RED ALERT: Neue Schule in den Bergen von Jehuda trainiert Priester für Dritten Tempel

Yoni Tzadok zeigt Lehrmaterialien für die Priesterausbildung (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)

Mit der Veröffentlichung des US-Friedensplans, der dem jüdischen Volk zugesteht, den Tempel zu bauen, ist Vieles was den zukünftigen Dritten Tempel betrifft in Bewegung geraten. Immer mehr ist zu beobachten, wie der Status quo des Tempelbergs zugunsten der Juden wackelt. Neben den politischen Bemühungen, vor denen die PA warnt, wie der Forderung der Jüdischen Organisationen an die Vereinigten Arabischen Emirate, das jüdische Recht auf dem Tempelberg anzuerkennen und die 2 Mitglieder der Knesset, die den Tempelberg bestiegen und die Aufgabe erwähnten den Tempel zu bauen, gibt es auch praktische Vorbereitungen. So bereiten mehrere Institute den Tempeldienst vor und forderten von der Regierung, diesen zu erlauben. Dabei geht es auch um die Wiedereinsetzung des täglichen Opfers, an der bereits gearbeitet wird. Das dabei führende Tempelinstitut hat mit seinen vielen Forschungen und Rekonstruktionen dazu beigetragen, dass das Wissen um den Tempeldienst heute wieder verfügbar ist. Außerdem haben sie Priester ausgebildet, die sogar schon wieder Tiere opfern, um den zukünftigen Tempeldienst vorzubereiten. Diese begannen mit der Einweihung des Brandopferaltars für den Dritten Tempel an Chanukka 2018, während Israel 70 Jahre alt war. Letztes Jahr versuchte man sogar, das Pessachopfer auf dem Tempelberg zu bringen, um Corona zu besiegen. Dies schlug zwar fehl, jedoch gaben die Bemühungen dem Dritten Tempel mehr Auftrieb, denn ein Rabbi sagte, dass Corona nicht verschwindet, bevor der Dritte Tempel gebaut sei. Wenn der Tempel erst gebaut ist und der Tempeldienst aufgenommen wird, braucht es eine große Menge an Kohanim (Priester). Diese können nicht alle vom Tempelinstitut ausgebildet werden, deshalb werden zunehmend Ausbildungsorte für die Massen geschaffen. Das passiert sowohl online durch beispielsweise die Kehuna Academy, aber auch offline wie bei der Herstellung der Schaubrote. Auch Yoni Tzadok hat sich die Ausbildung der Priester auf die Fahnen geschrieben.

Er ist ein Einwohner von Mitzpe Jericho, mit Blick auf die Region, in der die Juden zum 1. Mal in das Land der Patriarchen zurückkehrten. Dort leitet er eine ungewöhnliche Schule als Vorbereitung auf den Dritten Tempel. Nach seinem Verständnis ist die 1. Voraussetzung, um den Tempel zu betreten, dass man die Laschon HaKodesch (heilige Zunge) spricht. Diese Sprache ist nicht das moderne Ivrit (Hebräisch), sondern nach seiner Ansicht die Art und Weise, wie die Menschen vor der Sprachverwirrung vor dem Turm von Babylon sprachen.

Neben der Vermittlung dieser Sprache arbeitet Tzadok ehrgeizig an mehreren anderen Projekten, die nicht zum Mainstream gehören, genauso wie seine Herangehensweise. Manche Thora-Gelehrte veranlasst das die Augenbrauen hochzuziehen, wenn sie von ihm hören. Seine unkonventionelle Art inspiriert dennoch Debatten über Themen, die seit dem der Tempel zerstört wurde geruht haben.

Tzadok gründete auch eine Schule, die sich der Ausbildung von Kohanim (jüdische Männer der Priesterkaste) und Leviim (jüdische Männer aus dem Stamm Levi) konzentriert, um sie auf den Dienst im Dritten Tempel vorzubereiten und damit die Wiedereinsetzung des Tempeldienstes zu beschleunigen. Die Schule bezeichnet er als Bet HaMoked, also gleichnamig mit den Teil des Tempels, in dem die Kohanim für ihre jährliche Dienstwoche bleiben werden. 

“Meine Schule ist für jeden offen”, erklärte Tzadok. “Nicht nur Kohanim und Leviim, und nicht nur für Juden. Muslim oder Christ, dies ist die nächste Stufe der Welt, auf die sich jeder vorbereiten sollte.”

“Ich gebe die Schlüssel für alle, die die Türen zu dieser Welt und der nächsten Stufe öffnen wollen”, sagte Tzadok im Interview. “Öffne einfach nur dein Denken und eine völlig neue Welt ist genau dort.”

Am Eingang seiner Schule, den Tzadok als Beit HaLeviim (Haus der Leviten) bezeichnet, hat er Steine, die nach seinen Forschungen für den Altarbau geeignet sind. Außerdem besitzt er eine weitere Ausstellung, die sich mit dem Unterrichten über die einzigartigen Musikinstrumente, beschäftigt, die ein wesentlicher Bestandteil des Tempeldienstes waren. 

“Nichts an diesen Instrumenten und Steinen kann aus Eisen stammen”, erklärte Tzadok auf Grundlage der Mischna (mündliches Gesetz), die im Kapitel Kelim (Werkzeuge/Instrumente) Vorgaben dafür enthält. Dies hängt mit der Vorstellung zusammen, dass Eisen zum Töten verwendet wird und der Tempel der Welt Leben bringen soll. “Einige bestehen aus Knochen koscherer Tiere und wir bringen ihnen bei, wie man sie spielt.”

Tzadok, dessen Interesse weit gefächert ist, beschäftigt sich auch intensiv mit der kompletten Kenntnis über die rituelle Reinheit und Unreinheit, die im aktiven Tempeldienst eine entscheidende Rolle spielen werden.

“Es ist wichtig zu wissen, wer den Beit HaMikdasch (Tempel) betreten kann und wer nicht”, erklärte er. “Wenn zum Beispiel ein Mann im Tempel ankommt, muss er gefragt werden, wie er angekommen ist, bevor er eintritt. Wenn er sagte, dass er mit dem Bus gekommen ist, kann er nicht reingehen, da der Bus standardmäßig rituell unrein ist. Es müssen also Wachen am Eingang des Tempels sein, um die Reinheit der Opfer zu gewährleisten.”

Ebenso akribisch ist nach Tzadok darauf zu achten, welche Sprache im Tempel benutzt wird.

“Jeder, der im Tempel dient, sollte wissen, wie man in Laschon HaKodesch (heilige Zunge) singt und spricht“, erklärte Tzadok. “In der Welt des Tempels wird es kein Englisch und keine anderen Sprachen geben. Wegen der Sünden des Menschen in der Generation des Turms von Babel wurden alle Menschen zerstreut und ihre Sprachen verwirrt. Der Dritte Tempel wird uns zurechtbringen und uns gleichzeitig vorwärts und rückwärts bringen. Die Welt wird in die alten Tage vor den Sünden zurückkehren, als alle die Laschon HaKodesh sprachen.”

Tzadok zitiert zur Untermauerung aus der Bibel: “Bring uns zurück, Adonai, zu dir, dass wir umkehren! Erneuere unsere Tage, dass sie werden wie früher!” (Echa 5,21).

“Es ist hebräisch, aber was noch wichtiger ist, wir werden es so verwenden, wie es verwendet werden sollte”, erklärte er und ist der Ansicht, dass das moderne Hebräisch, wie es heute in Israel verwendet wird, nicht Laschon HaKodesch ist. “‘Ivrit’ kommt vom Wort ‘überqueren'”, erklärte Tzadok. “Es kommt von ‘über den Fluss’. Es ist eine semitische Sprache, aber es ist nicht Laschon HaKodesch, die nach der Machtübernahme Babylons verschwunden ist.”

Um dies zu verdeutlichen spricht er über Mosche, der als archetypischer hebräischer Name angesehen wird, aber nicht hebräischen Ursprungs ist. “Als Batya, die Tochter des Pharao, Moses aus dem Wasser zog, nannte sie ihn wegen dieser Tat ‘Moses'”, sagte Tzadok. “Sie sprach jedoch ägyptisch und nicht hebräisch. Die Thora hat übersetzt, was sie gesagt hat, aber es ist nicht sein Name in Laschon HaKodesch.”

Tzadok ist der Meinung, dass die Kommunikation im Dritten Tempel ausgehend von dort, dazu führen wird, dass weltweit die Sprache wieder auf den Zustand vom Gan Eden (Garten Eden) zurückgesetzt wird, sobald der Messias da ist und bezieht sich wieder auf die Schrift:

“Dann aber werde ich den Völkern andere, reine Lippen geben, damit sie alle den Namen Adonais anrufen und ihm einmütig dienen” (Zefanja 3,9).

 

Aber nicht nur bei Tzadok in den Bergen von Jehuda (Judäa) laufen die Vorbereitungen für den Dritten Tempel. Das Tempelinstitut teilte über Facebook mit, dass es gestern Morgen zu Vermessungen auf dem Tempelberg gekommen ist und veröffentlichte Bilder der Arbeiten. Ein Erklärung gaben sie aber nicht ab.

 

Kommentar: Vielleicht kommt es euch etwas übertrieben vor, wie detailliert sich manche Juden mit dem Tempel und seinem Dienst beschäftigen. Sie nehmen es einfach sehr genau, weil sie Gott und sein Wort sehr genau nehmen und sich daran halten wollen. Mir ist mit dem Bericht über Tzadok aufgefallen, wie weit man mit dem Dritten Tempel ist, wenn man sich schon Gedanken darüber macht, welche Sprache dort gesprochen wird. In den letzten wenigen Jahren sind Tausende von kleine Details zusammengekommen. Die Sprache ist eines von ihnen. Ich stelle mir den Tempeldienst immer wie dem Betrieb eins Flughafens vor, wo ganz Vieles sehr gut ineinandergreifen muss, damit er reibungslos läuft. Der komplette Tempelbetrieb ist sicherlich nicht weniger aufwendig.

Wenn ich diese vielen kleinen Details sehe wird mir immer wieder bewusst, wie einfach es uns Jeschua durch sein Kreuz gemacht hat und wovon er uns neben der Zielverfehlung (Sünde) befreit hat. Ein einfaches ‘Ja’ zu ihm genügt, um erlöst und Teil der neuen wiederhergestellten Schöpfung zu werden. Er hat es wirklich vollkommen vollbracht und wir können nichts dazu beitragen. Alles was ich hier auf der Seite mache, hat 0,0 Einfluss auf meine Erlösung, aber hoffentlich auf deine, falls du Jeschua noch nicht angenommen hast. Dabei kann ich dich aber nur auf den König und seine rettende Tat hinweisen.

Der Tempel wird übrigens erst nach der Entrückung gebaut werden. Dann wird die Phase beginnen, in der Jeschua seinem Volk die Augen öffnen wird, damit sie ihn erkennen und als ganze Nation gerettet werden. Die massiven Vorbereitungen für den Tempel zeigen uns, wie nahe wir jetzt sind. Besonders, dass jetzt dahin investiert wird, die Kapazitäten für die Priesterausbildung zu erhöhen, sollte ein deutliches Zeichen für uns sein. Der Dritte Tempel, der von vielen Christen sehr kritisch gesehen wird, ist an sich nicht das Problem. Das wahre Problem ist, dass das jüdische Volk zum großen Teil ihren König und Messias noch nicht erkannt hat.

Ich bin schon gespannt, wie er sein Reich aufrichten und uns in allen Details zeigen wird, wie er es haben möchte.

 

Quelle: israel365news.com

10 Gedanken zu „RED ALERT: Neue Schule in den Bergen von Jehuda trainiert Priester für Dritten Tempel

  • 14/01/2021 um 15:16
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    Alles was ich hier auf der Seite mache, hat 0,0 Einfluss auf meine Erlösung, aber hoffentlich auf deine, falls du Jeschua noch nicht angenommen hast. Dabei kann ich dich aber nur auf den König und seine rettende Tat hinweisen.

    sehr Demütig diese Zeilen. Und doch gibt es etwas anzumerken!
    Wenn Jemand einen von Gott auserwählten auf den Weg zu Gott zurückbringt, nachdem er abgefallen ist, so wird er das ewige Leben erhalten.

    Da sie selber in Jesus sind wird es in Ewigkeit als gutes Werk versehen. alle Werke die offensichtlich und verborgen im Namen Jesu getan werden, bringen Frucht die ewig ist. wichtig ist nur, dass Gott die Ehre von uns bekommt. geben wir Gott nicht die Ehre dann ist es so wie Jesus sagt: Sie haben ihren Lohn schon gehabt.

    Ich lese zur Zeit hier öfters. Ja Jesus ist zum greifen nah. es ist nur noch sehr, sehr wenig Zeit ihn anzunehmen.

    Antwort
    • 14/01/2021 um 15:30
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      Danke, Christian!

      Antwort
      • 14/01/2021 um 17:07
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        Mich würde interessieren ob die Trübsalszeit ganz schnell kommen wird?Oder ob das ein schleichender Prozess ist?Kommen auch die Gerichte Schlag auf Schlag?Wird der Antichrist plötzlich da sein? Die Dinge um uns herum sind wirklich verrückt geworden, Man hat kaum einen Überblick wo wir jetzt stehen. Und was ich noch viel wichtiger finde wo steht das dass die Entrückung vor dem Tempelbau beginnt??

        Antwort
        • 14/01/2021 um 19:40
          Permalink

          Hallo Dominik,

          so wie ich das schätze sehen wir jetzt eindeutig die Vorboten, die immer heftiger werden. Ich erwarte, dass es sehr zeitnahe gewaltig knallen wird und danach der ‘Mann mit der Lösung’ auftreten wird. Die Gerichte selbst nehmen in der Offenbarung Stück für Stück zu.

          Für den Tempelbau ist der Bund von Daniel 9,27 notwendig. Er wird die Opfer wieder erlauben und vom Antichristen geschlossen werden. Dieser taucht aber erst auf, wenn die Kraft, die ihn jetzt zurückhält (Geist Gottes in uns) aus dem Weg ist. Wir stehen definitiv auf der Schwelle zur Trübsal, aber begonnen hat sie noch nicht.

          Ich hoffe, das reicht als schnelle Antwort.

          LG und Gottes Segen!
          Henry

          Antwort
          • 18/01/2021 um 18:10
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            Lieber Henry

            Herzlichen Dank für Deinen Dienst im Namen des Herrn, immer gibt es wieder sehr interessante Neuigkeiten zu lesen bezüglich Israel. Ich möchte Dir an dieser Stelle ein Videolink senden, welcher für Dich und die Leser Deiner Seite sehr interessant sein könnte: https://youtu.be/HVY5E4vuWss
            Das Video hat es wirklich in sich und dies könnte der Mann sein, welcher die vermeintliche “Lösung” gemäss Daniel 9,27 bringt, das noch “kleine Horn” aus Daniel 7,8.

            Liebe Grüsse und Gottes Segen!

            Cyrill

            Antwort
            • 18/01/2021 um 22:03
              Permalink

              Hallo Cyrill,

              vielen Dank für deinen Kommentar und den Link. Ich habe ihn auf meine Liste gepackt.

              Liebe Grüße und Gott segne dich auch!
              Henry

              Antwort
    • 14/01/2021 um 17:07
      Permalink

      So wie es ausschaut im Augenblick könnte der 3 Tempel dieses Jahr noch gebaut werden….Was denkt ihr??Währe mein gefühl…
      LG…

      Antwort
      • 14/01/2021 um 19:33
        Permalink

        Oh ja! Das habe ich auch schon gedacht.

        Antwort
  • 14/01/2021 um 16:29
    Permalink

    Welche Belege gibt es für die Behauptung, daß der Tempel erst nach der Entrückung gebaut wird?

    Antwort
    • 14/01/2021 um 19:43
      Permalink

      Hallo Frank,

      für den Tempelbau ist eine Erlaubnis notwendig, wie auf einem vorhandenen Bund (US-Friedensplan oder Abraham Accord oder beide?) aufbaut. Erst wenn dieser Bund geschlossen ist, kann der Tempel gebaut werden. Diesen Bund wird der Antichrist nutzen und Israel erlauben den Tempel zu bauen. Der Geist Gottes in uns ist die Kraft, die den Antichristen jetzt noch zurückhält. da wir auf ewig mit dem Geist verbunden sind, müssen wir mit weg.

      Liebe Grüße, Henry

      Antwort

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