Wiederherstellung

Yad Vashem – nach dem Holocaust begann Gott mit der Wiederherstellung

Viele Ereignisse, die in der Offenbarung und von den Propheten beschrieben sind, machen den Menschen Angst. Dabei ist die Botschaft eine Botschaft der Hoffnung und der Freude, denn Gott verspricht die vollständige Wiederherstellung des Garten Eden hier auf dieser Erde, statt einer Vernichtung. Das endgültige Ziel der Menschheit ist nicht eine endlose Chorprobe auf einer Wolke im Himmel, wie fälschlicherweise viele meinen. Ganz im Gegenteil, diese Erde ist unsere Heimat und sie wird es auch in Ewigkeit bleiben. 

Wie soll Jeruschalajim sonst ewige Hauptstadt sein, wenn Gott die ganze Erde vernichtet und eine neue schafft oder wir ewig auf einer Wolke sitzen? Wiederherstellung ist das Herz Gottes und er sagt: “Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht Adonai, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren” (Jirmejahu 29,11).

Gottes Herzschlag für die Wiederherstellung können wir heute schon an dem Haus Jehuda und dem Haus Israel sehen. Der Staat Israel blüht und wächst und damit verknüpft befindet sich auch die Kehillah in der Wiederherstellung. Und Jeschua wird auch erst nach der Wiederherstellung aller Dinge zurück zur Erde kommen (Taten 3,21) und diese vollenden.

Der griechische Ausdruck palin genesia bedeutet soviel wie etwas auf den ursprünglichen Zustand zurückversetzen. Im griechischen Urtext des Neuen Bundes sind auch noch andere Wörter, die uns zeigen, dass Gott alles erneuert. Wir lesen von der neuen Erde und dem neuen Himmel (Offenbarung 21,1). Im griechischen gibt es zwei Wörter für ‘neu’, neo (neu) und kainos (erneuert, aufgefrischt). Der Vers aus Offenbarung heißt vom griechischen korrekt übersetzt: Und ich sah einen erneuerten Himmel (hebr.: Garten Eden) und eine erneuerte Erde.

Und nur so macht das Messianische Königreich Sinn, dass in eine erneuerte Erde und einen erneuerten Himmel mündet.