BREAKING NEWS: Netanjahu erwägt Pessachopfer auf dem Tempelberg zum ersten Mal seit knapp 2000 Jahren

Tempelberg – der einzige Ort an dem das Pessachopfer gebracht werden kann

Der Sanhedrin (Hohe Rat) hatte bereits einen Brief an Donald Trump und Benjamin Netanjahu mit der Bitte geschrieben, dieses Jahr auf dem Tempelberg das Pessachopfer bringen zu können, um die Coronakrise zu stoppen. Sollte dies gelingen, wären Juden zum 1. Mal in knapp 2000 Jahren in der Lage auf dem Tempelberg Opfer zu bringen und der letzte Meilenstein vor dem Dritten Tempel wäre genommen. Der Leiter der Tempelbergorganisationen Shimshon Elboim erhielt nun eine Antwort auf das Ersuchen des Sanhedrin, morgen Nachmittag zur festgeschriebenen Zeit das Pessachopfer an seinem richtigen Ort, dem Tempelberg, am Vorabend des Pessachfestes zu bringen.

“Gott bewahre, wir sollten zulassen, dass der Coronavirus Seine Kinder schlägt, die dafür aufstehen, die in der Thora für Epidemien angegebene Lösung herbeizuführen”, heißt es in dem Brief. 

Nachdem die Regierung die Nachstellung der Pessachzeremonie wegen den Auflagen des Gesundheitsministeriums abgelehnt hatte, wurde der Antrag gestellt, das Opfer zu bringen. 

“Das Projekt ist von größter Bedeutung für die gesamte Menschheit”, sagte der Sprecher des Sanhedrin Rabbi Hillel Weiss. Er bemerkte, dass das ursprüngliche Pessachopfer, das in der Nacht vor dem Auszig aus Ägypten dargebracht wurde, um die 10. Plage zu stoppen, die als נגף (Negef: Krankheit) in der Bibel beschrieben wird. Ebenso verwies er darauf, dass David den Tempelberg nach dem Kauf nutzte, um durch ein Opfer eine Krankheit zu stoppen.

Bei dem morgigen Ritual, sollte es genehmigt werden, soll auch der Weihrauch verbrannt werden, der für die ausschließliche Verwendung durch die Kohanim (Priester) im Tempeldienst vorbereitet ist. Weihrauch wird bei der Beendigung von Epidemien als wesentliches Element angesehen.

Bisher wurden jedes Jahr Aktivisten von der israelische Polizei gestoppt, die versuchen, Schafe zu Pessach auf den Tempelberg zu opfern. Auch offizielle Anfragen, wurden immer abgelehnt. Aber die diesjährige Anfrage des Sanhedrin erhielt dieses Mal eine unerwartet andere Antwort.

“Normalerweise wird diese Art von Anfrage sofort abgelehnt”, sagte Elboim. “Wir waren angenehm überrascht, als wir darüber informiert wurden, dass die Anfrage an Gilad Erdan weitergeleitet wurde, den für Sicherheit auf dem Tempelberg zuständigen Minister für innere Sicherheit.”

Selbst wenn der Antrag von Gilead Erdan abgelehnt wird, signalisiert die Nichtablehnung von Benjamin Netanjahu eine Änderung, denn er hatte sich im Wahlkampf noch gegen die Erlaubnis vom jüdischen Gebet auf dem Tempelberg ausgesprochen.

Auch die ultraorthodoxe Nachrichtenseite Kikar Shabbat berichtete, dass eine Haredi-Organisation namens Torat HaKedoshim nun die Erneuerung des Pessachopfers als Lösung für das Coronavirus fordert. Obwohl jedes Jahr mehr Juden auf den Tempelberg steigen, raten ultraorthodoxe Führer normalerweise davon ab, um nicht aus versehen das Allerheiligste zu betreten.

“Der Erfolg oder Misserfolg der jüdischen Rückkehr an ihren heiligsten Ort und zu den biblisch vorgeschriebenen Geboten hängt vollständig von der Öffentlichkeit und nicht von der Regierung ab”, sagte Elboim. “Da wir keinen König haben, dient die Regierung schließlich nach dem Willen des Volkes. Wir wollen keinen Konflikt mit der Regierung, aber gleichzeitig muss die Regierung zuhören, wenn die Mehrheit des jüdischen Volkes gleiche Rechte auf dem Tempelberg fordert, insbesondere in einer Zeit, in der keine Seite ein klares Mandat hat.”

In dem Brief an Netanjahu fordern die Organisationen, die gleiche Freiheit für alle Religionen auf dem Tempelberg durchzusetzen, wie dies nach israelischem und internationalem Recht gesetzlich vorgeschrieben ist. Muslime haben derzeit freien und uneingeschränkten Zugang zum Tempelberg. Kleine Gruppen von Juden dürfen das Gelände nur zu bestimmten Zeiten über ein Tor und nur nach strengen Hintergrund- und Sicherheitskontrollen betreten. Auf dem Gelände müssen die Juden einem festgelegten Weg folgen und dürfen jeweils nur einige Minuten an Ort und Stelle stehen. Juden dürfen weder essen noch trinken und die Wasserfontänen auf dem Gelände sind ausschließlich Muslimen vorbehalten.

 

Kommentar: Wir dürfen auf den morgigen Tag gespannt sein, ob der Meilenstein erreicht wird, dass auf dem Tempelberg wieder geopfert werden kann. Wenn ja, ist die letzte große Hürde vor dem Bau des Tempels genommen.

 

Quelle: breakingisraelnews.com

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