Haus Jehuda

Kotel – hier konzentriert sich die Hoffnung auf den Dritten Tempel

Zum Haus Jehuda gehören hauptsächlich die Stämme Jehuda und Benjamin, sowie ein Teil von Levi. Wenn wir heute von ‘den Juden’ reden meinen wir genau diese beiden Stämme und den Teil der Leviten, die zum Südreich gehören. Dabei übersehen wir leicht, dass nicht alle Israeliten Juden sind. Als das vereinte Königreich zerbrach, blieb auch ein kleiner Teil Israeliten aus anderen Stämmen beim Haus Jehuda, denn dieses Haus blieb den Anweisungen Gottes treu und hatte den Tempel.

Nach dem Zerfall des vereinten Königreichs ging das Südreich um 586 vor Jeschua ins babylonische Exil (Melachim II 25,8-21). Und kehrte 70 Jahre später zurück (Jirmejahu 25,11-12), um unter der Herrschaft der Perser Jerusalem (Nehemja 2,1-8) und den Tempel wiederaufzubauen (Esra 6,3-5).

Als die Zeit erfüllt war, wurde Jeschua ins jüdische Volk geboren und brachte das Heil. Deshalb heißt es, dass das Heil aus den Juden ist (Jochanan 4,22). Deshalb nennt man ihn den ‘Löwen von Jehuda’ (Offenbarung 5,5) und nicht den ‘Löwen von Israel’.

70 nach Jeschua wurde der Tempel von den Römern zerstört und die Juden in alle Welt zerstreut, während ein kleiner Teil auch im Land bliebt. 135 nach Jeschua kam es zum Bar Kochba Aufstand und weitere Zerstreuung.

Jeremia prophezeite die Rettung aus dem Holocaust und die Rückkehr ins Land Israel (Jirmejahu 39,3-11). Dies erfüllte sich 1948 mit der Staatsgründung, was eine große Aliyah auslöste, die bis heute anhält. Seitdem blüht der Staat Israel trotz aller Widerstände und Gott ist dabei die Juden in seinem Land wiederherzustellen und die Rückkehr Jeschuas vorzubereiten. Diese wird ausgelöst durch einen 7-jährigen Friedensvertrag, der den Wiederaufbau des Tempels ermöglichen wird. Nach Ablauf dieser 7 Jahre wird Jeschua als König zurückkehren und sein ewiges Reich aufrichten. Die Juden werden ihn dann als Messias erkennen und die neuen Bund annehmen und gerettet werden (Secharja 12,10).