Kommentar: Öffentlich-rechtliche Sender machen aus Weihnachten eine antisemitische Propaganda

Ölberg mit unzähligen uralten jüdischen Gräbern – angeblich auch “besetztes ‘palästinensisches’ Gebiet” – genauso wie Bet Lechem

Dieses Jahr können es die mit Zwangsgebühren finanzierten öffentlich-rechtlichen Sender ‘Das Erste’ und ‘ZDF’ nicht unterlassen, das Weihnachtsfest zu Propagandazwecken auszuschlachten. Im Fokus steht die Stadt בית לחם (Bet Lechem), der Geburtsort des jüdischen Messias Jeschua. Die Sender machen dem Staat Israel und dem jüdischen Volk damit ein ganz besonderes Geschenk.

“Eine acht Meter hohe Betonwand, darauf ein Wachturm.” Der Bericht der Tagesschau beginnt mit der Schutzmauer, die Israel im Jahr 2002 angefangen hat zu bauen. Es wird anschließend suggeriert, dass diese Mauer die ‘Palästinenser’ einengen würde. Mit keinem Wort sind die unzähligen Terroranschläge genannt, die Israel zum Bau der Mauer veranlassten. Stattdessen wird lieber von “besetzen palästinensischen Gebieten” und dem sich ausweitenden israelischen “Siedlungsbau” gesprochen. Ziel ist den Eindruck zu erwecken, dass die Araber in Bet Lechem systematisch von der israelischen Regierung eingekesselt werden. Wie eine Schlinge, die sich immer weiter zuzieht.

“Plan ist, ungefähr 2500 Häuser hier zu bauen. Das heißt eine riesige Siedlung, also eine neue Nachbarschaft von Evrat. Und wenn diese Siedlung gebaut wird, ist Bethlehem von allen Seiten zu.” In allerfeinster Propagandasprache wird dies weiter ausgeschmückt: “Von drei Seiten fressen sich die Siedlungen immer näher an die palästinensische Stadt und ihre Nachbardörfer heran, an der vierten Seite begrenzt die israelische Sperrmauer das Gebiet.” Dabei wird vermutlich bewusst übersehen, dass Bet Lechem einen hebräischen Namen trägt und in Jehuda (Judäa) liegt. Anscheinend war es den überfinanzierten Medien die paar Euros nicht wert, zu recherchieren, um herauszufinden, dass Jehuda (Judäa) und Jehudim (Juden) den gleichen Namen tragen, stattdessen wird Bet Lechem einfach als “palästinensische Stadt” bezeichnet.

Suhail Khalilieh, von der NGO Arij in Bethlehem, erklärt passend zu dem bewusst erzeugten Eindruck: “Bethlehem wird viele Einwohner verlieren, denn es gibt kein freies Bauland mehr, keinen Platz zur Ausdehnung.” Weiter geht es im Bericht mit den steigenden Wohnraumpreisen und der “insgesamt schlechten Perspektive in den palästinensischen Gebieten”. Wer ddaran die Schuld trägt wird durch die vorangegangen Inhalte unterschwellig gesagt: Die Juden sind mal wieder an allem Schuld.

Leider stellt sich im Bericht auch die Kirche gegen Israel. Der lutheranische Pastor Munther Isaac sagt: “Vor allem junge Leute gehen – wegen der Lebensqualität. Das ist hier ein großes Gefängnis. Viele meiner Freunde haben aufgegeben und sind gegangen. Ich werfe ihnen das nicht vor.” Da stellt sich mir doch die Frage: Wie kann Bet Lechem auf der einen Seite ein “großes Gefängnis” sein und auf der anderen Seite gehen die Menschen. Das Wort Gefängnis impliziert doch schon, dass man nicht einfach nach Belieben gehen kann, oder?

Wo das Erste aufhört, macht das ZDF weiter: Obwohl es in dem Video eigentlich um das Weihnachtsfest in Bet Lechem geht, kann es der Moderator nicht lassen, nach den typischen Berichten eine Frage zu stellen und lenkt die Aufmerksamkeit auf den Nahostkonflikt und fragt: “Wie viel Frieden kann denn von Bethlehem ausgehen?” Damit ist der Startschuss für die Propagandaveranstaltung gefallen, die die 2. Hälfte des Berichts ausmacht. Zunächst wird klar gestellt, dass sich der Frieden und die Besinnlichkeit auf die Altstadt beschränke, dann sagt die Reporterin: “Um die Stadt selbst sind hohe Mauern”. Hatte nicht die Tagesschau zuvor berichtet, dass dort “Siedlungen” wären? Jetzt ist Bet Lechem also von hohen Mauern umgeben, was natürlich auch erklärt, wie so viele junge Menschen die Stadt verlassen würden. Doch dann werden die “Siedlungen” doch noch erwähnt, um sie mit dem Gütesiegel “illegal” auszuzeichnen und um dann ganz elegant zum gewohnten Trump-Bashing bzw. Amerika-Bashing für die Anerkennung der Orte überzuschwänken. Und ihnen die Schuld dafür zu geben, dass sich der Nahostkonflikt nicht entspannt.

 

Wer so durch die Berichterstattung von Tagesschau und ZDF erleuchtet wurde, kann auch die Aussage des italienischen Franziskaners Pizzabella zwischen den Zeilen viel besser verstehen. Er hatte zur Mitternachtsmesse in Bet Lechem gepredigt: “Lasst uns daran denken, dass die Zeit von Jesus nicht besser als unsere war. Damals gab es die Besetzung durch die Römer, es gab Herodes und es gab verschiedene Machtzentren”, sagte er. “Alles in allem gesehen, hat sich der Mensch seitdem nicht viel geändert.” Moralische Unterstützung leistete ihm dabei der anwesende ‘Palästinenser’präsident Mahmud Abbas. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. 

 

Es ist schon irre, wenn selbst die Geburt des jüdischen Messias in dem jüdischen Ort gegen das jüdische Volk und den jüdischen Staat verwendet und ausgeschlachtet wird!

Die Berichte von Tagesschau und ZDF fallen für mich leider wieder einmal in die Kategorie ‘betreutes Denken’ und dafür habe ich auch noch GEZahlt, gezwungenermaßen. Pizzabella serviert dazu das Sahnehäubchen.

 

Quellen: tagesschau.de und zdf.de

Ein Gedanke zu „Kommentar: Öffentlich-rechtliche Sender machen aus Weihnachten eine antisemitische Propaganda

  • Dezember 25, 2019 um 5:41 pm
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    Das aktuelle Verhalten von ARD und ZDF spiegelt die Gottlosigkeit wider. Die Gottlosigkeit hat Deutschland im letzten Jahrhundert zwei Weltkriege und den Holocaust eingebracht. Mit dem jetzt dort herrschenden Linksfaschismus wird nun die letzte Stufe der Zerstörung eingeläutet. So wird die Strafe dieses gottlosen Volkes aussehen:
    Off. 3, 16-17
    16 So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund. 17 Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss, und mir mangelt es an nichts! — und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.

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