RED ALERT: Nach Gespräch zwischen Biden und Putin schließt US-Senator nuklearen Erstschlag nicht aus

 

Sky News berichtet über das Gespräch zwischen Biden und Putin (deutsche automatische Untertitel verfügbar, so werden sie aktiviert)
US-Senator Roger Wicker sagt, dass nuklearer Erstschlag nicht ausgeschlossen wird (deutsche automatische Untertitel verfügbar)

Als Anfang des Jahres die Biden-Regierung die Macht in den USA übernahm, folgte quasi unmittelbar darauf die Warnung, dass es einen nuklearen oder EMP-Angriff auf das US-Festland geben könnte und die USA bereiteten sich auf einen Atomkrieg vor. Im weiteren Verlauf des Jahres tauchten mehrere Drohungen von Nuklearschlägen auf. Dazu zählte die indirekte Drohung Chinas, die sich kurzer Zeit später auch gegen Japan richtete. Auch zu Russland verschlechterten sich die Beziehungen, nachdem US-Präsident Joe Biden mit seinem russischen Amtskollegen Vladimir Putin in Genf über die drohende iranische Atombombe gesprochen hatte. Putin nutzte die Schwäche Bidens aus und führte im Sommer Militärübungen 35 Meilen vor Hawaii durch, wobei er provokativ einen Flugzeugträger versenkte. Doch damit nicht genug, denn Putin prahlte auch, dass die USA einen Dritten Weltkrieg verlieren und deshalb nicht anfangen würden. Etwa zur gleichen Zeit führten die USA eine große Militärübung im Schwarzen Meer durch, die dazu führte, dass sich zwischen USA und Russland ein katastrophaler Krieg mehr und mehr abzeichnete. Im September führten Russland und Weißrussland eine riesige Militärübung durch, die die Ukraine dazu brachte, vor einem totalen Krieg zu warnen. Auch technologisch tat sich einiges in Russland in diesem Jahr, so gab es Mitte November einen Anti-Satelliten-Waffentest, der sogar zur Evakuierung der Internationalen Raumstation (ISS) führte. Russland drohte damit, die Armeen der NATO erblinden zu lassen, indem es alle Satelliten der NATO zerstören würde. Neben dieser alarmierenden Meldung gab Russland Anfang Dezember die Massenproduktion der nuklearwaffenfähigen Zirkon-Hyperschallraketen bekannt, die Atomsprengköpfe schneller als 10.000 km/h transportieren können. Ein Nuklearangriff auf US-Truppen wurde allerdings von Russlands Verbündeten China wegen Taiwan angedroht. Am dringendsten scheint es aber gerade an der russischen Grenze zur Ukraine zu brennen und so kam es gestern am 80. Jahrestag des Angriffs auf Pearl Harbor zu einem Videogespräch zwischen Biden und Putin, um eine Eskalation zu verhindern und die Wogen zu glätten. Auch wenn nur ein kleiner Teil des Gesprächs öffentlich war, so zeigt sich doch, dass es nicht von dem gewünschten Erfolg gekrönt war. Ein US-Senator sagte sogar, dass ein nuklearer Erstschlag gegen Russland nicht ausgeschlossen würde.

In den letzten Wochen hat Russland durch die Mobilisation von Truppen und deren Verlegung an die Grenze zur Ukraine die Befürchtung vor einem möglichen Konflikt geweckt. Wie US-Geheimdienste feststellten hätte Russland 175.000 Soldaten an der Grenze in Vorbereitung auf eine “massive Offensive” Anfang nächsten Jahres aufgestellt. Außerdem hatte Russland die USA aufgefordert auf militärische Aktivitäten in der Ukraine und ihrer Nähe zu unterlassen.

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin Isabel Sawkins der Henry Jackson Society sagte gegenüber Reportern: “Vladimir Putin hat dies als Gelegenheit gesehen, entweder mehr Truppen zu stationieren oder mehr Hyperschall-Raketentests durchzuführen, weil er weiß, dass der Westen abgelenkt wurde.” Sie erklärte: “Die USA sind von der Pazifikregion und dem Rückzug aus Afghanistan abgelenkt worden. Die Ostgrenze zu Europa war für die USA in letzter Zeit keine Priorität.”

In der Zeit hatte Russland berichtet, seine Hochgeschwindigkeits-Hyperschallwaffe Zirkon erfolgreich getestet und außerdem die militärische Zusammenarbeit mit China verstärkt zu haben, indem sie gemeinsame Militärübungen durchgeführt und einen Pakt unterzeichnet haben.

Sawkins sagte: “Wenn diese beiden Länder am Ende zusammenarbeiten und gegen den Westen zusammenarbeiten, ist das katastrophal – nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig.” Sie ergänzte: “In Russland gibt es die Ansicht, dass der Westen durch liberale Werte korrumpiert wurde – wie Multikulturalismus, Religionsfreiheit und Freiheit der sexuellen Meinungsäußerung.”

“Ich kann mir vorstellen, dass viele dieser Werte sehr, sehr schnell verschwinden würden, wenn Russland und China eine Art Neue Weltordnung errichten würden”, sagte sie.

Um die Spannungen zu deeskalieren, hatten Biden und Putin gestern eine virtuelle Konferenz abgehalten. Sawkins sagte im Vorwege: “Dieses Treffen zwischen Biden und Putin ist zweifellos ein Schritt in die richtige Richtung.”

“Ich erwarte, dass das Gespräch hitzig und angespannt wird, wobei beide Seiten versuchen, ihre Bedenken auszudrücken, aber sie müssen ein gewisses Maß an Kompromissen und Gemeinsamkeiten finden.”

Nach ihrer Einschätzung würden die USA das Gespräch als Erfolg ansehen, wenn die Spannungen nachlassen, während Russland auf eine Reduzierung der US-Militärpräsenz hoffe. Russland gab an ein amerikanisches RC-135-Aufklärungsflugzeug über dem Schwarzen Meer abgewehrt zu haben und warf den USA vor, nur 20km von der russischen Grenze mit 10 Bombern einen vorgetäuschten Nuklearangriff durchgeführt zu haben, “um die russischen Streitkräfte in Alarmbereitschaft zu versetzen”.

Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu behauptete, strategische US-Bomber hätten allein in diesem Monat rund 30 Flüge in die Nähe von Russland durchgeführt, was 250% des gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht. Die NATO und USA sprechen davon, dass diese Übungen rechtmäßig wären.

Ein zukünftiger Konflikt wäre “verheerend” und seine Auswirkungen “wirklich katastrophal”, glaubt Sawkins und sagte: “Die Art des Weltkrieges, die wir erleben würden, ist völlig anders von den Weltkriegen im 20. Jahrhunderts, wegen des Arsenals und Technologie. Wir sprechen über einen Atomkrieg.” Sie führte weiter aus: “Wir haben gesehen, wie sich im Zweiten Weltkrieg eine nukleare Kriegsführung entwickelte und gegenwärtig war, aber sie wird auf einer anderen Ebene vollständig ausradieren.”

Im jetzigen Konflikt hatte Russland letzte Woche seine rote Linie gezogen als Putin im Kreml sagte: “Die Bedrohung an unseren westlichen Grenzen nimmt … zu, wie wir bereits mehrfach gesagt haben. … In unserem Dialog mit den Vereinigten Staaten und ihren Verbündeten werden wir darauf bestehen, konkrete Vereinbarungen zu entwickeln, die eine weitere Osterweiterung der NATO und die Aufstellung von Waffensystemen in unmittelbarer Nähe des russischen Territoriums dort verbieten.”

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg wies Putin dafür zurück und sagte: “Nur die Ukraine und 30 NATO-Verbündeten entscheiden, wann die Ukraine bereit ist, der NATO beizutreten. … Russland hat kein Vetorecht, Russland hat kein Mitspracherecht und Russland hat kein Recht, eine Einflusssphäre aufzubauen, die versucht, seine Nachbarn zu kontrollieren.”

Doch muss diese Angelegenheit nicht zwischen den beiden, sondern zwischen Biden und Putin geklärt werden und dazu war das gestrige Gespräch angesetzt.

Die historische Vorgeschichte geht mehr als 30 Jahre zurück, als der Warschauer Pakt zusammenbrach und die UdSSR zerfiel. Russland zog alle seine Streitkräfte aus Mittel- und Osteuropa ab und glaubte, mit den Amerikanern eine Einigung gehabt zu haben, die die Wiedervereinigung Deutschlands und den russischen Truppenabzug aus Ostdeutschland, Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn, Bulgarien und Rumänien beinhaltete und es im Gegenzug keine NATO-Erweiterung nach Osteuropa geben würde. Jedoch hatte die NATO innerhalb der nächsten 20 Jahre die ehemaligen Sowjetrepubliken Litauen, Lettland und Estland aufgenommen.

Und nun fürchtet Putin die Erweiterung der NATO bis an die russische Grenze. Er sagte: “Bis jetzt und nicht weiter! Die Ukraine wird kein Mitglied der NATO oder ein militärischer Verbündeter und Partner der Vereinigten Staaten sein, noch eine Basis für Waffen, die Russland innerhalb von Minuten treffen können. Das überschreitet für uns eine rote Linie. Und wenn die NATO mit der Aufrüstung der Ukraine für einen Konflikt mit Russland fortfährt, behalten wir uns das Recht vor, zuerst zu handeln. Finnlandisieren Sie die Ukraine, oder wir werden es tun!”

 

Um die verhärteten Fronten zu lösen, aufgestaute Spannungen abzubauen und eine militärische Eskalation zu vermeiden fand gestern das Videogespräch zwischen Biden und Putin statt. Während des eigentlich so angespannten Gesprächs winkte Biden Putin zu und kicherte. Das Weiße Haus berichtete im Anschluss, dass Biden in dem zweistündigen Gespräch harte Worte genutzt und Putin deutlich gemacht hätte, dass jeder Invasion der Ukraine mit “starken” Wirtschaftssanktionen und “anderen Maßnahmen” begegnet werde.

Biden soll im Gespräch auch die tiefe Besorgnis der USA und deren Verbündeten über die russische Militärpräsenz um die Ukraine geäußert haben. “Präsident Biden bekräftigte seine Unterstützung für die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine und forderte eine Deeskalation und eine Rückkehr zur Diplomatie”, teilte das Weiße Haus mit.

Von russischen Medien wurden die ersten Minuten des Anrufs veröffentlicht. Auf dem Video sieht man, wie Biden einige technische Schwierigkeiten hat und anscheinend vergisst, sein Mikrofon einzuschalten. “Grüße, Herr Präsident”, sagte Putin auf Russisch zu Biden, der jedoch nicht antworten konnte. Dann sah man, wie Biden sich vorbeugte, einen Knopf drückte. Biden sagte: “Na, bitte”, und fügte kichernd hinzu: “Hallo”. Dabei winkte er Putin zu. “Es ist schön dich wieder zu sehen.” 

Nachdem der Anruf beendet war, twitterte das Weiße Haus: “@POTUS hat heute einen sicheren Videoanruf mit Präsident Putin von Russland abgehalten, um eine Reihe von Themen in den Beziehungen zwischen den USA und Russland zu erörtern, einschließlich unserer Besorgnis über russische Militäraktivitäten an der Grenze zur Ukraine, Cyber- und regionale Probleme”.

Während Putin von seiner Residenz in Sotschi alleine mit Biden sprach und einen genervten Eindruck machte, war auf dem Foto, dass das Weiße Haus veröffentlichte, Biden mit Außenminister Anthony Blinken und dem nationalen Sicherheitsberater Jake Sullivan an der Seitenlinie zu sehen.

Das Gespräch war das 4. direkte zwischen den beiden Staatsoberhäuptern und Biden habe nach Angaben des Weißen Hauses im Anschluss mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem italienischen Premierminister Mario Draghi und dem britischen Premierminister Boris Johnson gesprochen.

 

Nach dem Anruf wurde Sullivan direkt gefragt, ob die Entsendung weiterer US-Truppen auf dem Tisch sei. Er antwortete, dass die USA im Falle einer “militärischen Eskalation” Russlands in die Ukraine erwarteten, dass sich die baltischen Verbündeten, darunter Rumänien, Polen und andere, zunehmend Sorgen um ihre eigene Sicherheit machen würden. Sullivan sagte: “Sie werden, wie wir erwarten, nach zusätzlichen Fähigkeiten und möglicherweise zusätzlichen Einsätzen suchen, und die Vereinigten Staaten werden versuchen, positiv auf diese Dinge zu reagieren, falls es zu einem weiteren Einfall in die Ukraine kommt”.

Er machte auch deutlich, dass die USA planten, energischer zu reagieren als die Obama-Regierung 2014, als Russland die Halbinsel Krim von der Ukraine übernahm und sagte: “Ich werde Ihnen in die Augen sehen und Ihnen sagen, wie Präsident Biden Präsident Putin in die Augen sah und ihm heute sagte, dass wir Dinge, die wir 2014 nicht getan haben, jetzt tun werden”. 

“Im Einzelnen würden wir es vorziehen, dies den Russen direkt mitzuteilen, nicht in der Öffentlichkeit zu verhandeln, unsere Schläge nicht zu telegrafieren”, fuhr Sullivan fort. “Aber wir legen den Russen im Detail die Arten von Maßnahmen fest, die wir im Sinn haben.”

Laut Sullivan würden die USA nicht glauben, dass Putin beschlossen habe in die Ukraine einzudringen. Er sagte: “Wir glauben immer noch nicht, dass Präsident Putin eine Entscheidung getroffen hat”, in die Ukraine “weiter einzudringen”. Sullivan erklärte: “Was Präsident Biden heute getan hat, war, die Konsequenzen sehr klar darzulegen, falls er sich zu dem Zug entscheidet.”

Die US-Regierung hatte Russland zuvor vorgeworfen, im Januar eine Invasion in die Ukraine geplant zu haben. Der Kreml bezeichnete dies als “Fake News”.

Gestern sagte Sullivan auch, dass die USA bereit seine, “unsere NATO-Verbündeten an der Ostflanke mit zusätzlichen Fähigkeiten zu verstärken”. Er ging aber nicht darauf ein, was dies im Falle einer Invasion bedeuten würde.

Sullivan äußerte sich auch noch zur Pipeline Nord Stream 2, die von Russland nach Deutschland Erdgas transportieren würde. Da für die Inbetriebnahme noch eine deutsche Genehmigung ausstehe, hätte die Pipeline im Moment nicht die Hebelwirkung für Putin, wohl aber gebe es eine “Hebelwirkung für den Westen”. Sullivan sagte, dass Putin die Invasion der Ukraine unterlassen müsse, wenn er Gas nach Europa verkaufen wolle.

Nach dem Gespräch äußerte sich auch der frühere Präsident Donald Trump und meinte, dass Vladimir Putin sich keine Sorgen über Drohungen oder Warnungen von Biden mache. Trump machte sich über die durchsetzungsfähige Haltung seines Rivalen lustig, verwies auf den viel kritisierten US-Abzug aus Afghanistan und sagte: “Vladimir Putin betrachtet unsere erbärmliche Kapitulation in Afghanistan, die tote Soldaten, amerikanische Staatsbürger und Militärausrüstung im Wert von 85 Milliarden Dollar zurücklässt. Dann sieht er Biden an. Er macht sich keine Sorgen!”

Ob die Ukraine für die USA zu einem Afghanistan 2.0 werden, wird die Zeit zeigen. Jedenfalls erwägt die Biden-Regierung, wie US-Bürger möglicherweise aus der Ukraine evakuiert werden können, sollte es zu einer Invasion aus Russland kommen. Bereits am Montagabend führte die leitende Beamtin des Außenministeriums Victoria Nuland ein “düsteres” Briefing für Senatoren über die Situation durch.

Darin hieß es, dass die USA nur begrenzte Möglichkeiten hätten, Russland davon abzuhalten, die Ukraine vollständig anzugreifen. Zu diesem Zeitpunkt sah die Regierung keine Notwendigkeit, Amerikaner zu evakuieren.

Eine andere Sicht vertrat der republikanische Senator Roger Wicker, der im Streitkräfteausschuss des Senats sitzt. Es schlug beiläufig vor, dass die USA einen massiven Bodenkrieg mit Russland zur Verteidigung der Ukraine beginnen könnten. Während eines Interviews mit Fox NewsModerator Neil Cavuto machte der Senator deutlich, dass er nichts als Möglichkeit ausschließe, um die Souveränität der Ukraine zu verteidigen.

“Nun, eine Militäraktion könnte bedeuten, dass wir mit unseren Schiffen im Schwarzen Meer stehen und Zerstörung … auf die militärischen Fähigkeiten Russlands regnen lassen. Es könnte bedeuten, dass wir uns beteiligen, und das würde ich nicht ausschließen, ich würde amerikanische Truppen vor Ort nicht ausschließen. Wissen Sie, dass wir nukleare Erstanwendung nicht ausschließen”, sagte Wicker, der einer der lautesten Kriegsfalken des Senats ist .

Einen nuklearen Erstschlag oder überhaupt die Anwendung von Nuklearwaffen waren zuvor von dem Moderator nicht erwähnt worden. 2016 schlug der Senator vor eine Flugverbotszone über ganz Syrien zu verhängen und bekam als Antwort, dass dies sofort einen Krieg mit Russland auslösen würde.

 

Auch Russland, das seit langem das Vorgehen des US-Verteidigungspakts NATO kritisiert, äußerte sich nach dem Gespräch zwischen Biden und Putin. Der Kreml warf der NATO erneut vor, ukrainisches Territorium “erobern” zu wollen, trotz der öffentlichen Bemühungen der Ukraine, dem Pakt beizutreten.

Putin hatte sich zuvor darum bemüht, von den USA und der NATO “zuverlässige und langfristige Sicherheitsgarantien” zu bekommen, dass die NATO ihre Präsenz in der Nähe der russischen Grenzen nicht ausweiten oder Offensivwaffen in Länder wie die Ukraine stationieren würde. 

In einem “offenen und sachlichen” Gespräch bat Putin seinen Amtskollegen Biden gestern um diese Garantien. Russland sei “ernsthaft daran interessiert”, “zuverlässige und feste rechtliche Garantien” zu erhalten, was die weitere Osterweiterung der NATO und die Stationierung “offensiver Angriffswaffensysteme in an Russland angrenzenden Ländern” ausschließt, teilte der Kreml mit, als er das Gespräch zwischen den beiden Staatsoberhäuptern verlas. 

Putins Vorschlag kam als Reaktion auf Bidens “Bedenken” über angebliche Bedrohungen durch russische Truppen gegen die Ukraine und die Androhung von Sanktionen der USA und deren Verbündeten. Putin antwortete, dass die NATO “gefährliche Versuche unternehme, ukrainisches Territorium zu erobern” und “ihr militärisches Potenzial an unseren Grenzen aufbaue”. Sicherheitsberater Sullivan hatte mitgeteilt, die USA hätten “keine derartigen Verpflichtungen oder Zugeständnisse” gemacht.

Im Gespräch mit Biden verwendete Putin konkrete Beispiele, um die “destruktive” Politik der Ukraine zu verbildlichen, die darauf abzielte, die Minsker Vereinbarungen und die Gespräche im “Normandie-Format” vollständig aufzulösen. Er sei ernsthaft besorgt über die “provokative Aktionen” der ukrainischen Regierung gegen die Bewohner von Donezk und Lugansk, 2 Regionen in der Ostukraine.

Der stellvertretende russische Außenminister Sergey Ryabkov sagte letzte Woche, dass zwischen Biden und Putin wegen der Situation mit der Ukraine “der Kontakt dringend erforderlich ist; wir haben sich multiplizierende Probleme. Es gibt keine Fortschritte in den bilateralen Angelegenheiten, die sich immer mehr in eine Phase akuter Krisen stürzen.”

Russlands Außenminister Sergej Lawrow bemerkte am Montag, dass “bedeutende Einheiten und Waffen aus NATO-Staaten, einschließlich amerikanischer und britischer, näher an unsere Grenzen gebracht werden”.

 

Kommentar: Oh Leute, für mich sieht es nicht so aus, als ob Biden und Putin zusammen hinter verschlossenen Türen Friedenspfeife geraucht hätten. Es ist für mich nicht einfach zu sagen, von wem hier wirklich die Aggression ausgeht. Ich kann verstehen, dass Putin beunruhigt ist, falls die Ukraine der NATO beitreten würde und dort NATO-Waffen stationiert werden würden. Die NATO-Osterweiterung hat ja bisher stattgefunden. Kürzlich wurde in den Nachrichten berichtet, dass die NATO sich damit auseinandersetzt, US-Nuklearwaffen, die in Deutschland sind, weiter Richtung Osten zu verlegen. Was meint ihr, wie dann die Worte von dem US-Senator plötzlich in russischen Ohren klingen? Gerade seine Aussage scheint mir eine absichtliche Provokation zu sein.

Was würden die USA wohl sagen, wenn Russland Nuklearwaffen in Mexiko nahe der US-Grenze stationieren würde. Ich wette mit euch, dass der Aufschrei riesig groß wäre. Wobei der Vergleich etwas hängt, denn während es von der mexikanischen Grenze bis Washington D.C. etwa 2.400km sind, ist Moskau nur etwa 450km von der Ukraine entfernt.

Ich kann euch nicht sagen, wie die Situation um die Ukraine weitergeht, aber die bisherige Entwicklung finde ich besorgniserregend. Wie ich bereits gestern schon geschrieben habe, hat sie das Potential für einen Dritten Weltkrieg. Und ich würde zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausschließen wollen, dass es dazu kommen wird.

Wenn uns 2021 eines gezeigt hat, dann dass sich Umstände sehr schnell verändern können, z.B. Stichwort ‘Afghanistan‘. Wie gut zu wissen, dass sich unser Gott nicht verändert, sondern gestern, heute und morgen immer derselbe ist. Er ist der einzige echte Halt in dieser sich so schnell verändernden Welt und auch die einzige Rettung aus ihr, bevor es zum nuklearen Dritten Weltkrieg kommen wird. Da dieser Krieg direkt vor der Haustür stehen könnte, sollten wir damit rechnen, dass Jeschua noch direkter vor der Haustür steht, um uns zu retten.

Falls du also sein Geschenk der Rettung und Erlösung noch nicht angenommen hast, ist heute der beste Tag dafür!

 

Quellen: the-sun.com, zerohedge.com, dailymail.co.uk, thehill.com, rt.com, independent.co.uk und rt.com

13 Gedanken zu „RED ALERT: Nach Gespräch zwischen Biden und Putin schließt US-Senator nuklearen Erstschlag nicht aus

  • 08/12/2021 um 23:28
    Permalink

    Ich sehe wirklich etwas Gewaltiges, das sich mehr und mehr abzeichnet und wohl nur noch in Tod und Elend für unzählige Menschen enden kann auf uns zukommen.

    Ist Jahre her, damals hab ich zwar schon mein Leben Jesus gegeben, aber an eine Entrückung noch zu meinen Lebzeiten hab ich nicht gedacht.

    Es war auch keine religiöse oder verschwörungstheoretische Seite. Es ging um angebliche Geheimpapiere, die einer der hochrangigen Militärs kurz einblicken konnte.
    Auf dem Sterbebett hat er dann erzählt, daß in diesen Papieren, die aus Zeiten des kalten Krieges stammen vereinbart wurde, daß die USA keine Atombomben auf Russland abschießen wird und umgekehrt.
    Die wollen das exakt in Europa austragen und uns die Bomben um die Ohren fliegen lassen. Na für die zwei Supermächte ein großer Streifen verbrannte Erde und ein Schmarotzer, der viel der Bodenschätze dieser Erde braucht weniger.

    Macht für normal empfindende Menschen wenig Sinn, aber wir dürfen nicht vergessen, daß Satan und seine Dämonen gerade verzuchen alles was geht mit in den Abgrund zu nehmen. Und diese machthungigen alten Männer jeden Dämon in ihre Seele lassen, der ihnen mehr Macht, mehr Reichtum, mehr und immer mehr verspricht.

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    • 09/12/2021 um 16:10
      Permalink

      Ja garnicht so falsch deine Einschätzung.

      Allerdings sehe ich Geschichtlich betrachtet, alles von US sowie Großbritannien Ausgehend.
      Zur Zeit des Kalten Krieges, ähnlich.

      Deutschland und der Ewige Machthungrige Club – Röm. Kath. ‘Kirche/Vatikan, gehörten immer schon zum Club…
      Und der ganze Anhang aller, dazu.
      Das nennt sich’ Westen ‘.

      Ich liebe die Gerechtigkeit, was nicht zu den Werten des’ Westens’ gehört.
      Daher bin ich für jede Art von “Aua”, ruhig auch auf das Auge, statt auf die Finger!

      Ansonsten, ich lese die Prophezeiungen aller Propheten (nicht die der gewöhnlichen Menschen und Story”macher”) und Sie alle (incl. des Arabisch stämmigen Propheten!!!), haben deutliche Hinweise darauf gegeben, was nach einer GOTT gewollten, selbstzerstörung der Menschen Aussieht!

      Dann wird diese GOTT lose Welt Aufeinmal beendet(beinahe..).

      Recht so, auch wenn wir alle und hier darunter leiden werden!

      Und ja, Deutschland, Polen, Holland usw. werden es total Abkriegen….

      Nur das die restliche Welt ebenfalls über lange Zeit die Sonne verliert, Tier/Pflanzen Welt Ausstirbt und diese Qual ein gewaltiger Test sein wird!!!

      Antwort
      • 10/12/2021 um 1:56
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        Hallo Sale ! Arabischstämmige Propheten ( welche ? ) Gegen über den jüdischen Propheten sind das doch alles Quacksalber , Hellseher und Okkultisten ! Jakob Lorber ; Alois Irrlmaier , Nostradamus …Visionen , Wahrträume bla bla bla ….Nur wirres Zeug und gefährlicher Unsinn .. Wichtigtuerei als sahnehäubchen für ihre “Kundgaben” Fast hätte ichs vergessen : Fatima , Lourde ….Vorhersagen ….wird schon fad das Prophetengewerbe. Da lobe ich mir die jüdischen echten Propheten, das ist nämlich alles eingetroffen und wird eintreffen.

        Antwort
  • 09/12/2021 um 17:17
    Permalink

    Hallo Sale,

    schau Dir doch die nuklear verseuchten Gebiete an. ob Hiroshima, Nagasaki, Tschernobyl oder Fukkushima,
    Alles Gebiete, die die Natur ganz schnell wieder zurück erobert hat.
    Für Menschen wohl nicht zuträglich sich dort anzusiedeln, so wachsen dort wieder Bäume und Sträucher, Wildtiere breiten sich aus.

    Wen juckt es, wenn Mitteleuropa für Menschen zwar nicht mehr bewohnbar ist, aber dort prächtige Wälder als grüne Lunge für die verbliebenen Menschen zur Verfügung stehen
    Die Menschen, die heute oft in bitterer Armut leben (Afrika, Indien usw.) die kann man gut als Arbeitssklaven mißbrauchen.

    Für eine Hand voll Despoten dieser Erde reicht es erst, sich die verbliebenen Bodenschätze aufzuteilen. Die denken nicht daran, daß sie eines Tages nackt vor unserem Herrn stehen werden.

    Ich glaube auch, daß wir noch durch extreme Prüfungen gehen werden. Deshalb kämpf ich auch jeden Tag und so sehr ich auch hoffe, daß der Herr das baldmöglichst beendet, so sehr versuche ich auch meinen Alltag in seinem Sinne zu bewältigen.
    Meine Angst um die Geschwister ist, daß wenn der Herr in zehn Jahren uns noch nicht geholt hat, so mancher die Aufgaben, die Alltagsprobleme, die der Herr ihm aufgetragen hat, solange sie hier sind gar nicht mehr anpacken, ihr Leben in den Sand setzen und wie die fünf Jungfrauen ohne Öl in der Lampe einschlafen.

    Antwort
    • 09/12/2021 um 22:09
      Permalink

      Liebe Moni
      Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das wir in 10 Jahren noch hier sein werden. Beachte die letzte Generation von 80 Jahren
      Nächstes Jahr im Mai wird Israel 74 Jahre alt demnach müssten wir bis dahin von hier weg sein. So meine Meinung
      LG

      Antwort
  • 10/12/2021 um 0:15
    Permalink

    Liebe Gundi,

    sollten wir bis spätestens Mai beim Herrn sein, na dann freu ich mich wirlich und ich lad Dich gerne in mein Haus ein, wo wir über unsere Mühen und Gedanken hier auf dieser Welt bei einem schönen Tee nur noch Lachen werden.

    Aber wie steht es um Deinen Glauben, wenn wir im Juni 2022 oder im Oktober 2025 immer noch hier sind?
    Mein Leben liegt wirlich allein in Gottes Hand. Seine Gedanken so viel höher als meine Gedanken, seine Wege, die er mich noch leiten wird die werde ich gehen, bis er mich zu sich ruft, sei es durch meinen natürlichen Tod oder daß ich bei der Entrückung dabei sein darf.

    Antwort
    • 10/12/2021 um 11:56
      Permalink

      Liebe Moni,
      ich beziehe mich gerade jetzt auch über die “Sorgen” die du dir in einem deiner vorausgegangen Beiträgen gemacht hast über jene die wieder feststellen, dass es keine Entrückung gab. Was ist so schlimm an der Tatsache daß Christen enttäuscht sind wenn Jesus noch nicht erwartungsgemäß zurück gekommen ist? Ich z.B. bin jeden Tag enttäuscht darüber.
      Wahre Christen sind daran gewöhnt weil sie mit Druck schon immer leben mussten und haben dadurch eine gewisse Resistenz ihres Glaubens entwickelt. Deshalb finde ich, es besteht kein Grund sich Sorgen zu machen. Jesus selbst ist es, der diese Herzen hält, die zuerst auf IHN ausgerichtet sind. Allein entscheidend ist, wie man in seinem eigegen Herzen aufgestellt ist. Es ist nämlich für einen Menschen der es sich gerade in dieser Welt gemütlich gemacht hat, ungleich schwerer sich von dieser Welt zu verabschieden. Das ist im Menschen tief verwurzelt und auf diese Tatsache hat schon Jesus selbst hingewiesen. Da helfen alle gegenteiligen Beteuerungen nichts.
      Könnte es sein, dass es diese Krise gerade von Gott dazu benutzt wird um seine Kinder geistlich dahingehend zu positionieren -auf IHN hin?
      Also, Sorgen machen ist unnötig. Die meisten unter uns sind geprüft genug und wissen was Ausdauer heißt, denn Termine für eine Wiederkunft Jesu sind seit es Christen gibt, genug gerstrichen. Und nicht zuletzt verheißt uns Geduld und Ausharren trotz Enttäuschung, eine große Belohnung.
      Gott segne dich
      Anne

      Antwort
      • 10/12/2021 um 13:44
        Permalink

        Ja, danke liebe Anne.
        Das Beste hält der Herr für uns bereit. So wie beim Wunder in Kana.
        Wir lassen doch gerne alles hier unten. Im Himmel wird es unendlich herrlicher sein.

        Ich freue mich besonders auf meinen verherrlichten neuen Leib/Seele.
        Das wird eine große Freude sein das zu erleben.
        Also gerne noch heute!

        Wir sehen uns beim Hochzeitsmahl…………
        Ralf

        Antwort
      • 10/12/2021 um 15:22
        Permalink

        Ja, Danke, liebe Anne,

        ich mach mir trotzdem Sorgen.

        Natürlich schmeichelt es unseren Ohren und Worte, die uns sagen wollen, daß wir noch maximal einen Monat ausharren müssen, die gehen auch mir wie Honig runter….
        Aber wir wissen es eben nicht sicher, auch wenn die Zeichen sich mehr und mehr verdichten, so können wir nicht sagen, wie sehr wir die Trübsal noch schmecken werden müssen – ob all das noch etliche Jahre so geht.

        Die 10 Jungfrauen sind auch mit ihren hell erleuchteten Flammen losgezogen, haben also voll der Freude sich aufgemacht und sind dem Bräutigam entgegen.
        Wie wir alle wissen, waren fünf dieser Jungfrauen irgendwann des Wartens müde, ihnen ging das Öl aus.
        Lasst uns gegenseitig darin bestärken, daß wir uns eines Tages im Haus des Herrn treffen werden, lasst uns lieber gegenseitig helfen, die Lampen aller Gotteskinder am brennen zu halten, anstatt daß wir uns von einem “vermutlichen” Termin zum nächsten angeln.

        Wir sind noch hier, weil der Herr es so will.

        Gottes Segen wünsche ich allen hier

        Moni

        I

        Antwort
        • 10/12/2021 um 15:55
          Permalink

          Liebe Moni,
          Wir sollten und können einander ermutigen,aber für das Öl muss jeder Gläubige selbst sorgen.
          Der Heilige Geist muss eingeladen werden,.
          Paulus sagt ,wir sollen voll des Geistes werden,indem wir …..
          nachzulesen Epheser 3;18-20

          Die Freude am Herrn ist unsere Stärke. Neh.8;10

          Das treibt uns an ,den Heiligen zu suchen,ihm zu Füßen liegen usw.
          LG Ralf

          Antwort
  • 10/12/2021 um 20:53
    Permalink

    Liebe Moni

    Genau wie Ralf gesagt hat. Alle sind ausgezogen, aber nur die Klugen hatten Öl bei sich. Der Heilige Geist ist auch nicht etwas was wir teilen könnten, wie der Herr Jesus in ebendiesem Gleichnis ausdrücklich sagte. Man muss es sich “kaufen”, den Preis dafür hat der Herr Jesus mit seinem teuersten Blut am Kreuz für uns bezahlt.

    Ich habe im gleichen Moment, als mich der Heilige Geist wahrlich von meiner Sünde überführt hatte und ich zur Busse durchgedrungen bin, den Heiligen Geist empfangen, aus heiterem Himmel, so zumindest für mich. In diesem Moment wurde ich überströmt von der Liebe Gottes, als Er mich kleinen Menschen teilhaben liess an seiner Gnade. Seither bin ich ein Neuer, mein Leben seins!

    So lasst uns Ihn, unseren mächtigen Gott, Herrn und Heiland, Jesus Christus lieben mit Zittern!

    Freuet euch! Der Herr ist nah!

    Christoph

    Antwort
    • 10/12/2021 um 21:33
      Permalink

      Ja, es ist schon gewaltig! Gott hat uns in seine Familie aufgenommen und wir sind nun Söhne und Töchter. Adel verpflichtet!!! 🙂

      Anne

      Antwort

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