BREAKING NEWS: Pessach Scheni abgesagt

weder Tempelberg (Vordergrund) noch Ölberg (Hintergrund) konnten für das zweite Pessachopfer genutzt werden

Der Sanhedrin (Hohe Rat) hatte beabsichtigt zum Pessachfest ein Opfer auf dem Tempelberg zu bringen. Dies wurde allerdings durch die Einschränkungen des Gesundheitsministeriums und die potentiellen Gewaltausbrüche von Muslimen nicht genehmigt. Daraufhin bereitete sich der Sanhedrin darauf vor, ein Opfer zu Pessach Scheni (zweites Pessach) am 7. Mai auf dem Tempelberg oder Ölberg zu bringen. Auch dieses Vorhaben gelang nicht.

Obwohl der Tempelberg offiziell für alle geschlossen ist, nachdem Juden ihn für kurze Zeit exklusiv für sich hatten, versammeln sich dort regelmäßig Mitarbeiter der jordanischen Tempelbergorganisation Waqf, um dort zu beten. Es wurde beobachtet, dass sich die Anzahl der Mitarbeiter im Vergleich zur Zeit vor der Schließung deutlich erhöht hat, was vermuten lässt, dass die Waqf getarnte Beter auf den Tempelberg schleust. Beschwerdeführer Arnon Segal und Yehuda Etzion vermuten, dass Premierminister Benjamin Netanjahu einen geheimen Deal mit Jordanien geschlossen habe, der Juden daran hindert den Tempelberg betreten zu können. Der Oberste Gerichtshof forderte die Legislative der Regierung auf, auf die Beschwerde zu antworten und einen solchen Plan offenzulegen, sollte er existieren.

Für das geplante Pessach Scheni am 7. Mai auf dem Ölberg, der als Ersatzort ausgewählt wurde, hatte der Sanhedrin alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen und praktische Vorkehrungen getroffen. In letzter Minute verhinderte jedoch ein Eingreifen der Polizei, die sich auf Einschränkungen des Gesundheitsministeriums berief, die Veranstaltung und hinderte außerdem die Organisatoren am Betreten der Altstadt von Jeruschalajim.

Um dem Tag trotzdem noch Bedeutung zukommen zu lassen, fand auf einer Rasenfläche vor dem Jaffator ein kleiner Protest gegen die Gebete der Waqf-Mitarbeiter auf dem Tempelberg statt.

Der Sprecher des Sanhedrin, Rabbi Hillel Weiss, sagte, dass sie von der Polizei weniger als 24 Stunden im Voraus benachrichtigt worden seien, das Pessach Scheni zu verlegen. Dies und die Reduzierung der Teilnehmer auf 20 Personen erschwerte die Einhaltung.

“Es ist jetzt noch wichtiger, diese Ereignisse abzuhalten, den eigentlichen Tempeldienst und nicht nur Nachstellungen”, sagte Rabbi Weiss und verweist damit auf die Wiedereinsetzung des Tempeldienstes. “In den Tagen der Bibel waren Nationen nicht nur zufällige politische Einheiten. Sie repräsentierten Elemente im Krieg des Guten gegen das Böse. Wir kehren schnell zu diesem Zustand zurück, wobei der Konflikt an jeder Front zum Ausdruck kommt; moralisch, wirtschaftlich, sozial, und es scheint, dass dies in einem militärischen Konflikt zum Ausdruck kommen wird. Der Sanhedrin forderte Trump und Netanjahu auf, aus diesem Grund Stellung zum Pessachdienst zu beziehen. Der Tempeldienst war ein wichtiger Teil der in der Bibel beschriebenen Geschichten über internationale Konflikte, und wenn diese Konflikte wieder auftauchen, wird er wieder sein.”

“Aus diesem Grund fordert der Sanhedrin eine Organisation der 70 Nationen, um diese Konflikte zu lösen, was die Vereinten Nationen nur verschlimmern, indem sie sich an Anti-Gott-Agenden halten. Aus diesem Grund drängt der Sanhedrin auf die Wiederherstellung des biblisch vorgeschriebenen Tempeldienstes. Aus diesem Grund fordert der Sanhedrin die Führer der Welt auf, ihre Nationen bei der Rückkehr nach Zion zu vertreten.”

 

Kommentar: Bei der Entwicklung in den letzten Jahren hatte ich erwartet, dass es dieses Jahr zu Pessach ein Opfer auf dem Tempelberg geben würde. Das ist nun nicht eingetroffen, trotzdem rückt die Möglichkeit des jüdischen Volkes auf dem Tempelberg zu opfern wie es die Thora vorschreibt immer näher. Uns ist klar, dass Jeschua unser Opferlamm ist und wir in der Zeit des Neuen Bundes leben. Wenn er seine Braut heimholt, scheint diese Zeit zu Ende zu sein. Dann werden die Opfer auf dem Tempelberg spätestens wieder starten, denn sie werden in der Mitte der Trübsal abgeschafft werden.

 

Quelle: breakingisraelnews.com

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