtag gab es noch am 23.3.2016 (13. Adar II (der 13. Schaltmonat)), als Israel Purim feierte. An Purim wird an Haman gedacht, der ein Typus für den Antimessias ist! Dieser Blutmond machte aus der Tetrade eine Pentrade (5 Blutmonde an biblischen Festtagen hintereinander), diese Pentrade ist einzigartig in 2000 Jahren!

Ebenfalls einzigartig ist eine Symmetrie aus Sonnenfinsternissen und Blutmonden, die am 21. Dezember 2010 begann und am 19. Januar 2019 endete. Sie hat anscheinend auch eine Verbindung zu Donald Trump. Hier ist sie:

Screenshot aus dem Video The TRUMP ECLIPSE 2019 (anklicken zum Vergrößern)

Neben den Blutmonden hat sich kürzlich auch ein anderes Zeichen erfüllt. Ausgerechnet an Chanukka, dem Lichterfest, war im Jahr 2013 der hellste jemals gesehene Komet, genannt Ison, am 18. November zu sehen. Viel bedeutender ist allerdings eine Konstellation, die wortwörtlich eine Vorhersage der Offenbarung erfüllt:

“Und ein großes Zeichen erschien im Himmel: Eine Frau, bekleidet mit der Sonne, und der Mond war unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt ein Kranz von zwölf Sternen. Und sie ist schwanger und schreit in Geburtswehen und in Schmerzen und soll gebären” (Offenbarung 12,1.2).

Screenshot von Stellarium, zeigt den Himmel vom 23.09.2017 von Jeruschalajim aus (zum Vergrößern anklicken)

Am 20.11.2016 wanderte der Königsplanet Jupiter in das Sternbild Jungfrau. Zeitgleich flog Komet C67P (gehört zur Jupiterfamilie) in Konjunktion mit dem Mond auf ihn zu. Von der Erde sah es aus wie eine Empfängnis. Der Jupiter blieb dann für ca. 10 Monate (die längste mögliche Schwangerschaft) im Bauch der Jungfrau bis zum 23.9.2017. Zu dem Zeitpunkt als er die Jungfrau “nach der Schwangerschaft” verließ hatte das Sternbild Löwe 12 statt 9 Sterne, weil Venus, Merkur und Mars in ihm waren. Zeitgleich war die Sonne im Sternbild Jungfrau und der Mond zu den Füßen der Jungfrau. Diese Sternkonstellation ist extrem selten, sie ist einmalig in knapp 6000 Jahren. Sie ist kein Zufall, denn sie erfüllt exakt Offenbarung 12,1.2! Zeitgleich verflochten sich zwei Hurrikans auf dem Atlantik in einem seltenen Tanz, genannt Fujiwharaeffekt, ihre Namen waren Jose (hebr. Joseph) und Maria (hebr. Marijam). Zwischen dieser Konstellation und dem ersten Blutmond der letzten Tetrade 2014/15 liegen genau 1260 Tage (Offenbarung 12,6), die Konstellation kam genau zu Jom Teruah 2017. 8 Monate vorher, am 20.1.2017 wurde Donald Trump Präsident der USA.

Um die Konstellation aus Offenbarung 12 tiefer zu verstehen, schauen wir uns die nächsten Verse an:

“Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel: Und siehe, ein großer, feuerroter Drache, der sieben Köpfe und zehn Hörner und auf seinen Köpfen sieben Diademe hatte; und sein Schwanz zieht den dritten Teil der Sterne des Himmels fort, und er warf sie auf die Erde. Und der Drache stand vor der Frau, die im Begriff war, zu gebären, um, wenn sie geboren hätte, ihr Kind zu verschlingen. Und sie gebar einen Sohn, ein männliches Kind, der alle Nationen hüten soll mit eisernem Stab; und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron. Und die Frau floh in die Wüste, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort ernähre 1260 Tage” (Offenbarung 12,3-6).

Folgende Interpretation ist die schlüssigste: Die Jungfrau repräsentiert Israel, der Drache ist das Reich und die Armeen des Antimessias, das Kind sind die Menschen im Neuen Bund, die entrückt werden. Alle 3 Personen stehen für eine Einheit aus Menschen und keine einzelnen Individuen. Jeschua kann nicht das Kind sein, denn er besiegte Satan und wurde nicht vor ihm in Sicherheit gebracht. Es muss sich hier um die Entrückung handeln, die die an Jeschua Gläubigen in Sicherheit bringt. Danach wird Israel (die nichtmessianischen Juden) in die Wüste fliehen. Die Wüste muss Petra in Jordanien sein, denn nur dieser Ort kann das Volk Israel aufnehmen (vgl. Matitjahu 24,16 und Offenbarung 12,14).

Da sich Gottes Wort selbst auslegt, gebe ich hier mehrere Parallelstellen zu den Ereignissen in der Konstellation: Bereschit 3,14.15 (dazu passend trafen Teile des Komet Shoemaker Levi 9, zwischen dem 16. und 22.7.1994 die Südhalbkugel des Königsplaneten Jupiter), Jirmejahu 30,6.7 (bezieht sich auf die Trübsal Israels und hat sich auch im Holocaust erfüllt, was eine zukünftige Erfüllung nicht ausschließt), Jeschajahu 21,2.3 (Elam und Medien, heute Iran, werden angreifen, vgl. Danijel 8 (Krieg mit den Sunniten) und Jeheskel 38 (Kaliphat gegen Israel)) und Jeschajahu 13,8-10 (beschreibt das Kommen des Tages Adonais nach den Geburtswehen).

Das ist alles kein Zufall!

 

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