Oops! It appears that you have disabled your Javascript. In order for you to see this page as it is meant to appear, we ask that you please re-enable your Javascript!

Wann kommt Jeschua?

Ölberg in Jeruschalajim

Im Herbst feiert Israel Rosh HaShana (deutsch: Kopf des Jahres), das Neujahrsfest, welches auf Jom Teruah (Posaunenfest) gelegt wurde. Beim sogenannten Posaunenfest wird nicht die Posaune, sondern der Schofar geblasen und eigentlich heißt es Fest des Hörnerschalls. Das Buch der Bünde (1. Thessalonicher 4,16-17) sagt uns, dass Jeschua mit dem Schall der Posaune, besser übersetzt dem Schall des Schofars wiederkommt. Er wird dann auf dem Ölberg in Jeruschalajim (siehe Bild) als König einziehen (Secharja 14,4). Die biblischen Feste unterteilen sich in Frühlings- und Herbstfeste. Die Feste des Frühlings stehen für das erste Kommen Jeschuas als Lamm Gottes und die Erlösung des einzelnen Menschen und haben sich wortwörtlich so erfüllt. Unser König wurde an Pessach geopfert, entfernte die Sünde während Chag HaMatzot (Fest der ungesäuerten Brote), stand am Chag HaBikurim (Fest der Erstlingsfrüchte) von den Toten auf und sandte zu Schavuot den Heiligen Geist.

kleiner Schofar

Die Herbstfeste, beginnend mit Jom Teruah, stehen für das zweite Kommen Jeschuas, dieses Mal allerdings als Löwe von Jehuda und für die Erlösung der ganzen Menschheit. Ich bin überzeugt davon, dass er an Jom Teruah wiederkommt. Die Frage ist nur in welchem Jahr.

Dazu gibt eine ganz einfache Antwort. Die Woche im Schöpfungsbericht hat 7 Tage. In unseren Bibelübersetzungen steht, dass Gott am 7. Tag, dem Schabbat, von seinen Werken ruhte (Bereschit 2,2), vom Hebräischen heißt es, dass er sich setzte und herrschte. Dieser Tag ist demnach ein Tag der Ruhe und des Friedens unter der Herrschaft Gottes. In der Prophetie ist 1 Tag symbolisch für 1.000 Jahre (2. Kefa 3,8). Daraus ergibt sich, dass die ersten 6 Tage der Woche 6.000 Jahren entsprechen und der 7. Tag 1.000 Jahren, das 1000-jährige Messianische Königreich. Da die Juden in ihrem Kalender von Anbeginn der Welt zählen, gibt er uns einen Hinweis darauf, wie nahe wir der Wiederkunft des Messias sind. Die Juden haben im Herbst 2018 das neue Jahr gefeiert und befinden sich nun im Jahr 5.779. Dazu sollten wir wissen, dass die Juden das babylonische Exil nicht mitrechnen. Kommen also 70 Jahre dazu und wir haben das Jahr 5.849. Nun bleibt die Frage, ob die Jahreszahl richtig ist. Oft wird angenommen, dass es eine Toleranz von +- 200 Jahren gibt.

So kann ich nur sagen, dass ich davon ausgehe, dass Jeschua nach Ablauf dieser 6.000 Jahre an Jom Teruah wiederkommt. Das genaue Jahr kann ich aber nicht nennen, weil ich nicht weiß, welches Jahr wir wirklich haben. Jedoch spricht Vieles für sein baldiges Wiederkommen, denn das Evangelium hat (fast) die ganze Erde erreicht, die Juden kehren in ihren neugegründeten Staat Israel zurück und der Dritte Tempel kann sofort gebaut werden, wenn der Bauplatz frei wird, denn die rote Kuh wurde geboren. Die Juden sagen, dass sie ihn in einer Woche aufbauen könnten. Und auch das Reich des Antimessias, das Kaliphat, steht unter Führung der Türkei aus den Ruinen des Osmanischen Reiches, wie vorausgesagt, wieder auf und Babylon hat in Saudi-Arabien ihren Platz eingenommen. Wir leben in unglaublich spannenden Zeiten. Nie war seine Rückkehr so greifbar nahe.

2017 hat Donald Trump angefangen mit fast allen islamischen Staaten zu verhandeln, er strebte den Friedensvertrag bis Ende Januar 2019 an. Dieser ist nun fertig und soll nach den vorgezogenen Wahlen am 9. April vorgestellt und vor dem Beginn der US-Wahlkampagnen im Sommer 2020 unterschrieben werden. Sollte ihm das gelingen, wissen wir, dass die 70. Jahrwoche Daniels startet und der Dritte Tempel gebaut wird. Das ist die große Hoffnung Israels, dass unter dem Schutz von Donald Trump der Dritte Tempel 2019 gebaut wird. Er ist der Cyrus unserer Zeit, denn er wiederholt was Cyrus nach dem babylonischen Exil tat, indem er den Tempelbau in Jeruschalajim durchsetzte (Esra 4,3).  Dann sind es noch 7 Jahre bis zur Wiederkunft Jeschuas, also im Jahr 2026, wenn der Friedensvertrag noch bis zum 19.10.19 geschlossen wird, sonst ein Jahr später. Jom Teruah wird 2026 am 12. und 13. September gefeiert und beginnt mit Sonnenuntergang und Jeschua wird zur Zeit des Abends kommen (Secharja 14,7). 

Ich erwarte derzeit die Rückkehr Jeschuas am 12. September 2026 um 17:52h Ortzeit Jeruschalajim.

Mir ist schon klar, dass das eine ziemlich steile Aussage ist. Und mich wundert es auch nicht, wenn mir Christen mit Markus 12,32 antworten: “Von jenem Tag aber oder der Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.”

Dies hat Jeschua gesagt, als er auf der Erde war. Dort war ihm nur das bekannt, was Gott der Vater ihm gezeigt hat und es war zum damaligen Zeitpunkt nicht dran. Nach der Auferstehung sieht es aber anders aus: “Wenn du nun nicht wachst, werde ich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht wissen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde” (Offenbarung 3,3). Dies bestätigt auch der 1. Thessalonicher: “Was aber die Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, dass euch geschrieben wird. Denn ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit!, dann kommt ein plötzliches Verderben über sie, wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, dass euch der Tag wie ein Dieb ergreife” (1. Thessalonicher 5,1-4).

Wir können es also wissen, wenn wir wachsam sind. Ganz klar wird das, wenn wir beachten, dass Jom Teruah der einzige Festtag ist, der auf den Ersten eines neuen Monats fällt und deshalb erst bestimmt werden kann, wenn der neue Mond sichtbar ist und wir vorher (zumindest ohne Computerberechnung) nicht Tag noch Stunde kennen können. Außerdem sollten wir verstehen, dass Jeschua mit uns das uralte jüdische Hochzeitsritual vollzieht.

Nach der Verlobung ging der Bräutigam, um eine Wohnung für seine Braut und sich vorzubereiten. Erst wenn sein Vater mit der Wohnung zufrieden war, durfte der Sohn die Braut holen. Er warte auf die Zustimmung des Vaters, kannte also weder Tag noch Stunde.

Unsere Aufgabe ist es, uns auf sein Kommen vorzubereiten!